DeepL: Kölner Start-up nun 1 Milliarde US-Dollar wert

Das Kölner Start-up DeepL soll laut dem Kölner Stadt-Anzeiger nun 1 Milliarde US-Dollar wert sein. Köln hat damit also ein Einhorn dazugewonnen, das Erste bislang. Durch eine neue Finanzierungsrunde hat man die magische Grenze durchbrochen. Der Stadt-Anzeiger beruft sich hierbei auf Informationen aus dem Umfeld des Unternehmens.

Zu den neuen Geldgebern, die an der Finanzierungsrunde teilgenommen haben, gehörten die US-Investoren IVP und Bessemer. Auch der europäische Kapitalgeber Atomico hat sich beteiligt. Was bislang unklar ist, wie hoch die Anteile der jeweiligen Beteiligten an dem Unternehmen nun sind. Es gibt auch noch keine offizielle Stellungnahme von DeepL zu den bisherigen Berichten.

DeepL liefert einen der besten Übersetzungsdienste des Internets sowohl in einer freien als auch in einer Bezahlversion aus. Wird sicher spannend, in welche Richtung sich das Start-up weiterhin entwickeln wird oder ob man irgendwann von einem Konzern wie Microsoft oder anderen gefressen wird.

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24 Kommentare

  1. Vollkommen zu Recht, meiner bescheidenen Meinung nach.

  2. Respekt!! coole Sache.

  3. Zeit dass sich mal wieder Käufer melden – um das gute Konzept zu verhunzen……na Micros*ft, wie wär’s??

  4. „Was bislang unklar ist, wie hoch die Anteile der jeweiligen Beteiligten an dem Unternehmen nun sind.“
    Ohne Abo kann ich die Quelle leider nicht lesen. Aber wie kommt man auf den Wert von 1 Milliarde, wenn die o.a. Informationen fehlen? Wenn für 500 Mio. 50% gekauft wurden, dann passt es. Aber so???

  5. Die sollen mal endlich eine Android App von Deepl raus bringen.

  6. Cool. Deren API, zum übersetzen von Webseiten, zählt aber trotzdem noch zu den langsamsten am Markt. Somit für dieses große Anwendungsgebiet komplett ungeeignet.

    • Ist die Übersetzung von Webseiten tatsächlich der vorrangige Einsatzzweck solcher Tools? Abgesehen davon, dass „langsam“ m.E. auch nicht zwangsläufig, auch „komplett ungeeignet“ bedeutet…

    • Dragonhunter says:

      Naja… Auch hier gilt irgendwie ja wieder: Qualität hat ihren Preis.
      Der Preis ist hier ggf. die Zeit. Eine gute Übersetzung ist eben nicht trivial… und als „kleines Start-Up“ kommt noch dazu, dass sie nicht gigantische Server-Farmen haben, um die Rechenleistung zur Verfügung zu stellen, damit alles in 1 Sekunde fertig ist.

  7. Wenn DeepL keine kritische Infrastruktur ist…

    Aber im Ernst: es wird schwierig sein, es in Deutschland/Europa zu halten. Hoffen wir, dass der Verbleibe in Köln durch weitere Kooperationen und regulatorische Unterstützung in den nächsten Jahren gewährleistet werden kann.

  8. Nutze ich seit paar Wochen sehr gerne. Ich hoffe, dass die Qualität usw. mindestens gleich bleibt.

  9. STRG+C+C
    Mega praktisch

  10. Herzlichen Glückwunsch an DeepL.
    Ich habe mal eine komplette Website mittlerer Größe per Strg+C+C ins Japanische übersetzt – ohne die geringsten Japanisch-Kenntnisse.
    Eine Muttersprachlerin hat später alles nochmals durchgesehen und wirklich nur ganz wenige Korrekturen angebracht.

  11. Definitiv verdient, das Niveau des Übersetzers erreicht kein mir bekanntes Konkurrenzprodukt.

  12. Hektor Rottweiler says:

    Ganz toll für meine Stadt und ein Spitzentool um dir Welt ein wenig näher zusammenzurücken.
    Im Bereich der spezialisierten Übersetzung allerdings kann DeepL keine Menschen ersetzen. Was die AI nicht kann: Bezüge über Sätze hinweg nachvollziehen und adäquat in der Zielsprache reproduzieren.
    Aber bestimmt arbeiten sie dran…

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