Canalys: Weltweite PC- und Tabletverkäufe weiterhin rückläufig

Laut aktuellen Zahlen von Canalys brachte das dritte Quartal dieses Jahres nun schon den fünften Rückgang in Folge für den weltweiten PC-Markt (einschließlich Tablets). Verglichen wurde hier natürlich mit dem Vorjahr. So wurden insgesamt im genannten Quartal nur noch 105,6 Mio. Geräte ausgeliefert, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bedeutet dies einen Rückgang von 14 %. Weltweit ist die Nachfrage aufgrund der politischen und wirtschaftlichen Lage weiterhin gedämpft, auch bei den Tablets. Hier sank die Zahl der Auslieferungen um 6 %, auf 35,3 Mio. Geräte, bei Chromebooks gar um 29 %, auf 4,2 Mio. Geräte.

Bei den Tablets führte Apple weiter den Markt an, auch wenn die Auslieferungszahlen von iPads im Jahresvergleich um 6 %, auf 14,4 Mio. Einheiten, gesunken sind. Auf Platz 2 sitzt Samsung mit einem Absatz von 6,6 Mio. Geräten und einem Rückgang von 8 %. Die Fire-Tablets von Amazon brachten das Unternehmen auf Rang 3, hier mit 3,2 Mio. ausgelieferten Geräten und damit sogar einem Anstieg um 18 %. Grund hierfür sei der Prime Day, an welchem die Fire-Gerätschaften oft reduziert angeboten werden.

Lenovo und Huawei belegten den vierten und fünften Platz, wobei beide Anbieter deutliche Rückgänge von 37 % bzw. 41 % hinnehmen mussten.

Bei den Chromebook-Auslieferungen sieht es dann so aus, dass Acer hier Marktführer bleibt und ein Wachstum von 11 % verzeichnen konnte. HP sicherte sich den zweiten Platz mit einem Rückgang von 27 % auf 800.000 Geräte. Lenovo verzeichnete mit einem Rückgang von 50 % den stärksten Rückgang aller großen Anbieter, da das Unternehmen mit hohen Lagerbeständen zu kämpfen hat und sein Bildungsportfolio auf mehr Windows-Geräte umstellt. Dell verzeichnete einen Rückgang der Auslieferungen von 11 %. Asus belegte mit einem Marktanteil von 9,6 % den fünften Platz auf dem Markt.

Und dann wäre da noch der PC-Markt, den ebenfalls Apple mit 23,4 Mio. weltweit ausgelieferten Geräten und einem Marktanteil von 22 % anführt. Zu beachten ist bei den genannten Zahlen, dass hier neben Desktops auch Notebooks auch Tablets mit einberechnet werden. Mit 19,4 Millionen ausgelieferten Geräten und einem Marktanteil von 18 % belegte Lenovo den zweiten Platz und verzeichnete einen Rückgang von 21 % im Vergleich zum Vorjahr.

HP belegte den dritten Platz mit einem Rückgang der Auslieferungen um 28 % auf 12,7 Millionen Geräte und einem Marktanteilsverlust von zwei Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahresquartal. Dell kam auf insgesamt 12 Mio. Auslieferungen, was einem Rückgang von 21 % entspricht. Bei Samsung waren es 7,3 Mio. Geräte – ein Rückgang von 13 %.

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12 Kommentare

  1. Ich arbeite für einen der größten IT Refurbisher Europas und und bei uns ist der Trend gegenläufig.

    Von der EU wünsche ich mir, das nicht reparable UE-Geräte eine besondere Steuer auferlegt bekommen, denn wir haben schon genug Elektroschrott auf der Welt. Just my 50 Cent

  2. Viel Meinung und wenig Ahnung was Chromebooks und deren Entwicklung angeht, oder?

    Trotz Rückgang, nach einem enormen Schub durch die Pandemie, liegen die Verkaufszahlen immer noch über 75% höher als vor der Pandemie. Aber will niemand haben, ist klar…

    https://www.statista.com/statistics/749890/worldwide-chromebook-unit-shipments/

    Und in Deutschland wird man dafür gezwungen Tablets eines überteuerten Premiumherstellers für seine Kinder in der Schule zu kaufen, samt Zubehör für bald 1000 €. Das ist jetzt besser?

    • Sag ja, viel Meinung, keine Ahnung. Hast Du jemals ein CB in der Hand gehabt, so in den letzten 3-4 Jahren? Vermutlich nicht, weil sonst würdest Du nicht so viel Quatsch schreiben.

      „Premiumhersteller? Wen meinen Sie Apple? Microsoft?“

      Ich meine Apple, was leider an den meisten Schulen hier neuerdings vorgeschrieben wird.

      „IPad, Generation 9, gibt’s direkt von Apple ab 429 Euro. Bei grossen Elektronik Händlern schon ab 359 Euro…

      Was kostet Ihr kastrierter Laptop mit eingeschränkten Möglichkeiten? HP ab 400 Euro?“

      Zum iPad muss es noch die Tastatur sein und der Pencil. Macht nochmals 200€ oben drauf. Zudem die Schutzhülle und Versicherung, weil die iPads ja im Schulalltag sehr empfindlich sind, biste schnell bei 700 € für die 64GB-Variante. Sollte die Schule das 10. Generation iPad demnächst verlangen, dann bist Du an den 1000 €.

      Das I3 11.Gen 8GB/256GB Lenovo mit Touch-Display und beleuchteter Tastatur meiner Frau gab es regulär für 399 €, im Angebot für 249 €. Mit Support bis Mitte 2029 und nichts windige China Händler, ganz regulär im Elektronikmarkt des Vertrauens oder Amazon und co.

      Die Geräte der Kinder waren bei 270 €, mit Touch und als 2-in-1 Convertible. Gut, nur ARM Prozessor, aber 15h Akku und genug Power für deren Anwendungen. Support auch acht Jahre.

      Also nichts mit günstiger bei Apple hier, bei weitem nicht.

      „Rosa Google Brille auf? Mal an die Nachteile von Chrome Books gedacht?

      Es gibt keine lokalen Anwendungen

      Ihr benötigt für alle Funktionen eine Internetverbindung

      Es gibt viele Programme, aber nur mit vielen Einschränkungen und Kompromissen

      Den Chrome-Browser könnt ihr auch auf jedem anderen Betriebssystem nutzen
      Ihr müsst alle Daten in der Cloud speichern, hier kostet der Speicher monatlich Geld

      Die Hardware ist oft sehr einfach und reicht nur zum Surfen im Internet“

      Sag ja, nie ein CB in der Hand gehabt, zumindest nicht in den letzten Jahren. Nee, keine Brille auf, aber ich gehe etwas offener an Dinge ran und haue nicht nur Gerüchte und co. über Dinge raus, die ich nicht kenne.

      Ich kann Android Apps installieren und ich kann eine Linux-Umgebung aktivieren. Beides läuft lokal und braucht kein Internet. Zumindest hatte ich keins, als ich im Flugzeug bei Amazon die Herr der Ringe Serie geschaut habe. Selbst arbeiten geht offline wunderbar, wird alles synchronisiert, wenn Verbindung besteht.

      Ich muss nicht alle Daten in der Cloud speichern, ich kann lokal speichern, ich kann externe Medien nutzen, ich kann selbst auf einen Netzwerk-NAS zugreifen. Und solange ich keine riesen Bilder und Video Sammlungen habe, reichen die 15 GB Gratis Cloud schon recht lange ohne was bezahlen zu müssen.
      Zur Hardware habe ich oben genug geschrieben. Ich habe ein I5 11.Gen 8/256GB 2/1 Convertible, auf dem ich Steam laufen lassen kann, wenn ich will. Soviel zu „reicht nur fürs surfen.“
      Und ich bekomme alle 4 Wochen ein Update mit neuen Funktionen und mein CB wird über die Jahre eher schneller und besser als langsamer, im Gegensatz zu Windows. Und das acht Jahren garantiert. Da nehme ich gerne in Kauf keine Komplexen Video- und Bildbearbeitungen machen zu können, dass ist das einzige, wo CBs noch hinterher hinken.

      Dein letzter link spricht übrigens Bände: von 2014, alter da haben CBs angefangen zu laufen. Und die Überschrift ist der Hammer: gefangen im Google Käfig. Das verlinkt jemand, der davon schwärmt, dass Apple jetzt überall top ist. Apple, die für ihr offenes Ökosystem ja bekannt sind.

    • „Es gibt keine lokalen Anwendungen“

      Das ist nicht wahr.

      „Ihr benötigt für alle Funktionen eine Internetverbindung“

      Das ist nicht wahr.

      „Es gibt viele Programme, aber nur mit vielen Einschränkungen und Kompromissen“

      Das ist nicht wahr.

      „Ihr müsst alle Daten in der Cloud speichern, hier kostet der Speicher monatlich Geld“

      Das ist nicht wahr.

      „Die Hardware ist oft sehr einfach und reicht nur zum Surfen im Internet“

      Das ist nicht wahr.

      Du willst mein Gegenargument sicherlich nicht hören, aber die von dir genannten Punkte sind alle nicht (mehr) wahr.

      Man kann ja gerne eine Meinung zu bestimmten Geräten haben, aber dann bitte auch den aktuellen Stand kennen. Einen 8 Jahre alten Manager-Magazin Beitrag als Referenz heranziehen ist nicht gerade der aktuelle Stand.

      Chromebooks sind sicherlich nicht vergleichbar mit einem Windowsgerät, aber das wollen diese Geräte auch gar nicht. Und ChromeOS hat in den letzten Jahren erhebliche Sprünge gemacht, zu einem Betriebssystem, dass sicherlich für die meisten Leuten im Alltag ausreicht.

  3. Schonmal selbst mit ’nem Chromebook auseinander gesetzt? Ich bis vor drei Wochen auch nicht.
    Mittlerweile möchte ich das Lenovo Duet 5 nicht mehr missen, was ich für unter 300€ geschnappt hatte. 13.3″ OLED Bildschirm, zig Stunden Laufzeit, Stift und Tastaturcover mit dabei!

    Linux-Programme sind installierbar, und sonst eben die meisten Apps aus dem PlayStore. Hat bei mir jetzt Android-Tablet und Windows-PC ersetzt, ein Gerät weniger. Für längeres Arbeiten schließe ich das Ding an den Monitor, läuft klasse. Mal alte Pfade verlassen, und dann sieht vieles plötzlich anders aus …

  4. Gerade für Schulen finde ich es sinnvoll, weil es günstig ist und somit für die Allgemeinheit geeignet ist. In wie fern wird der normale Schüler durch ein Chromebook eingeschränkt ? Finde ich sinnvoller, als wie in Deutschland weiterhin mit Zettel und Stift alles zu machen.

  5. Herr Hauser says:

    Statistik und jammern auf höchsten Niveau.

    Man kann sich nicht eben jedes Jahre immer wieder neue Hardware kaufen oder will es auch nicht.

    Gut, es gibt welche, die kaufen sich jedes Jahr ein Tausende Euro Teil von Apple oder eines anderen Anbieters, um anzugeben, um vorzugeben man sei was besseres.

    • nope. mein i7 mini von 2012 arbeitet noch immer mit einem aktuellen OS (Ventura).
      auch wenn apple das nicht will 🙂

  6. Also wenn ich mir das erste Bild anschaue ist das aktuelle Niveau doch immer noch über oder gleich zu den Zahlen von 2018 oder? Und das ist weder lange her noch ein Weltuntergang oder?
    Verrückte, kranke Wachstumswelt.

  7. Bei Cashy wurde ähnliches wie über dem PC Markt, letzte Woche über den Smartphonemarkt berichtet.

    Liefereng}pässe, hohe Inflation, sinkenden Kaufkraft und ein gesättigter Markt. Ähnliche Situation

  8. MeinungsBILDer says:

    Was rauchen hier einige? Chromebooks sind vielleicht für Schüler noch OK, für den Datenschutz? Naja…. muss jeder selbst wissen.

    Aber sonst? Normales ThinkPad oder MacBook kann im Leben nicht durch diese lahmen und rudimentären Dinger ersetzt werden.

    • Und wieder einer mit mehr Meinung als Ahnung und wenn man keine Argumente mehr hat, kommt man mit dem Datenschutz um die Ecke. Das was heute Google für einige ist war vor 30 Jahren Microsoft. Der Inbegriff des Bösen, welches nur an die geheimsten Daten will und individuelle Profile über einen weiterverkauft oder gar an die amerikanische Regierung…
      Ja, ich bin so alt, dass ich die Argumente von damals bei Win95 auch noch kenne. Haben sich seitdem nicht verändert.
      Alle spielen im Datenspiel mit: Google, Amazon, Microsoft, Meta, ja und auch Apple. Die einen mehr, die anderen etwas weniger, aber alle spielen das Spiel.

      Und Leute, ihr müsst ja CBs nicht lieben, nicht mögen und schon gar nicht nutzen müssen. Aber hört auf Euren Hass auf Google in inhaltlose postings über deren Produkte zu gießen. Lasst es einfach. Ich mag aus diversen Gründen Apple auch nicht, erkenne aber an, dass deren Produkte gut sind. Zwar maßlos überteuert und nicht immer anderen dementsprechend überlegen, aber gut genug, um ab und zu den Hut vor ihnen zu ziehen.

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