Cyanogen Inc.: auch Foxconn steht nun auf der Investorenliste

Cyanogen Inc konnte sich einen neuen Investor schnappen. Auf dem Weg zum offenen Betriebssystem basierend auf Android, leistet nun auch Foxconn finanzielle Hilfe. Foxconn kennen die meisten wohl, bekannt ist der Fertiger vor allem im Smartphone-Bereich, nicht zuletzt durch die langjährige Produktion für Apple.

Cyanogen

Insgesamt konnte Cyanogen bereits 110 Millionen Dollar Kapital einsammeln, genutzt werden sollen die Finanzen, um weitere Programmierer anzuheuern. Diese sollen dann den Weg ebnen, sodass Entwickler ihre Ideen nahtlos in CyanogenOS einbinden können (so wie es mit TrueCaller gemacht wurde). Durch die Foxconn-Investition verspricht sich Cyanogen auch einen besseren Zugang zu den größeren Märkten. Kirt McMaster, Cyanogen Inc. CEO, dazu:

„We’re evolving Android and creating an open computing platform that will change the way consumers interact with their mobile devices. Foxconn and our diverse group of strategic investors and partners reflect the mobile value chain, from device manufacturers and mobile network operators to chipset makers and 3rd party developers. They see the great potential of what we’re doing in creating the next major paradigm shift in mobile computing.”

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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6 Kommentare

  1. Cyanogen wird mir immer unsympathischer.

  2. I'm not a Superhero™ says:

    „We’re evolving Android and creating an open computing platform that will change the way consumers interact with their mobile devices.“

    Das ist doch wohl ein schlechter Scherz. Wollen die jetzt noch Google’s Erfolg mit Android auf ihr Konto schreiben?
    .. So ein Saft laden..

  3. Wenn Geld zu Gier wird…
    Erst die *exklusive* Partnerschaft in Indien mit Micromax, dann die Partnerschaft mit Microsoft zur „Befreiung von Android durch Google“, schließlich die Trennung von OnePlus, da angeblich nicht genug Geräte verkauft wurden und jetzt noch Foxconn mit ihren schlechten Arbeitsbedingungen.
    Was Cyanogen/Steve Kondik wohl nicht kopiert:
    Ein Unternehmen wächst normalerweise langsam und sollte nicht einfach so seine langjährigen Fans/Kunden verärgern. Gute Voraussetzungen hatte Cyanogen mit dem CM ja.
    Wenn die so weiter machen, ist der Ruf des CyanogenMod-Projekts bald auch noch geschädigt…
    Schade, vor 2 Jahren, als ich den CyanogenMod entdeckt hatte, mochte ich das Projekt.
    Als dann Cyanogen gegründet wurde, war ich davon begeistert. Jetzt ist die Firma nur noch geldgeil…

  4. Tja, für Geld verrät halt doch jeder alle seine Überzeugungen.

    Man kann Goolge (wie allen großen Unternehmen) sicher so manches vorwerfen, aber von von den großen IT-Unternehmen sind sie mir mit Abstand die Symphatischsten.

    Man sollte sich nur mal vorstellen, wo der Smartphone-Markt heute ohne Google und Android wäre. Alle anderen (Microsoft, Blackberry, etc.) in der Bedeutungslosigkeit, Apple hätte ein Monopol bei Smartphones/Tablets, mit alle Folgen die das mit sich bringen würde:

    – Völlig überteuerte Geräte, obwohl meist in den gleichen chinesischen Produktionsstätten mit den gleichen Teilen gefertigt
    – Ein simplifiziertes DAU-Betriebssystem ohne Individualisierungsmöglichkeiten und Freiheiten (sozusagen eine digitale Zwangsjacke)
    – Geräte ohne Chance auf SD-Slot, Wechselakku, etc.
    – Auswahl würde sich auf eine Handvoll von Geräten beschränken, d. h. für alle nur das typische feminine/kindliche Apple-Design
    – etc.

    Hier nun hinzugehen und die Offenheit, die Android bietet, auszunutzen um daraus ein kommerzielles Konkurrenzprodukt zu machen, auf die Google-Bindung des Originals zu schimpfen (was ja zu einem großen Teil erlogen ist, da bereits vorhandene CustomRoms und beispielsweise F-Droid zusammen mit selbstgehosteten Diensten jetzt schon einen vollkommen Google-freien Betrieb ermöglichen) und als Lösung die Integration von Microsoft-Diensten anzupreisen, sollte für jeden denkenden Menschen nur eines bedeuten: BOYKOTT.

  5. Was sehen alle in diesem Unternehmen?
    Sie sind so abhängig von Android, ihr Erfolg wächst und fällt mit dem Wohlwollen von Google.
    Auch ist keines ihrer Projekte wirklich herausstechend, dass es nicht zig bessere Alternativen gibt.
    Einzig in der Versorgung und Portierung von von Android mit diversen Geräten mit einer minimal angepassten Version von Vanilla Android fallen sie positiv auf.
    Bereits bei ersten Kunden sind sie vertragsbrüchig geworden.
    Außer großmäulig auffallen, dafür können sie sich bei ihrem CEO bedanken, und leere Versprechungen nehme ich das Unternehmen gar nicht mehr wahr.

    Bin jedenfalls glücklich, wenn ich Cyanogenmod von meinem OPO bekomme.
    Und künftig werde ich wieder ausschließlich wieder zu den Nexen greifen. Ich möchte einfach nicht auf Cyanogen angewiesen sein.

  6. @zwo: Bist du doch gar nicht, du kannst dir an deinem OPO doch ganz einfach Custom Roms etc. flashen…

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