Denon AVR-S760H und AVR-S660H: Zwei neue Receiver mit 8K-Unterstützung

Denon erweitert seine S-Serie um zwei neue 8K-Receiver: die AVR-S760H und AVR-S660H. Beide sind Teil von Denons Multiroom-System Heos. Auch sind den beiden AVR je drei Eingänge für HDMI 2.1 gemeinsam. Dadurch unterstützen sie sowohl Signale in 8K mit bis zu 60 fps als auch 4K bei 120 fps. Als Preise sind 649 Euro für den AVR-S760H und 549 Euro für den AVR-S660H genannt.

Der AVR-S660H von Denon ist eine 5.2-Lösung mit 135 Watt je Kanal und 6 Ohm. Er unterstützt auch HLG, HDR10 sowie HDR10+ und Dolby Vision. Ebenfalls kommt er mit Dolby TrueHD und DTS-HD Master Audio klar. An allen HDMI-Anschlüssen (6 Eingänge/1 Ausgang) stehen zudem 8K-Upscaling sowie HDCP 2.3 zur Verfügung. Drei HDMI-2.1-Eingänge sind auf bis zu 40 GBit/s ausgelegt.

Der AVR-S760H greift etwas höher, denn er ist für bis zu 7.2-Surround-Sound oder 5.1.2-Systeme ausgelegt. Er wartet also mit sieben Kanälen mit je 140 Watt bei 6 Ohm auf. Zudem kommen hier Dolby Atmos, DTS:X und die beiden Virtualisierungstechniken Dolby Atmos Height Virtualization und DTS Virtual:X hinzu. Damit kann der Sound von oben simuliert werden.

Die AV-Receiver lassen sich auch über eARC (Enhanced Audio Return Channel) anschließen, um unkomprimierte, objektbasierte Audiodaten über ein einziges HDMI-Kabel vom Fernseher zum Receiver zu übertragen. Sämtliche HDMI-Anschlüsse (6 Eingänge, 1 Ausgang) bieten volle 4:4:4-Farbauflösung sowie BT.2020-Passthrough. An den HDMI-2.1-Ports stehen auch variable Bildwiederholfrequenz (VRR), Quick Frame Transport (QFT) und Auto Low Latency Mode (ALLM) stramm.

Ihr findet bei den Denon AVR-S660H und AVR-S760H Apple AirPlay 2, Unterstützung für Hi-Res Audio, Bluetooth und Musikstreaming-Dienste wie Spotify, Amazon Music HD oder Tidal vor. Alle neuen Modelle verwenden das Raumkorrektur-System Audyssey MultEQ zur Lautsprechereinrichtung und Klangkalibrierung. Besitzer des AVR-S760H können ihre Einstellungen mit der kostenpflichtigen Audyssey MultEQ Editor-App, die im App Store (iOS) und Play Store (Android) erhältlich ist, noch umfassender anpassen. Darüber hinaus lassen sich die neuen AVRs der S-Serie auch per Sprachbefehl über Amazon Alexa und Apple Siri steuern.

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17 Kommentare

  1. Und was sind die großen unterschiede vom neuen Denon AVR-S760H zum neuen Denon AVR-X1700H ?

  2. Leider kein ARM Prozessor. Warten ist angesagt

    • Warum will man einen ARM-Prozessor im AV-Receiver? Ist ja nicht so dass da täglich neue Apps aus dem Playstore nachinstalliert werden die leider entweder für meine Plattform nicht zur Verfügung stehen oder dann ruckeln. Der AV-Receiver hat ein definiertes Set an Features. Das kann er zu Beginn seiner Lebenszeit und das kann er am Ende. Dass mal jemand signifikante Features im nachträglich bereitstellt kommt praktisch nicht vor. Ausnahmen bestätigen die Regel, aber darauf dass alle AV-Receiver mit einem bestimmten Prozessor sicher in drei Jahren das nächste Dolby-Ding unterstützen würde ich nicht spekulieren.

  3. Und ich dachte AV-Receiver wären fast ausgestorben.
    Wer das zweifelhafte Vergnügen mit dem Kabelsalt einmal hatte, wird sich nicht fragen warum.

    • Welche Alternative soll es denn da geben? Mit vernünftigen Surround-Sound und für mehrere Zuspieler natürlich.

    • Und wie erhältst Du sauberen, wirklich hoch aufgelösten und sehr guten Klang? Mit Brüllwürfel ala Sonos, Teufel etc. sicher nicht. Sehr gute Lautsprecher benötigen entsprechende Verstärkerleistung, hier wirst Du ohne entsprechende Hardware nicht glücklich. Alles natürlich dem eigenem Anspruch geschuldet. Die hier gezeigten AV Verstärker sind Einstiegsklasse – wieder je nach Anspruch. Den Kabelesalat, wenn überhaupt, hast Du doch nur beim einmaligem Anschluss.

    • Audionymous says:

      Einmal sauber verlegt und gut is.
      Was ist denn die Alternative? Soundbar?

    • Kabel werden einmal anständig alle Jahre mal verlegt und gut ist das,
      das ist genauso wie mit Storm,Telefon,Antennen,LAN Kabel.

      Eine Mehrkanal Anlage mit AV Receiver ist was feines guter Klang einfache nutzung,
      bei etwas überlgung bei der wahl der Komponenten fallen die meist kaum auf das macht einfach spass.

  4. Bei den „großen“ (ab X4700) lassen sie ja mittlerweile endlich mal den vollkommen überflüssigen analog-Tuner weg und nennen Sie dann AVC anstelle von AVR, aber was macht jetzt eigentlich genau diese neue Serie mit dem „S“ dazwischen aus?

  5. Der Hauptunterschied ist das Einmesssystem:
    S-Modelle MultEQ
    X-Modelle bis 2xxx MultEQ XT
    X-Modelle ab 3xxx MultEQ XT32

  6. Ich habe einen x2600h weil vor einigen Monate mein 20 Jahre alter Audio-Receiver den Geist aufgegeben hat.

    Wann irgend was mit 8k kommt steht in den Sternen. Dass die Technologie für schmales Geld zur Verfügung steht ist gut, wird mich aber die nächsten 10 Jahre tendenziell nicht interessieren. Noch habe ich nicht mal 4k und komme auch gut klar. Primär weil der angeschlossene Fernseher nur FullHD kann. Man kauft sich ja nicht jedes Jahr einen neuen.

    Mag sein dass ich eine Offenbarung erlebe wenn meiner Fernseher mal die Grätsche macht und ich einen neuen brauche und der dann wohl 4k kann. Das war in Teilen beim Audio-Receiver auch so, den alten habe ich per S/PDIF angeschlossen, optisch mit dem Fernseher und Coax mit dem Computer. Das ist natürlich alles den HDMI-Kabeln gewichen und seitdem fühlt und hört sich alles ein wenig besser an.

    Der einzige Punkt der mich an solchen Setups ein wenig stört ist der Stromverbrauch im Stand-By. Der x2600h braucht 5W im Stand-By wenn HDMI Passthrough aktiv ist, 3W im Stand-By ohne HDMI Passthrough. Wenn er aktiv ist und Audio in Zimmerlautstärke abspielt, und zwar egal ob mit eingeschaltetem Fernseher und HDMI als Input oder ohne Fernseher wenn er selbst Spotify abspielt oder AirPlay, dann liegt die Leistung bei etwa 40W. Wenn kein Ton kommt aber der Verstärker trotzdem aktiv ist — zum Beispiel wenn ich direkt am AVR mute stelle — zieht das Teil immer noch 35W.

    Nicht falsch versehen, mich stören nicht die 40W bei Zimmerlautstärke und die 150 wenn ich ein Bisschen aufdrehe auch nicht.
    Dass das Ding aber mal eben 3W im geringstmöglichen Sand-By-Modus verbrennt und 5W wenn man per Standardeinstellung HDMI-Passthrough im Stand-By mitnimmt finde ich nicht ganz so super.
    Wirklich schrecklich sind die 35W wenn er aktiv aber mute ist.

    Allerdings ist das natürlich kein Denon-Problem sondern irgend wie „Stand der Technik“.

    • Wenn die Werte stimmen, dürfte er so in der EU nicht verkauft werden. Ab 2010 durften Neugeräte nur noch max. 1 Watt im Standby verbraten, bei Geräten mit Anzeige waren es max. 2 Watt. 2013 wurde die Grenze weiter auf 0,5 Watt respektive 1 Watt gesenkt.

      • Gemessen mit einem Brennenstuhl PM 231 E.
        Extra für diesen Post gerade nochmal ausgepackt.

        4.2W ohne HDMI Passthrough und ohne HDMI-CEC aber mit aktivem „Aktivierung der Netzwerkkommunikation im Standby-Modus“.
        4.1W wenn ich „Aktivierung der Netzwerkkommunikation im Standby-Modus“ ausschalte.
        Die 3W die ich vor ein paar Wochen gemessen habe erreiche ich gerade nicht mehr. Wenn ich raten müsste würde ich sagen der Receiver hat seitdem schon drei Updates erfahren.

        Man braucht aber nicht glauben dass das wirklich das Netzwerk trennt. Der Receiver ist nach wie vor im W-Lan, antwortet auf Ping, ist über die AVR-Remote-App steuerbar und kann wie AirPlay angesprochen werden. Das oben genannte Setting sorgt *nur* dafür dass der integrierte Webserver aus geht über den man den Receiver konfigurieren kann. Da wundert mich ehrlich gesagt dass das 0.1W spart.

        Ohne zu recherchieren glaube ich Dir die Grenzwerte. Ich nehme auch an dass Denon die einhält. Dazu müsste man aber sicher komplett jegliche Netzwerkverbindung trennen, also gar kein W-Lan konfigurieren. Dann beraubt man sich aber der AirPlay- und Spotify-Features auch im aktiven Zustand.

        So wie Verbrauchswerte bei Autos. Die gibt es, die sind nur realitätsfremd.

        Die 3 bis 4W im Stand-By schmecken mir zwar auch nicht, sind aber nicht meine Kernkritik. Viel schlimmer finde ich den Offset von 35W wenn der Receiver aktiv ist aber mute.

        • Also zumindest bei meinem X2400H kann ich im Standby komplett die Netzwerkkommunikation ausschalten.
          Das führt zu einem deutlich niedrigerem Verbrauch (obwohl das HDMi Signal durchgeleitet wird).

          Suche da einfach nochmals in den Einstellungen.
          Wie oft stellst du den auch auf mute? Warum nicht einfach ausschalten?

  7. Schade, dass es noch immer keine Modelle mit Class-D Verstärker gibt und so deutlich Energiesparender sind.
    Ein AVR trägt mit das meiste beim Filmvergnügen an Stromkosten bei.

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