Coronavirus: Nachfrage nach technischen Konsumgütern fürs Home-Office ist angestiegen

Noch immer beherrscht das Coronavirus unsere Gesellschaft und unseren Alltag. Die immense Nachfrage nach Klopapier ist nicht die einzige Auswirkung des Coronavirus auf das Kaufverhalten der Konsumenten. Eine Studie der GfK hat nun die Auswirkungen des Coronavirus auf den Markt für technische Konsumgüter in Deutschland untersucht: Insgesamt sei der Umsatz für technische Konsumgüter in Kalenderwoche 11 (in etwa: 2. Märzwoche) um 20 Prozent gestiegen.

Die angelegten Lebensmittel-Vorräte müssen irgendwo untergebracht werden, so gab es in Kalenderwoche 12 eine Umsatzsteigerung von rund 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr für Kühlgeräte. Gefriergeräte waren mit einem Umsatzzuwachs von rund 230 Prozent gegenüber dem Vorjahr sogar nochmals stärker nachgefragt.

Auch die Verlagerung vieler Arbeiten ins Home-Office hinterließ Spuren: Die Nachfrage nach Computer-Hardware und -Zubehör sei in den ersten drei Märzwochen „sprunghaft angestiegen“. So verzeichneten Headsets in Kalenderwoche 12 (im Vergleich zur gleichen Woche im Vorjahr) eine Umsatzsteigerung von rund 23 Prozent, während Mäuse und Tastaturen um rund 37 Prozent bzw. 76 Prozent zulegten. Auch der Notebook-Kauf ist stark angestiegen: Gegenüber dem gleichen Zeitraum 2019 konnte man hier ein Wachstum von rund 70 Prozent beobachten.

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Felix Frank

Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Student auf Lehramt. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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24 Kommentare

  1. Machen wir uns nichts vor, eigentlich ist es die Aufgabe des AG auch das Home-Office ergonomisch auszustatten denn die Fürsorgepflicht hört da nicht auf. Macht aber so gut wie keine Firma.

    • Blacky Forest says:

      Nicht bei Mobilarbeit, bei HomeOffice ja, da gibt es gesetzliche Unterschiede und Vorschriften.
      Und ich bin froh, dass mein Arbeitgeber mir so etwas ermöglicht, ich kümmere mich selbst um das Equipment. Das ist meine Treuepflicht und Loyalität.
      Ich kann meine Mitarbeiter nicht leiden, die ihre komplette Ausstattung einfordern. Dann sollen sie doch jeden Tag ihre Stunde im Auto sitzen und zur Arbeit fahren. Oder unbezahlt daheim sitzen, wenn sie das nicht wollen.

      • Ich sehe das auch als gegenseitiges geben und nehmen.
        Die Grundausstattung (Notebook, Docking) muss der Arbeitgeber natürlich stellen aber ich käme nicht auf die Idee jetzt auch noch meinen ergonomischen Schreibtischstuhl abzurechnen.

        Nutze diesen ja auch privat, von daher passt das schon.

  2. Ich dachte auch, ich könnte mal meine 8 Jahre alte Webcam erneuern. weit gefehlt, Webcams sind nahezu ausverkauft und deutlich teurer geworden (meine Logitech C270 von 17€ auf mindestens 35€ seit 15.3., vereinzelt bis 100€)
    Dabei ist mir auch aufgefallen, dass sich bei Webcams in den letzten Jahren technisch so gut wie nichts getan hat. Während Handykameras immer kleiner und besser werden, sind Webcams noch auf dem Stand von vor 5-10 Jahren.

    • Ging mir ähnlich. Nun nutze ich eben meine Handykamera als webcam. Eine Schwanenhals Handy Halterung + ivcam verrichtet hier nun einen weit besseren Dienst als diese Krüppelkameras..

    • Die Preise und Webcams sind explodiert, da kosten teilweise Webcams statt 20 Euro knapp 100 Euro in der Distribution, bei den wenigen Händlern die überhaupt noch welche haben.

    • Japp, ich war auch erschrocken über die Preistreiberei. Gut, dann kaufe ich halt keine Webcam und auch kein Headset. Telefon reicht auch erst mal.

    • es gibt schon TOP Teile aber da reichen deine 100€ nicht aus. Die Kosten meist drüber…
      Vielleichtg ne Action Cam mit USB Anschluss als Alternative dann hast auch mehr von und die sind auch nicht so Teuer (außer die eben teueren GoPros & Co). So ne Xiaomi Yi 2K für 60€ oder gar die 4K für glaub 120? Weiß nur nicht ob die als WebCam funktionieren, galaub aber das dies viele können.

      • PS: Digicams können dies Teils auch glaub ich???
        Weiß nicht, selbst mit Phone mach ich kein Videocalls.
        In Arbeit reichte auch zu 99,99% Schreiben und Telefonieren. Videokonferenzen nur wenn es nicht anders ging.

  3. Ich darf noch ins Büro, perfekt! 🙂

  4. Naja vor Corona hat mein alter Drucker für 50€ Straßenpreis das UVP glaub keine 80€ war letzte Jahr (Herbst) schon die 100€ Marke erreicht. Aktuell ists auf 180€, total unverschämt wenn man bedenkt was der für n Preis hatte. Das Ding ist schon 5 Jahre auf dem Markt. Tja dann wirs wieder eines wohl über eBay gebraucht wie das vorherige für keine 30€.

  5. Das ist eben das problem wenn Wirtschaft auf markt statt auf Bedarfsdeckung ausgelegt ist. Egal ob bei medizin- oder Bürobedarf: mit Mangel , auch aufgrund von kathasthropen , wird Geld gemacht. Spätestens nach corona mal überlegen ob Marktwirtschaft und Kapitalismus wirklich das gelbe vom ei sind, zumindest bei Bereichen die Grundbedürfnisse wie Wohnen, Gesundheit , öffentlicher Verkehr , Versorgung mit Wärme, Wasser , grundnahrungsmitteln und Kommunikationsinfrastruktur wäre eine „entkopplung“ von den marktmechanismen zu überlegen. Aus Corona lernen heißt daß es keine „Heiligen Kühe“ mehr geben sollte ,

  6. Ich bin meinem lokalen Elektrofachhandel (Tonhaus Melodie) dankbar: 2x 24″ Philips TFT á 109,- € (allerdings nur 250 cd) – war meine Rettung im Homeoffice – wo Saturn, MediMarkt und Cyberport schon eine Woche geschlossen waren.

  7. Wir durften uns nen Monitor von der Arbeit mit nach Hause nehmen. Und auch sonst irgendwas, Maut, Tastatur, Messgeräte, Prototypen, … Aber wir dürfen auch noch in die Arbeit. Ich gehe jeden 2. Tag ins Büro/Labor. Meist sind wir dort eh nur zu zweit und mir ist ein voll ausgestattetes Labor lieber wie Bastelstunde zu Hause.

  8. habe auch einen neuen Kühl und Gefrierschrank gekauft, allerdings nur weil der alte 30 Jahre alt war und angefangen hat seltsame Geräusche zu machen. Mehr Kühlkapazität brauche ich nicht.

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