Chrome Browser: Google legt Fokus auf Sicherheit und Privatsphäre


Google hat sich neben Digital Wellbeing etwas Neues ausgedacht, mit dem man bei den Nutzern punkten möchte: Privatsphäre. Es hatte sich im Vorfeld der I/O schon angedeutet, dass auch der Chrome Browser diesbezüglich behandelt wird, das ist nun offiziell. Google ist sich bewusst, dass es ein längerer Weg ist, um quasi die perfekte Balance zwischen Privatsphäre, Sicherheit und Nutzererlebnis zu schaffen. Denn nicht jeder Cookie führt Böses im Schilde, sie können auch ganz praktisch sein, um diverse Informationen vorzuhalten, die der Nutzer dann eben nicht immer wieder selbst geben muss.

Für den Nutzer wird es in den kommenden Monaten so aussehen, dass er sehr viel spezifischer Cookies löschen kann, zum Beispiel solche, die sich nicht auf eine einzelne Domain beschränken. Man kann so also Cookies löschen, die über verschiedene Seiten tracken, ohne aber die Cookies zu berühren, die zum Beispiel einen Login-Status auf einer Seite bereitstellen.

Eine zweite Maßnahme wird sein, das Fingerprinting zu unterbinden. Fingerprinting sucht sich bestimmt Merkmale, sodass ein Nutzer anhand eindeutiger Merkmale identifiziert werde kann, ganz ohne Cookies und ganz ohne Mitentscheidung des Nutzers. Chrome wird deshalb künftig weniger Angriffsfläche dafür bieten, Details dazu nennt Google aber nicht.

Das Ganze wird alles nicht sofort passieren, man wird von diesen Änderungen aber im Laufe des Jahres hören. Neuerungen für die Cookies sind teilweise schon in der Developer-Version von Chrome vorhanden, sodass Seitenbetreiber schon ausprobieren können, wie ihre Cookies davon betroffen sind.

 

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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6 Kommentare

  1. Damit Google der einzige Anbieter ist der erfolgreich Werbung ausliefern kann und die Nutzer nachverfolgen kann

  2. Ha, Ha selten so gelacht. Google und Privatsphäre, ein Widerspruch in sich

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