Datenleck bei Snappcar lässt Nutzerdaten durchsickern

In den Niederlanden macht es bereits die Runde, in Deutschland hört man bisher nichts davon. Aber ein Leser hat uns darauf aufmerksam gemacht, dass es ein Datenleck beim Carsharing-Dienstleister SnappCar gegeben hat. SnappCar ermöglicht es seinen Nutzern, ihre Autos selbst zu vermieten und quasi so ein Zubrot zu verdienen. Nun sind allerdings die Nummernschilder und Adressdaten von mindestens 50.000 Nutzern abrufbar gewesen.

Schuld sei laut SnappCar selbst eine Sicherheitslücke in der API. Neben den KFZ-Kennzeichen konnte auf diese Weise auch der Wohnort mit Angaben zur Postleitzahl, Straße und Hausnummer abgegriffen werden. Man entschuldigt sich nun bei seinen Nutzern und SnappCar nehme das Problem sehr ernst. Deswegen habe man die Lücke auch nach Bekanntwerden innerhalb weniger Stunden geschlossen.

Außerdem prüfe SnappCar nun noch einmal all seine Systeme, damit so ein Fehler sich nicht wiederhole. Weitere Zugriffsmöglichkeiten auf private Daten habe man aber nicht entdeckt. Auch sei aktuell kein Hinweis darauf zu finden, dass sich jemand an den betroffenen Kundendaten vergangen habe. Fremdzugriff habe man also bisher nicht feststellen können. Passwörter, E-Mail-Adressen oder Kontoinformationen sollen zu keinem Zeitpunkt öffentlich verfügbar gewesen sein.

Trotzdem ist das natürlich eine unschöne Sache, da man als Nutzer von SnappCar sicherlich nicht so gerne möchte, dass andere User die Privatadresse abgreifen könnten. In diesem Fall kamen aber wohl alle Beteiligten noch einmal mit einem blauen Auge davon.

Danke Christian!

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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