DeLorean kündigt neues Veröffentlichungsdatum für sein Elektroauto-Konzept an

DeLorean released its first sneak peek of their electric vehicle.

Die Automarke DMC mit ihrem DeLorean wird den meisten wahrscheinlich aus den „Zurück in die Zukunft“-Filmen bekannt sein. Damals reiste Marty mit dem Flügeltürer durch die Zeit, nachdem Doc Brown dem Auto einen Fluxkompensator verpasst hatte.

Das Unternehmen kündigt nun an, dass man das Konzept eines eigenen Elektroautos am 18. August vorstellen wird. Dazu stellt man noch ein Teaser-Bild bereit, was nicht wirklich aussagekräftig ist. Auch der Name soll im August bekannt gegeben werden. Wohlgemerkt soll es „nur“ ein Konzept sein und noch kein Prototyp für ein Serienwagen. Am Ende macht DeLorean das, was gerade viele neue und alte Auto-Unternehmen machen. Ein E-Auto vorstellen und dann sehr lange brauchen, bis das Auto in der Masse ankommt – wenn überhaupt.

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Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail

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24 Kommentare

  1. Na hoffentlich dann aber auch gleich mit 1.21 Gigawatt Ladung!

  2. Der originale DeLorean war abgesehen von der ausgefallenen Karosserie eigentlich ein extrem durchschnittliches, ja geradezu lahmes KFZ und hat vor allem durch den Film diesen Kultstatus.

    • Ich wäre völlig einverstanden mit einem cool und sportlich aussehendem, aber nicht mit übermäßiger Leistung verschwenderisch umgehenden E-Auto. Wer braucht 700PS und Allradantrieb?

      • Ingo Podolak says:

        Bin ich völlig einverstanden. Gefühlt gibt es Elektrisch nur SUV oder Kleinwagen.
        Wer aktuell ein bezahlbares Sportliches Coupe oder Cabrio möchte hat keine Chance.

        Lieber weniger Leistung und dafür Leichter, 700PS bringen in Kurven wenig wenn die Kiste 2,5 Tonnen wiegt.
        Die Autowelt ist aktuell ziemlich Banane was das angeht, nicht nur bei E-Autos.

        • BMW i4 e40? Hat etwa halb so viel PS und ist ein sportliches Coupé. Problem sind die Lieferzeiten von ca. einem Jahr. :-/

        • Das Problem ist, wenn man eine große Reichweite haben möchte, dann wiegt der Akku entsprechend. Somit wird wiederum mehr Leistung benötigt. Aber ich stimme zu, 700PS braucht man dafür nun auch wieder nicht. 200 PS reichen völlig.

        • Cabrios sind sowieso nahezu ausgestorben.

          Das es Kleinwagen und SUV als E-Autos gibt ist schon verständlich.
          Kleinwagen = Stadtauto
          SUV = Platz für Akkus im Unterboden und somit ist das Auto automatisch höher.

    • Ist aber noch nett ausgedrückt, andere sagen sogar, das es eine ziemliche Schrott-Karre war.

    • Mal abgesehen davon ein Alptraum in Schuss zu halten.

  3. Wird doch alles erst richtig spannend, wenn der Fluxkompensator in Serie verbaut wird.

  4. Der letzte Satz im Artikel geht in die richtige Richtung: Da kommt maximal eine Studie zum Schönstehen bei raus und das war es dann.

    Die Bude hat in den 90ern die letzten Brocken der DeLorean Motor Company aufgekauft, inklusive des Logos (im Gegensatz zu dem Geschwurbel im verlinkten Presseartikel hat diese Firma also genau gar nichts mit der ursprünglichen DeLorean Motor Company zu tun). Bezüglich der Namensrechte gab es erst 20 Jahre später eine außergerichtliche Einigung mit der Witwe von John Z. DeLorean.

    Die Firma verkauft im wesentlichen Ersatzteile und Dienstleistung (Service, Reparatur, Restauration) für den DMC-12 und es darf bezweifelt werden, dass die das Geld und Know-How haben, um ein komplettes Fahrzeug zu konstruieren und in Serie zu bauen.

    • E-Autos sind mittlerweile schon fast Bausätze. Foxconn möchte z.B. ODM für E-Autos werden, ähnlich wie jetzt schon bei Handys. Sie benötigen nur eine Marke für den Vertrieb. Also ähnlich wie schon Fisker, würde DeLorean gut dahin passen.

      • Gunar Gürgens says:

        Jo das ist aber nicht nur bei E-Autos so, siehe Plattformgedanken bei VW, Skoda, Audi, Lamborghini oder Renault, Nissan, Mitsubishi, Dacia, Mercedes.
        Aber bei E-Autos wird das Ganze noch einfacher.

      • Ein Auto ist aber mehr als ein Elektromotor und ’ne Batterie. Es geht ja nicht darum einen alten DMC-12 auf Elektroantrieb umzubasteln und damit ein bisschen durch die Gegend zu gondeln (das haben schon andere gemacht).

        Ein komplettes Auto konstruieren und in Serie bauen (inkl. Straßenzulassung) ist eine komplett andere Geschichte als an 40 Jahre alten Karren rumzuschrauben, wo das komplexeste die US-K-Jetronic mit Lambdaregelung ist. Insbesondere für eine Firma, die in der Vergangenheit schon mehrfach ganz tolle Pläne verkündet hat, die aber immer nur heiße Luft waren: elektrische DMC-12 (2011), neu produzierte DMC-12 (2016) und jetzt wird es ein komplett neues Auto. Ja klar, dieses mal klappt das ganz sicher. Nicht.

        Fisker ist da genau das richtige Stichwort: über eine Milliarde Dollar verbrannt, um 1.800 Autos zu bauen. So kommt man auch zu einem kleinen Vermögen – wenn man vorher schon ein richtig großes hatte.

        • Du vergisst Foxconn in dieser Kalkulation, entsprechende Pläne sind bekannt und zuzutrauen ist es diesem Konzern schon.
          Foxconn ist nicht mehr nur ein Fertiger, sie bieten auch Produktentwicklung für die Kunden an. Es ist nicht so wie z.B. LG die nur eine Basis für eine Karosserie eines Herstellers bieten, wie es z.B. der Chevrolet Bolt/ Opel Ampera E umgesetzt wurde.

          • Und solange noch kein Mensch diesen „Bausatz“ von Foxconn gesehen hat, bleibt auch der nur heiße Luft (genau wie das Apple Auto, das Google Auto und wer da sonst noch alles meint, plötzlich Autos bauen zu können, nur weil da jetzt ein Elektromotor drin ist). An einem Auto für westliche Märkte sind auch in China schon Konzerne gescheitert, die deutlich mehr Erfahrung im Fahrzeugbau hatten als eine Elektronik-Bude wie Foxconn.

  5. Diese DMC hat nun mal so rein gar nichts mit der DMC zu tun, die 1983 aufgelöst wurde. Wurde die Marke nach fast 40 Jahre gelöscht, so dass ein fernöstliches Unternehmen sie neu registriert hat?

    • Nicht ganz. Eine Teilebude/Werkstatt für DeLorean DMC-12 aus der Nähe von Houston (Texas) hatte in den 90ern die letzten Brocken der echten DMC aufgekauft, inklusive der Rechte am Logo. Über den schon damals verwendeten Namen „DeLorean Motor Company“ hatte man sich dann zwanzig Jahre später nach einer entsprechenden Klage außergerichtlich mit der Witwe von John Z. DeLorean geeinigt. Aber mit der echten DMC hat die Bude in Texas rein gar nichts zu tun, das ist völlig richtig.

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