Denon geht mit Heos Multiroom-System an den Start

Drahtlose Lautsprechersysteme sind stark im Kommen. Sonos, LG, Samsung, Teufel und Co – sie alle bieten Systeme an, mit denen der Nutzer Musik in allen Räumen hören kann – per App gesteuert. Definitiv eine tolle Sache, auf die ich nicht mehr verzichten müsste. In das Rennen greift nun auch Audiospezialist Denon ein, der gleich zum Marktstart  im August drei verschiedene Lautsprecher anbietet.Bildschirmfoto 2014-07-18 um 17.47.52

Laut Denon ist die Heos-Reihe besonders einfach zu bedienen, eine spezielle  Bridge, wie es noch bei Sons der Fall ist, fällt weg. Dafür spannt ein Denon-Lautsprecher anscheinend auch kein eigenes Netz auf und maximiert so die Reichweite, denn Denon bietet auch einen speziellen Range Extender an. Der Rest ist ähnlich anderer Systeme. Steuerung per iOS- oder Android-App, Einbindung von Spotify, Napster und Co möglich, ebenfalls ist das Abspielen der eigenen Musik (lokal oder NAS) möglich.

Heos ist als offenes System ausgelegt und erlaubt es auch, dass bereits existierende HiFi-Produkte auf Heos-Funktionalität aufgerüstet werden: Kurz nach der ersten Markteinführung der Wireless-Lautsprecher werden schon im Frühherbst 2014 weitere Produkte wie Heos-Vorverstärker und Heos-Verstärker vorgestellt. Während der Vorverstärker den Betrieb mit bestehenden Komponenten der Musikanlage daheim gewährleisten soll, unterstützt der Verstärker vorliegende Passivlautsprecher.

 299 Euro, das ist der Preis für den Heos 3, der auf kleine Räume ausgelegt ist. PR-Speak, stark von mir gekürzt – ich muss die Dinger hören und verlasse mich nicht auf Blabla: „Diese erstklassige Klangqualität wird durch den Dual Class-D-Digitalverstärker und zwei Vollbereichstreiber im modern designten Bassreflexgehäuse erreicht. Eine Reihe professioneller psychoakustischer DSP-Algorithmen sorgen für den akustischen Feinschliff.“  Hört Hört!

HEOSbyDenon-ScreenshotsApp

Heos 5 – der Lautsprecher für mittlere bis große Räume – soll 399 Euro kosten. PR sagt: „HEOS 5 ist mit vier aktiven Treibern, zwei Hochtönern und zwei Mittel-/Tieftönern sowie einer Passivmembran ausgestattet. Für optimale Klangqualität wird jeder der vier aktiven Treiber von einer diskreten Class D-Endstufe angetrieben.“

Heos 7, das Partygeschoss, soll 599 Euro kosten. PR sagt: „Das stilvolle und elegante Gehäuse ist voll mit fortschrittlichen Technologien, u.a. mit getrennten Hoch- und Mitteltönern pro Kanal sowie einem Subwoofer und zwei zusätzlichen Passivmembranen für beste Bass-Performance. Versorgt wird jeder aktive Treiber durch eine eigene leistungsstarke Class D-Endstufe. Für die perfekte Signal-Verteilung und -Optimierung sorgen auch hier von Denon individuell abgestimmte, professionelle DSP-Algorithmen.“

Mal schauen ob die Gerätschaften auf der IFA zu hören sind…

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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7 Kommentare

  1. Ich liebe meine 4 Sonos Play 1 und den Play 5 und den Connect. Ich möchte die nicht mehr missen und es werden auf jeden Fall noch einige dazu kommen. Der 55 Zoll Samsung ist über den Kopfhörer Ausgang an den Connect angeschlossen der wiederum sobald ein Signal kommt auf die zwei Play 1 im Wohnzimmer schaltet. Ist zwar noch ein Light System aber da man die Teile schön langsam immer mal eines dazu kaufen kann wird es immer mehr werden.

  2. Würden die Sonos Dinger nicht wie Abfall klingen…..

  3. Reicht es nicht einfach Boxen per airplay anzusteuern?

  4. Mal eine Frage hier an die Experten: gibt es irgendeine Möglichkeit einen HiFi-Receiver in einen Mediaplayer (MP3) zu verwandeln, wenn dieser keinen USB-In hat ohne den angeschlossenen Blu-Ray Player zu verwenden (welcher USB hat)? Würde gerne MP3 auf einem USB-Stick über die Anlage hören, aber dafür extra Blu-Ray plus TV (für Menüführung) zusätzlich einzuschalten wäre etwas zu viel.

  5. Timo, wie sieht’s denn aus, wenn du zusätzlich ein USB-Radio anschließt? Die haben doch alle einen Ausgang für 3.5mm Klinke und bieten ein LCD-Menü.
    Du müsstest dich dann halt mal schlau machen, welche Radios deinen Ansprüchen Menüführung und Audioqualität genügen.

    Alternativ kannst du natürlich loslegen und dir einen Raspberry Pi zusammenbasteln.
    Als audiophiles Betriebssystem wäre „Raspify“ überlegenswert, als USB-Soundkarte so etwas wie den „HifimeDIY Sabre Tiny“ und Steuerung dann übers Handy (Wifi-Dongle). Die Frage ist dann, ob dir das den Aufwand und das Geld wert ist.

    Persönlich habe ich meine analoge Anlage an einen Airport Express angeschlossen und streame meine Musik direkt von Handy oder Computer – das hast du zwar nicht gefragt, klappt aber auch super.. 😉

  6. sowas ist nichts für mich.
    Die kommen von der Klangqalität einfach nicht an eine richtige HiFi Anlage ran.

  7. Sonos klingt wirklich nicht gut (eigene Erfahrung).
    @ Timo: Kauf dir nen Bluetooth Adapter mit line out und dann kannst dein phone nehmen als Wiedergabemedium und zur Bedienung. Für andere Szenarien könnte man noch über Chromecast AppleTV oder ähnliche Dinge nachdenken… Eine Verwaltung brauchst Du ja schließlich.

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