Chrome Canary unterstützt nun Touchbar des MacBook Pro 2016

Solltet Ihr ein MacBook Pro mit Touchbar besitzen und gleichzeitig Google Chrome nutzen, habt Ihr Euch entweder über die bisher fehlende Unterstützung der Touchbar geärgert oder diese nicht vermisst. Wie auch immer, die Canary-Version von Chrome liefert nun diese Unterstützung, sie wird also auch in die Beta einfließen und letztendlich dann in der Stable-Version landen. Chrome sieht auf der Touchbar ein wenig anders aus als Safari, bietet zum Beispiel keine Tab-Überischt (ein Feature, das ich viel öfter nutze als ich vorher gedacht hätte).

So bekommt man lediglich Buttons für „Vor“ und „Zurück“, „Neu laden“, Zugriff auf die Adress- / Suchleiste, Neuer Tab und „als Favorit markieren“ angezeigt. Was fehlt, ist zum Beispiel auch der Zugriff auf Lesezeichen. Ob dies künftig noch ausgebaut wird, bleibt abzuwarten, in der jetzigen Form – man darf allerdings nicht vergessen, dass es eben erst einmal Unterstützung in Chrome Canary ist – ist das Ganze aber schon sehr rudimentär. Falls es für Euch ausreicht, super, dann könnt Ihr Canary an dieser Stelle herunterladen.

(Danke Nils!)

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Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

5 Kommentare

  1. Mein MacBook mit Touchbar kommt morgen an und ja, das werde ich vermissen, den sein wie Mal ehrlich: der Browser spielt eh die Hauptrolle im privaten Bereich… Ich hoffe aber auch, das sie die Tabs noch nach reichen.

    Wie viele Tabs sind denn bei dir so Standard, bei mir meist eine ganze Menge… Verliert man da nicht die Übersicht?

  2. Sascha Ostermaier says:

    10 – 15 Tabs hab ich normalerweise offen. Können gerne mal mehr sein. Den Überblick verliert man nicht, weil man ja nicht auf die Touchbar schaut – da würde man auch gar nichts erkennen. Durch das Wischen über die Touchbar wechseln die Tabs auf dem Bildschirm durch und man hält einfach da an, wo man eben hin möchte. War für mich auch echt ein Grund, Chrome nicht weiter zu nutzen und stattdessen auf Safari zu setzen. Auch wenn Chrome in manchen Sachen sehr viel einfacher zum Ziel führt.

  3. Man muss also die Hand von der Tastatur nehmen um die Touchleiste zu bedienen + dorthin gucken, klingt für mich wie Spielzeug und nichts für das „normale“ Arbeiten.

  4. @Namerp
    Die Touchbar bildet Funktionen ab, die auch in der Vergangenheit schon immer eine etwas intensivere Interaktion eingefordert haben. Also nichts, was man irgendwie blind bedient hätte.
    Du nimmst auch nicht „die Hand von der Tastatur“, sondern die Touchbar ist Teil der Tastatur. Es sind im Grunde nur dynamisch veränderliche „Tasten“, wie man es bereits vom Smartphone oder Tablet kennt. Natürlich bietet die Touchbar auch zusätzliche Möglichkeiten, die über die einfache Simulation von Tasten hinaus geht. Daraus zieht sie m.M.n. auch ihren größten Vorteil.

    Spielerei?
    Maybe. In meinem persönlichen Workflow brauche ich sie jedenfalls nicht zwingend. Unergonomisch ist sie allerdings keineswegs. Ganz im Gegenteil. Es war die ersten Stunden allerdings tatsächlich etwas ungewohnt.

  5. @Namerp
    Laut deiner „Logik“ sind Funktionstasten dann auch Spielzeug und nichts für’s „normale“ arbeiten. Die befinden sich an der gleichen Stelle.