Commerzbank: Virtuelle Debitkarte steht nun auch für Google Pay bereit

Für die Nutzung von Apple Pay und Google Pay ist zwingend eine MasterCard oder Visa hierzulande nötig – aus der Reihe tanzen hier nur die Sparkassen mit der Girocard. Für Kunden, die ohne MasterCard unterwegs sind, bietet die Commerzbank seit Sommer die Möglichkeit zur virtuellen Debit Karte, die sich seither in Apple Pay nutzen lässt. Selbige virtuellen Karten macht das Girokonto der Commerzbank nun auch kompatibel zu Google Pay. Für „Kreditkarten“-Inhaber hat die Commerzbank Google Pay bereits zum Deutschlandstart parat gehabt.

Die Einrichtung von Google Pay erfolgt über die Commerzbank-Banking-App:

Wenn Sie keine Commerzbank-Kreditkarte haben, können Sie ganz einfach eine virtuelle Debitkarte erhalten. Jetzt können Sie mit Ihrem Handy an allen kontaktlosen Kassen mit dem Wellensymbol bezahlen.

In der Banking-App gilt es die Schritt-für-Schritt-Anleitung zur virtuellen Debitkarte zu verfolgen und diese anschließend dem Google-Pay-Wallet hinzuzufügen.
Die Abbuchungen der Zahlungen erfolgen direkt vom Girokonto, so wie das üblicherweise eine Debitkarte handhabt. Wollt ihr eine Zahlung über 50 Euro tätigen so ist es nötig das Smartphone zu entsperren. Selbiges gilt – inklusive unerwähntem kurzem Online-Zwang – bei fünf aufeinanderfolgenden Offline-Zahlungen.
Da die virtuelle Debitkarte sicherlich unverändert zu jener seit dem Apple-Pay-Start ist, ein kleiner Hinweis: Was nach außen hin eine Debitkarte ist, ist wohl eine echte Kreditkarte samt Schufa-Eintrag hinter den Kulissen. Da zeigte man sich damals nicht sehr transparent, weshalb bei uns einige Tipp-Mails eintrudelten. Alle weiteren Informationen samt FAQ könnt ihr jedoch der geschalteten Info-Seite entnehmen.

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Felix Frank

Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Student auf Lehramt. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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18 Kommentare

  1. Aber kann man diese virtuelle Karte dann auch in Wear OS bei Google Pay nutzen?

    • Ja ab dem 21 September wenn es offiziell ist. Zurzeit ist es nur mit der Beta Variante der Commerzbank App möglich die virtuelle Debitkarte zu generieren. Leider wurde das in dem Bericht nicht erwähnt.

  2. Bei Google Play nervt mich dass die den gesamten Zahlungsverkehr die Seinsehen können. Bei Apple ist das eindeutig besser gelöst.

  3. Geht aber auch nur an Terminals die generell Kreditkarten akzeptieren, oder? Hiesige Einzelhändler nehmen häufiger nur Girocards (EC Karte). Grund: Kosten

    Grüsse,
    Sebastian

    • (…) an allen kontaktlosen Kassen mit dem Wellensymbol bezahlen (…)
      Finde es auch ein bisschen verwirrend. Ist das jetzt ein äquivalent zur Girocard oder einfach eine weitere (Kredit/Debit)-Card?

      • Eindeutig ist das eine Debit Mastercard, bedeutet dass der Händler Mastercard akzeptieren muss.
        Girocard gibt es bei Google Pay nicht, nur über die HCE Android Apps der Sparkasse oder andere Banken.
        Beim iPhone geht girocard mit Apple Pay nur bei der Sparkasse.

    • Das sind doch aber mittlerweile so gut wie alle. Die letzte Schnarchnase in meiner näheren Umgebung war eine regionale Getränkemarkt-Kette. Selbst die haben umgestellt.

      Mittlerweile meide ich Händler, bei denen ich nicht mit Smartphone bezahlen kann. Das ist eine verschwindend geringe Minderheit.

      • Ich frage mich auch immer wieder, in welchem Wald die Leute wohnen, bei denen angeblich fast kein Händler Apple Pay akzeptiert. Seitdem ich das nutze, also seit fast zwei Jahren, ist mir genau EIN Supermarkt untergekommen, bei dem es nicht ging.
        Ansonsten nur ein bis zwei sehr kleine Läden (Bäcker, Schlüsseldienst), bei denen aber generell keine Kartenzahlung möglich war.

  4. Kosten … das verstehe ich nie. Virtual Debit = EC? Auch wenn es nicht meine Kosten sind, ich will keine unnützen Kosten generieren.

    • „EC“ gibt es eigentlich nicht. EC ist eine Marke von Mastercard, die aber nicht so wirklich genutzt wird, wenn dann aber für Debit Produkte.
      Also, du solltest dir keine Gedanken machen, wie hoch die Gebühren sind, denn jeder Händler hat einen anderen Vertrag. Es gibt viele Händler die für Debit und Credit Karten das gleiche bezahlen (zB 1%), andere Händler bezahlen für Girocard deutlich weniger als für Mastercard/Visa Credit (zB 0,6% und 1,0%). Pervers sind eigentlich nur diese kleinen mobilen Dinger, wie Sumup, da verlangen die 2,8% für Kreditkarten.

      • Sumup will doch nur 0,9% für EC und 1,9% für Kreditkarte?

        • Die haben viele unterschiedliche Gebührenmodelle. Das kam als ersten wenn man es googelt:
          Die Gebühren in Höhe von 0,95 % für EC-Kartenzahlungen und 2,75 % für Kreditkartenzahlungen behält SumUp ein. Dafür entfallen die monatlichen Fixkosten und Sie schließen keinen langfristigen Vertrag ab. Der Kartenleser kostet nur einmalig 79 € zuzüglich Mehrwertsteuer.

          • Besitze ein Sumup Terminal. Das Sumup AIR kostet einmalig 29€ und die Transaktionskosten betragen 0,9% für EC und 1,9% für alle Kreditkarten. In Anbetracht dessen, dass ich keinerlei Serviceverträge oder teure Hardwarekosten in Kauf nehmen muss, für mich der beste Deal alles in Allem.

          • Soweit ich weiss, sind das (0,95% EC- und 2,70% Kreditkarte) die aktuellen Kosten beim Sumup-Konkurrenten iZettle (Tochter von Paypal). Bei Sumup finde ich nur das von Maurice besagte Modell 0,9/1,9%

  5. Mögt ihr nicht darüber berichten, ds Golem.de jetzt nut noch mit Werbung oder Pay nutzbar ist?

    • Bitte warum sollte hier darüber berichtet werden, dass eine andere Seite neben der kostenlosen Werbe-Variante nun eine werbefreie Alternative anbietet?

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