Dashlane mit Passwortintegritätsbewertung

Dashlane, der Passwort- und Online-Identitätsverwaltungsdienst, gab heute die Einführung eines neuen Dashboards zur Berichterstellung von Passwortintegritätsbewertungen für Business-Kunden bekannt. Dürfte vermutlich also nur für jene interessant sein, die aus irgendwelchen Gründen damit beruflich in Berührung kommen. Das Berichterstellungstool bietet Unternehmensadministratoren detaillierte Einblicke in die Passwortsicherheit der Mitarbeiter. Außerdem haben diese, also die Administratoren, nun die Möglichkeit, Verbesserungen im Laufe der Zeit zu verfolgen.

Schwache, gestohlene oder wiederverwendete Passwörter von Mitarbeitern sind die Hauptursache für Datenschutzverletzungen in Unternehmen. Die neue Funktion von Dashlane soll Firmen helfen, sowohl bei der Identifizierung schlechter Angewohnheiten der Mitarbeiter in Bezug auf Passwörter als auch bei der Bewertung bestehender Sicherheitsinitiativen und Passwortrichtlinien der Organisation „besser“ zu werden. Unternehmensadministratoren sehen natürlich keine Passwörter im Klartext, wohl aber Scores im Dashboard – eben jener Score sollte bestenfalls über 90 Prozent liegen.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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3 Kommentare

  1. Interessant, dass Dashlane der Meinung ist, Firmen hätten an so etwas Interesse. Man kann sich als IT-Abteilung natürlich immer mal wieder lustige Kurven ansehen. Oder aber, man überlegt sich Komplexitätsvoraussetzungen, die leichte Passwörter gar nicht zulassen. Oder anders gesagt: wer bis auf „mindestens drei Zeichen“ keine Voraussetzungen an das Passwort der Mitarbeiter hat, dem kann ich schon das Ergebnis der Dashlane-Auswertung mitteilen.

  2. Wieso ist der Premium-Vertrag teurer als bei LastPass?

    • Marktwirtschaft aka Angebot und Nachfrage.

      Genauer gesagt spielt Lastpass schon etliche Jahre mit relativ niedrigen Kosten und einem kostenlosen Einstieg. Wahrscheinlich, um Marktanteile zu gewinnen.

      Dashlane war hingegen schon immer recht teuer. Zum Teil kann man das nachvollziehen, denn Dashlane hat schon viele interessante Features. Ob nun Dark Web Überwachung, VPN oder die Überprüfung der Passwortqualität. Alles Dinge, die Lastpass entweder nicht bietet oder die in Lastpass recht schlecht umgesetzt wurden (wie z.B. der Security-Test, der seit vielen Jahren gleich schlecht ist).

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