Das Online Fundbüro

Ich deklariere das Ganze mal als Webfund, inwiefern die Nutzung und Akzeptanz der Leute ist, kann ich leider nicht ahnen: LFID, ein Online Fundbüro Wie funktioniert der Kram? Ganz einfach: Konto anlegen, dann das schützenswerte Gerät / Ding / whatever registrieren und mit der Nummer versehen. Verliert ihr nun euer „Ding“, welches ihr vorher mit der Nummer von LFID (und natürlich mit Hinweis auf LFID) versehen habt, so könnt ihr euch Hoffnung machen: handelt es sich um einen ehrlichen Finder, so kann er auf der Seite mit eurer Nummer Kontakt zu euch aufnehmen.

Der Spaß ist kostenlos, der Zusatzverdienst entsteht bei LFID wohl durch Firmenkontakte und das Verkaufen von Sets (Aufkleber usw.), die die LFID-ID tragen. Quasi das Prinzip, welches viele Taschenhersteller schon anbieten: Nummer der Tasche registrieren, Kontaktdaten hinterlassen und hoffen, dass die tasche von einem ehrlichen Menschen gefunden wird. Ich selber wäre viel zu faul den ganzen Kram, den ich mit mir rumschleppe, mit Aufklebern zu versehen – seht ihr das ähnlich? Bildquelle: Lost Property

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

12 Kommentare

  1. PhoeniXaC says:

    Die Idee gefällt mir, doch ich glaube eher, dass der Aufkleber abgezogen, weggeworfen und das gefundene Ding einen neuen Nutzer bekommen wird. Damit ist keinem geholfen und der weggeworfene Aufkleber belastet womöglich sogar noch die Umwelt…

  2. Super – hab ich lange gesucht, vor allem ist das für die ganze Familie nutzbar…

    Danke

  3. du beklebst deine familie mit aufklebern, tommy? 😀

  4. Hatte vor einiger Zeit auch mal ein paar Dienste gefunden und auch überlegt das selber zu machen.
    Wegen mangelder Zeit hat es dann leider nicht geklappt

    Hier andere (englische) Dienste:
    http://www.imhonest.com
    http://www.foundog.com
    http://www.trackitback.com

    Gruss
    Lutz

  5. Das mit den Aufklebern währe nicht das Problem eher die Finder. Sehe das wie @PhoeniXaC ähnlich.

  6. Sebastian says:

    Naja, schaden tut es trotzdem nicht. Gibt durchaus auch ehrliche Menschen.

  7. Da kann ich doch direkt meine Email-Adresse auf alle Sachen Schreiben. Dafür brauch ich kein extra Portal für.

  8. Hm, mit meiner Email kann man mich schon erfolgreich googlen und womöglich meinen Arbeitgeber erraten. Falls die also auf meinem Schlüsselbund steht, kann das für mich die kostenintensive Neubeschaffung der Schließanlage bedeuten. Und eine extra Adresse einrichten ist auch nervig. Ich finde daher so eine anonyme Lösung sehr gut, frage mich nur wie zuverlässig diese Seite ist. Bislang sind die Funktionen ja eher lachhaft, z.B. Bestellung von Schlüsselanhängern per Email… Ansonsten sehr sinnvoll und das Bekleben von Handy und Schlüsselbund ist mir auch nicht zu lästig.

  9. CaptainCannnabis says:

    Nun will ich doch auch meinen Senf noch dazugeben. Ich rechne diesen Geschäftsmodellen ja eher wenig Erfolgschancen zu. Der Grundsätzliche Gedanke ein Fundbüro im Netz zu gründen und somit nicht auf die eine Stadt oder gar nur ein Viertel festgelegt zu sein mag im ersten Moment logisch und vielversprechend klingen.

    Aber geht mal in euch – habt ihr je etwas von Wert verloren und im Fundbüro wiederbekommen? Ich kann mich nicht erinnern – alles was eine derartige Kennzeichnung wert wäre wird eh nicht abgegeben.

    Vielleicht bin ich hier zu sehr Skeptiker aber ich halte den Ansatz für sehr naiv… evtl. werde ich ja eines besseren belehrt…

    Schönen Sonntag noch!

  10. @Levino
    Das mit der Firmen-Mail-Adresse stimmt natürlich. Allerdings würde ich generell überlegen eine zweite Adresse anzuschaffen.
    Es gibt ja noch mehr Situationen wo man seine Mail-Adresse angeben muss und nicht unnötig Informationen preisgeben will. Man muss die neue Adresse ja nicht für den täglichen Bedarf nutzen. Und mit einer Weiterleitung an das „Haupt“-Email-Konto macht das auch keine großen Umstände.

  11. Sebastian says:

    @CaptainCannnabis
    Man kann natürlich immer das schlechte im Menschen sehen.

    Geh doch mal in das örtliche Fundbüro. Du wirst erstaunt sein, was man da alles findet ;).

    Die Idee ist ja im Grunde nicht neu. GMX bewirbt ein ähnliches System wenn man 500 Treuepunkte erhalten hat. Allerdings nur für Schlüssel.

    http://www.keymail.ch/km-de_de/Schluesselschutz/Schluesselschutz.php

    @Jan
    Naja, man muss auch die Faulheit der Menschheit beachten. Nummer eintippen und er hat alles erledigt. Bei einer reinen email adresse, müsste er erst einen Text verfassen und und…

  12. @Jan
    Ja klar hat man diverse Emailadressen und leitet diese weiter. Aber es ist schon lästig, wenn man sich da alle 3 Monate einloggen muss oder Ähnliches, damit sie nicht geschlossen wird. Irgendeine Schikane gibt es ja immer. Und dann stellt man fest, dass die Adresse gelöscht, der Anbieter verschwunden ist oder was weiß ich, genau dann, wenn man den Schlüssel nicht mehr findet 🙂 Ich hab das Prinzip mal in Frankreich bei meiner Bank gesehen. Da bekommt man einen Anhänger und der Finder kann den Schlüssel direkt in den Briefkasten werfen. Der wird dann schön an mein Schließfach zugestellt.

    Zum Thema „gibt doch eh keiner ab“: Wenn kein Name drauf steht, dann ist die Versuchung natürlich sowieso größer, ein Handy oder Ähnliches zu behalten, weil man sich denkt: „Wenn ich das jetzt abgebe, holt das doch eh nie einer ab.“ Hier schafft ein klarer Hinweis schon größere Anreize, sich zu melden und ich würde mal die doch weit verbreitete Ehrlichkeit der Menschen nicht zu sehr unter den Scheffel stellen. Erst letztens habe ich einen Bericht über das DB-Fundbüro in Pusemuckel gesehen, wo eine „Fachkraft“ den ganzen Tag versucht rauszubekommen, wem die zahlreich abgegeben Handys gehören. Dass dieser Beamte die Handys im Debugmodus irgendwie ausliest um an den Namen zu kommen, ist ja ein bisschen viel verlangt. Das kann man ihm schon leichter machen…