Chrome-Browser Version 53 oder älter wird ab 8. Februar nicht mehr von Gmail unterstützt

Kurz notiert: Google lässt uns wissen, dass Gmail beginnend ab dem 8. Februar 2017 weder Version 53 noch ältere Versionen des Chrome-Browsers unterstützen wird. Man wolle die Anwender damit ermutigen, endlich auf aktuelle Versionen des Programms zu setzen, zumal diese auch einige wichtige Sicherheitslücken nicht mehr aufweisen, die in alten Chrome 53 und älter noch vorhanden waren. Vorrangig betreffe dies Nutzer von Windows XP und Vista, da hier Chrome v49 die letzte war, die die beiden Systeme unterstützt hat. Ebenso rate man daher auch zur Verwendung eines modernen Betriebssystems, da sowohl XP als auch Vista seitens Microsoft keinen Support mehr erhalten.

  • If you continue to use older versions of Chrome Browser now that support has ended, Gmail will be more vulnerable to security risks and users will not have access to new features and bugfixes.
  • Gmail will continue to function on Chrome Browser v53 and below through the end of the year. Users who remain on Chrome v53 and below could be redirected to the basic HTML version of Gmail as early as Dec 2017.

Ab Dezember 2017 also werden Benutzer von v53 oder älter zur HTML-Variante von Gmail umgeleitet. Bis dahin soll Gmail allerdings noch wie gewohnt funktionieren. Zu bedenken gibt man, dass man neben diversen Sicherheitsrisiken auch fehlende aktuelle Features und Bugfixes in Kauf nehmen müsse.

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5 Kommentare

  1. Chromeos ist das Maß der Dinge heutzutage…

  2. Schrõppke says:

    Eine Chrome-Aktualisierung bedingt doch eine Migration weg von XP oder Vista…? Merkwürdige Argumentation, als ob man das voneinander getrennt machen könnte.

  3. Windows Vista bekommt nach wie vor Updates. Bis April 2017 …
    Nur weil Google keinen Support für Vista anbietet, heißt das nicht, dass das OS nicht mehr mit Updates von Microsoft versorgt wird.

    Der Firefox liefert übrigens noch bis mind. Herbst 2017 Updates für Vista und XP.

    Ein Update auf ein moderneres Betriebssystem ist oft nicht möglich, oft ist Windows Vista das modernste laufende System: Pentium 4, NVIDIA AGP GPU -> NVIDIA bietet Treiber bis Windows XP an und da Windows Vista noch die alte Treiberarchitektur unterstützt lässt sich auch Vista noch mit GPU Treibern betreiben. Windows 7 konnte ich nicht zur Kommunikation mit den Treibern für GPU, Netzwerk und Audio überreden.
    In der Linuxwelt ist mit Debian Wheezy bzw. Ubuntu 10.04 oder CentOS 6 Schluss. Alles drüber hat zu neue Xorg-Versionen und mit denen läuft der benötigte nvidia-96 Treiber nicht mehr. Nouveau leidet leider unter Grafikfehlern bei der Hardware und ist somit kaum nutzbar.

    Klar sind das alte Kisten (aus dem Jahr 2001), aber für einfache Aufgaben sind die PCs bis heute gut zu gebrauchen. Möchte man sowas noch betreiben, dann freut man sich über jede Sekunde Updates. Mit CentOS 6 immerhin bis Ende 2020! Wheezy stellt den Support ja leider bereits im Frühjahr 2018 ein. Auch das ist aber immer noch länger als das Angebot von Microsoft.

  4. Thunderbird says:

    Was soll ich mit Gmail? Hab ich nie gebraucht.
    Ich benutze Thunderbird und ziehe die Mails per Pop3 auf meinen PC.

  5. moppelmann says:

    @Thunderbird Das klingt ja sehr modern bei dir