Cowboy führt Unfallerkennung für seine E-Bikes ein

Der belgische Hersteller Cowboy führt für seine vernetzten E-Bikes eine neue Funktion ein: die Unfallerkennung alias Crash Detection. Über die Software sollen Unfälle und Zusammenstöße erkannt werden. Vorerst steht das Feature für ca. 1.000 Nutzer als Beta-Version zur Verfügung. Noch vor Ende September will man die Unfallerkennung aber kostenlos für alle Fahrer der Modelle Cowboy 2 und Cowboy 3 einführen.

Um einen Sturz zu erkennen, kommuniziere die Cowboy-App laut Hersteller mit den im Rad verbauten Sensoren sowie dem integrierten GPS. Kommt es zu einem Unfall und bestätigt der Fahrer oder die Fahrerin nicht innerhalb von 60 Sekunden, dass es ihm oder ihr gut geht, alarmiert Cowboy sofort einen der bis zu zwei hinterlegten Notfallkontakte und teilt die letzten Standortdaten mit ihm.

Das Cowboy-Bike ist mit einer eigenen SIM-Karte ausgestattet, die unabhängig vom Telefon funktioniert. Auch wenn also das Phone bei einem Unfall beschädigt wurde, können die Notfallkontakte benachrichtigt werden. Klingt eigentlich nach einer durchaus sinnigen Idee, oder was sagt ihr?

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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6 Kommentare

  1. Ich finde es gut nur 60sekunden etwas knapp,

    • Ja, 60 Sekunden finde ich auch knapp. Wenn man mal stürzt, dann braucht man in der Regel schon etwas Zeit um sich zu sammeln.
      Eigentlich sollten die Sensoren die Intensität erkennen, da könnte man dann bei einem erkannten starken Unfall nach 1 Minute melden, bei einem einfachen Sturz aber erst nach 3 Minuten.

      • Ich denke auch man könnte das von der Intensität abhängig machen, außerdem eventuell noch ob das Rad danach bewegt wird.
        Ein bewegen innerhalb von 1 bzw. 3 Minuten könnte die Zeit dann noch etwas verlängern.
        Quasi wie eine Snooze Taste.
        Aber Daumen hoch für solche Features.
        Noch mehr würde ich mir so etwas für MTBs wünschen.

  2. Da ich zufällig unter den 1000 bin – die 60 Sekunden sind schon angemerkt worden. Ebenso der Umstand, dass die Detection quasi nur dann aktiv ist, wenn man „Druck“ auf den Pedalen hat. Lasse ich mich also um ne Kurve rollen und stürze, typisches Winterszenario, passier nix. Gut wäre auch wenn das Telefon nach dem Crash laut klingeln, oder was auch immer für einen Ton abspielen, würde. Erstens um vll auf den Gestürzten aufmerksam zu machen. Aber auch dem Fahrer das Auffinden seines Telefons zu erleichtern, falls es aus der Halterung raus geflogen ist. Zumindest wird er/sie dadurch dran erinnert den Alarm rechtzeitig abzubrechen. 😉
    Aber zumindest funktioniert die Benachrichtigung UND: der Kontakt erhält in der SMS einen Link zu Google Maps mit der Position des Sturzes. Und das ist schlicht super.

  3. Das ganze funktioniert jedoch erst nach einem Update der Fahrrad Firmware auf 3.9 oder höher. Leider wird mir dieses Update immer noch nicht angeboten…

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