Chrome 56 Beta bringt FLAC-Unterstützung direkt im Browser

Free Lossless Audio Codec – kurz FLAC – damit kommen audiophile Musikfans an Hörbereiche, die ein Streaminganbieter normalerweise nicht bietet. Während Windows FLAC nativ unterstützt, können FLAC-Dateien unter macOS nur mit zusätzlicher Software abgespielt werden. Diese Rolle kann nun Chrome übernehmen. In der Beta von Chrome 56 ist die Unterstützung für FLAC enthalten, die Dateien werden in einem rudimentären Player direkt im Browser abgespielt. Sollte man also einmal zufällig über eine solche Datei stolpern, braucht man sich keine Gedanken über einen passenden Player machen. Wer FLAC-Dateien regelmäßig nutzt wird ja bereits eine für sich passende Lösung gefunden haben.

Die Änderungen sind in der aktuellen Chrome 56 Beta implementiert, sollten demnach nächste Woche auch in der Stable-Version zur Verfügung stehen. Am meisten profitieren davon natürlich macOS-Nutzer, die keine passende Lösung haben, weil sie nur gelegentlich mit solchen Dateien in Berührung kommen. Wer sich deswegen nun die Beta installieren möchte, findet diese auf dieser Seite. ChromeOS-Nutzer finden bereits eine bessere Unterstützung vor, hier werden FLAC-Dateien inklusive angezeigtem Album-Cover abgespielt.

(via 9to5Google)

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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3 Kommentare

  1. Auch in der aktuellen Firefox Beta

  2. FriedeFreudeEierkuchen says:

    Ich finde FLAC ist ein tolles Dateiformat. ich nutze es z.B. für meine Recordings. Aber im Browser hat es nichts zu suchen. Wozu sollte man im Web ein verlustloses – und entsprechend großes – Dateiformat nutzen? Small is beautiful.
    Die Browser werden durch solchen Unfug nur immer fetter und instabiler – und potentiell unsicherer, da jeder Codec neue Risiken aufmacht.

  3. Frag mich auch nach dem Sinn, solange Opus geht gibts eigentlich nichts zu meckern.

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