Canalys: Auch im ersten Quartal 2021 waren Chromebooks ein Hit

Die Analysten von Canalys haben sich die Verkaufszahlen des gerade erst beendeten ersten Quartals 2021 bezugnehmend auf den weltweiten PC-Markt (einschließlich Tablets) herangezogen und stellten fest, dass jener weiterhin boomt und vor allem Chromebooks das größte Wachstum verzeichnen können. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Gesamtauslieferungen der PCs auf 122,1 Mio. Geräte gestiegen, was ein Wachstum von 53,1 % ausmache. Vor allem Chromebooks konnten mit einem Wachstum von 274,6 % mehr ausgelieferten Geräten (12 Mio. Einheiten) richtig Eindruck auf dem Markt hinterlassen, doch auch Tablets (39,7 Mio. Einheiten) fallen in der Übersicht mit einem Wachstum von 51,8 % besonders auf.

Betrachtet man die Hersteller von Chromebooks für sich, so konnte HP den Markt erneut anführen und hat mit über 4 Mio. ausgelieferten Geräten ein Wachstum von 633,7 % zu verzeichnen gehabt. Direkt darauf folgt Lenovo mit 3,1 Mio. ausgelieferten Geräten. Jeweils über eine Mio. Geräte wurden dann noch von Acer, Samsung und Dell an den Mann / die Frau gebracht.

Und auch bei den Tablet-Herstellern zeichnet sich ein bekanntes Bild ab: Apple belegt weiterhin Platz 1 mit einem Wachstum von 50,3 %, was 15,2 Mio. ausgelieferten Geräten entspricht. Ausschlaggebend sei hier laut Canalys vor allem das Interesse am neuen iPad Air gewesen.

Platz 2 geht an Samsung. Hier wurden 8 Mio. Geräte ausgeliefert. Das Wachstum liegt demnach bei 59,9 %. Doch auch Lenovo und Amazon hatten Grund zur Freude: Mit 133,5 %, bzw. 197,9 % Zuwachs im Jahresvergleich erzielten beide Unternehmen die höchsten Zuwächse. Anders sah es da bei Huawei aus. Hier war ein Rückgang von 27,9 % zu verzeichnen, was wohl in erster Linie am Verkauf seiner ehemaligen Marke Honor liegen dürfte.

Insgesamt am PC-Markt (Desktops, Notebooks und Tablets) wenig Neues. Die Führung bleibt hier bei Lenovo mit 24 Mio. ausgelieferten Geräten und einem Wachstum von 66,5 Prozent. Auf Platz 2 dann Apple mit 22,1 Mio. ausgelieferten Geräten und Platz 3 bleibt für HP mit 19,3 Mio. Einheiten. Den Rest markieren hier Dell und Samsung.

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8 Kommentare

  1. Was denkt ihr, was macht den Erfolg von Chromebooks aus? Worin sind sie besonders gut und wo stoßen sie an ihr Limit?

    • In Deutschland unrealistisch. In anderen Ländern, wo es für wenige „Euro“ echte Internetflatrates gibt, machen die schon eher Sinn. Letztendlich ist ein Chromebook ein Gerät, was mehr oder weniger durchgehend den Internetzugang benötigt, kann man nicht mit Windows vergleichen, wo man so gut wie alles offline machen kann. Hatte selbst eines, absoluter Fehlkauf. Mein Fehler war, dass ich es mit Windows vergleichen hatte, dabei ist es letztendlich mehr oder weniger nur der Browser, den man bei ChromeOS (sichtbar) hat und was man mit einem Browser offline anstellen kann…. ja… so gut wie nix 😉

  2. Ich selbst nutze bis auf wenige Ausnahmen (potenter PC für Steam-Gaming bzw. einige Programme, die mehr Power benötigen) nichts anderes mehr.

    * Eine ChromeBox (neuwertig gebraucht um knapp über €100 gekauft) für stationäres sicheres Surfen, Bankgeschäfte etc.

    * Ein Chromebook (neuwertig gebraucht ebenfalls um knapp über €100 gekauft) für das mobile Arbeiten.

    * Das Lenovo IdeaPad Duet (neu in Aktion um ca €210 gekauft) als 10,1″ Tablet inkl. Tastatur, das für 8 Jahre Updates direkt von Google bekommt. Die von mir benötigten Android-Apps laufen alle problemlos.

    Man muss sich um nichts kümmern, es handelt sich um ein schlankes und schnelles System, nach dem Einschalten kann man nach wenigen Sekunden loslegen, es kommen ständig Updates, alles ist immer auf dem neuesten Stand, alle von mir benötigten ANDROID-Apps laufen, die von mir genutzen LINUX-Programme laufen ebenfalls.

    Probleme hatte ich in bisher 1,5 Jahren noch nie, es läuft einach, wie man so schön sagt.

    Für mich die idealen Geräte für Verwandte oder Senioren, bei denen alles ohne großen Aufwand laufen soll, das System dabei sicherheitsmäßig immer auf dem neuesten Stand ist, ohne ein Vermögen zu kosten.

    Für wohl über 90% der User im Alltag vollkommen ausreichend: im Internet surfen, E-Mails checken, Bankgeschäfte abwickeln, einfache Office-Arbeiten durchführen, Todoist/Evernote & Co. nutzen, Streaming-Dienste konsumieren, natürlich alle Google-Dienste wie YouTube & Co., etc. (für Menschen mit höheren Ansprüchen gibt es ja genug Alternativen, die sind aber klarerweise auch nicht die Zielgruppe).

    • Kann man Apps ohne Store installieren? Komme ich ohne Google Login ins System?

      • Nein aber will man das wenn man ein Chromebook will 😉 ?
        Dann macht doch eher ein Laptop mit Linux Sinn; Selbst da lassen sich Android Apps via Sideload meiner Info nach emulieren

      • Ohne Google-Login kann man nur einen abgespeckten Gast-Account (nur Browser-Nutzung, natürlich keine Nutzung von Android-/Linux-Apps) verwenden.

        Sideload ist möglich, ich selbst habe es allerdings noch nicht genutzt.

        Wie Sean schrieb, gibt es unter Linux natürlich Möglichkeiten Android-Apps laufen zu lassen. Allerdings hatte ich damit immer wieder Probleme, auf meinen ChromeOS-Geräten laufen die von mir benötigten Apps allerdings bisher einwandfrei (natürlich abhängig vom jeweiligen Gerät: falls die App Touchscreen oder irgendwelche Sensoren benötigt, hat man mit dem Lenovo IdeaPad Duet bessere Chancen als mit einer ChromeBox).

  3. Ich hatte bis vor kurzem ein Chromebook. Es war schade ums Geld. Das Gerät war schick, aber da man nur Apps aus dem Google Play Store installieren kann, war es für mich kein Gerät womit man ernsthaft arbeiten kann. Gut, Google Docs ist dabei. Aber was ist das im Vergleich zu Microsoft Word? Windows-Programme liefen erst gar nicht auf dem Gerät. Viel Geld für einen tragbaren Webbrowser und ein paar Smartphone-Games Ich habe es weiterverkauft und mir danach ein kleines Lenovo-Ultrabook mit Windows 10 gekauft. Das habe ich jetzt immer dabei und kann damit alles erledigen, was ich erledigen muss. Ein Chromebook? Für mich nie wieder!

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