Deutsche Bahn wird Partner der Star Alliance

Die Deutsche Bahn (DB) wird ab 1. August der weltweit erste intermodale Partner der Star Alliance (Intermodalität bezeichnet im Personenverkehr die Nutzung unterschiedlicher Verkehrsmittel im Verlauf eines Weges). Durch die neue Kooperation können DB-Kunden und die Passagiere der Mitgliedsfluggesellschaften der Star Alliance künftig ihre Reise in der Bahn beginnen oder beenden.

Letzten Endes erweitert die Partnerschaft mit Star Alliance die Auswahl der möglichen anderen Fluggesellschaften neben der Lufthansa. Lufthansa-Kunden können bereits seit mehr als 20 Jahren in einem Buchungsschritt ein kombiniertes Ticket für Zug und Flug kaufen. Künftig können neben der Lufthansa auch alle 25 anderen Mitgliedsfluggesellschaften der Star Alliance über ihre Buchungssysteme die ICE der DB mit Flugnummern in ihr Angebot aufnehmen.

Kunden können also ein Kombiticket buchen. Laut der Bahn bekommen Kunden auch eine beschleunigte Gepäckabfertigung und weitere Services im AiRail Check-In-Bereich im Frankfurter Flughafen.

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10 Kommentare

  1. Trebuchet says:

    Gilt der Spaß dann auch als Reisekette? Also wenn die DB verspätet ist und ich meinen Flug verpasse muss sie ihn mir erstatten? Ansonsten ist das irgendwie alles witzlos.

    • Ja, den gesicherten Anschluss vom ICE zum Flieger gibt’s bei der Buchung des ICE (AiRail-Service) über die Lufthansa auch heute schon. Das ist jetzt eigentlich nur eine Ausweitung auf die Partnerschaft.

      Allerdings verkauft Lufthansa Flugscheine gerade nur zu Höchstpreisen.
      https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/flugtickets-hoechstpreise-verknappung-lufhansa-100.html

      • Wartet das Flugzeug dann auch auf den Zug oder was soll „gesichert“ bedeuten?

        • christoph says:

          Ist wohl abhängig von der Situation. Anschlussflieger warten auch nicht jedes Mal, denke ich. Aber vermutlich wirst du dann auf einen späteren Flug umgebucht oder so. Wie halt im Falle eines Flugs mit mehreren Halts

        • Teils auch das, aber je nachdem wirst du unkompliziert auf den nächsten Flug oder Zug umgebucht. So wie es halt ansonsten beim Übergang von Flieger zu Flieger ist. Dazu kommt eine bevorzugte Abfertigung beim Check-in/Check-Out, bei der Gepäckausgabe und bei den Sicherheitskontrollen
          https://www.lufthansagroup.com/de/newsroom/meldungen/flughafen-frankfurt-check-in-fuer-lufthansa-express-rail-fluggaeste-ab-29-juni-direkt-am-fernbahnhof.html
          In Zürich saß ich schonmal keine fünfzehn Minuten nach der Landung mit dem Gepäck in der S-Bahn.

          Und es sind natürlich auch Reserven für den Übergang vorgesehen und betrifft auch nur 134 Züge. Also das ist jetzt keine durchgehende Fahrkarte von jedem Bahnhof geben, sondern nur von ausgewählten Bahnhöfen und mit ausgewählten Zügen. Die DB wird schon so schlau gewesen sein, dafür Züge vorzusehen, die selten verspätet sind.

          Die Lufthansa hat den Vorteil, dass sie sich Zubringerflüge sparen kann. Die sind für sich betrachtet oft nicht so recht wirtschaftlich, aber für Fernreisen wegen der Anschlusssicherheit schon irgendwie sinnvoll sind.

      • Ja ist das Modell was die Kfz Hersteller auch gerade fahren… Weniger sales, aber doppelte Gewinne. Läuft!

  2. Cool, jetzt kann ich eine Reise mit Flug und Zug über einen Ozean buchen, aber noch immer keine durchgehende Reisekette über mehrere europäische Eisenbahnen hinweg…

  3. Ich weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Die ständig verspätete Bahn tut sich mit der kränkelnden Lufthansa zusammen. Die Synergien? Fliegen ohne Sitzplatzreservierung möglich? Spaß beiseite. Ich musste heute erleben, dass die LH mir ein Flugsegment für unseren Urlaub storniert hat. Keine Info, der Flieger geht früher oder später. Nein, einfach gestrichen. Online konnte ich zwar einen Alternativflug sehen, aber nicht umbuchen. Das Callcenter über Stunden nicht erreichbar (Aufgrund außerordentlichem Anrufaufkommen legen wir jetzt auf). Das ist nur noch ein Trauerspiel. Vielleicht sieht man das gerade ein und möchte innerdeutsch lieber auf den Zug als Zubringer verweisen. Vielleicht komme ich wenigstens mit dem Frequent Flyer Status in den DB Lounge? Da cih geschäftlich mittlerweile glücklicherweise von Zuhause per Videokonferenz arbeiten kann, fallen ohnehin 95% der Flüge weg, was super ist. Das muss wohl auch die LH schmerzhaft erkennen.

  4. Herr Hauser says:

    Die Bahn wildert ja in immer mehr Bereichen, was mit Zugfahren gar nichts mehr zu tun hat.

    • Zum Beispiel? Eine strategische Partnerschaft mit der Star Alliance, um Personen mit der Bahn zu transportieren, ist jedenfalls für mich ein Bereich, der ganz sicher etwas mit „Zugfahren“ zu tun hat.

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