CES 2015: Razer mit Android TV, Virtual Reality und Fitness-Tracker

Der Hersteller Razer hat anlässlich der CES 2015 neue Produkte vorgestellt, die nicht unbedingt nur etwas für Gamer sind. Unter den Produkten befindet sich auch eine Android TV-Box, für die Zubehör in Form eines Controllers und eines Keyboards mit Touchpad verfügbar ist. Außerdem wurde von Razer und anderen Teilnehmern das Open-Source Virtual Reality Ökosystem (OSVR) ins leben gerufen. Der offene Standard soll Virtual Reality Im Gaming-Bereich vorantreiben. Und zu guter Letzt gibt es mit dem Nabu X auch noch einen günstigen Fintenss-Tracker, der auch Benachrichtigungen anzeigen kann.

Razer_Forge

Razer Forge TV

Razer Forge TV, so ist der Name der Android TV-Box von Razer. Die 105 x 105 x 17 mm messende Box ist mit Android 5.0 Lollipop ausgestattet und bietet natürlich auch die Google Cast-Funktion, die Euch den Einsatz eines Chromecast erspart. Weiterhin ist die Box mit einem Qualcomm Snapdragon 805 und 2 GB RAM bestückt, das sollte auch für aufwändigere Anwendungen reichen, um ein flüssiges Nutzungserlebnis bieten zu können. 16 GB Speicher sind an Bord der Box. Die Verbindung zu anderen Geräten und dem Internet kann über WLAN, Bluetooth 4.1, Ethernet, USB 3.0 und HDMI 1.4 erfolgen. Die Steuerung der Box ist zudem über eine Smartphone-App mit Spracheingabe möglich. ALs Zubehör gibt es den Controller Razer Serval und die Tastatur Razer Turret.

Razer Forge TV wird im ersten Quartal für 99,99 Euro verfügbar sein, im Paket mit dem Razer Serval Controller werden 149,99 Euro fällig. Weitere Informationen zum Forge TV findet Ihr bei Razer.

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Razer Nabu X

Beim Razer Nabu X handelt es sich um eine abgespeckte Version des Razer Nabu Fitness-Trackers. Auf ein richtiges Display wird verzichtet, zum Anzeigen von Informationen stehen LEDs zur Verfügung. Der nur mit iOS kompatible Fitness-Tracker verfügt außerdem über einen Vibrationsalarm, der ebenfalls für Benachrichtigungen genutzt werden kann. In Sachen Tracking erhält man die übliche Auswahl, Schritte, Kalorien, zurückgelegte Distanzen, Schlaf und aktive Minuten können nachvollzogen werden. Das Armband kann zudem über eingegangene SMS, E-Mails und anderen App-Benachrichtigungen informieren.

Das Armband wird ab März regulär für 49,99 Dollar angeboten. Razer Insider erhalten vorab die Möglichkeit, das Armband bereits am 13. Januar zu bestellen. Sie erhalten es wesentlich günstiger, 19,99 Dollar werden bei diesem Exklusiv-Verkauf fällig.

Razer_OSVR

OSVR (Open-Source Virtual Reality)

Mit einer offenen Plattform soll Virtual Reality Gaming schneller vorangebracht werden. An Bord von OSVR sind neben Razer bereits zahlreiche andere Firmen aus dem Hard- und Software-Bereich. Im zweiten Quartal wird es auch ein OSVR Hacker-Kit für 199,99 Dollar geben. Dies beinhaltet Bauteile für ein Virtual Reality Headset in Form eines Sensor-Hubs und eines Display-Boards, an das nciht nur das mitgelieferte 5,5 Zoll FullHD-Display angeschlossen werden kann. Eine spannende Sache, die man auf jeden Fall im Auge behalten sollte, wenn im März der öffentliche Release des OSVR SDK ansteht. Erwähnenswert ist hier vielelicht noch, dass das SDK auch ein Plugin für das Oculus Development Kit enthält, sodass auch für die VR-Pioniere Unterstützung geboten wird. Weitere Infos zu OSVR erhaltet Ihr direkt auf osvr.com.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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4 Kommentare

  1. Android TV-Box, na super. Warum nehmen die als OS nicht Linux.
    Solange Google das 24p Problem nicht gelöst hat, sind alle TV-Boxen mit diesem OS für Film- und Serienjunkies ein no go.
    Für alle anderen, die die Mircroruckler nicht erkennen, interessant als Alternative zum Fire TV (obwohl es sehr starke optische Anleihen hat).

  2. Und wo ist bei Android TV der TV Tuner?

  3. Also Forge TV klingt für mich, wie der bessere Nexus Player.

    Die Funktionen, welche Razer zusätzlich bietet, wie das Streaming von PC (ähnlich zu Nvidias Shield) plus die Funktionen des Android TV und die tolle Sprachsuche des Nexus Players rundet meiner Ansicht nach das Konzept schon sehr gut ab.

    Der QC SD 805 dürfte auch potent genug sein für die Anwendungen 😉
    Ebenso schön sind USB 3.0, WLAN nach AC Standard, Ethernetport für die Nörgler, allerdings schade, dass es „nur“ HDMI 1.4 ist.

    Werde ich bei dem Preis definitiv im Auge behalten als besseren Nexus Player.

  4. Wenn das streamen vom PC an die Box per Wlan gescheit funktioniert, könnte das Teil eine Überlegung wert sein.

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