Deutsche Telekom: Junge Leute-Vorteil „Spotify“ fällt weg

artikel_spotifyDas Tarifangebot der einzelnen Provider ist schier unüberschaubar. Hier und da wird im Monatstakt gedreht und justiert, Bestandskunden schauen mal mehr, mal weniger dumm aus der Wäsche, nur in seltenen Fällen bekommen sie ein Mehr der Leistungen, die man Neukunden und Verlängerern in die Hand drückt. Eine positive Ausnahme war hier in diesem Jahr die Deutsche Telekom, die ein Mehr an Volumen auch den Bestandskunden zugänglich gemacht hat.

Nach der Umstellung zum Monatsanfang (wir berichteten) gab man heute dann offiziell die neue Tarifstruktur bekannt, die sich auch mit nutzbaren LTE-Geschwindigkeiten befasste. Doch wo Licht ist, da ist bekanntlich auch Schatten. So fällt ein Vorteil weg, der besonders beliebt war. So haben zukünftig Nutzer mit dem Junge Leute-Vorteil nicht mehr die Auswahl zwischen Spotify oder dem Mehr an Volumen, stattdessen gibt es nur noch das Volumen on top. Bestandskunden können sich derzeit aber noch glücklich schätzen, wer den Vorteil mit Spotify hat, der kann diesen auch weiterhin nutzen. Liegt aber eine Vertragsverlängerung an, dann fällt die Option weg.

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

13 Kommentare

  1. Habe gerade die Schulungsunterlagen hier und da steht was anderes. Standardmäßig wird das Datenvolumen aufgestockt, aber man kann immer noch wählen.

  2. @Fisco83 Danke für die Info! Wollte demnächst verlängern und doppeltes Volumen brauch ich nicht – nur Spotify. Wobei die 2GB mehr vermutlich das Spotify Streaming kompensiert hätten…

  3. In der Tat rausgenommen … Hab grad nochmal gelesen und wirklich raus … schade …

  4. Damit wird die Telekom und die „MagentaEins“ Tarife immer unattraktiver.

    Derzeit bin ich noch im Complete Mobil M Friends unterwegs, bezahle 39,99 EUR mit Handy und habe 850 MB Daten + Spotify inklusive.
    Mit der zugebuchten Data LTE Option für 4,95 EUR komme ich auf 1450MB im Monat für 44,95 EUR mit Handy und Spotify! Daten reichen mir (meistens). Wieso sollte ich also in einen Magenta-Tarif wechseln, in welchem auch die attraktive HotSpot-Flat nicht mehr enthalten ist und für die man auch noch zusätzlich 4,95 EUR berappen müsste?
    Um auf die gleiche Leistung zu kommen, müsste ich jetzt den MagentaMobil M Friends (44,95) + HotSpot-Flat (4,95) + Spotify (9,95) buchen und komme somit auf 59,85 EUR x.x

  5. Kein Spotify mehr? Bedankt euch bei Apple als Telekom-Partner. Apple macht gerne mal Druck auf seine Geschäftspartner, um die Konkurrenten zu schädigen.

    Apple hat ja kürzlich auch Druck auf die Musiklabels gemacht, das werbefinanzierte Streaming von Spotify nicht mehr zu unterstützen.

  6. Nach Nachfrage bei der Telekom:
    Bestandskunden mit Friends-Tarif, die momentan das doppelte Volumen als Friends-Vorteil nutzen, können nach wie vor jederzeit zu der Spotify-Option wechseln!
    Im Text etwas missverständlich ausgedrückt, wie ich finde.

  7. Hm ziemlich mies. Ich habe noch einen Comfort M Friends mit Spotify und eigentlich wollte ich auf den neuen Tarif wechseln da mein Inklusivvolumen oft nicht reicht.
    Aber dadurch wird ja „mein“ Tarif automatisch einfach um 9,95€ teurer, da ich Spotify wieder dazubuchen muss.
    Die Telekom ist aber natürlich der Meinung, dass ich in einen gleichwertigen Tarif wechseln möchte und verlangt für den Wechsel nochmal satte 50€!

    @Steve Hauptsache mal wieder völlig zusammenhangslos auf Apple gebasht… Apple hat damit gar nichts zu tun. Die Option gibt es ja weiterhin nur ist die Telekom der Meinung es nicht mehr gratis zu den Friends Tarifen rauszugeben.

  8. Also kann man beim neuen iPhone dann zwischen mehr Datenvolumen, mehr Datenvolumen und mehr Datenvolumen wählen.

    Schade eigentlich. Die 240€ die man für Spotify gespart hat, waren immer gut, um sich den effektiven Preis etwas schöner zu rechnen. Nun dürfte die Kombination aus dem einzelnen Gerätekauf ohne Subventionierung und Congstar deutlich vorne liegen.

    Die Möglichkeit auf 50% Rabatt beim Gerätepreis hat man beim iPhone ja schlauerweise schon immer unter den Tisch fallen lassen 😉

  9. Diese Fanboys die immer die jeweilige Bösenfirma hinter irgendeiner Entscheidung sehen gehen mir echt auf den Geist. Das hat schon was von religiösem Eiferer Wahn. Und es ist völlig wurscht und im Grunde das gleiche ob ihr Fanboys von Apple oder Google oder von wem auch immer seid.

    Geht mal an die frische Luft und entspannt euch!

  10. @Norbert: Die Kungeleien zwischen Apple und der Telekom sind oft am Rand der Legalität, gerade was das wettbewerbswidrige Verhalten gegen Mitbewerber betrifft. Wer das nicht erkennen will, hat entweder keine Ahnung von der Branche oder ist selber ein Fanboy.

    Fakt ist: Die Deutsche Telekom ist schon seit der Einführung des ersten iPhones als exklusiver Launchpartner mit Apple verbunden. Und auch heute, 8 Jahre später, werden iPhones und iPads in deutschen Apple Stores nur noch mit Telekom-Laufzeitverträgen angeboten. Die Karten der anderen Mobilfunkanbieter werden von Apple nicht mehr angeboten.

    Im Gegenzug garantiert die Telekom u.a. Werbung für Apple und eine Mindestabnahmemenge von Geräten.

  11. Zwar nur ein erster Schritt in die richtige Richtung, aber sehr gut. Diese Klüngelei zwischen Telekom und Spotify hat die Netzneutralität beschädigt und Wettbewerber im Streamingmarkt unfair benachteiligt. Hoffentlich schreitet irgendwann das Kartellamt ein und verbietet solche Inklusivangebote komplett.

  12. @Anon
    Dieser Schritt ist sicher nur die Vorbereitung für den nächsten Schritt zur Beschädigung der Netzneutralität, aber diesmal zusammen mit Apple. Was wetten wir, dass die Telekom mit dem nächsten iPhone eine „Apple-Music-Flat inklusive“ anbieten wird?

    In den USA hatten sich kürzlich alle großen IT-Konzerne für eine strikte Durchsetzung der Netzneutralität eingesetzt. Wirklich alle? Nein. Alle ausser Apple.