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Deutsche Bahn: Kulanzregelungen für BahnCard-Besitzer

Die Deutsche Bahn hat bekannt gegeben, dass es Kulanzregelungen für BahnCard-Besitzer gibt. Warum das Ganze? Klar, es geht um das Coronavirus und die Tatsache, dass derzeit einige nicht ihre BahnCard nutzen können, obwohl die Bahn ja den Zugbetrieb in Deutschland so gut und so weit wie möglich aufrechterhält.

Wie erwähnt: Es wird sicher Menschen geben, die die BahnCard derzeit nicht einsetzen können, weil der Betriebsstandort momentan „Home Office“ heißt. (Übrigens finde ich es persönlich furchtbar, dass die Bezeichnung so negativ behaftet ist)

Als Ausgleich bietet man allen betroffenen Kunden mit einer BahnCard 25 oder BahnCard 50 einen Reisegutschein an. Voraussetzung ist eine aktuell gültige BahnCard und bei Neukunden zusätzlich ein Kauf der BahnCard bis einschließlich 13. März 2020. Der Gutscheinwert orientiert sich dabei an der Art der BahnCard und liegt zwischen 10 und 50 Euro, wie die Bahn auf dieser Seite kommuniziert.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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24 Kommentare

  1. Home-office ist negativ behaftet? Wer mir gar nicht bewusst.

    • Seh ich irgendwie auch nicht…

      • Jau, kommt mir in der Tat so vor – also wenn ich zahlreiche Leute in den sozialen Netzwerken so höre, die eben jetzt im Home Office sind – und Firmen scheinen auch nicht immer glücklich, da die Kontrollinstanz fehlt.

        • Bei mir im Unternehmen ist das völlig normal. Allerdingss fehlt trotz Videocalls die Interaktion, sodass viele meiner Teammates so langsam wieder zurück ins Büro wollen. Home Office ist für Enterprisr-IT’ler halt nur semi… Es geht bei komplexen Fragestellungen nichts über ein Whiteboard und ein Freitagsbier.

        • Wenn man die Arbeitsleistung seiner Büroleute lediglich an Anwesenheit messen kann und nicht an Arbeitsergebnissen, sollte man sein Betriebskonzept mal generell überdenken. Oder seine eigene Einstellung.

        • People over processes. Der Mensch ist ein soziales Wesen und auch das geschäftliche Umfeld ist ein soziales. Die Flexibilität „Home Office“ ab und zu machen zu können, ist eben etwas anderes, als bis auf Weiteres ausschließlich im Home Office zu sein. Deshalb ist das Home Office prinzipiell eine gute Sache, da stimme ich Dir zu. Im Moment ist sie aber Ausdruck einer Situation, in der wir uns eigentlich nicht befinden wollen. Mit „Kontrollinstanz“ hat das vielleicht in einigen wenigen Fällen zu tun. Dann hat das Business aber auch noch andere Probleme als nur Leute im Home Office.

        • Kann ich bestätigen, es gibt leider immer noch Firmen die Home Office gedanklich mit „der hat Urlaub und schafft eh nichts“ gleichsetzen, was natürlich nicht den Tatsachen entspricht.

          • Bei uns im Unternehmen hat Home Office die Produktivität fast verdoppelt. Auch wenn das natürlich positiv ist, möchte der Arbeitgeber wissen, weshalb diese Leistung nicht auch vorher geliefert wurde. Es war natürlich abzusehen, dass dir Produktivität steigt, in solchen Zeiten macht sich der Arbeitnehmer Sorgen um seinen Job und er geht davon aus, dass die Arbeit im Home Office stärker kontrolliert wird, man möchte nicht extrem von den Zahlen der Arbeitskollegen abweichen, wenn schon abweichen dann bessere Zahlen. Dann fallen natürlich die ganzen Ablenkungen durch einige Arbeitskollegen weg, Gespräche in der Küche, Raucherpausen usw. Der Arbeitgeber macht sich jetzt schon Gedanken, wie die neue Produktivität auch künftig gehalten werden kann.

            • Da spielen viele Faktoren rein. Zum Beispiel sind auch Großraumbüros absolut tödlich für die Produktivität. Meine Zahlen haben sich deutlich gesteigert seit ich ein eigenes Büro habe, was auch nicht weiter wundert, da man eben wesentlich konzentrierter und ungestörter arbeiten kann.

              Die Raucherpausen sind aber wahrlich echte Zeitfresser, habe früher mal selbst geraucht und sehe das auch bei den rauchenden Kollegen wenn da „nur“ eine Zigarettenpause pro Stunde gemacht wird sind das halt auch schon mal auf den Tag gerechnet 1,5 Stunden von 8 Stunden die weg sind. Und das ist jetzt noch sehr optimistisch gerechnet, effektiv nähert sich das wohl eher den 2 Stunden die weg sind bei den Rauchern. Das ist dann schon ein echter Produktivitätskiller.

              • Das kann ich bestätigen, ich habe auch vor einigen Monaten aufgehört, es geht viel Zeit verloren. Nicht nur die paar Minuten fürs rauchen, der Weg aus dem 9. OG über erschreckend langsame Fahrstühle verdoppelt die Zeit. Vielleicht sorgt Corona für ein Umdenken in Bezug auf Home Office.

  2. Gibt es auch Infos ob das für die MyBahnCard50 gilt?

  3. Für BahnCard 100 Besitzer wird es scheinbar individuelle Regelungen geben. Zumindest wurde mir gesagt, dass ich mich an den ComfortService wenden soll.

    • Hier würde mich interessieren, was Dir angeboten wird. Gib Bitte mal Bescheid. Bin auch BC100-Besitzer, aber scheue mich aktuell noch davor die Hotline anzurufen.

      • Ich habe mich auch per Mail dort gemeldet und folgende Antwort erhalten: „Wir werden Ihnen für den Corona-Zeitraum, zunächst bis 30. April 2020, eine Erstattung per Gutschein (1 Jahr gültig) zukommen lassen. Da wir nicht wissen, ob das Thema Corona auch über den 30. April noch eines ist, werden wir uns bei Ihnen nach der Beendigung der Einschränkungen durch Corona mit einem Gutschein melden.“

  4. Ich mache schon seit 5 Jahren fast 100% HO. Solange man einen geeigneten Arbeitsplatz zuhause dafür hat ist das mega. Ich liebe diese Freiheit und Flexibilität. Wenn jemand dazu gezwungen ist und z.B. in der Küche oder dem Schalfzimmer sitzen muss kann schon Frust aufkommen. Kollegen brauche ich nicht unbedingt bzw. der Aufwand dafür: Morgens fertig machen, Hin fahren und dann da essen und wieder heim ist es mir nicht wert.

    Aber wir immer: Jobabhängig!

  5. Ich finde es verwunderlich, dass die Bahn die Gutscheine nicht einfach automatisch den entsprechenden Kunden zusendet, so wie sie es auch sonst mit Werbung machen. Das ist nicht sehr kundenfreundlich.

  6. da war gestern im Radio noch eine Info zu hören auf WDR 5: die BC 100 wird separat betrachtet, diese kann man ruhen lassen. die beiden BC 25 und 50 können nicht storniert werden.

    jedoch kann man auch ein Abo-ticket ruhen lassen mit kulanter Regelung: man muss begründen, warum man nicht mit der Bahn fahren konnte, weil zB „work at home“ ( so heisst es richtig in English) oder ein anderer triftiger Grund vorliegt.
    die Kulanz gilt seit dem 15.03. und erst mal bis zum 30.4.

  7. Ja und was ist mit BahnCard 100??

  8. Der mit dem Aluhut says:

    Viele Arbeitgeber haben in der Tat einen Kontrollzwang.
    Interessant wäre was, wenn reine Home-Office-Jobs generell als freiberufliche Tätigkeit ausgeübt werden würden. Die Bezahlung erfolgt ergebnisorientiert, statt nach Anwesenheitszeit. Meine Frau tut dies nun seit einigen Monaten mit sehr angenehmen Vorteilen… keine Kontrolle, keine Zwänge, keine Überwachung! Geld gibt es nach Ergebnissen. Funktioniert hervorragend.

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