Darktable: Version 4.2.0 erschienen

Bei Darktable handelt es sich um eine Open-Source-Alternative zu Adobes Lightroom. Die Software ermöglicht die digitale Bildbearbeitung sowie -verwaltung. Darktable ermöglicht die Verarbeitung von RAW-Bilddaten, die Erstellung von JPEG und TIFF-Dateien sowie die Bearbeitung von existierenden Bilddateien. Hierzu sind Funktionen wie Farbkorrektur, Tonwertkorrektur, Schärfung, Unschärfe oder auch Rauschunterdrückung enthalten. Verfügbar ist Darktable für Linux, macOS und Windows.

Im vergangenen Jahr ist Darktable in Version 4.0 erschienen, nun steht das Update auf 4.2.0 zum Download bereit. Unter anderem wurde in der neuen Version das Schnappschuss-Modul überarbeitet und mit einer dynamischen Ansicht versehen. Die Vorschaubilder des Duplikatsmanagers sollen fortan identisch mit den Bearbeitungen sein. Darktable unterstützt jetzt weiter JPEG XL – sowohl lesend als auch schreibend. Benutzerfreundlicher sei zudem die Diashow. Alle Neuerungen finden sich im ausführlichen Changelog an dieser Stelle.

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Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Lehrer. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

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14 Kommentare

  1. Einer der Dirks says:

    Ich nutze noch immer das letzte kaufbare-Lightroom und denke, dass es irgendwann Zeit für ein Update ist. Adobe will mein Geld nicht, denn sie haben nur noch Abos. Daher eine Frage an Darktable und Ex-Lightroom-Nutzer: wie ist das mit Umfang, Bedienung, Geschwindigkeit, etc.? Ist Darktable da eine Alternative?

    • Der Frage kann ich mich nur anschließen.
      Mir ist bewusst, dass der Umstieg Arbeit mitbringt.
      Kann Darktable die Einstellungen aus Lightroom annähernd so auslesen, dass die Fotos nach dem Umstieg ähnlich aussehen? Für die Metadaten könnte ich mir notfalls ja noch ein Skript schreiben…

    • Ich empfinde Darktable immer als sehr träge und nur wenig geeignet für eine anständige Bildverwaltung. Das UI erinnert an Lightroom, was den Umstieg womöglich erleichtert. Alle Ordner werden auch beim Import ungefragt mit xmp Dateien vollgehunzt. Das kann man zwar m.E. abschalten, nervt aber trotzdem. Vorhandene Ablagestrukturen werden so nicht im UI wiedergegeben, was es für mich faktisch unbrauchbar macht. Als RAW Entwickler scheint es hingegen brauchbar. Die Alternative RawTherapee gläzt zwar mit Geschwindigkeit, aber auch mit einer oft typisch für Linux entsprungene Anwendungen gräßichen UI

    • Es geht auch ohne Abo. Für das Adobe Fotopaket mit Photoshop und Lightroom gibt es immer Prepaid Karten. Die auch häufig mal im Angebot für (gut) unter 100€. Läuft für ein Jahr, keine Kündigung nötig.

      • Das ist doch de facto ein Abo.

        Du hinterlegst halt keine Kreditkarte oder ähnliches, sondern zahlst ein Jahr im Voraus.
        Hörst du auf zu zahlen, kannst du die Software nicht mehr nutzen.

        Das ist der gleiche Deal – nur mit anderer Bezahlmethode.

      • Einer der Dirks says:

        Ich habe vor mehreren Jahren 120 EUR gezahlt und die Version läuft noch immer. Das suche ich. Und ein Fotopaket ist für mich schon zu viel, mir reicht Lightroom (für Photoshop habe ich Gimp).

        Aktuelle LR Version 200 EUR kaufen und unbegrenzt nutzen; mein Geld würden sie bekommen.

    • Habe exakt den Umstieg vor grob 2 Jahren gemacht. Mein Fazit: Es ist definitiv eine Alternative – für mich. Die Verwaltung finde ich dank flexibler Möglichkeit der Sortierung sehr einfach. Kannst nach Ordnern gehen oder nach allen möglichen Metadaten.

      Die Entwicklung ist sicher, wie bei jedem Wechsel in dem Bereich, mit einer ordentlichen Lernkurve versehen. Das ein oder andere YouTube Video schadet nicht, aber dann hat man es eigentlich fix im Griff. Die Masken finde ich mächtig, aber nur mäßig intuitiv. Du kannst jedes Modul im Prinzip unendlich oft anwenden und dabei über Masken den Bereich definieren.
      Die Ergebnisse aus RAWs sind für mich mindestens gleichwertig, mir persönlich gefallen sie etwas besser als bei Lightroom, aber da kenne ich die aktuellen Versionen nicht mehr.
      Darktable fügt jedem Bild einen Standard workflow hinzu, dass verwirrt viele anfangs, weil die Fotos mit Standard Einstellungen ziemlich blass und weich wirken. Das liegt aber einfach an dem sehr zurückhaltenden Standard, der natürlich in der Bearbeitung um beliebig viel Sättigung, Kontrast, Schärfe, etc verändert werden kann.

      Performance ist sicherlich der größte Knackpunkt, es läuft zumindest bei mir durchaus langsamer und es gibt Situationen in denen es abstürzt. Man verliert nichts, da die Bearbeitung ja in den XMLs gespeichert wird, aber es nervt.

      Die aus Entwickler Sicht besten Änderungen sind im Beitrag gar nicht erwähnt, es gibt ein neues Modul Sigmoid für Kontraste und einen neuen Algorithmus für Highlight Rekonstruktion, die sind beide geniale Neuerungen.

      Es ist keine Lightroom Kopie und man merkt hin und wieder die fehlenden Millionen an Entwicklungsgeldern, aber für mich war es der beste Ersatz und inzwischen möchte ich es nicht mehr missen.

    • als Alternative vielleicht DaVinci Resolve

  2. Die Vorschau von User-Styles ist eine überfällige Ergänzung, sehr schön. Linsenkorrektur basierend auf EXIF-Daten ebenfalls. Muss ich mir mal angucken, ob meine Kamera das reinschreibt!

  3. Danke für den Tipp! Die Software kannte ich bisher nicht.

  4. Also ich kann die Software durchaus empfehlen. Man merkt leider dass sehr technische Menschen daran arbeiten was den Einstieg teils etwas erschwert. Durch die enorme Weiterentwicklung sind viele Module neu hinzugekommen und alte aus Kompatibilitätsgründen behalten worden. Somit gibt es teils unterschiedliche Wege zum Ziel von denen manche langsamer und andere schneller sind. Dazu gibt es aber fantastische Blog Beiträge die das alles erklären und den ganzen Workflow gedanklich sehr vereinfachen. Wenn man sich die Mühe macht diese zu lesen ist das wirklich eine unglaublich fantastische Software mit der man teils durchaus mehr erreichen kann als mit Lightroom.

  5. Wenn Ihr nur verwalten wollt, schaut euch Photomechanic an. Das ist kostenpflichtig, aber dafür rattenschnell.
    Das schöne: das Bewertungssystem lässt sich so einstellen, dass es kompatibel zu Lightroom ist. Für Projekte mit seeeeehr vielen Fotos (Hochzeiten beispielweise), sortiert man die in Photomechanic in 30% der Zeit von LR / C1 vor und importiert erst dann weiter.
    Wenn jemand keine Verwendung für C1 / LR hat, funktioniert es aber auch so als DAM ausgezeichnet.

    Ich teste Darktable alle 2-3 Versionen immer mal und es ist einfach unzumutbar langsam. Für mich persönlich ist das nichts.

    Für die reine Bildbearbeitung ist Affinity Photo für Amateure oder auch Profis mit wenig Spezialbedarf bei der Retusche super. Leider hat Affinity nach wie vor keine DAM (also LR) Alternative.

  6. Ich finde mich in DT absolut nicht zurecht, ich komme da doch eher mit Rawtherapee zurecht.

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