CES 2013: Microsoft Surface Pro vorgestellt

Ende dieses Monats soll das Microsoft Surface Pro mit Windows 8 Pro auf den Markt kommen. Im Gegensatz zum bekannten Microsoft Surface ist hier eine normale Pro-Version von Windows 8 installiert. Da das System auf der Intel-Architektur basiert, ist es des Weiteren möglich, ganz normale Programme zu installieren, was bekanntlich beim Microsoft Surface mit Windows RT nicht der Fall ist.

Microsoft Surface Pro

Microsoft ist zwar mit keinem Stand vertreten, allerdings hatte man eine kleine Session im Hard Rock Hotel abgehalten, auf der dann das Surface Pro gezeigt wurde. Das Microsoft Surface Pro verfügt über einen Intel Core i5-Prozessor und Intel 4000-Grafik, es wird Versionen von 64 und 128 GB geben. Das Display ist 10.6 Zoll groß und bietet auf diesem 1920 x 1080 Pixel. Trotz identischer Größe hat man hier also mehr Pixel, als beim Microsoft Surface mit Windows RT.

Ebenfalls ist das Surface Pro von Microsoft mit einem Stylus Pen ausgestattet, das Touch Cover oder ein Type Cover müssen aber nach heutigem Kenntnisstand separat erworben werden. Laut The Verge soll gerade der Surface Pen sehr gut und genau arbeiten.

Bislang ist bekannt, dass das Surface Pro rund 5 Stunden Akkulaufzeit hat, was sicherlich der Intel Core i5-CPU, also der Leistung geschuldet ist. Zu bedenken ist, dass in dem Gerät Hardware steckt, die ein aktuelles Notebook auch innehat. Dennoch soll das Surface Pro auch unter Last sehr leise arbeiten. Inwiefern das Gewicht eine große Rolle spielt, kann ich derzeit nicht sagen. Das Surface Pro ist ja etwas schwerer als das Surface mit Windows RT.

Ende Januar kommt das Gerät zu einem Preis ab 899 Dollar auf den Markt und man darf gespannt sein, wie das Microsoft Surface Pro angenommen wird. Ich selber werden dem Gerät auch mal eine Chance in einem kleinen Test geben wollen, nachdem mich das Surface mit Windows RT nicht wirklich vom Hocker riss. Mit der Meinung bin ich übrigens nicht alleine, auch einige Mitarbeiter von Herstellern, mit denen ich auf der CES sprach, sahen das Konzept Windows RT eher kritisch.

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

13 Kommentare

  1. Das Surface Pro wird in der Form meiner Meinung nach im Massenmarkt keine Chance haben, dafür ist es zu teuer, und der Anteil der Leute die eine solche Leistung wirklich auf einem 10 Zoll kleinen Gerät benötigen, und bereit sind den hohen Preis dafür zu zahlen ist gering.
    Die meisten wird wohl 10 Zoll „Tablet“ und gut 1000 Dollar/Euro (mit Tastatur) schon direkt abschrecken.

    Und dann sehe ich es als (großen) Fehler von Microsoft an, das Tablet nicht von Anfang an in einem Bundle (günstig) direkt mit der Tastatur zu verkaufen, welche ja als zentrales Element auch immer wieder heraus gestellt wird in der Werbung. Wenn hierfür der potenzielle Interessent wieder parallel zur Kasse gebeten wird, schreckt das auch nur unnötig ab.

  2. Ich fand das Konzept und die Optik des Surface Pro direkt ansprechend. Meiner Meinung nach hat man sich aber zuviel Zeit mit dem Marktstart gelassen, denn Alternativen (auch innovative) gibt es inzwischen einige.
    Also regelt sich das für mich letztlich über den Preis. Leider wird es mal wieder eher nicht zu einer fairen Umrechnung kommen, also 899 $ in den USA und 699 € bei uns, denn dann würde ich direkt zuschlagen. Aber ich bin immer weniger bereit, den amerikanischen Günstig-Konsum durch Preisaufschläge in Deutschland zu finanzieren.

    • @ToMa
      Dieses „Märchen“ hält sich leider hartnäckig, ist aber immer noch falsch.
      Wir werden hier nicht über den Tisch gezogen, sondern das erklärt sich einfach damit, dass in den USA üblicherweise netto Preise angegeben werden, die Steuer (Tax) des jeweiligen Bundesstaates kommt dann noch auf den Kaufpreis drauf.
      Bei uns werden üblicherweise brutto Beträge angegeben. Und wenn Du nun auf den umgerechneten Preis von etwa 700 alleine schon unsere Mehrwertsteuer drauf rechnest bist Du schon bei 833 Euro.
      Und das war dann nur die Mehrwertsteuer, noch kein Zoll oder sonstige Importgebühren.

      Vor dem Hintergrund wird denke ich klar warum die Preise auch 1:1 „umgerechnet“ durchaus noch fair sind.

  3. Und die meisten Leute werden merken, dass Ihnen die RT Version vollkommen genügt. Denn dann haben sie den direkten Vergleich und verstehen das Konzept von der RT Version endlich. RT ist das Pendant zu iOS und Android, nicht mehr und nicht weniger.

  4. Vor allem am Surface stört mich, dass man die Tastaturen nicht auf dem Schoß benutzen kann.
    Das Surface mit etwas Zubehör liegt schon fast auf dem Niveau des Lenovo Helix, welches einiges mehr zu bieten hat. Die Preisstaffelung von Lenovo bleibt daher noch interessant.

  5. Warum sehen viele das Konzept Windows RT eher kritisch?
    Ist doch nichts anderes wie iOS und Android, nur halt jetzt noch ein Tablet-BS von Microsoft.

  6. Das Pro hat eine gute Chance, wenn es als Desktop-Replacement eingesetzt werden kann. MS muss noch eine gute Dockingstation anbieten, so dass der User das Ding mit einem Griff mitnehmen und abends oder unterwegs noch ein paar Dinge damit mobil erledigen kann.

    Als Couch-Surfbrett a la iPad ist es zu teuer, in der Profi-Liga gibt es derzeit aber wenig Konkurrenz(„Pro“).

    Imho.

  7. Ich schreib ja mein Blog schon seit einem Jahr und ich habe echt das Gefühl jeder denkt bei Tablet sofort an das iPad und jedes Gerät wird damit verglichen. Die RT Geräte spielen tatsächlich in der iPad Liga mit und sind in meinen Augen zumindest für Leute die mit dem Geräte durch das echte MS Office den iOS und Android Geräten auch überlegen.

    Nun zu dem Pro: Das ich ein Tablet-PC und das beste Feature neben der Tatsache, dass sämtliche Windows Software drauf läuft (und auch alle RT-Apps) ist der Stift! Microsoft hat echt Brain Power in den Stift investiert und wenn man weiß wie ist das ein super nützliches Tool um sich sein Leben zu erleichtern. Nur leider geht der Stift in sämtlichen Veröffentlichungen zu dem Surface Pro ziemlich unter.

  8. Also ich persönlich kann mich mit derartigen Projekten gar nicht anfreunden. Ich halte nichts von Zwitter Gegenständen, die mehrere Funktionen bzw. Arbeitsweisen gleichzeitig erledigen und abdecken sollen. Eine Verbindung von Tablett und PC findet bestimmt einige Nutzer, aber wird den größtenteil der Kunden nicht erreichen. Ich habe einen PC und ein Tablett und alles hat einzelne Vorteile. Keines der Geräte ersetzt das andere, zumindest wenn man einen gewissen Anspruch hat. Klar kann ich Photos mit dem Handy machen (nutze ich auch), aber eine Kamera ist immer noch besser. Und die die Ansprüche nicht haben kaufen sich eines von beiden und gewiss kein Tab (wenn es auch mehr kann als reguläre Tabs) für ca. 1000 EUR. Dafür sind Ultrabooks auch schon zu gut geworden, in der selben Preisklasse.
    Ich werde es mir trotzdem anschauen, weil mich die Umsetzung interessiert und vielleicht täusche ich mich ja auch.

  9. Für mich, zu dick, zu teuer, zu wenig Speicher und v.a. zu wenig Akkulaufzeit.

    Für welchen Einsatzzweck soll diese „Power“ eigentlich gut sein? Für Office zu overpowered, für Graphik zu klein und das macht man wohl eher stationär (z.B. an einem Wacom Cintiq).

  10. Ich schließe mich an. Ich denke auch das das Pro von der Preis/Leistung Sicht her viel zu teuer ist. Ich finde es schon interessant und würde es gern Testen aber ich denke ich gebe meinen Vorredner recht und greife für den Preis zu einen Ultrabook als zu einen Tab.

  11. @Johannes:
    Bei Ultrabooks findest du den gleichen Preis/Leistungs Quotienten…