Chromium OS: jetzt schon virtuell ausprobieren

Ihr habt schon so viel von Chromium OS gehört und wollt es unbedingt mal ausprobieren? Dann lasst euch gesagt sein: es ist eigentlich nicht viel anders, als würdet ihr Google Chrome laufen lassen. Pascal vom GWB hat einen schönen Beitrag verfasst, wir ihr euch in Windeseile mal Chromium OS anschauen könnt.

Dabei läuft Chromium OS in einer virtuellen Maschine, der VirtualBox. Diese braucht ihr nicht zwingend installieren, es gibt bekanntlich auch eine portable Version von VirtualBox (so funktioniert es). Kurzform des ganzen Spaßes: Hier die Vanilla-Build von Chromium OS besorgen und die tar.gz-Datei entpacken.

Die daraus entstehende VDI-Datei könnt ihr als virtuelle Festplatte in einem neuen virtuellen Computer (als System Linux angeben) einhängen, dieser sollte schon 1 GB virtuellen RAM haben. Und dann? Dann geht es schon los 🙂

Joa. Für reine Surfer und Online-Arbeiter vielleicht toll – ich selber kann den Sinn von Chrome OS zumindest für mich noch nicht so entdecken…

 

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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17 Kommentare

  1. Es gibt das Build auch schon als VMWare Version.
    Für User, die schon eine VMWare umgebung nutzen wie ich.

  2. nippelnuckler says:

    Ich nutze „Google Chrome Browser. Ist ja nichts andres 😉
    Sinnvoll könnte „Google Chrome OS“ in einer art ROM sein (Ähnlich dem Amiga Kickstart). Für Kleinst-Computer/Clients.

  3. nippelnuckler says:

    Mal gespannt wann Google einen BIOS/EFI Hersteller übernimmt. Dann noch DELL und dann kann der Angriff gegen MS los gehen. Kompletter Computer in Googles Hand 😉

  4. Ich denke das der „Sinn“ bzw. „Unsinn“ auf den anwender an kommt.

    Beispiel Oma: Einfach schnell paar spiele sind dabei und es ist übersichtlich. Als Enkel / Kind hat man einfach weniger probleme. Erst wenn „Oma“ mehr machen will z.B. ITunes geht das gerödel los. Aber wenn man einfach ein Dau-sicheres OS haben will ohne viel aufwand dann ist Chrome OS gar nicht falsch.

  5. Nun, ich selber ziehe aus so stark reduzierten Betriebssystemen auch nichts, aber als Surfstation für Eltern, Großeltern oder einfach nur einem x-beliebigen DAU ist das doch genau richtig. Von heute auf morgen ein System zu entwickeln mit dem jeder was anfangen kann ist sowieso utopisch. Und was würde man dann mit Android machen?

  6. Falkentavio says:

    Für Internet-Terminals und Computer in Internet-Cafes könnte ds interessant sein. Eben überall dort, wo eh nur das Internet genutzt werden soll/darf.

  7. Chrome-OS gibt’s ja auch schon seit einiger Zeit
    als Live-Version für z.B. usb-Stick bei:

    http://chromeos.hexxeh.net/

  8. jo die Live-Version vom Stick läuft bei mir zum testen und rumspielen aufn mini 110.
    Achja kennt jemand ein gutes DJ-Programm. Ich müsste nur crossfadern also 2 fenster und das Teil sollte einfach nur Musik abspielen? wie zB. bei BPM

  9. Als BIOS-Ersatz könnte es durchaus interessant werden – vor allem durch die minimalistische Oberfläche. Doch zum arbeiten auf dem Netbook brauch ich auch problemlos laufende Offlineprogramme, mit einem Speicherort auf meinem Rechner und nicht auf dem Server eines US-Unternehmens (nicht selten arbeitet man schließlich mit vertraulichen daten).
    Jedoch für Internetcafes oder ähnliche fälle, in denen man nur eine mindestastattung braucht wäre es evt. tatsächlich interessant.

  10. Läuft das bei Euch gut? Also bei mir ist es super langsam, trotz 1 GB RAM…liegt wahrscheinlich an der Virtualisierung.

  11. Bei mir ist Chromium OS im Praxistest bereits durchgefallen. Bestanden dagegen hat (Anforderungen waren „Surfstation“) Jolicloud, welches imho eine grössere Praxisrelevanz hat, als ein auf den Browser reduziertes Linux, bei dem man auf die Google-Cloudbeschränkt bleibt.
    Bei Jolicloud lassen sich zig Anwendungen quasi App-Like per Klick installieren, ausserdem werden die lokalen Einstellungen in der Jolicloud gespeichert, so dass man bspw nach einem Rechnerwechsel exakt die selben Apps automatisch installiert bekommt.

  12. nippelnuckler says:

    heißt jolicoud nicht Joli OS nun?

  13. ‚Hast recht, müsste seit Version 1.2 so sein, die ist ja seit n paar Tagen draussen.
    Mir missfällt zwar, dass nach dem Update die Desktopicons nichtmehr hüpfen, aber das ist nur Eyecandy

  14. Wer weiß was:

    Ich suche ein schlankes System wie ChromeOS, das ohne Benutzeranmeldung startet nur eine Website (und Unterseiten) anzeigen kann (also keine URL-Eingabe, ….). Boot von USB-Stick oder CD. Sollte robust sein. Konfiguration über eine kleine INI, wo ich nur die zugelassene URL und die verfügbaren Buttons (vor, zurück, Home, Reload) einstellen kann und die Leerlauf-Dauer, wann sich alles zurücksetzt. Privacy muss natürlich an sein (kein Cache, History, …)

    Brauche das als Web-KIOSK-System. Habe bereits an ChromeOS oder an TinyCoreLinux plus WebKit/NetSurf gedacht. Bin aber kein Linux-Guru.

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