Deutsche Telekom macht Schluss mit Gesprächsabbrüchen beim Grenzübertritt


Ich weiß natürlich nicht wie oft ihr in der Situation seid, dass ihr just im Moment des Grenzübertritts nach Polen, die Niederlande, Tschechien oder Österreich telefoniert. Aber sollte das öfter vorkommen und ihr zufällig Kunde bei der Telekom sein, wird das viel besser. Bisher wurden Gespräche nämlich immer abgebrochen, da ein kompletter Netzwechsel stattfand. Das ist nun nicht mehr der Fall, die Übergabe des Gesprächs funktioniert auch an das ausländische Netz.

Das Ganze ist interessanterweise nur im 2G- und 3G-Netz möglich. Die Telekom arbeite aber bereits an einer Lösung, um auch im LTE-Netz einen Standard zu erschaffen, der dies dann ermöglicht. Ebenso befindet sich die Telekom in Gesprächen mit Anbietern in Frankreich, der Schweiz, Dänemark und Belgien, um auch an diesen Grenzen später einmal die unterbrechungsfreie Gesprächsübergabe zu ermöglichen.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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19 Kommentare

  1. mir reicht schon der nervige funkzellenwechsel bei lte innerhalb deutschlands…

    • Genauso so siehts aus, das ist viel schlimmer.

    • Funkzellenwechsel bekommst du doch gar nicht mit. Zum Teil bist du ja gleichzeitig in mehreren Funkzellen (LTE800, LTE1800, LTE2100), sonst würdest du nur eine niedrige Datenrate haben.

      • ich bekomm es aber mit. auf meiner arbeitsstrecke gibt es zwei punkte, die mich jeden tag in den wahnsinn treiben. oder ist das eine extrawurst von congstar mit abgespecktem lte?

  2. Das finde ich nicht so nervig. Mich stört viel mehr das ich regelmäßig nicht telefonieren kann wenn ich im Ausland bin. Entweder wird garnicht erst gewählt oder es klingelt beim anderen nicht. Bin oft im EU Ausland und ärgere mich dauernd damit herum…

  3. Man muss ja nicht unbedingt dauernd Grenzen überschreiten, es reicht ja schon wenn man in der Grenzregion wohnt um desöfteren ins ausländische Netz eingebucht zu werden. Von daher eine super Sache.

  4. Ist beim Wechsel von und aus T-Mobile Österreich seit Jahren schon so. Stimmt also nicht ganz der Artikel.

    • Kann ich im Telekom Netz (Vertrag direkt bei der Telekom) beim Wechsel von Österreich nach Deutschland und umgekehrt nicht bestätigen. Kurz nach der Grenze (Lindau) konnte ich mich immer vom Gesprächspartner verabschieden. Deshalb hab ich mich über diese Meldung sehr gefreut und werde es demnächst mal testen.

  5. Es gibt noch Menschen die telefonieren? 😀

    • Klar, mit Freisprecheinrichtung lassen sich beim Autofahren regelmäßige „Pflichtanrufe“ bei den (Groß)eltern erledigen, um solchen Kommentaren wie „du meldest dich NIE“ zuvorzukommen. 😀

  6. Die sollen mal lieber Wifi Call für alle freischalten.
    Ich telefoniere zwar kaum noch klassisch, fast nur noch Messenger, aber wenn ich zuhause bin muss ich im Wohnzimmer ans Fenster, oder ganz schnell auf die andere Seite ins Schlafzimmer, da ich durch den Flur muss, und da ist der Empfang gleich null.

  7. Bei 5 G gibt es noch kürzer Abstände zwischen den Sendemasten. Aber dafür kann man damit schneller sprechen (:>)

  8. Wie siehts eigentlich aus wenn man in Grenznähe ist (paar Kilometer gemeint), man z.B. das niederländische Netz eingebucht wird. Wird das dann tatsächlich als Roaming gebucht? Ist ja eigentlich ein Witz, da das nur passiert, weil die Provider hierzulande zu schwach ausbauten und daher der niederländische Provider ein stärkeres Netz hat. Man wäre dann gewzungen das Netz manuell zu buchen (unkomfortable), oder kann man das irgendwie anders noch unterbinden? z.B. GPS in Kombination mit Ländergrenzen nach dem Motto, wenn ich mich GPS mäßig in D befinde, wähle nur meinen Heimprovider?

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