Dell XPS 12: Geleakte Details zeigen weiteren Microsoft Surface-Konkurrenten

Artikel_Dell XPS 12Tablets, die mit angeschlossenem Tastatur-Cover das Beste aus Entertainment und Business verbinden sollen, sind längst ein alter Hut. Die wirklich breite Masse dürfte spätestens seit den Microsoft Surface-Tablets solche 2-in-1-Geräte auf dem Schirm haben. Doch seitdem Apple in dieser Woche mit dem iPad Pro eine etwas eigenwillige Version eines solchen Hybriden vorgestellt hat, dürfte auch der letzte Mensch in der hintersten Reihe die Kategorie 2-in-1-Tablet bewusst mitgeschnitten haben.

Dabei ist, meiner Meinung nach, Microsoft mit den Surface-Tablets dank vollwertigen Windows-Desktop-OS eine Nase weiter vorn gegenüber dem iPad Pro. Aber das mag vielleicht auch an unterschiedlichen Nutzungsszenarien liegen.

Jedenfalls hat die Konkurrenz auch schon vor dem iPad Pro die Vorteile des Surface Pro erkannt und werkelt an eigenen Geräten herum. Lenovo beispielsweise brachte kürzlich mit dem Ideapad MIIX 700 ein ab 699 Euro teures Pendant zum Surface raus. Jetzt zieht auch die Industriegröße Dell nach und scheint bald mit dem XPS 12 ein 12 Zoll-Convertible herauszubringen.

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Ein geleaktes Bild sowie ein Spec-Sheet deuten jedenfalls darauf hin. Demnach soll das Dell XPS 12 mit Windows 10, einem Keyboard-Cover sowie einem Dell Active Stylus daherkommen. Soweit die Ähnlichkeiten zum Surface. Was aus dem Spec-Sheet jedoch hervorsticht ist die Display-Auflösung. Diese beträgt 4K UHD bei 3.840 x 2.160 Pixel. Dabei soll das Display, laut eigenen Angaben, sehr detailgetreue Farben darstellen, einen Kontrastwert von 1200:1 sowie eine Display-Helligkeit von 400 Nit aufweisen.

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Zudem werden ein Thunderbolt 3 Port, sowie eine 8 Megapixel Rückkamera und eine 5 Megapixel Frontkamera mit an Bord sein. Die Akkulaufzeit soll laut Dell bei 10 Stunden liegen. Leider enden hier die Details zum kommenden Dell XPS 12, doch die geleakten Informationen geben schon mal eine Menge Preis. Wenn die interne Ausstattung ebenso stimmig wie die Kosten sind, hat Dell in der Tat einen schicken und performanten Surface-Konkurrenten gebaut.

(Quelle: Giga)

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15 Kommentare

  1. Sehr gut!

    Will mir nächstes Jahr zum Studium auch so n Teil zulegen aber die sind alle noch so teuer…

    Das surface ist abgesehen vom Preis mMn aber immer noch das beste

  2. Mich verwirrt der Artikel – das Dell XPS 12 gibt es seit 2012 – wird halt regelmäßig mit aktueller Technik überarbeitet. Was aber ist jetzt das überraschend neue daran?

  3. Verkaufszahlen rückläufig… Sollen sie lieber chromebooks rausbringen … Die werden gekauft und haben gute Wachstumsraten….

  4. Chromebooks machen in unserem Entwicklungsland gar keinen Sinn.
    Wlan, gibts es vielleicht in Großstädten.
    Mobile Datentarife sind zu teuer.

    Ob Chromebooks überhaupt Sinn machen, braucht man nicht zu diskutieren, da hat jeder seine eigenen Vorlieben.

  5. Alle gehen voll auf die Datenschutzsache bei Win 10 ab… aber Chromebooks nutzen 😀

  6. das lustige daran ist ja, dass dieses gerät einen thunderbold anschluss hat und das ipad pro nicht.

  7. Herr Rolltgern says:

    @Han Solo: Ich kann dir sagen, als Student ist ein Surface nicht so optimal wie man vielleicht denkt. Ich habe Jahre ein X220T benutzt und es nie für meine Hausarbeiten oder irgendwas benutzt. Der Inputlag ist zum Schreiben immer noch zu hoch, es fühlt sich einfach unnatürlich an. Kauf dir einen ordentlichen Laptop, einen Monitor und Maus und Tastatur. Davon hast du aus meiner Sicht mehr, und solltest du was studieren wo du Leistung brauchst, nimm einen guten Desktop und ein iPad (Wake-On-LAN und ein gutes Mirror-Programm) macht aus meiner Sicht mehr Sinn als ein Surface, welches überhitzt und eine mittelmäßige Tastatur mit sich bringt.

  8. @per: Hab seit 4 Jahren ein chromebooks und online war noch nie ein Problem…treuer Begleiter in jedem Urlaub!

  9. Für wen werden solche Geräte gebaut? Ich kenne niemanden, der ein „2-in-1“ nutzt oder nutzen würde.
    Mir fallen auch allenfalls kleinste Zielgruppen im Unternehmensumfeld ein, vielleicht noch ein paar Studenten mit Geld oder Early Adopter. Aber im Volumen ist das eher beschränkt, finde ich.
    Ich finde die Idee in der Theorie wirklich super, aber irgendwie finde ich da für mich keinen wirklichen Usecase – nicht mal wenn ich es wirklich will.

  10. Ich beschäftige mich schon etwas länger mit dem Thema Tablet für’s Studium und für die Arbeit. Es ist nicht damit getan, einfach mal ein Tablet rauszubringen, wo man eine Tastatur dranhängen kann. Auch nicht damit, dass irgendein Stylus dazugepackt wird.

    Bspw. war der Stift / Stylus vom Dell Venue 10 pro sowas von unbrauchbar, da hätten sie den auch sparen können. Im Gegensatz dazu war der Stif der Galaxy Note Reihe von Samsung ein Genuss. Dort jedoch mit der Einschränkung „Android“ als kein echtes OS zu haben, um tatsächlich auch sinnvoll arbeiten (nicht nur konsumieren) zu können. Für reine Stifteingaben (Notizen / Zeichnung) war für mich aber die Galaxy Note Tablets (10.1, 12.2 Pro) wirklich einmalig, dank Wacom.
    Ich dachte mir damals „DAS mit Windows und mein Traum bzgl. geht in Erfüllung“.

    Nur: die ersten Surface waren trotz Wacom nicht perfekt zum Schreiben. Irgendwie schade, mein Eindruck war, dass Samsung dies mit Wacom viel besser (eigentlich perfekt) hinbekommt. Denn die erste Kombi (Windows und Wacom) mit dem Samsung Ativ Tab 3 war auch perfekt zum Schreiben.
    „Nur“ der sch… Prozessor war zu nichts zu gebrauchen. Zu diesem Zeitpunkt dachte ich: Jetzt ein Nachfolger, also bspw. Samsung Ativ Tab 4 mit Intel Bay Trail und ich bin glücklich. Und was war? Es kam nie.

    Ich finde aktuell den Surface 3 (ohne Pro) ganz gut. Windows und Stylus sind super. Wobei ich immernoch Wacom als tickchen besser ansehe. Man darf aber auch nicht vergessen, dass Software (Apps) einiges ausmacht.
    Auf dem Android hatte ich immer Lecture Notes genutzt und war 100% zufrieden. Mittlerweile hat auch One Note aufgeholt.

    Alles nachzulesen hier: http://teoman1979.blogspot.de/

    Fazit: Stlyus ist nicht gleich Stylus. Es kommt auf den Digitizier und auf die Einbindung in das OS an.

  11. Also, ich hatte für ein paar Wochen das Surface mit Vollausstattung: Surface, Keyboard-Cover, Docking-Station, Pen usw. Insgesamt ’ne hübsche Sache, aber völlig unpraktisch. Der Mischmasch bei Windows 8.1 aus PC-OS und Tablet-OS hat mich an den Rand der Verzweiflung gebracht. Die Tastatur war halbwegs okay, aber immer noch um Klassen schlechter als bei einem Laptop. Ich hab’s dann mit Verlust verkaufen können, habe mir ein gebrauchtes ThinkPad X220 gekauft und bin damit glücklicher. Wer nur auf WLAN setzt, lebt in einer Traumwelt. Und die Google-Apps können nix. Deswegen verwende ich mein Android-Tablet auch nur zum Filmegucken bei Bahnfahrten.

  12. Ich benutze ein Fujitsu Q704 und würde nie mehr auf ein 2/1 versichten wollen.
    Ich finde das Surface 3 Pro toll und wäre auch wechselwillig, aber warum gibt´s das nicht mit LTE, ja ich brauche es nicht oft, aber ohne diese Sicherheit LTE könnte ich vieles nicht machen. Also wenn ein anderer Hersteller jetzt das 3 Pro oder 4 Pro kopiert und Ihm noch LTE spendiert bin ich dabei.

  13. Nachtrag: auch das Displayverhältnis ist m. E. mit entscheidend. 16:9 bzw. 16:10 mag fürs Konsumieren nett sein, aber zum Arbeiten ist 4:3 oder 3:2 viel angenehmer.

  14. Seit wann macht 8MP Kamera und 5MP Kamera 13MP?

  15. Bin auch ein absoluter Fan von 2 in 1 Geräten in Verbindung mit Windows. Zum Studium habe ich mit vor fast zwei Jahren das Surface 2 gekauft. Trotz der technischen Limitierungen von Windows RT kann kein normaler Laptops mit der Vielseitigkeit mithalten. Auf dem Sofa ist mir ein Laptop zu viel/ zu sperrig, zum arbeiten (was wirklich geht) wird die Tastatur benötigt und in der Uni brauche ich je nachdem beides einmal.