Chrome für iOS: Passwort-Management bald systemweit nutzbar

Dass Chrome auch unter iOS einen eingebauten Passwort-Manager mitbringt, sollte einigen von euch nicht unbekannt sein. Bisher ist es jedoch so gewesen, dass die dort gespeicherten Passwörter nur innerhalb von Chrome verfügbar sind und entsprechend auf Webseiten eingesetzt werden können. Google durchbricht nun diese Grenze unter iOS und macht aus Chrome einen Passwort-Manager, dessen Passwörter auch in anderen Apps verwendet werden können. Wenn ihr mit der aktuellen TestFlight-Version des Browsers unterwegs seid und der Manager von Chrome euch ausreicht, könnt ihr mit dem neuesten Update die AutoFill-Funktion innerhalb von anderen Apps aktivieren. Nach dem Update besucht ihr die Einstellungen unter „Passwörter & Konten -> Passwörter automatisch ausfüllen“ und könnt dann – genau wie beim iCloud-Schlüsselbund, 1Password und Co. – darauf zugreifen.

Neben dieser Änderung gibt es noch ein paar Änderungen wie beispielsweise ein leicht überarbeitetes Menü oder die Möglichkeit, im Split View auch Links per Drag & Drop zu Chrome zu ziehen.

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Oliver Posselt

Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail. PayPal-Kaffeespende an den Autor

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6 Kommentare

  1. Spannend. Hat iOS dafür eine API dass sich beliebige Programme als System-Passwortmanager registrieren können? Ich hätte gedacht wenn es für eine Aufgabe unter iOS eine Lösung gibt dann ist „dafür eine API bauen dass andere das Systemfeature ersetzen können“ das allerletzte was Apple tut.

  2. *ironie an* Juhu… da macht Google gerade die nächsten Firmen platt. Das wars dann wohl in naher Zukunft mit den Anbietern von Passwortmanagern. Das nächste „quasi-Monopol“ ist unterwegs. *ironie off*

  3. Sebastian says:

    Ich als Nutzer von uralt aussehender Open-Source Software für diesen Zweck bin skeptisch, aber aus Sicht eines Nutzers, der überall das gleiche Passwort verwendet, ist das ein riesen Fortschritt. Es wird zunehmend einfacher Passwörter zentral zu speichern. Gut. Vielleicht verwenden so die meisten sicherere Passwörter. Ich hoffe nur, dass die ganzen Single-Points-Of-Failure da nicht mal nachgeben, weil dann haben wir ein großes Problem.

    • Wenn „uralt aussehende Open-Source Software“ und „Nutzer, der überall das gleiche Passwort verwendet“ für dich ein Widerspruch ist, dann interessiert mich, nach welchem Prinzip du deine Passwörter auswählst, damit du sie dir nicht zentral speichern musst?

      Wählst du immer deinen Namen und dass Programm, bspw SebastianGoogle, SebastianApple, usw? Oder dein Geburtstag im Wechsel mit den gleichen Buchstaben, wie z0a1zf5a1j9j9z0?

      Und wenn es nicht als Widerspruch gemeint war, dann würde mich interessieren, wieso du Google skeptischer gegenüberstehst als dem Open-Soure-Nutzer-hat-eh-keine-Zeit-den-Code-zu-validieren-Passwortmanager?

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