Corona-Warn-App: Android-Nutzer scheinen App-fauler zu sein

Interessante Kennzahlen gibt es zur Corona-Warn-App. Die hatte nämlich mit dem Stand 4. August 16,6 Millionen Downloads auf der Uhr. Diese Downloads gibt es nun auch gesplittet, so findet man 8,8 Millionen Downloads im Play Store von Google vor, auf 7,8 Millionen Installationen bringt es der App Store von Apple. 1.053 TANs wurden seit dem 17. Juni ausgegeben, damit Nutzer sich als „positiv getestet“ in der App eintragen können – was nicht bedeutet, dass sie diesen Vorgang auch tatsächlich abgeschlossen haben.

Was an den Zahlen natürlich überrascht: Schaut man sich die Marktverteilung von Android an (über 70 Prozent in Deutschland), dann hätte ich da einen größeren Anteil an Downloads erwartet. Android-Nutzer sind also anscheinend sorgloser und haben keinen Bedarf an der Corona-Warn-App, auf der anderen Seite könnte diese Zahl bedeuten, dass viele deutsche Nutzer noch mit Android-Versionen kleiner Marshmallow, veröffentlicht im Oktober 2015, unterwegs sind.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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184 Kommentare

  1. Finde es nicht gut, dass Android Nutzer hier im Artikel als „sorgloser“ bezeichnet werden. Mutmaßungen darüber aufzustellen empfinde ich ebenfalls als Kaffeesatzleserei. Nur meine Meinung…

    • Genau meine Meinung.

      • Nicht nur DAS!!!
        Mein letztes Android ist vor mehreren Jahren verreckt, iOS fass ich nicht mal gern mit der Zange an.
        Mein Phone wird also gar nicht unterstützt, nicht das es mir großartig was ausmacht, so komm ich auch gut ohne ständiges WhatsSchrottApp gepiepe klar seit dem die frühzeitig für mein OS den Stecker gezogen haben.
        Bin sicher nicht der Einzige der noch MS nutzt, vermutlich aber ehe einer der wenigen Tekkies die NUR ihr Lumia immer noch nutzen.

        • Du bist sicher einer der letzten Lumia-Nutzer. Ich finde es auch schade, daß sich Windows-Phone als dritter Teilnehmer im Markt durchgesetzt hat (ich hatte nacheinander zwei Lumias und mochte sie), aber so ist es nun mal. Die App für ein totes Betriebssystem zu entwickeln, das fast keiner mehr benutzt, wäre nun wirklich nicht zu vertreten gewesen.

        • Underpant King says:

          Ich für meinen Teil nutze immer noch Symbian S60 3rd. Gar nicht so tot, wie man meinen könnte, immerhin kann man auf dem Ding wunderbar noch Opera Mini und Google Maps nutzen 🙂

    • Finde ich auch, vielleicht machen sich Android Nutzer über den Sinn und Nutzen dieser App Gedanken.
      Außerdem gibt es viele Android Smartphones die ohne Google Play Services betrieben werden und somit die Vorraussetzung nur Nutzung der App gar nicht erbringen. Wenn man wirklich eine offene und für jeden nutzbare App durch Steuergelder entwickeln will, sollte die App ohne Google Frameworks laufen.

      • Ah ja, warum sollte die App keinen Sinn machen? Immer die Behauptungen ohne stichhaltige Bergründung.

        Und nein, der Anteil der Android-Smartphones ohne Play-Store ist hierzulande verschwindend gering, schließlich kauft die Masse ihre Geräte beim Provider oder großen Elektronikhandel (online und vor Ort) und da muss man Geräte ohne Google-Dienste wirklich finden wollen. Inzwischen führen lokale Läden sogar nur noch sehr selten überhaupt Geräte von Huawei/Honor, weil die meisten eh nach einem Tag wieder zurückgegeben werden.
        Die App benötigt den API-Zugang von Google und Apple (und bald auch Huawei) um entsprechend zu funktionieren, ohne permanent aktiv zu sein und ohne den Akku innerhalb kürzester Zeit leer zu saugen. Und die App ist absolut offen, du kannst dir jederzeit den Quellcode ansehen.

        • „Ah ja, warum sollte die App keinen Sinn machen? Immer die Behauptungen ohne stichhaltige Bergründung.“

          Die Wahrscheinlichkeit sich am Corona Virus zu infizieren ist sehr, sehr gering.
          Bei 80 Mio. lebenden Menschen in DE, sind aktuell rund 0,27% der Menschen möglicherweise hierzulande infiziert. Die falsch positiven und genesenen Menschen, sind hier nicht berücksichtigt.

          By the way. Pro Tag sterben 24.000 Menschen an Hunger. Wer redet über diese Menschen?
          Aber hey, Corna ist der schlimmste Virus ever.

          Jetzt könnt ihr mich beschimpfen als Covididiot, Coronaleugner, Aluhuträger und weiß der Geier was… nur das da oben sind Fakten.

          • „Es sind aktuell 0,27% der Menschen möglicherweise hierzulande infiziert“

            Vergiss die Dunkelziffer nicht.

            • Also, nach den offiziellen RKI-Zahlen von heute sind in Deutschland im Moment akut ca. 8.200 Menschen infiziert. Das ist 0,1% der Bevölkerung. Die sind aber nicht das Problem, denn die sind ja hoffentlich zu Hause isoliert oder vielleicht leider im Krankenhaus, ebenfalls isoliert. Wenn wir von einem Faktor von 1 bestätiget Infizierter zu 10 potentiellen, aber unerkannten Infizierenden ausgehen, dann sind wir bei 1%. Die Wahrscheinlichkeit jedes Einzelnen, sich an einem beliebigen Tag im Alltag mit SARS-CoV-2 anzustecken, ist in der Tat nicht sehr hoch.
              Dennoch ist es aber auch Fakt, daß der exponentielle Anstieg der Fälle Anfang/Mitte März mit dem Lockdown schlagartig aufhörte und mindestens bis vor kurzem und vermutlich noch immer trotz der Lockerungen mit Hygieneregeln nicht wieder eingesetzt hat.
              Ich folgere daraus: Was immer wir seit Mitte März gemacht haben, hat funktioniert, und wir sollten es weiter machen. Also: Abstand halten, Maske tragen, Hände waschen und weiter so!

              • Positiver Test bedeutet nicht das die Person krank ist oder wird und auch nicht direkt das die Krankheit von dieser Person übertragbar ist.
                Wir in Deutschland haben das Testvolumen so weit hochgefahren, das man davon ausgehen kann, dass mehr falsch positive als reale positive Ergebnisse vorhanden sind.
                In den Sentinel Kliniken finde man seit Mitte März keinen Virus mehr.

          • Tolle Fakten, es geht nicht nur um die eigene Infektion, sondern auch um die Verbreitung des Virus in seinem sozialem Umfeld. Viele, wenn nicht sogar die meisten Menschen haben regelmäßig Kontakt mit Menschen, die man zur Risikogruppe zählen würde. Ich möchte durch mein gesamtes Verhalten nicht verantworten, diese Menschen in ernsthafte Gefahr zu bringen und werde daher auf den – zugegeben kleinen – Präventions-Baustein App-Installation nicht verzichten. Es kostet mich nichts als einen minimalen Akku-Verlust.

            • Dann geh nicht mehr vor die Tür, fahr schon gar nicht Auto oder sonst was im StVo-Bereich. Sprich niemand an, schalte keine Stromgeräte an und im Winter auch keine Heizung. Trink kein gereinigtes Wasser, nuzt kein WC vor allem spüle nicht, Dsuche nicht… ACHSO ISS AUCH NIX MEHR ANDERE HUNGERN DEINETWEGEN.

              Soviel zur Scheinheiligkeit die sich allzuviele aktuell auf die Krone einbrennen.

              • Man muss es nicht lächerlich machen. Jeder kleine Beitrag zählt. Weniger Fleisch essen, weniger und oder fair trade Kleidung kaufen, weniger Auto fahren, oder eben Infektionsketten besser nachvollziehbarer zu machen. Nur weil jemand nicht 100% perfekt ist, muss man nicht alle Bemühungen einstellen…

          • „By the way. Pro Tag sterben 24.000 Menschen an Hunger. Wer redet über diese Menschen?“

            —> Whataboutism

            „Die Wahrscheinlichkeit sich am Corona Virus zu infizieren ist sehr, sehr gering.“

            Das stimmt …. aber:

            a) ist die App auch dafür gedacht, DAß es nicht schlimmer wird …
            b) ist die App auch für Zeiten gedacht, in denen es schlimmer geworden ist.

            Da du den Zeitpunkt, wann das ganze „kippt“ nicht genau bestimmen kannst, macht es Sinn, die App bereits jetzt einzusetzen.

            Auch wenn damit vielleicht nur 10 oder 100 potentielle Kontakt-Personen leichter informiert werden können als 1.000 oder 10.000.

            c) kannst du in diesem Falle nicht mit Durchschnitts-Statistik rechnen.

            Auch wenn das Risiko sehr gering ist und nur 1 Person von X-Tausend symptomlos infiziert ist und das Virus weitergeben kann:

            Genau der, der dieser Person zu Nahe gekommen war (und nichts davon wusste), kann es sich potentiell eingefangen haben und ist um eine Benachrichtigung evtl. froh – damit er nicht seine Eltern, Geschwister, Kinder, Verwandten, Arbeitskollegen, etc. unbemekrt ansteckt.

            Genau diesem einen nützt es nicht, wenn in seinem Umkreis statistisch (Mittelwert) nur (Beipsiel) 0,00342 Infizierte sind….

            Und diese „einen“ gibt es öfters – nicht nur einmal in Deutschland. Die Fallzahlen steigen ja auch wieder.

            Vor allem wenn es um „Cluster“ geht, hilft die App. Und dann sind die statistischen Wahrscheinlichkeiten, die du aus den Gesamtzahlen berechnen kannst, noch unrelevanter.

            Wenn 50 Leute in einem Ballsaal auf einer Hochzeitsfeier mit einem symptomlosen Infizierten feiern, nützt es nichts, daß da statistisch nur 0,00054 Infizierte anwensend sind…

            • Die weitgehende Sinnlosigkeit der App hat sehr wenig mit der Wahrscheinlichkeit, sich zu infizieren, zu tun, sondern damit, daß „fast keiner“ sie benutzt und damit eine gefährliche Begegnung „fast nie“ zu einer App-Warnung führen wird, und daß die App die Virusausbreitung über die Ausbreitung von Funkwellen zu simulieren versucht, was zu völlig absurden Ergebnissen führt, was bedeutet, daß selbst eine erkannte gefährliche Begegnung „nur eventuell“ wirklich gefährlich war.
              16 Millionen Downloads ist einer in fünf Menschen in Deutschland. Wenn wir jetzt davon absehen, daß manche Menschen die App wieder deinstalliert haben dürften, andere sie vielleicht auf mehreren Handys haben (was wenig sinnvoll ist, aber das hat die Leute noch nie gestört) und ihr Handy nicht ständig bei sich haben, bedeutet das, daß nur etwa bei jedem 25. Mal sich zwei Leute begegnen, die beide die App nutzen. Das sind 4% aller Begegnungen.
              Die gut 1000 ausgegebenen TANs sagen es auch deutlich: Fast keiner der in den letzten Wochen neu infizierten Menschen hatte auch nur die Chance, seine Infektion über die App zu melden. Alle anderen Neuinfektionen gingen an der App vorbei. Und wie viele von den gut 1000 die Meldung auch gemacht haben, ist wieder eine andere Frage.
              Installiert sie, ich habe es auch gemacht, aber seid Euch bewußt: Es nützt eigentlich nichts. Insbesondere: Fühlt Euch nicht sicher, nur weil Ihr keine Warnung habt, und macht Euch nicht ins Hemd, wenn Ihr eine habt. (Aber laßt Euch testen, wenn möglich.)

          • FriedeFreudeEierkuchen says:

            Mal abgesehen von deinen wilden Wahrscheinlichkeitsrechnung (Kommentar dazu spare ich mir lieber…):
            Wenn es nur eine kleine Chance gäbe, dass diese App was bewirkt, dann kann man sie auch installieren. Negative Auswirkungen auf die Laufzeit hat sie keine.
            Also: Was gibt es für einen Grund die App nicht zu installieren?

            Beim Rest deines Kommentars fehlen einem wirklich die Worte. Irgendwie haben bei uns die Maßnahmen zu früh gewirkt. Manche brauchen erst reihenweise Tote wie in Italien, Spanien, Brasilien, USA, … um irgendwas zu schnallen.

            Ich warte schon auf die Gerichtsprozesse, wenn sich irgendjemand bei Leuten wie dir ansteckt. Dürfte dann in Richtung fahrlässige Körperverletzung gehen.

            • Nein TUT es nicht. Man kann niemanden dazu zwingen sich ne App runter zu laden oder gar zu nutzen. Dazu müsste dann der Staat JEDEM ein Handy geben, dann erst währe dies Möglich.

              „fahrlässige Körperverletzung“ ist zu viel, Beweise hast dazu NULL wenn derjenige NIX von seinem Unglück, also die Infektion, weiß.

              Die Situation ist definitiv nicht Gut, aber Aussterben werden wir daran nicht. Die Erde muss sich wohl oder übel noch gedulden den schlimmsten Unrat dieses Planeten endgültig zu vertilgen.

          • Punkt 1: Die Zahlen sond so trotz Einschränkungen, wie wären sie ohne?
            Punkt 2: weil woanders jemand an Hunger stirbt, darf man hier nichta mejr machen?
            Punkt 3: geht es auch um Auslastung der Intensivstation
            Punkt 4: schau Dir an wie es in anderen Ländern ist, wir hatten hier Glück.

            • Die Intensivstationen waren auch vor Corona schon sehr gut ausgelastet.
              Das einzige, was Corona geändert hat, ist, das Patienten, die etwas pflegeintensiver sind, jetzt nicht mehr einfach auf Intensiv geparkt werden. Und das Spahn-Ferkelchen hat die Pflegepersonaluntergrenze, die er auf Drängen von Pflegeverbänden und der Gewerkschaft erst im Januar eingeführt hat, im März wieder eingestampft hat.
              Es gibt so gut kein Intensivbett mehr…… wie soll das auch funktionieren? Weder sind die baulichen Voraussetzungen gegeben, und, noch viel schlimmer, es fehlt das Personal, die diese zusätzlichen Patienten auch betreuen. Man hat einfach nur Intensivstationen, die mangels Personal geschlossen wurden, wieder frei gegeben, um im Bedarfsfall ein paar zusätzliche Betten zu haben. Die Zahl ist allerdings weit von den 50% mehr Betten entfernt, die angeblich geschaffen wurden.

        • Herr Thalheim says:

          Du vergisst aber offenbar die Existenz von custom ROMs und dass sich nicht wenige dieser Menschen die solche custom ROMs installieren, dagegen entschieden ein Google App Paket zu installieren (was möglich ist dank der Arbeit von communities wie die Leute hinter opengapps.org)

          Wer weiß wie viele Leute in Deutschland sich so entschieden haben und daher die App nicht nutzen können

          • Immer diese ARGUMENTE MIT DIESEN GOOGLE-PLAY-LOSEN CUSTOM-romS sMARTPHONES::::

            Das sind Randerscheinungen! Das sind zum Teil NERDS.

            Das geht in der großem Masse der 08/15 Menschen, die einfach nur das nächstbeste Smartphone im Elektronikmarkt oder Telekom-Shop ihrer Wahl erwerben, unter!

          • APK nicht vorhanden? Mein wer sich ein custom ROM installiert kommt mit solchen Firlefranz eh klar falls vorhanden.

          • Custom-ROMs sind ganz eindeutig eine Randerscheinung und deren Anteil wohl noch geringer als Leute die sich ein Huawei-Gerät ohne Google-Dienste kaufen.

            Im Übrigen ist dein Beispiel für Community-Arbeit, nämlich Open-GApps, die Möglichkeit wie man sich auch auf LOS & Co. die Corona-Warn-App installieren kann 😉

            Ich nutze und supporte seit Jahren die Custom-ROM-Community, aber nicht aus irgendwelchen paranoiden Gründen, sondern weil dadurch so viele tolle Funktionen für Android entwickelt werden oder besser wurden, heute werden oft nur noch Funktionen verschiedener Hersteller in die ROMs gepackt (cherry picking), die große Zeit der Custom-ROMs ist vorbei.

          • Ich frage mich, was die Argumentation mit Custom-ROMs und Google-freien Android Smartphones soll. Deren Anteil ist wahrscheinlich noch geringer als die hier immer wieder angenommene Wahrscheinlichkeit an Corona zu erkranken. Die Anzahl dürfte kaum mehr als 5-stellig sein, was bei der Gesamtanzahl eine geradezu homöopathische Dosis darstellt.
            In meiner Familie gab es mal 4 Handys mit Custom ROMs, in der Zwischenzeit hat keines mehr ein solches. Die Unterstützung wird immer schlechter und die, die es gibt, sind immer fehlerbehafteter. Ich muss nur schauen, wie es bei meinem Moto G6 plus aussieht. Schade, aber ist so…

      • Ich denke nicht, dass der Anteil der Android-Geräte ohne Google Play Services einen nennenswerten Anteil ausmacht.

      • „Wenn man wirklich eine offene und für jeden nutzbare App durch Steuergelder entwickeln will, sollte die App ohne Google Frameworks laufen.“

        Das ist Quatsch, denn dann saugt die App den Akku schneller leer.

        Es gibt Länder, die haben was eigenes – ohne Google API – entwickelt …. und dem Vernehmen nach läufts bei denen gar nicht so gut.

        • Was wieder mal beweist das Android Schrott ist, nicht das ich daraus ein Pro für iSchrott daraus generiere, Gott bewahre (wenn es den Mistkerl wirklich gibt).

          • Oliver Müller says:

            Die Aussage von Michael ist falsch. Unter Android hätte sich eine vernünftige Lösung gefunden, auch ohne Play Services. Nur iOS ist so zugenagelt, dass dort eine brauchbare Lösung ohne Hilfe des Hersteller nicht möglich war, weil dann permanent die App im Vordergrund laufen hätte müssen, und man das Display nicht abschalten dürfte.

            Das Problem ist hier also nicht Android, sondern iOS. Aber Hauptsache mal wieder Blödsinn abgesondert…

            • Unter Android macht das Betriebssystem im Hintergrund die ganze Arbeit (Beacons aussenden und einsammeln). Genau wie unter iOS. Ohne dieses API und die zugehörigen OS-Services — Android oder iOS — würde eine Warn-App nicht vernünftig funktionieren.

        • Oliver Müller says:

          Nein, das tut sie nicht, die API muss nur vernünftig umgesetzt werden.

    • Ne das passt schon.
      Wie viele Android-Telefone gibt es, die kein aktuelles Sicherheitsupdate haben…?
      Das geht in die gleiche Richtung…

      • Stimmt. Allein die Entscheidung für Android bescheinigt m.E. schon eine vergleichsweise Sorglosigkeit.

        • Herr Thalheim says:

          Ganz im Gegenteil, die Entscheidung Android zu benutzen ist gleichzeitig ein Statement Richtung pro open source, pro volle modifizierbarkeit und pro volle Nutzerkontrolle über das Betriebssystem und weg von Firmen wie Apple die sämtlichen Quellcode Hamstern und wo nicht der Nutzer das Betriebssystem sondern das Betriebssystem den Nutzer kontrolliert und man das iPhone Jailbreaken muss um die Statusleiste ein wenig umzugestalten.

          • Ist das dein Ernst? Android bedeutet eine besch… Upgrade-Politik (auch von Google) und mangelhafte Nutzerkontrolle, was Apps dürfen. Ich habe lange Custom ROMs verwendet und mein Handy gerootet, in der Zwischenzeit habe ich aber keine Lust mehr auf das Gefrickel. Es werden immer weniger Modelle unterstützt und wenn, dann sind Sicherheitspatches genauso selten, wie von den Herstellern. Spätestens wenn eine neue Android-Version erscheint, schwenkt die Entwickler-Community komplett zu dieser um und die produktive Version liegt brach. So erlebt mit Nexus S, Nexus 4, Nexus 5X, Nexus 6P und Moto G3. Ab Moto G4 und höher (aktuell ein G6 plus) habe ich die Custom ROMs ganz abgeschafft, beim G6 plus funktioniert heute noch nicht alles.
            Natürlich ist es schön, einen eigenen Launcher zu installieren (was ich bei meinem geschäftlichen iPhone sehr vermisse), aber von wegen die Statusleiste anpassen ist einfach. Ich kann nicht mal das Datum in dieser anzeigen lassen (wenigstens DAS konnten die Custom ROMs).
            Ebenso „hamstert“ auch Google immer mehr vom Quellcode, das sieht man ja, was das Nachinstallieren der Google-Apps in der Zwischenzeit bedeutet.,

            • Oliver Müller says:

              Das von mir genutzt Android (GrapheneOS) hat bereits Sicherheits-Patch-Stand vom 5.8.2020. Das geht auch ganz ohne Gefrickel. Soviel zur beschissenen Upgrade-Politik.

              • Und das kann die Corona-App installieren?

                • Oliver Müller says:

                  Ja, sie funktioniert dann aber mangels Exposure Notification API nicht. Das war aber auch nicht der Punkt.

                  • Das ist genau der Punkt – wenn dein OS das nicht kann ist es ein nutzloses frickel-nischen-os ohne allgemeine Unterstützung das für die Allgemeinheit nicht geeignet ist!

              • Das von dir genutzte GrapheneOS unterstützt die Pixel Geräte 3 und 4 (2 ist legacy) und das war es dann aber auch. Da ist der Anteil der Geräte im gesamten Android-Universum ja mal nicht wirklich groß. Bei den von mir eingesetzten ROMs (und das waren viele), war das solange OK, bis es eine neue Android-Version gab, dann war Schluss. Das war so und da spielt es keine Rolle, was DEIN GraphaneOS kann.
                Und fernab der Custom ROMs ist selbst die Upgrade Politik von Google schlecht, obwohl sie im Android-Universum noch die beste ist. Meine Nexus Geräte habe ich ja aufgezählt und bis auf das Nexus S (das war wirklich überfordert) hätten alle locker für 2 weitere Android Versionen die notwendige Hardware-Leistung gehabt und selbst das 6P blieb auf Security Stand Ende 2019 hängen.

        • FriedeFreudeEierkuchen says:

          Oh Mann… Gehts noch doofer? Denkst du Apple User wären schlauer, besser, vorsichtiger?
          Komm mal aus deinem Tunnel raus. Und lese öfters News zum Thema „IT-Sicherheit“. Das hilft dir vielleicht zu einem neutraleren Blick auf Apple Geräte.

          • LOL schlauer iOS Nutzer? Was du Gefuttert hast will ich auch haben, dann kann ich mal sehen wie es so ist die für Schlau zu halten.
            iOS wird doch immer denen Empfohlen die:
            – kein Plan vom Phones haben
            – keine eigene Meinung haben
            – kein Wissen von Technik besitzen
            – zu viel Geld für Schwachsinn ausgeben
            – allgemein zu viel Geld haben oder gern verpulvern
            – Unbegabte
            – Leute die ihr Leben nicht im Griff haben
            – Leute die sich gern bevormunden lassen
            puhh langsam tun mir die Fingerchen weh, könnt ewig so weiter gehn…

            • Oder auch von Leuten, auf die all das genannte nicht zutrifft, sondern das Gegenteil, und die genau deswegen zu dem Schluss gekommen sind, dass ein iPhone die bessere Wahl ist.

        • Tja same für iSchrott, SO WHAT?

    • Ich würde sie auch nicht als sorgloser bezeichnen, eher als Teil einer „mir doch egal“-Fraktion. Dass sich die Mehrheit Gedanken über Sinn und Unsinn einer App macht, halte ich für unwahrscheinlich, unabhängig von der Plattform.

    • Genau, vielleicht sind sie auch nur intelligenter oder weniger opferbereit. Wie vielerorts schon geschrieben wurde, ist die Corona-Warn-App schon aus mathematischen Gründen ziemlich nutzlos. Ich habe sie bewußt trotzdem installiert und bin deswegen bei den Android-Installationen dabei, aber mancher gerade mit einem älteren und schwächeren Android-Smartphone mag sich das dann doch überlegt haben, ob er sich etwas derart Nutzloses auf sein Gerät lädt und dafür Speicher und Strom opfert.

      • Jetzt hast du mich: Kannst du mal kurz die mathematischen Gründe darlegen?
        btw: Aus mathematischen und sogar physikalischen Gründen ist bspw. der Betrieb von AKWs ziemlich sinnvoll. Das Problem ist nur, wenn nur ein einziges Mal die Sache richtig schief geht, ist die K* am Dampfen. Und wenn mit der Warnapp auch nur ein paar Nutzer rechtzeitig Hilfe bekommen, ist das gut.
        Das Problem bei der Mathematik (Statistik und Stochastik) ist, dass es einen großen Unterschied zwischen „dir selbst“ und „irgendeinem“ gibt. Irgendeiner wird mit einer sehr hohen W. am Wochenende im Lotto 6 Richtige haben, nur für dich selbst ist die W. sehr, sehr gering. Das wird leider gern vergessen. Ist ein Deutschland inzwischen auch ziemlich in den Hintergrund gerückt, ETWAS FÜR ANDERE zu machen.

        • Gerne. Lies hier: https://buntklicker.de/archives/902 . TL;DR: Prinzipbedingt kann nur ein kleiner Bruchteil der gefährlichen Begegnungen erkannt werden (dafür spricht ja auch, daß nur gut 1000 TANs ausgestellt wurden in sechs Wochen, also nur 1000 von den vielen tausend Neuinfizierten in dieser Zeit überhaupt die Gelegenheit hatten, ihre Infektion zu melden), und die, die erkannt werden, sind möglicherweise auch noch falsche Alarma.

          • Oliver Müller says:

            Und weil nicht alle Begegnungen erkannt werden, macht das die App nutzlos? Das ist Blödsinn. Fährst du auch nur mit Autos, die immer 100% funktionieren, und nie in die Werkstatt müssen?

      • FriedeFreudeEierkuchen says:

        Oh ja, die App braucht ganze 45 MB und bei meiner Akku Monitor App taucht sie ganz unten mit satten 0,3% Verbrauch auf.
        Wenn es nur eine kleine Chance gibt, dass die App hilfreich sein könnte, sollte man sie installieren. Sie frisst keine Ressourcen, bietet aber wieder einen kleinen Baustein mehr zur Eindämmung.

    • Ja, sehe ich auch so. Diese Anmerkung war überflüssig. Man könnte sagen es ist fast schon „Bashing“. Carsten ist iOS User, oder? 😉

    • Natürlich ist die Behauptung Quatsch, bringt ihm immerhin 135 Kommentare ein. Hier laufen zwei Androiden und darauf die App, so what?
      Wundert mich eher das Apple-Nutzer die App installieren obwohl sie dort nicht richtig funktioniert.

  2. Android ist für die meisten wahrscheinlich eh nur ein WhatsApp Launcher.

  3. Oder Android Nutzer sind nicht so doof & glauben, dass diese App zum jetzigen Zeitpunkt noch irgendeinen Sinn hat.

    • Nette Schwurbler-Website hast du da.

    • … sagte der AfDler, der Blödsinn auf seiner Website verzapft.
      Argumente werden (wie immer) keine geliefert. Selbstverständlich macht die App auch jetzt noch Sinn. Die Pandemie ist nicht vorbei und wird es auch noch eine ganze Weile lang nicht sein…

      • Das hat ja auch mit dem Verlauf der Pandemie nichts zu tun. Die Sinnlosigkeit der App liegt daran, daß solche Apps prinzipiell nicht funktionieren können. Das ist keine AfD-Ansicht; das ist einfach Mathematik. Und ja, ich habe sie trotzdem installiert, und ich gucke sogar (fast) jeden Tag drauf, so daß sie mir sogar so gut funktioniert, wie das eben möglich ist.

        • Dann rechne doch mal vor, wenn’s „einfach Mathematik“ ist.

          • https://buntklicker.de/archives/902
            Oder aktualisiert: 16 Millionen Downloads macht im Idealfall 20% der Bevölkerung. Wenn sich zwei Menschen begegnen, die beide mit einer Wahrscheinlichkeit von 20% die App nutzen, dann ist die Wahrscheinlichkeit, daß es beide tun, 4%. 96% aller Begegnungen — ob gefährlich oder nicht — gehen an der App vorbei. Dann versucht die App, das Infektionsrisiko durch die Ausbreitung des Bluetooth-Signals zu approximieren. Was völlig hanebüchen ist, denn Tröpfchen sind keine Funkwellen. False Negatives sind damit praktisch sicher (ein Infektiöser und ein Gesunder begegnen sich, und nur in 4% der Fälle wird die Begegnung auch nur registriert), False Positives (Begegnung mit Maske/durch Glasscheiben/Rücken an Rücken) sehr wahrscheinlich.
            Aber wie gesagt: Installiert sie. Nutzt sie. Ich tu’s auch. Aber fühlt Euch dadurch nicht sicherer.

        • Ich hab mir Deinen Beitrag auf Deiner Seite durchgelesen. Deine Analyse teile ich. Deine Schlussfolgerung jedoch nicht. Denn natürlich bietet die App keine 100%ige Sicherheit. Wie Du richtig beschreibst – weder deshalb nicht, weil nicht jeder die App nutzt, als auch weil die App Hindernisse wie Plexiglasscheiben nicht hinreichend erkennt. Aber was ist denn die Konsequenz: Ich bekomme eine Warnung über einen Risikokontakt, lasse mich testen und erfahre, dass ich doch negativ bin. Kein Schaden! Erhalte ich jedoch ein positives Ergebnis, hat die App dazu beigetragen, die Verbreitung des Virus einzudämmen. Nicht vollumfänglich und nicht in jedem Fall. Aber jede Person, die weiß, dass sie infiziert ist und über die App davon erfährt und sich infolgedessen entsprechend verhält, ist ein Beitrag zur Eindämmung der Pandemie.

          • Danke erstmal. 🙂 Ich will ja nur das Bewußtsein dafür schärfen, wie gering die Wahrscheinlichkeit ist, daß es irgendwas nützt, und insbesondere daß Du diese Warnung überhaupt bekommst, obwohl Du eine riskante Begegnung hattest. Ansonsten: installieren, jeden Tag draufschauen, und trotzdem Maske tragen, Abstand halten und Hände waschen!

            • Alles gut! Du musst Dir aber im Klaren sein, dass Du mit Deinen Äußerungen dazu beiträgst, dass Leute die App nicht installieren und damit genau den Effekt verstärken, den du eigentlich kritisierst. Niemand hat behauptet, dass die App ein Ersatz für die AHA-Maßnahmen ist. Sie ist ein zusätzliches Instrument. Nicht mehr und nicht weniger.

              Und so etwas wie „false negatives“ gibt es m.E. nicht, weil die App ja nicht sagt „du bist gesund“, sondern nur sagt, dass es keine nachgewiesene Risikobegegnung gab. Das heißt ja mitnichten, dass ich nicht infiziert sein kann.

              False positives sind was anderes … die kann es natürlich geben – aufgrund des von Dir skizzierten Szenarios. Aber lieber lässt sich so jemand testen und erfährt dann, dass er/sie doch negativ ist, als wenn man infiziert ist und nichts davon weiß und munter weiter ansteckt.

              Hinzu kommt, dass ich annehme, dass wenn wir im Herbst tatsächlich ein wieder deutlich zunehmendes Infektionsgeschehen haben, die Zahl der App-Nutzer auch nochmal steigen wird. Und jede zusätzliche Installation verbessert die Wirkung der App.

    • Von wem willst du „dein“ Land zurückholen? 🙂

    • „Migration tötet.“ sagte der Migrant. 😀

      https://twitter.com/mirkoslatarow

    • Als ob die Leute entscheiden würden, wie sinnvoll oder auch nicht eine App ist … Wie gesagt, ich denke, viele gehören einfach zur „mir doch egal“-Fraktion.

    • FriedeFreudeEierkuchen says:

      „Zum jetzigen Zeitpunkt“ – Was genau meinst du damit?
      Die Pandemie ist weder vorbei, noch unter Kontrolle, noch wird sie in naher Zukunft unter Kontrolle sein. Warum sollte die App jetzt keinen Sinn machen?

    • Oliver Müller says:

      Ah, eine rechte Socke. Wo war hier doch gleich das Killfile?

    • Oh mein Gott, wenn man auf deine Website kommt, fühlt es sich an, als fiele man in eine Wanne voller Scheiße.

  4. Man sollte sich lieber Alters- und Sozialstruktur ansehen und die auf die Android-Nutzer, die wiederum nach OS-Versionen aufgeteilt werden sollten, mappen. Vermutlich wird man dass es nix mit Sorglosigkeit, sondern mit Fragmentierung der Android-Landschaft und dessen Nutzer zu tun hat. Das App-Konzept ist zwar gut, aber es war letztlich nicht niederschwellig genug bzw. krankt daran, alte billige Telefone per se ausgeschlossen sind. Und Nutzer ohne Handy oder Lust auf Google, die aber gerne eine Art Warn-Token hätten, gucken auch in die Röhre.

    M. E., wenn ich auch nicht weiß, wie realistisch das gewesen wäre, hätte man das Geld lieber in einen Bluetooth-Token mit SIM-Karte & Billigdisplay wie sie Pager haben gesteckt, dass es für lau bei der Kommune zu holen gibt bzw. von dieser verschickt wird. Und wer das Ding nicht nutzt, kann halt nicht Bus, Bahn etc. fahren, darf nicht ins Schwimmbad usf. Klar, dann hätten wieder alle Google-Nutzer gebrüllt: Der Staat überwacht uns. Wanze, Hilfe! 😉

  5. Die Frage ist auch, wie die Marktverteilung gemessen wird.

    Sind das nur Smartphones mit aktiver SIM-Karte oder alle Geräte, die das Internet nutzen. Da gibt es vermutlich deutlich mehr Android-Geräte, die zum Teil gar nicht als solche zu erkennen sind, aber die App auch gar nicht brauchen. TV-Boxen, Receiver, Autoradios, Fire-TV und-Tablets, smarte Küchenmaschinen oder Displays.

    Bei mir im Haushalt haben alle Personen die Warn-App auf ihrem (Android-)Handy mit Simkarte.

    Wir nutzen aber noch teilweise alte (Android-)Tablets oder Smartphones als e-Reader oder Walkman/Potcatcher oder Smarthome-Display oder für irgendwelche Spiele (Anki Overdrive etc.) und dann gibt es noch Fire-TV etc. In der Summe sind das deutlich mehr Geräte ohne als mit App.

    Klar wird das mit den Medien- oder Altgeräten im Apple-Universum ähnlich sein, trotzdem bleibt die Frage. geht es beim Marktanteil nur um die Smartphoneverkäufe?

    • Egal wie es ist: Wir haben ca. 17 Mio Downloads, das sind sicher schon mal nicht alles Nutzer. Aber wir haben mehr als 80 Mio Einwohner. Die App ist ein Tropfen auf den heißen Stein & kann bestenfalls helfen. Ich bleibe dabei, man hätte parallel zur App ein kostenlos abgegebenes Billig-Device für die bestehende Warninfrastruktur entwickeln müssen. Preiswerter als die Rettung der Lufthansa wäre das sicherlich geworden. Und sinnvoller als ein Immunitätsnachweis sicherlich auch.

      • FriedeFreudeEierkuchen says:

        Wenn noch nicht einmal genügend Leute bereit sind, eine kostenlose App zu installieren, die praktisch keine Ressourcen braucht – warum genau denkst du, wären Menschen hingegen bereit ein Gerät mit sich rum zu schleppen?

  6. Apple zwingt Kunden durch beendete Softwareunterstützung wesentlich früher, als Google, Smartphones auszutauschen. Denn bei Android gibt’s vielleicht keine Updates des Betriebssystems mehr, aber der App Store kann problemlos mit uralten Versionen sinnvoll genutzt werden. Wesentlich länger als bei Apple. Das hat natürlich auch mehr iPhones ausrangiert die nötige Bluetooth Standards nicht beherrschen.

    • *kopfkratz* Ähm, stimmt doch gar nicht.

    • Ich denke auch, in all den Jahren ist mir noch am häufigsten Whatsapp aufgefallen, dass unter iOS nach einer aktuellen Firmware geschrien hat. Die meisten anderen Apps laufen noch eine ganze Weile auch mit älteren Versionen. Ob man insgesamt so viel früher ist zu einem Update gezwungen ist als bei Android, bezweifle ich, gerade auch weil iOS-Devices deutlich länger mit aktueller Firmware bestückt werden können, als es im Android-Bereich üblich ist.

    • Stelle mir das gerade vor: Ohje, ich musste mir schon wieder ein neues Smartphone für sch*** viel Geld kaufen. Was mache ich nur damit, das alte war doch noch richtig gut… und nun kann ich auf die geliebten, seit 5 Jahren nicht mehr weiterentwickelten Apps, die ja noch richtig krass gut laufen könnten, nicht mehr zugreifen (’schiebt Panik‘)… Moment… ich hab’s: Damit das ganze Geldausgeben Sinn macht, installier‘ ich mir mal schnell die Warnapp… So… Endlich mal sinnvoll Geld ausgegeben.
      (‚ein nun nicht mehr verzweifelter aber dafür verarmter Apple-Jünger‘).

    • > aber der App Store kann problemlos mit uralten Versionen sinnvoll genutzt werden

      Auch wenn du den Play Store meinst geht das im App Store auch. Besser erst informieren und dann tippen.

      https://images2.imgbox.com/05/b0/0gVc7St7_o.jpeg

    • FriedeFreudeEierkuchen says:

      Es wohl real so, dass ein großer Teil der Menschen auch ohne Sicherheitsupdates leben kann. Bisher sind Smartphones noch mangels Leistung (und begrenzt durch Akkus) keine Interessante Plattform für DDoS und ähnliche Scherze. Und nicht viele Menschen haben wirklich sicherheitsrelevante Daten auf ihren Smartphones.
      Ich persönlich fühle mich mit einem potentiell unsicheren Gerät unwohl – habe aber aktuell auch zwei Jahre gewartet, bis ich das Moto jetzt mangels vernünftigem Custom ROM ersetzt habe.

      • Was sind denn „wirklich sicherheitsrelevante Daten“? Abgesehen davon ist das Smartphone heute für viele das am meisten benutzte technische Geräte. Entsprechend sind bei sehr vielen nutzen mehr sensible Daten auf dem Smartphone als z.B. auf dem Computer, der oft gar nicht mehr vorhanden ist.

  7. Jemand der Schwachsinn von sich gibt. Gern gepaart mit Verschwörungsscheiße. Häufig anzutreffen im AfD-Bereich. Hast du deine Klage gegen die BVG jetzt eigentlich schon angestoßen?

  8. Unsere iOS sind in einem Zentralem MDM. Von dort wurde die APP proaktiv auf alle Geräte geladen.
    Ich will jetzt nicht behaupten das unsere paartausend Telefone einen Einfluss haben. Aber wenn das im Business Bereich einige Firmen so händeln….

    • Android-Geräte können genauso verwaltet werden und das werden sie in vielen Betrieben auch, daher müsste man sich da ansehen wie viele Firmen die App auf ihre Geräte pushen (was natürlich nicht heißt, dass die Mitarbeiter sie auch verwenden)

  9. Gibt nicht den einen Grund sondern viele. Entscheidend ist, dass Apple nur das Premium Segment bedient und Android Premium + alle 0815 Verbraucher. Senioren und einfache Handyuser neigen eher dazu den App Store so gut wie nie zu öffnen.

  10. Ich mag Eure Seite / Euren Blog ja wirklich sehr, aber die Berichterstattung über die Warn-App ist mir dann leider doch von Anfang an zu tendenziös. Man muss nicht „sorgloser“ als andere Menschen sein, nur weil man sich entschieden hat diese App nicht zu nutzen – dafür gibt es ähnlich viele gute Gründe, wie für das Gegenteil. Die App ist ein Versuch das Problem technisch zu „erschlagen“, kann das aber nur unter einer Reihe von bestimmten Annahmen. Die kann man teilen, muss man aber nicht.

    Ein einfaches Ableiten von Sorgsamkeit/Sorglosigkeit in Bezug auf den Umgang mit dem Virus aus Downloadzahlen für eine Plattform in Relation zum Marktanteil ist jedenfalls ziemlich :facepalm:

    • Dem kann ich nur voll und ganz zustimmen!

    • FriedeFreudeEierkuchen says:

      Ich sehe es so: Wenn nur eine kleine Chance besteht, dass diese App nützlich sein könnte, kann man sie auch installieren. Sie kostet praktisch keinen Speicher sie kostet praktisch keine Akku-Kapazität und sie kostet nichts.
      Mir fällt wirklich kein Grund ein, warum man die App dann nicht einfach drauf knallen kann.

  11. Ich denke nicht, dass der Anteil an Smartphones mit Android 5 oder älter so hoch ist, der Punkt wird wohl tatsächlich eine Mischung sein.
    Nutzer die es einfach nicht kümmert, Nutzer die aktuell denken dass das Gröbste schon rum ist, Leugner und andere Chaoten und Menschen denen das technische Verständnis zur Installation/ Einrichtung fehlt.

    Aber wie angesprochen bleibt die Frage, wie Android-Geräte die keine Smartphones sind behandelt werden, aber dann müsste man auch fragen wie iPads behandelt werden.

  12. > Android-Nutzer sind also anscheinend sorgloser und haben keinen Bedarf an der Corona-Warn-App

    Das ist ja mal eine verschrobene Schlussfolgerung. 😀

    • Ne, das ist so formuliert lediglich eine Vermutung: „Es hat den Anschein, dass…“
      Eine anschließende Aufgabe wäre es, diese Vermutung zu belegen oder widerzulegen. Dann kann auch eine Schlussfolgerung erfolgen.

      • Naja ich weiß nicht. …aber um deinen Vorschlag konstruktiv aufzugreifen:

        Es ist auch auf jeden Fall eine super verschrobene Vermutung, die er da anstellt. 🙂

  13. Unverantwortliches Android Pack!!
    Geld oder Gefängnis!
    #Ironie

    Mal ernsthaft: Spannend wäre es wirklich mal echte Nutzerzahlen zu sehen und nicht immer nur die Downloads, da hier Mehrfachdownloads natürlich mitgezählt sind.

    • Die App pingt natürlich Webseiten an, z.B. coronawarn.app und t-online.de. Nutzerdaten liegen dementsprechend vor.

      Dass solche Zugriffsdaten nicht veröffentlicht werden liegt vermutlich daran, dass sie kein gutes Licht auf die Nutzerbasis werfen würden. … oder zumindest ein schlechteres als die Downloadzahlen der Stores.

      Lieber verbreitet man den Hoax, die App lasse ihrer Architektur wegen keine näheren Aussagen zur App-Nutzung zu. Also die sind halt einfach nicht aufrichtig. 😀

      • Es würde auch kein gutes Licht auf den Datenschutz werfen, wenn durch die Hintertür Nutzerzahlen erfasst und veröffentlicht werden. Das dürfte der gewichtigere Grund sein.

        • > Es würde auch kein gutes Licht auf den Datenschutz werfen, wenn durch die Hintertür Nutzerzahlen erfasst und veröffentlicht werden.

          Nein. Die werden natürlich erfasst; was denkst du wie so ein Rechenzentrum funktioniert? Wenn nicht explizit, dann lässt es sich zumindest via Proxy ableiten. (Also bspw. Traffic, Last, Stromverbraucht.. kannst du beliebig Abstrakt machen.)

          Die angebliche technische Unmöglichkeit mehr über die tatsächliche App-Nutzung zu sagen ist jedenfalls gelogen.

          • Konkrete Nutzer liegen doch ohnehin vor, allein durch den Abgleich der IDs, welcher alle 24 Std erfolgt oder zumindest erfolgen sollte 😀
            Aber wie Jannik schon schreibt, die Zahlen wären eben deutlich geringer (schätze ich) und würden die Sache in einem anderen Licht erscheinen lassen. Viele Nutzer haben die App mit Sicherheit mehrfach heruntergeladen, aufgrund verschiedener Gründe.

            Nervig finde ich immer diese Grundsatzdiskussionen. Ich pers. finde die App durchaus gut – auch wenn die Kostne dafür viel zu hoch sind.
            Es ist ein nützliches Tool, aber eben auch kein Heilsbringer für alles.
            Schade sind wieder diese Extremen „nee nutze ich auf keinen Fall den Mist“ oder „Jeder der sie nicht nutzt ist ein schlechter Mensch“… das ist so typisch Deutsch wieder.
            Die Nutzung ist freiwillig und jeder kann und soll das selbst entscheiden ob der die (nützliche) App nutzen möchte.

          • Natürlich wird das erfasst, das ist mir bewusst, allerdings vermutlich eher im Hintergrundrauschen zur technischen Betreuung. Problematisch wäre die Veröffentlichung dieser Zahlen, da es technisch nicht bewanderten Personen ein Gefühl von „HA, angeblich alles dezentral, aber Nutzerzahlen können sie ja trotzdem erfassen – was wohl sonst noch alles?“ geben würde. Und das wäre problematisch.

            • Ja, hm. Die Daten können Missverstanden werden. Die Sorge ist berechtigt.

              …und eine direkte Folge des Umstandes, dass die App als vollkommen unproblematisch vermarktet wurde, statt realistischer etwa als „unter den verfügbaren Lösungen ist es wohl der beste Ansatz“.

      • Beleg das mal bitte. Weil „anpingen“ und „Nutzerdaten liegen dementsprechend vor“ schließen sich im eigentlichen Sinn von „anpingen“ aus. Wie werden daraus Nutzerdaten generiert: also welche Infos werden deiner Meinung nach übertragen, die beim Ping mit dabei sind?

        • > Beleg das mal bitte.

          Haha. Chill. Die App ist open source und niemand leugnet das. ..außer vielleicht die kopflosesten unter den Hooligans.

          Natürlich benötigt die App Informationen von zentralen Servern. Die Defaults auf github für SUBMISSION_CDN_URL, DOWNLOAD_CDN_URL und VERIFICATION_CDN_URL sind subdomains von coronawarn.app und t-online.de.

          > also welche Infos werden deiner Meinung nach übertragen, die beim Ping mit dabei sind?

          „Meiner Meinung nach“? Okay du Debattierkünstler. Schau mal hier:

          de.wikipedia.org/wiki/Hypertext_Transfer_Protocol#HTTP-Anfragemethoden

      • FriedeFreudeEierkuchen says:

        Natürlich muss sich die Warnapp mit dem Server synchronisieren. Und T-Online halte ich jetzt für quatsch.

        • > T-Online halte ich jetzt für quatsch.

          Ist okay für mich. 😀

          Also da war ja nicht mal genug wissensdurst es wenigstens mal kurz zu googeln. Sehr exemplarisch für viele besonders enthusiastische Fans hier.

          Wichtig nur: Unabhängig davon ob du mir glaubst solltest du, sofern du gewarnt werden möchtest, in deiner Firewall t-online.de nicht blockieren.

          github.com/corona-warn-app/cwa-documentation/issues/356

  14. Die interessante Frage wäre bei den 1000 „Tans“ anzusetzen und darzulegen wieviel Folge-Positiv-Tests sind.

    • Du sagst es! Das ist doch der einzige Indikator über die Wirksamkeit der App. Ich würde sogar noch weiter gehen und fragen wie viele sind positiv nach Appmeldung die auch wirklich nicht den Verursacher kennen und von ihm gewarnt wurden. Also wann wurde wirklich eine Infektionskette unterbrochen.

    • Die „1000 TANs“ sagen eigentlich schon alles, wenn man sich überlegt, wie viele Neuinfektionen es in der Zeit seit der Veröffentlichung gab.

  15. Die Corona-Warn-App habe ich auf meinem Pixel 2 XL NICHT installiert, weil das meine einzige Möglichkeit ist, der Bundesregierung für ihre Informationspolitik die rote Karte zu zeigen.

    • Was hast du an der Informationspolitik der Bundesregierung zu kritisieren?

      Ich sehe da keine Defizite. Man hätte höchsten 1-3 Wochen früher anfangen können zu handeln am Anfang des Jahres 2020: Masken & sonstige Dinge bevorraten, mehr Kontrollen bei Einreisen, frühere Abstandsmaßnahmen und früheres Masken-Tragen.

      • Ich habe selbst zwei Android Phones + ein Tablet mit Android und SIM Karte (so gesehen auch ein Phone). Installiert habe ich die App aber nur auf einem Gerät. Ich vermute, dass der Anteil an Geschäftstelefonen im Android Bereich deutlich höher ist als im Iphone Bereich. Die meisten die ein privates und ein Telefon fürs Geschäft haben, installieren aber vermutlich nur auf dem Gerät, das man immer mit dabei ist (in meinem Fall das Private). Allgemeingültige Schlussfolgerungen, wie „faul“ oder „unbedarft“ aus solchen Zahlen zu ziehen ist einfach nur gefährlich und auch kein anderer Stil, wie ihn oft Populisten an den Tag legen. Jegliche Schlussfolgerung ohne genaue Auswertung und Differenzierung der Daten sollte man lieber bleiben lassen. Es kann auch noch tausend andere Gründe geben, die dafür sprechen, dass die Zahlen kleiner sind (Altersstruktur der Nutzer, Installationsverbote von Apps durch die Eltern, Android Phones sind billiger und versauern oft als Zweit-oder Drittgeräte in einer Schublade).

      • Karneval absagen und Fussballspiele früher ohne Publikum und wir hätte wahrscheinlich nur die Hälfte. Hätte hätte Fahrradkette ich weiß. Wir stehen tatsächlich auch so schon sehr gut da, heute Morgen gab es übrigens einen Bericht, dass die normalen OP Masken (die „Blauen“) die Infektionswahrscheinlichkeit des TRÄGERS um 80% verringert. Das könnte auch erklären es immer noch einigermaßen gut aussieht bei den „disziplinierten Deutschen“.

    • Weil du glaubst, du wärst von der Regierung falsch informiert worden setzt du eine potentiell nützliche App nicht ein? Es gibt schon echt lustige Leute… traurig, aber dennoch lustig.

      Sicher unsere Regierung hat nicht alles richtig gemacht, aber es ist auch eine Situation die so noch nicht da war und ich denke, dass Deutschland hier nicht schlechter gehandelt hat als viele andere Länder.

    • Aber nein, du hättest auch energisch auf den Boden stampfen können, dass wäre doch genauso sinnvoll. Kleiner Tipp für weiteren Protest: Fahr doch einfach das nächste Mal an einem Unfall vorbei und hilf nicht, um gegen die Gesundheitspolitik der Regierung zu protestieren…

    • Na da hast du es unserem Staat aber gegeben.

      • Sicher, machen doch viele andere Android-Nutzer auch so, sonst gäbe es diese Meldung hier nicht.

        Und um das klarzustellen: Ich bin selbst Risikogruppe (Asthma) mit Eltern Ü80 und habe auch nichts anderes erlebt als Disziplinierung des Pöbels von einer Bundesregierung, die den Karneval noch ausgesessen hatte und seitdem Aktionismus inszeniert.

        Bis heute bekomme ich keine Informationen über reale Krankheitsverläufe, also Zahlen zu COVID19-typischen Lungenentzündungen und wieviel das insgesamt mehr sind als in Vorjahren ohne den PCR-Test. Ich bekomme nur Klopapier-Hype-Zahlen mit positivem Testergebnis, selbst bei leichten Erkältungen oder gar keinen Symptomen, und Todesfällen mit positivem Testergebnis, egal woran die tatsächlich verstorben sind.

        Pandemie-Management habe ich in den 80ern schonmal besser erlebt, als Rita Süssmuth die Bürger ÜBERZEUGT hat, Kondome gegen AIDS zu benutzen – nur Corona-Panik zu schüren und darüber eine DDR 2.0 zu installieren, ist mir zu blöd, zumal Portugal, Schweden & Japan für mich vorbildlicher mit ihren Bürgern umgegangen sind.

        • Da, dann schau doch beim RKI nach, wenn Du diese Infos benötigst, das ist schließlich die zuständige Stelle, die von der Bundesregierung für solche Fälle eingerichtet wurde.
          Aber ach, dort heißt es im SARS-CoV-2 Steckbrief: „Die Krankheitsverläufe sind unspezifisch, vielfältig und variieren in ihrer Symptomatik und Schwere stark, sie reichen von symptomlosen Verläufen bis zu schweren Pneumonien mit Lungenversagen und Tod. Daher lassen sich keine allgemeingültigen Aussagen zum „typischen“ Krankheitsverlauf machen.“

          Die Gesellschaft heute ist eine andere als in den 80ern und eine Pandemie lässt sich auch nicht mit AIDS vergleichen, der HI-Virus wird ja schließlich nicht über die Luft verbreitet. Rita Süssmuth hätte mit Sicherheit heute genauso gehandelt wie die jetzigen Politiker. DDR 2.0? Ja nee, is klar.

          • Lungenentzündungen sind eine meldepflichtige Krankheit und werden sowieso im Rahmen der Grippe-Statistik als Grippe-ähnliche Erkrankungen erfaßt, habe ich seit März schon verfolgt → https://influenza.rki.de/Wochenberichte.aspx

            Und bei AIDS war anfangs nichtmal klar, daß ein Virus dieses Krankheitsbild auslöst – aber Typen wie Du wollen hinterher immer auch vorher gewußt haben, daß die Erde doch keine Scheibe war, nachdem andere noch für die Wahrheit sterben mußte.

            Das ist eine Selbstverständlichkeit, daß vorrangig reale Krankheitsverläufe zu erfassen sind, anstatt nur die Ergebnisse eines neuen Tests mit hoher Fehlerquote.

              • Typisch demagogische Methode, sich an gar nicht aufgestellten Behauptungen abzuarbeiten, um zur realen Fehlerquote nichts zu sagen.

                Mir geht’s sowieso NUR darum, daß endlich reale Krankheitsverläufe gezählt werden, denn darauf kommt es sowieso allein an, sonst könnte ich auch in einer Fußgängerzone Menschen mit zwei Beinen zählen, um mich in Panik zu versetzen: Das werden immer mehr!

                • Mein Kommentar bezog sich auf deinen Teil „nur die Ergebnisse eines neuen Tests mit hoher Fehlerquote.“

                  „Bis heute bekomme ich keine Informationen über reale Krankheitsverläufe, also Zahlen zu COVID19-typischen Lungenentzündungen und wieviel das insgesamt mehr sind als in Vorjahren ohne den PCR-Test. “

                  Zum einen ist es vmtl. gar nicht so einfach, solche Zahlen zusammen zu stellen – man kann nicht einfach die Krankenhaus- und Ärzte-Akten durchforsten….

                  Zum andferen: die Gefahr durch Covid-19 ist real. Evtl. für dich und vermutlich für deine Eltern.

                  MNS, Abstand und App SCHADEN euch nicht – warum verweigerst du dich?

                  Das ist wie: „Ich wähle die NSDAP, weil ich der SPD eins auswischen will“ ….

                  • Ja, sicher, Dein Kommentar hat an einem Wort aufzutrumfen versucht, um meine Argumentation insgesamt zu diskreditieren – das ist wie SA-Schergen, die kritische Theaterveranstaltungen niedergebrüllt hatten, um Deine Bildsprache aufzugreifen.

                    Die Corona-Warn-App ist auch nicht dasselbe wie NSDAP zu wählen, das hatten im Juli 1932 nur 37.3% der angegebenen Stimmen getan, wohingegen die Demokratie am 23. März 1933 vom Bürgertum aufgegeben würde – Zentristen wie heute die „Mitte“.

                    Flatten-the-curve hieß im Frühjahr für mich, daß ich für das völkische Gemeinschaftserlebnis Wir-alle-gegen-Corona das Risiko einer lebensgefährlichen Lungenentzündung in die Pollenflug-Saison auch für alle anderen Asthmatiker verschieben mußte – und genauso bekloppt sind die Maßnahmen seitdem geblieben.

                    • Und was hätte man deiner Meinung nach machen sollen?

                      Äußere dich doch mal dazu ….

                      Die Alten & Kranken gleich am Anfang sterben lassen wie die Fliegen?

                      Elendig ersticken – oder vielleicht mit Morphium in den Schlaf spritzen? Was wäre dir lieber gewesen?

                      „Flatten the curve“ war angesichts der „Unvorbereitet-heit“ des Landes (der Welt) auf so ein Virus das beste.

                      Zeit gewinnen, bis man endlich Masken, Beamtmungsgeräte, …. hatte.

                      Aber du weißt ja alles besser – dann mach mal Vorschläge?

                      Einfach der Natur ihren Lauf lassen?

          • In den Rest des Gesprächs möchte ich mich gar nicht einmischen, aber:

            > eine Pandemie lässt sich auch nicht mit AIDS vergleichen

            HIV ist eine Pandemie. Eine Pandemie bezeichnet eine länder- und kontinentübergreifende Ausbreitung einer Krankheit. Zitat aus dem Wiki:

            > Die Verbreitung von HIV hat sich seit Anfang der 1980er Jahre zu einer Pandemie entwickelt, die nach Schätzungen … bisher etwa 39 Millionen Leben gefordert hat.

            Quelle: de.wikipedia.org/wiki/HIV

        • „Und um das klarzustellen: Ich bin selbst Risikogruppe (Asthma) mit Eltern Ü80 und habe auch nichts anderes erlebt als Disziplinierung des Pöbels von einer Bundesregierung, die den Karneval noch ausgesessen hatte und seitdem Aktionismus inszeniert.“

          Quatsch mit Soße.

          Ja, ICH hätte den Karneval abgesagt. Komplett.

          Das war ein Fehler der Regierung, meiner Meinung nach.

          Aber die Maßnahmen, die danach kamen, haben nichts mit Disziplinierung des Pöbels zu tun. Das ist Quatsch.

          —> du kannst dich nicht im ersten Zug darüber beschweren, daß der Karneval nicht abgesagt wurde … und im 2. Zug es als willkürlich und schlecht darstellen, daß man den eigenen Fehler (ihn nicht abzusagen) erkannt hat und nun die richtigen Maßnahmen trifft.

          In Ischgl war es ja so ähnlich – evtl. hat man da aber bereits wider besseren Wissens gehandelt.

          Und man erinnere sich: nicht nur unsere Regierung hat Fehler gemacht. Auch die anderer Länder.

          Und erinnere dich noch daran, wie lange das IOC herumgeeiert ist, bis Olympia endlich abgesagt wurde …. als schon längst sonnenklar war, daß das 2020 nichts mehr wird.

          • Quatsch-mit-Soße & Blockwart-Spacken überzeugen mich gar nicht. Ich fühle mich von der Bundesregierung beschissen informiert und als Pöbel gemaßregelt, kann vermuten, daß Coronaviren dieses Jahr etwas aggressiver sein könnten als in anderen Jahren, konnte aber bisher nirgends Informationen zu einer Steigerung von Lungenentzündungen finden und warte jetzt einfach ab, wenn nächstes Jahr die Übersterblichkeit international verglichen werden kann. Bis dahin will ich wenigstens auf meinem Smartphone Ruhe haben vor den Corona-Maßnahmen.

            • Danke für deine Beleidigung. Wenn Argumente ausgehen, hilft das immer.

              —> ich bin kein Blockwart.

              Ich bin vernünftig denkender Mensch und halte fast alle Maßnahmen der Regierung für angemessen. Ein wenig früher hätten manche kommen könnnen, aber sei’s drum. Jeder macht mal Fehler.

              Ich bin auch in der Mehrheit – alle seriösen Wissenschaftler und Medien denken ägnlich.

              Hat mit „Blockwart“ oder „Über-Gehorsam“ nichts zu tun. Justiere mal deine Filter-Blase von „Reichsbürger-Verschwörungstheoretiker-Regierungsgegner“ auf „Normal denkender Mensch“.

              WAS erwartest du an Infos? Und WAS bringen die dir?

              Warum willst du Zahlen über Steigerungen von Lungenentzündungen?

              Alle seriösen Medien & Wissenschaftler bereichten über die Probleme, die kommen, wenn die Infektionszahlen steigen – sehr stark steigen.

              Und wie denkst du, daß du mit dem Fernhalten der App die Regierung bestrafst?

              Daß ist Mumpitz. Du bestrarfst höchstens dich und deine Eltern.

              Aber gut, irgendwie müssen die Dummen ja aussterben… 😉

              • Du bist derjenige, der seine Reichsbürger- & Verschwörungstheoretiker-Klischees überheblich an mir abreagiert, derweil mich einfach das Pandemie-Management von Portugal, Schweden oder Japan mehr überzeugt als die berliner Disziplinierungen des Pöbels oder diese alberne App.

                Was ist Dein Problem, daß Du eine Forderung nach Zählung realer Krankheitsverläufe als bessere Informationspolitik nicht ertragen kannst und diese Abweichung vom offiziellen völkischen Mainstream diffamieren mußt?

                • Schweden hat besseres Management …. pruuust.

                  Japan?

                  https://www.weser-kurier.de/deutschland-welt/deutschland-welt-vermischtes_artikel,-zahl-der-coronatoten-in-japan-steigt-auf-mehr-als-1000-_arid,1924400.html

                  Portugal?

                  https://de.wikipedia.org/wiki/COVID-19-Pandemie_in_Portugal

                  … kämpft auch mit dem Virus – und führt ähnliche Maßnahmen wie bei uns ein.

                  Ich habe doch schon geschrieben: Aufgrund des Datenschutzes kannst du nicht einfach die Akten von KH & Ärzten studieren und eine Statistik machen.

                  Was ist dein Problem, daß du die APP und die anderen Maßnahmen – die dir nicht weh tun – nutzt?

                  Hast du nicht die Lage in Bergamo mitbekommen? Im Elsaß, in Lothringen?

                  Warum IGNORIERST du annerkannte Fakten?????

                  Völkischer Mainstream?

                  Und wenn ich glaube, daß die Erde eine Kugel ist, ist das auch „völkischer Mainstream“?

                  • Bergamo, klar, das Totschlagargument aus einem Land, das sich viermal Berlusconi gegönnt hat und auf die Finanzkrisen sein Gesundheitssystem kaputtgespart hat wie Spanien auch. Aber wie praktisch, daß jetzt Corona schuld ist an unbehandelten Vorerkrankungen und auch in den USA anstelle des sozial selektierenden Gesundheitssystems.

                    Portugal hat früh milde Maßnahmen ergriffen, aber einen anderen Umgang mit seinen Bürgern gepflegt, etwa als erstes den Zugang „illegaler“ Migranten zum Gesundheitssystem gewährleistet, damit dort keine Infektionsherde entstehen. Schweden & Japan hingegen haben sich ganz überwiegend für Empfehlungen entschieden wie Rita Süssmuth in den 80ern zur AIDS-Pandemie auch.

                    Aber für Typen wie Dich, die sich über Covidioten erheben wollen wie AfD’ler über Migranten, ist das selbstverständlich kein passendes Konzept.

                    • Was genau willst Du uns sagen? Daß die Übersterblichkeit in Bergamo nicht existiert? Und das Gesundheitssystem kaputtgespart haben fast alle Länder, in irgendeinem Ausmaß. Auch illegalen Einwanderern Zugang zum Gesundheitssystem zu geben ist grundsätzlich eine gute Idee, da bin ich völlig bei Dir. Schweden hat sich mit seinen „Empfehlungen“ und dem System, alte Leute gleich direkt im Altenheim krepieren zu lassen, statt sie erst noch ins Krankenhaus zu bringen, sicher nicht mit Ruhm bekleckert, und langsam sehen sie ein, daß das falsch war.
                      Und wer die Infektions- und Hygieneregeln absichtlich nicht einhält, obwohl er könnte, ist ein COVIDiot. Das ist die Definition.

                    • Unter dem Buntklicker ist kein Button zum Antworten mehr – hoffentlich paßt’s

                      In Schweden hat es Probleme in Alten- & Pflegeheime gegeben, weil die das selbstkritisch beobachtet und festgestellt haben, daß dort als Pflegehelfer zumeist Migranten beschäftigt werden, als prekär beschäftigte, die sich oftmals mit mehreren Jobs gleichzeitig über Wasser halten müssen und kein Standing haben, sich gegen schlechte Ausrüstung mit Hygiene-Produkten zu wehren.

                      Der Witz ist: Das ist hier ganz genauso, und das Durchschnittsalter der COVID19-Toten beträgt hier auch 81 Jahre, nur daß die Schweden bis zur nächsten Pandemie diesen Aspekt optimiert haben werden…

              • –>Ich bin auch in der Mehrheit – alle seriösen Wissenschaftler und Medien denken ägnlich.

                Die Wahrnehmung ist aber nun wirklich völlig falsch. Die Wissenschaft hat bis dato noch überhaupt keine eindeutigen Aussagen zu Covid19 treffen können, die schwammige Definition des RKI wäre sonst aktualisiert worden. Alle Forschungsergebnisse, die bisher publiziert und gegengeprüft wurden, ergaben bisher das völlige Gegenteil der anfänglichen Vermutungen.

                Nirgends exponentielle Verläufe, die Mortalität unterhalb 0.5% (bezogen auf die globale Gesamtbevölkerung) und wie es derzeit aussieht, eine bereits erfolgte Abmilderung der Krankheitsverläufe.

                Medien denken nicht, die verkaufen.

                –>Warum willst du Zahlen über Steigerungen von Lungenentzündungen?

                Die will er haben, weil es ohne Pneumonie keinen tödlichen Verlauf bei respiratorischen Erkrankungen gibt. Sofern diese Zahl den üblichen Größenordnungen entspricht, bedeutet das, dass es eben keine Pandemie gibt. Man hat ja auch keinen Geburtenboom, wenn genau so viel Kinder wie immer geboren werden.

                Die Gefahr einer respiratorischen Erkrankung ist nur dann vorhanden, wenn die Pneumonie nicht mehr beherrscht wird. Wird sie beherrscht, ist sie unangenehm, aber man braucht dann eigentlich nicht mal einen Arzt, sondern lediglich eine Sauerstoffmaske und muss abwarten. Wird sie nicht beherrscht, dann gibt es je nach körperlicher Verfassung nur noch paliative Behandlung oder eine sehr kraftzehrende künstliche Beatmung, die aber letztlich keine Therapie darstellt, sondern nur dazu dient, den Patienten so lange am Leben zu halten, dass er eventuell doch nicht körperlich dagegen ankommt-gelingt egal bei welcher Erkältungskrankheit bei 70% der Patienten nicht.

                –>Alle seriösen Medien & Wissenschaftler bereichten über die Probleme, die kommen, wenn die Infektionszahlen steigen – sehr stark steigen.

                Das stimmt nicht bzw. sagt überhaupt nichts aus. Kein einziges Horrorszenario ist bisher eingetreten, nicht einmal in China oder Italien. Da gab es lokale Ausbrüche, deren Verlauf in Spanien zumindest von der Staatsanwaltschaft untersucht wird, weil sich die Totenzahlen eben nicht durch das Virus erklären lassen und es viele Hinweise gibt, dass die Ursachen struktureller Natur gewesen sind.

                Es muss einen auch stutzig machen, dass global die vulnerabsten Gruppen-Obdachlose, Drogenkranke und Arme- nicht von der Pandemie dahingerafft werden. Bei allen historischen Pandemien war eines immer gleich, dass man in fast allen Straßen Leichen in den Häusern hatte. Bei Covid19 hat man das überhaupt nicht, kurioserweise stirbt man nur in Altenheimen und Krankenhäusern, was eher auf eine Verbindung zu dort schon vorhanden Viren/resistenten Keimen hindeutet und möglicherweise überaggressive Behandlungsmethoden.

                In den Slums und Favelas dieser Welt findet man überall beherrschbare oder völlig unspektakuläre Verläufe. Die haben aber auch keinen Zugang zu medizinischer Versorgung und Altenheime haben die auch nicht.

                Weiterhin ist auch in Europa eine gesteigerte Mortalität nur in den Gruppen ab 55+ zu beobachten, unterhalb 80 allerdings fast unbedeutend, da überleben einen schweren Verlauf über 85%.

                Das man ab 80 an respiratorischen Erkrankungen verstirbt, ist keine Pandemie, sondern Realität. Das ist mit die Haupttodesursache neben Organversagen und Schlaganfällen. Hier so einen Zirkus zu veranstalten ist albern. Ausnahmslos alle 75+ jährigen in meinem Bekanntenkreis ist es völlig wurscht, ob sie von Covid dahingerafft werden oder ob sie der Schlag oder der resistente Keim holt. Die wissen, dass hinten raus nur noch der Tod kommt, die halten von den Maßnahmen überhaupt nicht, weil es ihnen die letzten Lebensjahre raubt.

                Ein vernünftig denkender Mensch weiß, dass das Leben tödlich endet. Mir scheint eher, dass viele mittlerweile so oft aus Handy starren, dass sie die reale Welt schon nicht mehr mitbekommen. Es sterben in Deutschland jeden Tag 2500+ Leute, einfach so. Wenn da jetzt während der Pandemie pro Tag 0,5 Menschen mehr gestorben sind (mehr sind es nämlich nicht, wenn die offiziellen Zahlen stimmen), dann ist das überhaupt kein Grund für das Verhalten der Bevölkerung und das der Politik.

                Was wir erleben ist eine Massenpsychose, die sich momentan selbst befeuert und wenn dem nicht durch rationale Stimmen Einhalt geboten wird, dann droht viel schlimmeres, als Corona.

                • Ich zitiere mal: „Covid-19 ist nicht allein eine Krankheit der Lunge und Atemwege. Sie trifft auch die Nieren (JASN: Batlle et al., 2020), den Verdauungstrakt (Annals of Gastroenterology: Rokkas, 2020), das Nervensystem (Annals of Neurology: Koralnik / Tyler, 2020), das Herz und die Blutgefäße. Wie häufig welche Organe betroffen sind, ist noch nicht bekannt.“ … vielleicht hast du ja auch noch nicht alles verstanden, nur so als Möglichkeit…

                  • Ja, sicher, aber wer nichtmal anfangt, die COVID19-typischen Lungenentzündungen zu zählen, wird diese anderen Krankheitsverläufe auch nicht erfassen. Stattdessen werden Bürger an Pandemien gewöhnt, die immer mal wieder Menschen dahinraffen und durch Disziplinierungen des Pöbels für privilegierte Schichten abgemildert werden sollen, aber kaputtgesparte oder sozial selektierende Gesundheitssysteme sind keine politische Herausforderung mehr.

                  • Das ist alles lange lange bekannt und für fast alle respiratorischen Erkrankungen üblich. Die Gründe sind aber nicht die Viren alleine…

                    Als niederschwelliger Einstieg mal exemplarisch dieser Artikel https://www.i-med.ac.at/mypoint/thema/719270.html

                • Ich danke dir für diesen sachlichen unaufgeregten Kommentar. Ich sehe das komplett genauso, hätte es aber niemals so Formulieren können. Die Auswirkungen dieser Massenpsychose sind einfach zu emotional. Ich könnte heulen das am Samstag das Geschwisterkind nicht der Einschulung der Schwester beiwohnen darf, und das zukünftige Schulkind nicht mal mehr Singen darf im Musikunterricht. Die panische Angst der Menschen macht mir Angst…

        • FriedeFreudeEierkuchen says:

          „Bis heute bekomme ich keine Informationen über reale Krankheitsverläufe, also Zahlen zu COVID19-typischen Lungenentzündungen und wieviel das insgesamt mehr sind als in Vorjahren ohne den PCR-Test. “
          Was für ein Blödsinn. Soll dir das jemand hinterher tragen? Es gibt im Netz wirklich genügend seriöse Informationen dazu. Es gibt unzählige Berichte zu Krankheitsverläufen.
          Aber vermutlich wird es nicht an deiner Tür klingeln, sondern du musst einfach mal selbst nachsehen.
          Oder willst du, dass die Regierung uns auch noch das Denken abnehmen soll?
          Ich fürchte mich schon vor dem Moment, an dem uns eine wirklich große Katastrophe trifft: weitflächiger Infrastrukturausfall durch Hacker oder heftige Sonnenstürme, Erdbeben, was auch immer. Wenn jetzt schon so viele Menschen unter immer noch relativ kontrollierten Bedingungen völlig hilf- und kopflos sind, was machen wir dann erst, wenn es uns mal richtig heftig trifft?

          • Sicher gibt es zahllose Berichte über Einzelfälle, die es in Vorjahren mit anderen Infektionen ganz genauso oder allenfalls geringfügig weniger gab als dieses Jahr, ohne daß das offiziell irgendwen gekümmert hätte.

            Aber Lars hat das gerade besser als ich erklärt, warum Daten über reale Krankheitsverläufe aussagekräftiger sind als nur Panikmache mit PCR-Testergebnissen, mit denen vielfach nur simple Erkältungen, alljährliche Mortalität und sogar völlig Symptom-freie Infektionen zu einem Phänomen gehyped werden

            Und deshalb möchte ich dementsprechend von der Bundesregierung informiert werden, weil mich die Klopapier-Hype-Zahlen, Wir-werden-alle-sterben-Panik, Blockwarte-Mob & Disziplinierungen des Pöbels nicht überzeugen.

            • Ich empfehle eine kleine Bildungsreise (Texas?) – schönes Land, Informationen aus erster Hand, und ’ne kleine Grippe wirst du doch mit links wegstecken, gibt es ja alles schließlich nicht…

              • Erwähnte ich schon oben, aber gern nochmal für das nächste Reflexbündel, der nur seine Covidioten-Klischees abreagiert:

                Die unbehandelten Vorerkrankungen infolge des sozial selektierenden US-Gesundheitssystems sind der noch massiv größere Skandal als Trumps Pandemie-Nicht-Management, denn Schweden hat im Gegensatz dazu ein Konzept, das aktiv Lehren aus der Schweinegrippe gezogen hat – auch im Gegensatz zu Berlin.

                In diesem Sinne: Argumente sind weitgehend ausgetauscht. Die Corona-Warn-App kommt nicht auf mein Pixel 2 XL, und als mein ü80-Vater mich gequält gefragt hat, wie er das mit dieser App handhaben soll, war der heilfroh, als ich ihm gesagt habe, daß die auf seinem iPhone 5s sowieso nicht läuft.

              • In Texas sind aufgerundet 1,7% der nachweislich Infizierten verstorben (aktuelle Zahlen Stand heute). Zusammen mit den asymptomatischen Infektionen also weiter unter 1%.

                In Texas lernen wir also, dass uns Corona zu über 99% nichts anhaben wird.

                • „Ich bin nicht gestorben“ ist etwas anderes als „COVID-19 konnte mir nichts anhaben“. Die Erforschung der Folgeschäden einer überstandenen COVID-19-Krankheit ist natürlich noch am Anfang, aber was wir bisher wissen, sieht nicht gut aus. Selbst leichte Verläufe können schwere Folgeschäden nach sich ziehen. Das ist nicht lustig.

    • Oliver Müller says:

      Du bist lustig.

  16. Lasst euch von Spahn ausnehmen wie eine weihnachtsgans – in China wird währenddessen wieder schon gefeiert:
    https://www.facebook.com/366250840640828/posts/664386570827252/?vh=e&d=n

    • Tja, da sieht man was harte Lockdown-Maßnahmen bewirken können. Schneller wieder mehr Normalität. Aber wenn Deutschland diese harten Maßnahmen wie China durchgeführt hätte, hättest du vermutlich noch mehr gemeckert.

    • https://www.merkur.de/welt/corona-china-oktoberfest-qingdao-bierzelt-fest-pandemie-besucher-regeln-gaeste-zr-90017692.html

      „Ganz ohne Beschränkungen geht es dann aber doch nicht. Für die Besucher gelten strenge Regeln. So müssen sie, sobald sie das Gelände betreten, einen Mund-Nase-Schutz tragen. Außerdem wird bei jedem Gast die Temperatur* gemessen und er muss sich registrieren lassen. Angestellte müssen sich wöchentlich einem Corona-Test unterziehen. “

      –> hört sich etwas weniger spaßig an als auf der von dir verlinkten Facebook-Seite an …

      • Und wer in China gegen diese Maßnahmen verstößt, wird in seinem Social-Ranking zurückgestuft, klar, dass dort alle Maßnahmen eingehalten werden. Kaum zu glauben, dass sich irgendjemand traut mit einen Vergleich mit China einen Nachteil bei uns konstruieren zu wollen. Hier ist ein Mundschutz schon eine Verletzung der Menschenwürde, man kann ja mal Leute in Hongkong nachfragen, wie die zum freien System „China“ stehen.

    • FriedeFreudeEierkuchen says:

      „Lasst euch von Spahn ausnehmen wie eine weihnachtsgans“
      Wie meinen? Was meinen? Ihr redet in fremden Zungen…

    • Oliver Müller says:

      Das ist natürlich eine äußerst seriöse Quelle! Schämst du dich eigentlich nicht, darauf zu verlinken?

  17. Wer hat denn schon ein Android-Handy? Die meisten haben doch Samsung, Huawei, LG und vereinzelt noch Motorola…

    P.S.: drollig, wie reflexartig und vorhersehbar sich einige triggern lassen. Genauso vorhersehbar, wann man vor Corona Angst haben sollte und wann nicht. Findet eine Demo aus den vermeintlich falschen Anlässen statt, wird dies verantwortungslos genannt und die Demo sollte am besten verboten werden, alle Teilnehmer einsperren. Wird jedoch mit vermeintlich triftigem Anlass demonstriert (BLM vorneweg, gefühlte Diskriminierung und so’n Kram) wird es verantwortungslos genannt, daran *nicht* teilzunehmen. Da ist man mit der Bewertung ganz flexibel, so wie man es gerade braucht, wird es zurechtgebogen…

    • FriedeFreudeEierkuchen says:

      Schätzchen, es ging nicht um die Demo. Ihr könnt von mir aus auch für die Rückkehr des Spaghetti Monsters demonstrieren. Es ging darum, dass nur ein Bruchteil der Menschen sich an die nötigen Sicherheitsregeln gehalten hat.
      Ihr dürft euch gegenseitig anstecken wie ihr wollt, aber dann müsste ihr schön daheim in Isolation bleiben. Asozial wird es, wenn man jede Vorsicht weg lässt und dann das Risiko in Kauf nimmt, weitere Menschen anzustecken.
      Das ist der Punkt der alle vernünftigen Leute so dermaßen ankotzt. Haltet beim nächsten mal einfach die Sicherheitsvorschriften ein – dann könnt ihr lustig weiter demonstrieren.

      • Oliver Müller says:

        Schön formuliert!

      • Auch hier: erst mal triggern lassen und lospoltern, um den Inhalt kann man sich ja später oder gar nicht kümmern, wie? Im Grunde hast du, ohne dir dessen bewusst zu sein, meinen Beitrag nur bestätigt.

        Ich war übrigens auf keiner der Demos und hätte auch keinen Beweggrund, mich auf der einen oder anderen Seite blicken zu lassen. Passt in die aktuell gerne vorschnell vorgenommene Einordnung in Gut und Böse, in Freund und Feind (du nutzt dich entlarvend „ihr“), natürlich nicht rein. Differenzierung ist ja aus der Mode gekommen.

    • Willst DU uns trollen, oder weißt Du wirklich nicht, daß Android das Betriebssystem und nicht der Hersteller ist und daß alle aktuellen Smartphones (mit Ausnahme der iPhones) Android-Handys sind?

  18. Stimmt, ich habe sie gar nicht installiert.

  19. Ich glaube nicht das Telefone mit Android die, die App unterstützen, 70% des Marktes ausmachen.
    Demzufolge ist das Ganze nur dahergelaber.

    • was glaubst du denn, wie hoch der Marktanteil dieser Geräte ist (bitte mit Nachweis)? Android hat fast 80% Markanteil in Deutschland und wenn man die homöopatische Dosis der Custom ROMs und der veralteten Android Versionen abzieht, dürfte 70% kaum zu hoch gegriffen sein.

  20. Ob es überhaupt sinnvoll ist, an diese sachliche Diskussion 😉 noch eine aktuelle Info anzuhängen, weiß ich nicht. Nun ja, schon die Headline lud ja nicht wirklich zu Sachlichkeit ein. Egal, ein kurzes Update: Die neue Version der Android-App erlaubt es endlich, auch Screenshots zu machen. Das war ja bislang der iOS-App vorbehalten …

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