Die Putze aus dem Internet – Interesse an Online-Dienstleistungen wächst

maid kitchen

Laut einer aktuellen Studie der Bitkom buchen immer mehr Deutsche Dienstleistungen rund um den Haushalt online. Dazu gehören beispielsweise auch Putzhilfen und Kochservices. Als Ergebnis der Studie hat sich ergeben, dass bereits ein Drittel der Internetnutzer schon einmal allgemein eine Dienstleistung online gebucht hat – egal ob IT-Spezialist, Nachhilfelehrer oder eben Putzhilfe. Befragt wurden im Rahmen der Studie 1135 Internetnutzer aus Deutschland ab einem Alter von 14 Jahren.

Ob dabei bei der Auswahl der French Maids auch die Strumpfhosengröße eine Rolle gespielt hat, konnte die Bitkom-Studie leider nicht erfassen. Vor allem hat die Studie vielmehr Zukunftspotential aufgedeckt: So können sich 42 % der Befragten vorstellen Putzhilfen über das Internet zu engagieren. Spannend ist, dass die Deutschen offenbar lieber wildfremde Personen im Schlafzimmer vor sich hin staubwedeln lassen, als ihnen das Auto anzuvertrauen. Denn nur 36 % können sich vorstellen eine Auto- oder Fahrradreparatur online zu vereinbaren.

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Auch an die Zubereitung des Essens würden nur 29 % der Befragten Dienstleister aus dem Netz lassen. 26 % können sich vorstellen die Betreuung von Familienmitgliedern online zu organisieren. Nachhilfe würden dagegen aber 40 % der Befragten auch online buchen. Dafür gibt es ja bereits etliche Plattformen, über welche häufig Studenten anbieten.

Ca. ein Drittel der Befragten bzw. 31 % haben schon mal Dienstleistungen online gebucht. 69 % derjenigen, welche in diesem Bezug noch „jungfräulich“ sind, können es sich immerhin für die Zukunft vorstellen. Entsprechend sieht die Bitkom hier für die Zukunft einen enormen Markt, den findige Anbieter mit benutzerfreundlichen Plattformen und Apps für sich fruchtbar machen könnten.

Wie sieht es in jenem Bezug bei euch aus? Gerade für handwerkliche Tätigkeiten finde ich ja beispielsweise etliche Anbieter im Netz.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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119 Kommentare

  1. Wurden in dem Zusammenhang auch so Dinge wie Mindestlohn, Steuer(betrug) oder Gewährleistung/Garantie mit berücksichtigt…..

  2. „Putze aus dem Internet“ – ist das Ernst gemeint diesen Stammtisch-Jargon hier bereits in der Überschrift zu verwenden ?
    Leider fällt mir André heute nicht das erste Mal mit einer, vorsichtig ausgedrückt, saloppen Art der Formulierung unangenehm auf.

    Gruß,
    Jörg

  3. „Die Putze“. Also derart niedriges Chauvi-Niveau bin ich von diesem Blog nicht gewohnt. Sorry, aber diese Ausdrucksweise geht gar nicht. Dieser „Autor“ würde bei mir keinen weiteren Artikel veröffentlichen. Setzen, 6.

  4. @caschy

    Noch ein paar Artikel mit dieser Ausdrucksweise und es wird Bild-Niveau erreicht.

    Meist ist lustig gemeint nicht immer ernsthaft durchdacht.

    Finanziere bitte Deinen Mitautoren einen Kurs in der Volkshochschule.

  5. Meine Frau wird begeistert sein, wenn sie liest, wie ihre Arbeit hier heruntergeputzt wird. Lieber Andre Westphal, bitte mal einen anderen Jargon und bitte endlich Begriffe verwenden, die jeder normale Mensch verwendet!

    André Westphal: Gadget
    normaler Mensch: elektronischer Gegenstand x-beliebiger Größe, z.B. Tablet, Handy

    André Westphal: Putze
    normaler Mensch: Reinigungskraft

  6. Man kann sich aber auch etwas anstellen……

  7. das hat nichts mit anstellen zu tun. Es ist einfach respektlos.

  8. Einfach respektlos? und Dinge wie „Chauvi-Niveau“, „Finanziere bitte Deinen Mitautoren einen Kurs in der Volkshochschule“ sind es nicht?
    Wer meint, Eine überschrift mit einer weniger höflichen Ausdrucksweise rechtfertigt eine Antwort mit demselben Niveau, für den ist das Internet offenbar noch Neuland.

  9. Die Putze? Sehr herablassend der Titel.

  10. @R.K.
    Das hat nichts mit Internet zu tun, sondern mit Diskussionskultur. Neuland für Dich?

    Ich halte eine Entschuldigung von Herrn Westphal mehr als angebracht.

  11. Na, immerhin nennt sich André bescheiden einen Möchtegern-Schriftsteller. Dann hat er nun vlt einen Hinweis bekommen, warum es noch nicht zu einem Durchbruch gekommen ist. Mein Tipp: Sci-Fi Autor, da gibts dann nur noch Roboter und keine Reinigungskräfte mehr.

  12. André Westphal says:

    Interessant, wie zum einen auf eine respektvollere Überschrift gepocht wird und dann mit persönlichen Angriffen um sich geworfen wird ;-). Sollte vielleicht einige Kommentatoren zum Nachdenken anregen: Respekt ist eine Straße mit zwei Spuren :-D.

    „Putze“ kann meiner Ansicht nach auch einen Mann meinen – und bei einem ironisch angehauchten Artikel, bei dem meiner Ansicht nach erkennbar ist, dass da kein Ernst dahintersteckt, darf man auch sowas bringen.

    Wer übrigens immer von einem „elektronischer Gegenstand x-beliebiger Größe“ spricht, drückt sich herrlich umständlich aus. Texte lockert man durch Synonyme auf – und da gehört eben auch ein Wort wie „Gadget“ dazu ;-). Das muss nicht jeder machen wie ich, aber ich finde das legitim.

  13. André Westphal says:

    Übrigens habe ich durchaus auch in meinem Familienkreis Menschen, die sich schon als Reinigungskräfte und Raumpfleger verdingt haben – die haben kein Problem auch selbst mal mit nem Augenzwinkern von „Putze“ zu sprechen. Es kommt immer auf den Kontext an. Und wenn man sich den Text durchliest, entdeckt man da sicherlich keine Herabwürdigungen ihrer Arbeit.

  14. @André,

    „[…]bei dem meiner Ansicht nach erkennbar ist, dass da kein Ernst dahintersteckt[…]“

  15. @André,

    „[…]bei dem meiner Ansicht nach erkennbar ist, dass da kein Ernst dahintersteckt[…]“

    – Sprache manifestiert Verhalten. Psychologie, erstes Semester.
    Ihr habt hier eine große Reichweite und solltet da meiner Meinung nach etwas vorsichtiger mit umgehen.
    Genau wie überhaupt der Gedanke –
    „Ob dabei bei der Auswahl der French Maids auch die Strumpfhosengröße eine Rolle gespielt hat, konnte die Bitkom-Studie leider nicht erfassen“

    Unterirdisch!

  16. Putze ist wirklich respektlos, finde ich auch. Jeder weiß, dass das Facility Manager heißt.

  17. Sorry Anrdre, aber spätestens beim Hinweis auf die ‚Strumpfhosengröße‘ und der Verwendung des Begriffs ‚French Maid‘ ist hier eine Grenze überschritten, die eben durchaus defamierend ist und das Ganze in eine Richtung zieht, die klar über den eigentlichen Zweck des Ziels hinausschießt.
    Dein Hinweis auf die Verwendung des Begriffes ‚Putze‘ von den Betroffenen selbst verbessert die Situation nicht, denn es macht sehr wohl einen Unterschied wer einen Begriff verwendet, der Betroffene oder ein Aussenstehender. Es gibt hier schöne Analogien aus dem Bereich der Behinderung (empfehle Dir mal die Seite leidmedien.de zu dem Thema).
    Witzig zu sein ist nicht allzu schwer – dabei aber nicht in den Bereich der Diskreminierung einzelner oder Gruppen abzurutschen ist dann schon eine höhere Leistung.
    Wer sich heute publizistisch betätigt sollte sich mit dieser Form der Semantik schon beschäftigen.

  18. André Westphal says:

    Na, mit dem „French Maid“ und „Strumpfhosen“-Kramn wird die Ironie meiner Ansicht nach doch gerade erst deutlich – ohne den Satz wäre das ganze eben möglicherweise noch falsch / als Ernst aufzufassen. Erst durch jene absurde Überziehung wird die Ironie dann für jeden deutlich. Ist natürlich auch eher bissig bzw. kontrovers – das gehört bei Satire halt mit dazu. Genau dadurch wird also die Situation eben aufgelöst. Und Satire und Ironie hat es halt an sich, dass sie auch Grenzen durchbricht. Finde ich als Stilmittel eben persönlich legitim. Das ist durchaus auch mal unbequem, klar und mögen muss man es auch nicht zwangsweise.

    In meinen Beiträgen kommt das auch eher selten zustande, wenn man sich übrigens die Gesamtheit anschaut ;-). Aber ich nehme die Kritik durchaus an und gucke mal, wie ich es nächstes Mal mache, wenn sich sowas anbietet.

  19. Hallo André,

    mit Deinen Kommentaren hast Du im Moment nicht nur Dich sondern auch den Blog von Carsten disqualifiziert.

    Das hier ist ein Technik-Blog und kein Satire-Magazin.

    @caschy – Greife bitte mal ein, hier macht jemand deine Arbeit kaputt!

  20. @André Westphal,

    das könnte ausschließlich zutreffen, wenn dein Artikel in i r g e n d e i n e r Art kritisch oder ironisch oder satirisch wäre. Ist er nicht – n u l l.
    Das ist ein ganz normaler Artikel, in welchem du Reinigungskräfte als „Putzen“ und „French Maids“ bezeichnest und auf ihre Strumpfhosengröße reduzierst und das ist extremst bitter und traurig.
    Sexismus ist nie witzig oder ironisch, wenn du nicht im selben Atemzug Sexismus explizierst kritisierst. So funktioniert das nunmal.

  21. André Westphal says:

    @ Frank

    Das erkenne ich keineswegs – denn bei einem Thema auch mal Ironie einzustreuen ist legitim und dafür muss man kein Satiremagazin betreiben. Und wenn du meine bisher geschriebenen Beiträge durchgehst, sind da vielleicht bei fast 350 insgesamt 5 oder 5 dabei, die in die Ecke „eher humoristisch“ gehen. Ein besonders hoher Prozentsatz ist das nicht. Ich verstehe durchaus, was man an der Ironie bemängeln kann, sehe es halt nur persönlich anders.

  22. @Erik

    Ich kann Dir nur zustimmen. So etwas wie in diesem Beitrag gehört in keinen Technik-Blog, für einen Satire-Blog ist es ebenfalls fragwürdig.

    Bisher wurde immer sachlich, niveauvoll und mit fachlichem Grundverständnis in diesem Blog berichtet und argumentiert.

    „Scheinbar ist das nicht mehr gewollt und man versucht auf diesem unterirdischen Niveau Leser zu gewinnen.“ (Der letzte Satz ist Satire und sollte den Blogbetreiber aufrütteln).

    Bisher war in diesem Blog Satire immer stilvoll auf die Technik bezogen.

  23. André Westphal says:

    @ Erik Dass die Formulierung absurd gemeint ist, ist meiner Ansicht nach sehr deutlich zu erkennen. Ob man das wie gesagt nun witzig findet oder nicht, ist halt ne andere Frage, die vom Geschmack abhängt – kann halt auch nicht objektiv beantworten. Deswegen liegt meiner Ansicht nach aber eben gerade kein Sexismus vor, sondern eine Karikierung dessen. Wie gesagt: Ich finde das sehr deutlich herauszulesen, da der Satz schon reichlich „beknackt“ ist im Kontext der Studie und gar nicht ernst gemeint sein kann.

    Bei der Kritik wiederum, dass man den Humor dann durch den ganzen Artikel besser hätte durchhalten können, stimme ich durchaus zu. Das hätte ich sicher besser bis zum Ende mitnehmen können.

    Mit Sprache und Verhalten ist es übrigens insgesamt wesentlich komplizierter mit dem Bereich hatte ich durchaus länger wissenschaftlich zu tun – das ist aber ein Thema, das die Kommentarspalte des Blogs sprengen würde, wenn man das wirklich ausdifferenzieren wollten würde :-).

  24. Lieber André, ich erwarte hier keine Ironie oder Satire, sondern vernünftig und ohne Sarkasmus geschriebene technische Informationen.

    Wenn Du nicht mal weißt, was ein Gadget ist, hast Du hier eigentlich nichts verloren.

    Ich helfe Dir beim Nachschlagen gerne auf die Sprünge.

    Duden zum Wort „Gadget“:
    kleiner, raffinierter technischer Gegenstand (der auch für Spielereien geeignet ist)

    Duden zum Wort „Putze“:
    Synonyme zu Putze
    Putzfrau, Raumpflegerin, Reinemachefrau

    Wie Du an den Reaktionen erkennst (und selbst süffisant als „Ironie“ verharmlost) wird die Putzfrau damit niveaulos diffamiert.

  25. @caschy

    Jetzt mal im Ernst und bei allem gebührenden Respekt

    Entziehe bitte André die Schreibrechte. Das was Du seriös, in mühevoller Arbeit, vielem Kaffee und äußerst respektabel aufgebaut hast, wird hier durch Leichtsinn und Respektlosigkeit aufs Spiel gesetzt.

  26. Ich kann dem Text bei bestem Willen auch keinen satirischen Charakter entnehmen. Wenn das satirisch/lustig sein soll, dann habe ich wohl komplett andere Vorstellungen davon.
    Die Erklärungsversuche machen es eher noch schlimmer. Macht bisher alles einen richtig schlechten Eindruck auf mich.

    Gruß,
    Jörg

  27. Ich unterstütze Franks Bitte um Entzug der Schreibrechte für André Westphal.

    Dieses Strumpfhosengröße-Geseier und die elendige Diffamierung als „Putze“ gehört meinetwegen in ein Blog für Pubertierende, aber nicht in ein seriöses Technik-Blog!

    Von André Westphal fordere ich eine ernstnehmbare Entschuldigung und den freiwilligen Rücktritt. Ohne Ironie, ohne Satire, dafür konsequent.

  28. Richard Kaufmann says:

    Sehr geehrter Herr Westphal,

    das Gegenteil von gut ist gut gemeint.

    Es mag ja sein, dass der Titel ironisch gemeint ist. Nur kommt das leider weder beim Leser noch bei Google so an. Ihr ‚Augenzwinkern‘ kann nicht gesehen werden. Vor allen aus dem Kontext der bisherigen Beiträge dieses Blogs ist nicht ansatzweise erkennbar, dass auch mit solch ‚humorigen‘ Überschriften zu rechnen ist.

    Sie beleidigen einen ganzen Berufsstand und sind, das zeigen die bisherigen Antworten auf die Kommentare deutlich, scheinbar auch nicht kritikfähig.

  29. André Westphal says:

    @ Blogga Die Bedeutung des Worts Gadget ist mir sehr wohl geläufig ;-). Du könntest aber gerne einmal „respektvolle Umgangsformen“ nachschlagen :-). Insofern was möchtest du mir mit deinem findigen Nachschlagen sagen? Zum einen ist der Duden kein Lexikon und auch kein verbindlicher Konsens. Zum anderen passt selbst die sehr rudimentäre Beschreibung aus dem Duden perfekt auf beispielsweise ein Smartphone. Was genau stört dich also subjektiv so daran das Synonym zu gebrauchen? Zumal das nicht gerade ungewöhnlich ist und auch bei anderen Magazinen im deutsch- und englischsprachigen Bereich gerne zu lesen ist.

    @ Blockipy

    Ich begründe immer gern meine Herangehensweise auf einen Text – das heißt keineswegs, dass es jeder gut finden oder genau so sehen muss. Und ich sagte ja schon, dass ich die Kritik auch nachvollziehen kann – das heißt ja nicht, dass ich die Perspektive übernehmen muss. Genau so wie ich von keinem Verlange meine Ansicht nun zu übernehmen. Allerdings wäre sicher ein respektvollerer Umgangston wünschenswert und kein Verfallen in irgendwelche Absolute (@ Frank). Man kann sehr sachlich und zielgerichtet über so einen Artikel und so ein Thema (kontroverse Formulierungen) sprechen und dabei gegenseitig freundlich bleiben – das geht ^^.

  30. André Westphal says:

    @ Richard Kaufmann

    Kritikfähig sein, heißt eben nicht jede Kritik sofort übernehmen. Dass ich die Kritik nachvollziehen kann und ernst nehme, habe ich schon gesagt – teilweise sehe ich es aber auch anders. Entsprechend habe ich schon angemerkt, dass ich bei einem weiteren Artikel mit humoristischen Aspekten mal gucke, wie ich es dann umsetze ;-).

  31. Lieber André, schlage Du doch bitte mal „Medienpädagogik“ nach. Wo habe ich es an Respekt mangeln lassen? Du warst derjenige, der „Putze“ schreibt, nicht ich.

    Du bewertest Deinen Artikel selbst als „absurd“. Weshalb schreibst Du überhaupt absurde Artikel? Hältst Du Dich für witzig? Dann stehst Du alleine da.

    Entschuldige Dich endlich!!!

  32. @caschy

    HILFE!!!

    Bereite diesem Irrsinn ein ENDE!!!!!

    Gib doch Dein Herzblut (Blog) nicht so leichtfertig aus Deinen Händen!!!

  33. André Westphal says:

    @ Blogga

    Ich erfülle immer gerne Wünsche, aber damit kann ich dir nicht dienen. Meine Erläuterungen hast du ja gelesen – du siehst es anders als ich und ich verstehe deine Position – ob du nun meine verstehst, kann ich wenig beeinflussen. Entsprechend kann ich nur sagen, dass ich deine Meinung respektiere und nachvollziehen kann – sie aber nicht teile. Damit werden du und ich leben müssen.

  34. @André
    Wenn Du das so siehst und caschy Dein inakzeptables Verhalten scheinbar duldet, bin ich hier raus.

    Wenn Dir auf der Autobahn alle entgegenkommen, bist Du also der Meinung, dass die anderen die Geisterfahrer sind? Schlag wirklich mal „Medienpädagogik“ nach. Der Begriff taucht in Deiner Profilbeschreibung auf. Ich ahne, dass Du – neben dem Wort „Gadget“ – auch hier keine Ahnung hast, was es bedeutet.

    Und tschüss. Mir reicht es.

  35. Oh ja, die üblich Verdächtigen rühren hier den Shitstorm an, worüber der normale Leser nur schmunzeln kann. So eine Stellvertreterbetroffenheit ist echt zum fremdschämen, vor allem wenn sich hier einige wohl selbst sehr ernst nehmen.

    @Erik

    Deine Kommentare sind doch auch immer Ironie, also drück mal die Arschbacken zusammen.

  36. André Westphal says:

    @ Blogga Zu einem respektvollen Umgangston gehört beispielsweise den anderen nicht permanent „belehren“ zu wollen, sondern sich auf Augenhöhe zu begegnen ;-).

    Wenn ich dem anderen nur von oben herab begegne, meine eigene Meinung als komplett richtig ansehe und seine als falsch – dann brauche ich kein Gespräch führen. Denn dann zieht keine von beiden Seiten etwas aus dem Kontakt. Was du bisher machst ist dich über den Artikel echauffieren – was dein gutes Recht ist – mich zu Entschuldigungen drängen zu wollen bzw. zu fordern, dass ich meine gesamte Redakteurstätigkeit einstelle. Das kannst du natürlich alles gerne tun, aber ich sehe da wenig Spielraum mich mit dir produktiv und für uns beide konstruktiv zu unterhalten. Und das meine ich eben nicht als Belehrung, sondern ganz neutral.

  37. Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen: Das in der Überschrift verwendete Vokabular ist einfach unterirdisch und diesem Blog nicht angemessen. Man muss wirklich kein Feminist sein, um den Begriff „Putze“ als herabwürdigend für einen ganzen Berufsstand und die ach-so-lustige Anspielung auf die „Strumpfhosengröße“ von French Maids als sexistisch anzusehen.
    @Caschy: Ich bin immer sehr vorsichtig mit solchen Forderungen, aber da Andre sich trotz wiederholter Aufforderungen in den Kommentaren vollkommen uneinsichtig zeigt würde ich mir eine Klarstellung deinerseits und entsprechende Konsequenzen wünschen.

  38. @Blogga

    … ebenso.

    Habe gerade den Zustand hier mit Freunden diskutiert.

    Einheitliche Meinung:

    „In Caschys Blog? Ne, glaub ich nicht. Der hat doch Stil und Sachverstand.“

    SCHADE

    Hätte ich nicht erwartet.

  39. @all

    Mittlerweile geht es doch schon nicht mehr um die Titelzeile, sonder um die Kommetare von @andré.

    DAS ist für mich wirklich schlimm.

  40. André Westphal says:

    @ Blogga Das ist natürlich schade, aber nicht zu ändern. Den Begriff Medienpädaogik schlage ich jetzt mal nicht nach, da mir der Sinn deiner Forderung unklar bleibt. Gern empfehle ich dir zu dem Thema gute Literatur, falls du damit Interesse an einer fachlichen Auseinandersetzung mit dem Thema ausdrücken wolltest.

  41. @caschy

    Nach dem letzten Kommentar von André („… aber nicht zu ändern“), ist es scheinbar völlig egal ob hier noch Leser sind oder nicht.

  42. André Westphal says:

    @ Frank

    Ich sehe da nichts schlimmes dran – in einer Diskussion geht es um die Diskussionsbeiträge der Teilnehmer – was daran nun schlimm sein soll, entzieht sich meinem Verständnis. Das ist vielmehr normal.

  43. @André Westphal,

    Satire laut Duden: „Kunstgattung (Literatur, Karikatur, Film), die durch Übertreibung, Ironie und [beißenden] Spott an Personen, Ereignissen Kritik übt, sie der Lächerlichkeit preisgibt, Zustände anprangert, mit scharfem Witz geißelt“

    Wo ist dein Beitrag auch nur im Entferntesten satirisch? Es ist m.E. nicht erkennbar, dass der Artikel irgendetwas kritisch aufgreift, weshalb mMn auch die Ironie rausfällt. Bestenfalls ist der Beitrag wohl eher unbedacht.

  44. Ich bin als Reinigungskraft tätig André und empfinde, mich von dir als Putze betiteln lassen zu müssen, als verletzend. Und da ist mir egal, ob du es Ironisch oder Sarkastisch meinst. Ich und meine Kollegen haben eh schon schwer, ob es nun dumme Sprüche sind oder gar Anfeindungen etc von Menschen mit weniger Krips im Kopf.

    Und da erwarte ich von dir als Redakteur, ein wenig mehr Feingefühl und komme mir bitte nicht damit „Satire darf alles“

  45. Hallo André,

    ich möchte dir auch mitteilen, dass mir der Titel mit dem abwertenden Begriff „Putze“ auch direkt negativ aufgefallen ist und ich die Andeutung mit den Strumphosengröße ebenfalls tendenziell als sexistisch empfinde.
    Aber dennoch sollte man den Ball flach halten – denn ich verstehe nicht, weshalb hier direkt nach Caschy geschrien wird und unschöne Anfeindungen von manchen Kommentatoren kommen… Jeder macht mal einen Fehler und die Fehlerquote hier im Blog kommt mit insgesamt eigentlich sehr niedrig vor.

    Unabhängig davon möchte ich dich auf jeden Fall nochmal bitten, über die beiden Formulierungen nochmal in Ruhe nachzudenken. Manchmal hat man ja auch einen Clown gefrühstückt und schießt über’s Ziel hinaus bzw. schreibt etwas, was auf den zweiten Blick eigentlich doch nicht mehr so lustig ist.
    Denn ich finde z.B. auch schwierig, dass du die Wahl des Begriffs unter anderem damit rechtfertigst, dass du Personen kennst, die sich selber schon ironisch „Putze“ genannt haben. Denn eine ironische Selbstbenennung von „Betroffenen“ ist für meine Begriffe etwas ganz anderes als diesen Begriff allgemein auf Personen anzuwenden. Es gibt ja auch Schwarze, die sich als Nigger bezeichnen oder Homosexuelle die mal den Begriff Schwuchtel verwenden. Ich bin aber sicher, dass du diese Worte auch nicht allgemein für diese Menschengruppen verwenden würdest. Denn das sind Begriffe, die (vorwiegend) abwertend verwendet werden, insbesondere als Fremdzuschreibung. Putze hat sicherlich nicht die gleiche Wortgeschichte wie diese beiden Begriffe und dahinter liegen ganz andere Ablehnungen – aber dennoch gibt es sicher viele Menschen, die in den Berufsfeld arbeiten und nicht gerne so bezeichnet werden möchten. Insofern würde ich den Begriff vermeiden, wenn ich öffentlich über Putzkräfte schreibe, auch wenn ich mal ironisch zu meinen Freunden sage, dass ich heute Putze war, wenn ich den ganzen Tag das Haus gewienert habe.
    Schönen Samstag noch
    Teilzeitutopist

  46. Ich halte die Reaktionen hier auch für übertrieben. Bin mir sicher, dass André hier sicherlich zu keinem Zeitpunkt in irgendeiner Weise ernsthaft herablassend über den Berufsstand einer Putzfrau sein wollte.

  47. André Westphal says:

    @ Erik

    Der Duden ist generell immer eine relativ schlechte Quelle, da es sich nicht um ein Lexikon / Nachschlagewerk, sondern ein sehr grobes Wörterbuch handelt. Aber das wollte ich nur am Rande unterbringen, da ich als Germanist sehr drauf gedrillt bin den Duden nicht zu zitieren :-D.

    Übrigens danke dafür, dass du deine Kritik sehr sachlich vorbringst – sowas finde ich vollkommen in Ordnung und spreche da auch gerne drüber. Wie gesagt, gebe ich dir auch recht, dass man den Humor besser komplett hätte durchziehen können – sehe ich rückblickend auch so. Dass „der Lächerlichkeit preisgeben“ sehe ich durch die überspitzte Formulierung (French Maid, Strumpfhosen) sehr wohl gegeben, Ob das nun gelungen ist oder nicht, steht halt auf einem anderen Blatt. Insofern könnte man, wenn man es denn nun humoristisch aufziehen will, wie gesagt sicher nächstes Mal besser durchziehen – man hätte auch noch nen auflockernden oder neutralen Kommentar über den Berufsstand der Raumpfleger / Reinigungskräfte abgeben können. Wie gesagt, habe ich selbst im Familienkreis Menschen, die in dem Metier tätig sind.

  48. André Westphal says:

    @ Anna-Maria

    Wenn du dich dadurch betroffen gefühlt hast, war das definitiv nicht meine Absicht – dafür kriegst du dann auch ein ehrliches „sorry“.

    @ teilzeitutopist

    Es war von meiner Seite aus einfach lockerer Sprachgebrauch und die negative Konnotierung wollte ich eben durch den in meinen Augen ziemlich absurden French-Maid / Strumpfhosen-Satz auflösen bzw. ins Ironische ziehen. Ob das nun so glücklich gelungen ist, liegt im Auge des Betrachters. Deswegen hab ich ja auch schon kritisch angemerkt, dass ich das, falls sich mal wieder ein eher amüsantes Thema bzw. ein ironischer Dreh anbietet, bestimmt etwas anders anfange.

    Insgesamt ist die Quote „witziger“ Artikel bei mir auch eher niedrig, wenn man sich mal so durchguckt, was ich bisher veröffentlicht habe – ist eher selten, dass ich so einen Dreh reinhaue. Zumal ich immer gerne bereit bin darüber kritisch zu diskutieren – ist a auch für mich selbst spannend und man lernt dazu. Wenn dann triviale Belehrungen kommen oder absolut gesetzte „Forderungen“, lenkt das den Diskussionsverlauf natürlich in eher unproduktive Bahnen – meine ich ganz allgemein.

    @ Elknipso

    Intendiert eh nicht – meine Freundin hat selbst lange in Hotels Zimmer geschrubbt.

  49. Schlimm was hier an politisch überkorrekten Wichtigmachern unterwegs ist

  50. Danke André, ich nehme deine Entschuldig an. Ich maße mir kein Urteil an, über deine anderen Artikel hier in diesen Blog und auch nicht über deine sonstige Arbeit. Auch unterstütze ich nicht, diesen „Shitstorm“ gegen dich.

    Du solltest auch weiterhin deine Artikel hier schreiben aber manchmal lieber 2x überlegen ob es immer die richtige Wortwahl ist oder war, die du niederschrieben hast.

  51. André Westphal says:

    @ Anna-Maria

    Das freut mich 🙂 – vielen Dank! Vielleicht war die Wortwahl in diesem Fall wirklich zu locker gewählt und verletzt werden sollte damit natürlich niemand.

  52. Hm,

    @topic: ich weiß nicht so recht. Satire kann ich auch nicht entdecken und auch ich würde den allermeisten hier zustimmen, dass „Putze“ ein herabwürdigender Begriff einer berufsbezeichnung ist – oder zumindest so aufgefasst wird (ähnlich wie Bu**en für Polizisten). Wir sind heute eben alle sehr viel empfindlicher für derart Dinge, und ich finde diese Entwicklung grundsätzlich richtig. Irgendwer hat auch von Behinderten, Sexismus und co geschrieben – da gehört ein wenig Feinfühligkeit heutzutage dazu.

    Gleichzeitig stelle ich fest, dass sich die Kommentare hier überschlagen und viele sich geradezu aufgeilen in Kritik. Stelle ich auch allgemein vor, egal ob Politik, Schauspieler oder Vorgesetzte/ Vorstände: Ein Fehler gemacht und sofort wird nach Rücktritt, absägen und Amtsenthebung geschrien. Finde ich gesellschaftlich bedenklich. Klar haben solche Leute eine Vorbildsfunktion. Aber jeder macht mal Fehler (die er auch eingestehen sollte). Und es wird schnell zur schwarz-weiß Malerei gegriffen. Nicht verziehen. Ob das unserer Kultur entspricht, sollten wir uns ebenso fragen. In anderen Staaten/ vor nicht allzu langer Zeit wurden hierzulande ebenso Leute an den Pranger gestellt und weggesperrt.
    Das hat zwar nichts mit der Sache hier zu tun – aber wehret den Anfängen.

    Wir sollten uns alle ein wenig beruhigen und Andre sich schlichtweg mal entschuldigen. Und dann ist auch gut.

  53. Wenn du, wie du behauptest tatsächlich Germanistik studiert hast, dann macht das die Sache in meinen Augen noch schlimmer. Gerade dann solltest du dir der Wirkung deiner Sprache bewusst sein. Um es mal mit einem älteren „Kollegen“ zu sagen: „Worte könne sein wie winzige Arsendosen, sie werden unbemerkt verschluckt, sie scheinen keine Wirkung zu tun, und nach einiger Zeit ist die Giftwirkung doch da.“

  54. …. nachdem was ich hier so als Kommentar vom „Redakteur“ lese, komme ich zum Ergebnis „Carsten hat seinen Blog aufgegeben.“ Traurig, bislang war er immer Informativ.

    Und eins noch @andre, Computerbild ist wesentlich witziger und kennt sich auch mit Satire aus.

    Auh wenn Du Dich jetzt angegriffen fühlst, hoffentlich begegnen meine Kinder Dir nie als Medienpädagoge. Aber was solls, wer austeilt muss auch einstecken können. 😉

  55. Computerbild und witzig? Stimmt der ganze Springer Verlag ist eine Lachnummer. Ich denke André hat es verstanden und er sagte auch schon mehrmals, das er niemanden verletzten wollte. Und wir dürfen alle auch eins nicht vergessen.

    Das ist Carsten sein Blog und er stellt die Hausregeln für diesen Blog auf. Und es zwingt uns keiner, diesen Blog zu besuchen oder gar zu lesen.

  56. Eine Ironie konnte ich in dem Artikel beim besten Willen nicht feststellen. Wieso habe ich das Gefühl, daß sich André hier um Kopf und Kragen schreibt? Jeder vernünftige Mensch hätte den Fehler eingestanden oder zumindest zugegeben, dass er wohl nicht in Ordnung war und sich entschuldigt, fertig. André dagegen bleibt stur und lamentiert sich hier einen zurecht.

    Und ob Deine Bekannten oder wer auch immer den Begriff „Putze“ nicht negativ auffassen gibt es jedoch mit Sicherheit welche, die das tun. Wenn ein dunkelhäutiger Freund nichts dagegen hast, wenn DU ihn „Neger“ nennst heißt das noch lange nicht, daß diese Bemerkung für alle OK ist.

    „Entsprechend habe ich schon angemerkt, dass ich bei einem weiteren Artikel mit humoristischen Aspekten mal gucke, wie ich es dann umsetze“: klingt eher nach „interessiert mich nicht, was ihr denkt“

    Da Du offensichtlich beratungsresistent bist und keinerlei Bewusstsein dafür hast Fehler einzugestehen (zu stolz dafür?) werde ich Deine Artikel in Zukunft meiden.

    Eine Antwort kannst Du Dir sparen, kein Interesse an Lamentieren und sich den Fehler schön reden.

  57. André Westphal says:

    Es ist übrigens interessant, dass einige Kommentatoren ihren Argumenten dadurch Gewicht verleihen möchten, dass sie unter mehreren Namen auftreten – dran denken, das sehen wir hier im Blog durchaus ^^.

  58. André Westphal says:

    @ Timo Sowas nennt man auf Kritik eingehen. Dazu gehört auch eigene Entscheidungen transparent zu begründen und verständlich zu machen. Und wenn du meinen ernst gemeinten, konstruktiven Kommentar ins Gegenteil verdrehst – na dann kann ich eh sagen was ich will :-).

  59. Auf Kritik eingehen und kritikfähig sein sind zwei paar Stiefel und letzteres bist Du, was man bisher so liest definitiv nicht. Vielleicht solltest Du auf Deine inflationär verteilten Smileys einfach mal weglassen. Damit kann man selbst ernst gemeinte Kommentare nicht ernst nehmen.

    Ich vermisse immer noch eine offene und vor allem ehrliche Entschuldigung. Aber die wird von Dir nie kommen. Wirst Du vielleicht noch lernen, wenn Du älter und reifer geworden bist.

  60. André Westphal says:

    @ Timo Ein sehr respektvoller Kommentar 😉 😀 :-). Zu einer konstruktiven Diskussionskultur hatte ich ja schon einmal etwas geschrieben: Wir können uns gerne über Für und Wider des Posts und meiner Kommentare unterhalten – gerne auch über Kritikfähigkeit. Aber gegenseitiger Respekt ist die Basis. Deswegen habe ich mich beispielsweise gerne bei Anna-Maria entschuldigt, die sehr sachlich und freundlich kommentiert hat.

    Es ist aber wenig zielführend bei einem Thema nicht mehr über eben das Thema zu sprechen, sondern stattdessen auf den Diskussionspartner als Person einzuhämmern. So interessant finde ich mich dann wieder nicht, dass meine Person Gegenstand der Debatte sein müsste – gerne mein Artikel.

  61. unglaublich, was die political correctness mit manchen hirnen anstellt.

    putzeputzeputzeputzeputzeputzeputzeputzeputzeputzeputzeputze

  62. ich vergaß: #putzegate

  63. @André Westphal,

    um das von meiner Seite mal abzuschließen… was ich meine ist, dass – wie ein Vorposter schon schrieb – gut gemeint meistens das Gegenteil von gut gemacht ist.

    In den USA der 50er Jahren fanden es einige Männer auch lustig, im Büro Dinge zueinander zu sagen wie
    „Höhöhö, hast du die neue Tippse schon gesehen? Ich wette, die Größe ihres BHs hat bei ihrer Einstellung eine Rolle gespielt. Höhöhö.“
    Das war damals auch nicht böse gemeint, sondern gesellschaftliche Normalität. Das heißt aber nicht, dass das OK war. Ganz andere Dinge waren mal gesellschaftlich akzeptiert.

    Fast niemand, der schädliche Dinge sagt / schreibt meint es auch böse, meistens geschieht das nur aus Unwissenheit heraus. Das macht es aber keinesfalls besser, sondern eher schlechter.

  64. André Westphal says:

    @ Erik

    Klar, wobei es in deinem Beispiel eben schon eindeutig sexistisch gemeint war – würde ich mal unterstellen. Aber das ist eben der Punkt: Wo man die Grenze zieht und es eindeutig Ironie ist, die ein Klischee überzeichnet (und auch als solches kenntlich macht) oder wo es dem Klischee nur entspricht.

    Gutes Beispiel war dazu übrigens damals die Diskussion um den Film „Sucker Punch“ von Zack Snyder. Er selbst meinte, er wollte Klischees durchbrechen und „starke Frauen“ bzw. „female empowerment“ darstellen – die Kritiker meinten es wäre ein Ballerfilm mit stereotypen, knapp bekleideten Frauen. Sah ich damals übrigens genau so und war wenig begeistert. Hatte da aber auch Diskussionen, die es genau andersrum gesehen haben.

    Aber wie gesagt, ich verstehe die Kritik an der Formulierung und würde bei einem wie auch immer gearteten, weiteren Beitrag, den Humor in so einem Fall noch stringenter komplett durchziehen und wohl auch nen reflektierenden Satz reinhauen, damit es wirklich deutlich und unmissverständlich ist :-).

  65. @andre

    Auch noch drohen. „Wir lesen die Namen ….“

    Ganz, ganz schlechter Stil.

  66. Ach Erik, für deinen Kommentar, bei dem du jedem das Wahlrecht aberkennen möchtest, der nicht so schön schlau ist wie du, hättest du nicht mal in den 50er Jahren Beifall gefunden. Das hast du sicher auch nur gut gemeint damals. An die Autoren hier ein Niveau anzulegen, an das man selbst mit Leiter nicht gelangt ist schon echt dreist.

  67. André Westphal says:

    @ GehtDoch Ich drohe hier ganz gewiss nicht – aber dass du dich angesprochen gefühlt hast, ist natürlich ein Schritt zur Selbsterkenntnis ;-). Es ist nur so, dass wir uns im Blog doch wundern, wenn sich ein und derselbe Kommentator unter mehreren Namen selbst auf die Schulter klopft. Für Außenstehende ist das vielleicht nicht ersichtlich.

  68. @André Westphal,

    nein, mein Punkt ist eher der, dass man selten etwas bewusst sexistisch meint.
    Sexismus entsteht oft aus manifestiertem Verhalten heraus, das man selbst fälschlicherweise als harmlos ansieht („Ist doch nur ein kleiner Scherz sowas nimmt doch niemand ernst!“).
    Und genau da liegt das Problem: Das wird von vielen gar nicht erkannt, weil sie alles nur durch ihre kulturpsychologische Brille betrachten, die sie das Maß hat verlieren lassen. Das wird dann durch das nähere Umfeld, das ab einem gewissen Alter oft(!) eher homogen in solchen Dingen ist ist, bestätigt und zack! 😉

    Ebenso dieser Pegidarassismus – in den Augen der Pegidisten(?) sind diese auch keine Fremdenfeinde oder Rassisten, sondern eben „besorgte Bürger“. Ich bin mir, sicher, dass sie das auch selber glauben, aber jeder, der von außen guckt weiß eben, dass das Blödsinn ist.
    Ich betone hier mal ausdrücklich, dass ich deine Aussage und die Aussagen von Pegida nicht auf einer Sachebene vergleiche und nicht sage, dass du Pegidaanhänger bist. Das war nur eine krude Analogie.

  69. André Westphal says:

    @ Erik

    Ne, mit Pegida will ich nun wirklich nix am Hut haben ^^. Verstehe aber worauf du hinauswillst und gebe dir da recht – ähnlich sieht es ja auch mit dem Alltagsrassismus aus.

    Wobei eben auch die Gefahr besteht, dass man zu viel auf die Goldwaage legt und am Ende bei allem Bestreben Toleranz und Gerechtigkeit für alle zu haben zu einem Dogmatismus übergeht. Da will ich hier nicht zu viel aufrollen, aber bei der ganzen Gender-Debatte nehme ich das teilweise so wahr (nicht in allen Punkten, aber in einigen). Zumal es da meistens nur um die Diskriminierung von Frauen geht – obwohl Männer genau so diskriminiert und mit Stereotypen belegt werden.

  70. Echt das letzte: „Die Putze “ so ein Typ sollte hier nicht mehr schreiben können…

  71. @André
    Falls Du mit dem Auf-die-Schulter-klopfen auf Frank und mich abzielst: Das war dann ja wohl ein klassisches Eigentor. ich habe mit ihm nichts zu tun. Ich brauche keine Fake-Accounts, um zu belegen, dass Du Dich deutlich in der Wortwahl vergriffen hast und Du Dich entschuldigen musst. Ganz egal, in welchem Ton ich das vorbringe. Du hast die Musik angespielt, nicht ich.

    Deine Kritikunfähigkeit hast Du jetzt hinlänglich unterstrichen. Was willst Du eigentlich noch? Muss jetzt jeder, der sich von Dir als „Putze“ diffamiert hat, persönlich vorsprechen, damit Du Dich bei ihm/ihr persönlich entschuldigst? Über Dich kann ich nur den Kopf schütteln. Entschuldige Dich endlich!

    @Erik
    Sehr treffend geschrieben. Aber auf eine ehrliche Entschuldigung werden wir vergeblich warten. Statt dessen weicht er auf Nebenkriegsschauplätzchen aus.

  72. André Westphal says:

    @ Blogga Es hat schon etwas extrem Absurdes meine Wortwahl vehement sehr drastisch zu bemängeln – die eigene Wortwahl und inhaltliche Herangehensweise aber dagegen zu legitmieren mit „Ist egal in welchem Ton ich das vorbringe“. Vielleicht fällt dir das ja selbst auf ;-).

    Ich weiche keinesfalls aus, wie du einwandfrei an meinen Kommentaren lesen kannst. Allerdings habe ich mehrfach darauf hingewiesen, dass ich mit dir nur konstruktiv schreiben kann, wenn gegenseitiger Respekt besteht. Da das deinerseits nicht möglich ist – und du mir ohnehin für Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft mehrfach jegliche Kompetenz abgsprochen hast – ist die Frage was du überhaupt noch mit deinen Kommentaren erreichen möchtest? Das meine ich als ganz neutrale Frage. Dampf ablassen? Deine Ansichten sind ja nun bekannt, wurden zur Kenntnis genommen. Sie nun dogmatisch zu wiederholen, bringt doch auch keinem was.

    Wünsche dir trotzdem einen schönen Samstagabend :-). Peace!

  73. Sorry, aber ich kann Dir den geforderten Respekt nicht entgegenbringen, wenn Du von „Putzen“ schreibst.Das musst Du dann wohl akzeptieren, so wie andere Deine pauschale Diffamierung.

  74. Naja dass der Blog an Qualität verliert ist ja nichts neues 🙂

    Lieber wie früher weniger „Standardnews“, dafür mehr „eigenes“ von Cashy, deshalb bin zumindest ich hier.

    Keine Ahnung warum man jetzt auf mehrere qualitativ minderwertige Autoren setzt aber naja.

  75. „Deswegen habe ich mich beispielsweise gerne bei Anna-Maria entschuldigt, die sehr sachlich und freundlich kommentiert hat.“

    Dieser Kommentar ist einfach ohne Worte. Brichst Dir wohl einen Zacken aus der überheblichen Krone, wenn Du Dich pauschal entschuldigst und nicht wartet bis jede einzelne Person, welche Du mit „Putze“ diffamierst persönlich bei Dir vorspricht (wie schon von Blogga geschrieben). Auf Nebenkriegsschauplätze ausweichen trifft es auch ganz gut. Nur ja nicht in die Näher einer Entschuldigung zu rutschen.

    Über Dich und Deine Sturheit kann man nur den Kopf schütteln. Dein Verhalten ist ehrlich gesagt einfach nur noch peinlich. Glaube zwar kaum, dass Caschy hier etwas unternimmt aber Überschriften auf diesem Niveau und die Art und Weise wie der „Autor“ (nennen wir das mal so) versucht sich hier herum zu winden, haben auf einem sonst qualitativ hochwertigen Tech-Blog nichts verloren. Da gibt es andere Plattformen, wo Du mit Deiner angeblich ironischen Schreibweise besser aufgehoben bist.

    @Marcel: Sehe ich auch so. Fand es früher auch besser, als nur ausgewählte News gab und man nicht den Überblick über die Artikel verliert, wenn man die Seite mal 2 Stunden nicht besucht. Ist jedoch – Achtung – mein persönlicher Geschmack. Daher lese ich hier auch nicht mehr alle Artikel.

  76. Ach ja…Respekt vor Dir habe ich nach diesem Artikel und der Art und Weise wie Du hier „diskutierst“ definitiv nicht mehr.

  77. @Timo, Erik, Blogga & Frank: Ihr seid die Klappspaten vor dem Herrn, aufpissen auf Teufel komm raus, ohne Sinn und Verstand. Macht eine Selbsthilfegruppe auf und heult dort um die Wette. Über den Artikel und die Wortwahl des Autors kann man sich streiten, aber euer weinerliches Gesabbel ist oberpeinlich.

    So, jetzt gibt es erst mal lecker Negerküsse für meine Putze 🙂

  78. „Die Putze“ finde ich sexistisch und niveaulos und das es trotz Beschwerden nicht geändert wird, finde ich unmöglich für Caschys Blog.

  79. Ich hab die Artikel hier gerne gelesen, aber die Überschrift finde ich – völlig egal, was da im Artikel selbst steht – auch als Mann echt daneben. Derart Chauvinistisches habe ich hier noch nie gesehen.

  80. Wo ist der Chef, wo ist Caschy?

    Weshalb immer noch dieselbe entwürdigende Überschrift?

    @caschy:

    Das Problem ist sehr einfach, der Ausdruck „Putze“ für Reinigungskraft ist schlicht eine Beleidigung für eine ganze Berufsgruppe, dies hat auch absolut nichts mit der unsäglichen „Political-Correctness-Thematik“ zu tun.
    Es kann natürlich immer mal geschehen, dass einem unerfahrenen Mitarbeiter solch ein Lapsus passiert, höchst wahrscheinlich wollte er auch nicht alle Reinigungskräfte diffamieren, er wollte wohl nur irgendwie cool rüberkommen. Aber geschenkt.

    Zu allem Überfluss ist der Autor des Artikels zum Deeskalieren weder willig noch fähig, er sucht – auch ohne Not – die Konfrontation. Auch geschenkt.

    Es wäre keine große Sache gewesen, wenn hier rechtzeitig souverän eingegriffen worden wäre und der Begriff „Putze“ einfach durch „Reinigungskraft“, „Handwerker“ oder auch „Dienstleister“ ersetzt worden wäre. Dies wurde bislang – warum auch immer – unterlassen.

    Dabei hätte solch eine schnelle Klarstellung durchaus Vorteile gehabt:

    (1) Man hätte Westphal vor sich selbst geschützt
    (2) Man hätte das Blog geschützt
    (3) Man hätte den Blogbetreiber geschützt
    (4) Man hätte aber auch die Community geschützt, die ja in Sachen „sozialer Kompetenz“ nicht wirklich glänzend dasteht: „Woran erkennt man einen extrovertierten Informatiker? Er schaut beim Reden auf Deine Schuhe.“

    Bin gespannt, wie der Chef die Vorgehensweise im nächsten „Neuland“ begründen wird. Ich bin mir sicher, dass er nicht der „Putze-Befürworter-Fraktion“ angehört. Aber warum tut er dann nichts?

    Natürlich kann man es knorke finden, dass:

    Flugbegleiter als „Saftschubse“,
    Reinigungskräfte als „Putze“ oder
    Sekretärinnen als „Tippse“ bezeichnet werden.

    Aber man ist wirklich nicht dazu gezwungen…

  81. Ach Kinder, wie sich doch die Zeiten ändern, gehört „Putze“ jetzt auch schon zu den Schimpfwörtern?! Und das lerne ich hier im Technik-Blog und mit was für ein Enthusiasmus sich einige hier dafür begeistern, bzw. echauffieren… ,wer hätte das gedacht; dabei find ich den Artikel unter „Putze“ eigentlich sehr viel interessanter und „Reinmachefrau“ als Wort schlimmer. Aber was soll’s.

    Irgendwie wird immer mehr Saloppes in die böse Ecke gedrängt, oder kommt das nur mir so vor…. 🙂

  82. @proffet:

    „…Ach Kinder, wie sich doch die Zeiten ändern, gehört „Putze“ jetzt auch schon zu den Schimpfwörtern…“

    Wenn es kein Schimpfwort ist, hast Du dann schon mal eine Reinigungskraft mit „…Sie Putze…“ oder mit „… Du Putze…“ angesprochen? Wie war die Reaktion?

  83. „Wie sieht es in jenem Bezug bei euch aus? Gerade für handwerkliche Tätigkeiten finde ich ja beispielsweise etliche Anbieter im Netz.“

    Ich habe meiner Putze jedenfalls letztens kündigen müssen, für die Kohle, die ich ihr regelmäßig rüberschiebe, hat die einfach nen miesen Job gemacht.
    Werde mich also einfach nach einer neuen French Maid umgucken müssen.
    Ansonsten; Wer Bock hat, bei nem coolen Typen mit viel Sinn für Humor anzuheuern,
    soll sich gerne bei mir melden, verdiene genug Moneten.
    Ist dir das zu „jungfräulich“ ? Dann lass uns gemeinsam versuchen, das fruchtbar zu machen 🙂

    El Profenda

  84. @westphal:
    „…Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller…“

    Ich hoffe, ich habe die Tigerwarnung nicht vergessen!

  85. Puh, und ich meine ich bekomme hier nun einige Plattformen präsentiert, die besagte Dienstleistungen anbieten. Das scheint aber nicht mehr Thema zu sein…
    btw: komme gut klar auf den Text.

  86. Lustig, wie der Autor jegliche Kritik von sich zu weisen versucht bzw. sogar gegen die Kommentatoren umdreht. Völlig beratungsresistent, unfähig, einen Fehler einzugestehen. Faselt von „Ironie“, aber weiß offenbar gerade so eben, wie man das Wort schreibt.
    Einfach nur peinlich, wie der Autor versucht, Argumente für seinen provokant-dümmlichen Schreibstil zu finden, anstatt einfach einzusehen, dass er Niveau bisher für eine Hautcreme gehalten hat und somit in einem seriösen Blog daneben liegt….

  87. André Westphal says:

    Na ja, es ist schon extrem ironisch, dass im Artikel eine beleidigende Wortwahl angemerkt wird – und dann in den Kommentaren, die eben jenes bemängeln deutlich drastischer gepöbelt wird :-D. Ein wenig als, wenn ich eine Massnahmen gegen Gewaltprävention starten will, indem ich den vermeintlichen Rowdys erstmal eins verpasse :-D.

  88. Naja, man muss beides nicht gutheißen, aber es gibt einfach einen Unterschied zwischen einem Artikel und einem Leserkommentar. Hier wäre wahrscheinlich auch nie so ein Wind entstanden, wenn der Autor souverän gesagt hätte „Okay das stimmt. Da bin ich übers Ziel hinaus geschossen“ und die entsprechenden Passagen angepasst hätte. Das wäre die erwachsene Reaktion gewesen und kommt bei Medien jeder Art regelmäßig vor.
    Leider hat sich der Autor aber für die Trotzreaktion entschieden, diskutiert lieber unnötig, ob der Duden nun richtige Definitionen liefert, benutzt viel zu viele lustige Emoticons, und weigert sich trotz zahlreicher Hinweise einzusehen, dass die Formulierungen beleidigend und keinesfalls „humorvoll“ sind. Die kritisierten Stellen wirken rein deplatziert, tragen nichts zum Artikel bei und machen aus dem Artikel auch keine Satire – er bleibt ein Wiederkauen der Studie und wär vermutlich völlig untergegangen, hätte sich der Autor nicht im Ton vergriffen.

    Ich hätte echt gedacht, dass caschy eingreifen würde, nicht mit Entzug der Schreibrechte, wie hier einige fordern, aber mit Anpassung des Artikels.
    Werde morgen nochmal vorbeischauen, ob sich was getan hat und wäre sehr enttäuscht, wenn das alles so stehen bleibt…

  89. Ich putze meinen Hausflur nicht, ich Reinige Ihn.

    Mein Gott haben hier einige Probleme mit sich selbst. Was daran so schlimm?

    Wenn Ihr doch alle soooo lange Leser dieses Blogs sein wollt, hättet Ihr an der Überschrift erkennen können in welche Richtung der Artikel geht. Aber das habt Ihr nicht. Ihr kauft bestimmt auch alle brav Schoko Küsse und keine Mohrenköpfe, Zigeunersoße verabscheut ihr allein schon wegen dem Wort.

    Armes Deutschland, du hast Probleme. Mach weiter wie bisher mit deinen Artikeln,André und kommentiere nicht aus der Erwartung heraus du müsstest dich irgendwie Rechtfertigen, hast du absolut nicht nötig.

  90. „Na ja, es ist schon extrem ironisch, dass im Artikel eine beleidigende Wortwahl angemerkt wird – und dann in den Kommentaren, die eben jenes bemängeln deutlich drastischer gepöbelt wird“

    Das habe ich zum Beispiel nicht. Es irritiert mich auch wie der Autor sich hier verteidigt ohne auch nur im entferntesten auf die Stimmen einzugehen, die einfach nur Kritik ohne Angriff äußerten. Kritik anzunehmen ist wohl nicht jedermanns Sache.

  91. Nicht nur das @markus, wir lesen auch bestimmt nur die „Lügenpresse“ und sind zu politisch korrekt. Wo kommen wir denn dahin wenn wir Dinge anprangern, die im Jahre 2015 nicht mehr in Ordnung sind. Nenne mich auch nicht Homosexuell, sondern Schwuchtel, wo kommen wir denn dahin wenn wir Dinge nicht mehr so benennen Dürfen wie gelernt.. Also wirklich jetzt, das wird man ja noch mal sagen dürfen, was? m( #Facepalmdeluxe.

  92. Normal lese ich hier nur mit, und sicherlich hätte ich diesen Beitrag aufgrund seiner Überschrift auch (absichtlich) überlesen – hätte er nicht soviele Kommentare gehabt. Mir fällt ja schon seit längerer Zeit auf, dass in Caschys Blog scheinbar immer mehr die Quantität vor der Qualität geht (und ja, ich lese hier schon lange Zeit mit…). Zunehmend nichtssagende, wenig fundierte Beiträge/Meldungen, versehen mit reißerischen Überschriften und in einer Art und Weise geschrieben, die mich immer seltener in den Blog schauen lassen. Deshalb ignoriere ich die meisten Artikel mittlerweile einfach, da sie mich einfach nicht (mehr) ansprechen.
    Hier war ich jedoch neugierig, was an diesem Thema interessant sein soll und anscheinend so heiß diskutiert wird, dass ich mich rein- und durch die Kommentare durchgeklickt habe. Und ich muss sagen, ich finde sowohl die Überschrift, als auch die Schreibweise des Artikels nicht gut, ich möchte fast sagen, pubertär. Vor allem aber die Antworten des Autors auf die Kommentare finde ich sehr, sehr schwach. Dass eine Meldung mal wenig informativ ist oder (subjektiv betrachtet) total uninteressant ist, ok. Dass eine Formulierung mal daneben geht, auch kein Problem. Ich werde schließlich nicht gezwungen, den Blog zu lesen, und es ist allein Caschys Entscheidung, wer hier was schreibt. Aber wenn ein solcher Artikel ohne entsprechende Verbesserung einfach so stehen bleibt und die Antworten des Autors größtenteils uneinsichtig – und mit Verlaub – aus meiner Sicht eher rechthaberisch und arrogant formuliert wirken, dann ist das für mich einfach ein weiterer Grund, den Blog künftig seltener zu besuchen.
    Schade, ich habe den Blog über Jahre hinweg (durchschn. mind.) täglich besucht, aber die von mir geschätzten Software- (und Hardware-) Tipps kommen immer mehr zu kurz, die Mehrzahl der Beiträge sind für mich inzwischen schlichtweg zu uninteressant und zu unreflektiert wiedergegeben.

  93. @uniquolol:
    Für gewöhnlich spreche ich Menschen mit ihren Namen an, nicht mit ihrer Berufsbezeichnung, bzw. der saloppen Variante davon.
    Aber ich frage gerne Montag in der Firma unsere „Putze“ mal, ob sie Probleme mit der Bezeichnung hat.
    Hier Zuhause bin übrigens ich der „Putzteufel“ 😉

  94. Wie ich oben schon sagte: Ich finde es geht hier alles ein bisschen zu weit.
    Die Formulierung in der Überschrift sowie einige Formulierungen waren nicht ok. Eine Entschuldigung oder richtig Stellung wäre sicherlich angebracht. Aber dann ist es auch gut.
    Mittlerweile finde ich es aber auch schade, dass André null Einsicht zeigt -die Art und Menge der Kommentare (lassen wir die niveaulosen mal außen vor) sollte die eigene Vorgehensweise in Frage stellen.
    Erinnern möchte ich trotzdem an die Meinungsfreiheit in unserem Lande. Die bedingt natürlich weder Beleidigungen noch herabwürdigende Aussagen (Artikel 1 unseres Grundgesetzes), aber wenn André der Meinung ist sein Text ist so ok dann ist es so. Nur mit den Konsequenzen muss er dann eben auch leben. Da bringen unsere reißerischen Kommentare nischt.

    Und was Cashy betrifft: ich glaube er lebt auch in der Realität und hat mit seiner kleinen Familie gerade besseres zu tun als sekündlich jeden Kommentar zu lesen. Was er draus macht ist seine Sache, und wenn ein Autor etwas schreibt muss er das nicht sofort löschen – Siehe öffentliche Diskussion über Meinungsfreiheit im Netz. Ich hoffe gleichzeitig, dass wenigstens ein „internes“ Gespräch stattgefunden hat…

  95. Satire ist meiner Meinung nach intelligenter Humor, der gerne auch mal weh tun darf. Besonders wirkungsvoll ist die Satire, wenn sie gesellschaftliche Zustände kritisiert und durch ihre eigene Art genau solche Entwicklungen anprangert.

    Ich kann leider in dem Artikel nicht erkennen, was oder wer kritisiert wird. Das ist auch nicht weiter schlimm, aber mich würde interessieren, was der Autor unter Satire versteht, da er diesen als Motivation anführt.

    Ansonsten muss ich sagen, dass ich es falsch finde, vom Betreiber dieses Blogs zu verlangen, dem Autor die „Schreibrechte“ zu entziehen. Wir können alle froh sein, dass es einige Menschen gibt, die ihre wertvolle Freizeit opfern, um hier oder anderswo Artikel zu schreiben. Kritisieren ist immer sehr einfach und auch legitim, aber nur unter der Prämisse, dass man auch sein eigenes Verhalten reflektiert.

  96. Zur Abwechslung mal ein Kommentarfaden mit einer ungewöhnlich hohen Anzahl von Putzen und PC-Nörglern.

  97. André Westphal says:

    @ Marcus Ich sehe die Überschrift in Kombination mit dem French Maid / Strumpfhosen-Verweis als Verweis auf die sehr klischeehaften Vorstellungen von Zimmermädchen und weiblichen Reinigungskräften – beispielsweise in sexualisierter Form. Meiner Ansicht nach erkennt man die Absurdität der Anmerkung an der Stelle auch recht gut, da die Bitkom kaum derlei Daten (Strumpfhosengröße) erheben würde.

    Trotzdem kann man freilich kritisieren, dass man das noch pointierter hätte machen können bzw. mehr durch den ganzen Artikel durchhalten. Auch dass die Überschrift da eventuell zu knallig war, da es im Artikel noch um mehr Dienstleistungen ging.

    Bedenklich finde ich wiederum, dass die Verwendung des Begriffs „Putze“, den man in der Tat mit guten Argumenten als zu salopp, möglicherweise negativ konnotiert, etc. bemängeln kann, dann dazu führt, dass viele derjenigen, welche sich über das Wort echauffieren, sozial deutlich harscher auftreten und in verschärfter Form genau die Verhaltensweisen und auch den Tonfall an den Tag legen, den sie kritisieren – vielfach ohne sich selbst zu reflektieren dabei. Zumal es eben möglich wäre darüber sehr sachlich und konstruktiv zu diskutieren – was unmöglich wird, wenn man selbst vom eigentlichen Thema ablenkt und stattdessen anfängt über den Autor als Person zu spekulieren – was ein ganz anderer Themenbereich wäre.

  98. Meine Fresse André…es wär so einfach gewesen klein beizugeben und einfach die Überschrift zu ändern – aber Nein, du lässt dich auch noch auf sinnlose Diskussionen ein. Du hast keine Ahnung wie man so ne Situation handhabt…

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