Brita Infinity: vernetzter Wasserfilter bestellt automatisch Filter-Kartuschen via Amazon Dash

artikel_amazonAmazon Dash ist ein interessantes Feature, per Knopfdruck kann sich der geneigte Käufer seine Waren bestellen, ganz ohne den üblichen Bestellvorgang. Noch schlauer wird dieses System natürlich dann, wenn der Anwender gar nichts mehr machen muss. So ist es im Fall von Amazon in Verbindung mit einem neuen Wasserfilter von Brita. Dieser bestellt ganz automatisch neue Filterkartuschen – rechtzeitig. Kurz bevor die rund 150 Liter Durchlaufmenge eines Filters erreicht sind, wird nachgeordert, die neue Filterkartusche landet dann pünktlich zum Wechsel beim Nutzer.

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Nach dem Kauf des Brita Infinity Wasserfilters muss sich der Kunde registrieren, den Wasserfilter mit dem heimischen Netzwerk verbinden und dann noch bei Amazon entsprechende Dash-Einstellungen vornehmen, damit die Bestellung und Lieferung automatisch erfolgen kann. Eine Ersatzkartusche kostet in den USA (nur dort bisher verfügbar) 5,99 Dollar, der Brita Infinity selbst 44,99 Dollar. Die Preise sind nicht allzu weit von den herkömmlichen Filterpreisen entfernt, sodass sich hier durchaus einmal ein sinnvoller Einsatz eines vernetzten Küchengadgets zeigt.

Vergessene Filterwechsel soll es mit diesem System nicht mehr geben, dass hier tatsächlich nach Verbrauch und nicht nach Zeitraum nachbestellt wird, ist eine tolle Sache. Gerade bei solchen Produkten vergisst man ja gerne einmal, die „Wartung“ zu betreiben. In diesem Fall ist es ein Wasserfilter, an den man nicht mehr denken muss.

(Quelle: Amazon)

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Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

13 Kommentare

  1. Meiner Meinung nach muss nicht alles vernetzt sein.

    Und zu diesen Britta Filtern – die bringen so gut wie nichts.

    Ich habe div. Tests durchgeführt (und damit meine ich keinen Wasserstreifen Test) mit Leitungswasser, Britta Filter und einer Umkehrosmoseanlage. Ergebnis: der Britta Filter verändert nur sehr bedingt bzw. Teilweise nicht nachweisbar die Waserhärte.

  2. Die original Filter sind viel zu teuer. Außerdem haben wir so ein Ding mit elektronischer Anzeige, die hat genau 4 Tage funktioniert bis 1 Tropfen Wasser hingekommen ist und lässt sich auch nicht öffnen oder reparieren.
    Ansonsten sind die Filter gut, Geräte verkalken fast nicht mehr und das Wasser schmeckt einfach etwas sanfter…

  3. Britta, die Apotheke unter den Wasserfiltern..
    Nutze seit Jahren Wasserfilter von Wal. Viel günstiger und mind. genauso gut.
    Ich kaufe immer einen Vorrat für drei bis vier Jahre für Camp. 100,-€ inkl. neuem Gerät.
    Direkt beim Hersteller ohne Zwischenhändler.

  4. Welcome to the IoA (Internet of Arsch-Hinterhertragen). Erklär mir mal jemand, warum man einen vernetzten Wasserfilter braucht. Nein, nicht warum man überhaupt einen Wasserfilter braucht, das hab‘ ich schon länger aufgegeben. Aber warum kann man sich nicht einen Vorrat an Filtern kaufen und dann auswechseln, warum müssen diese Filter einzeln bestellt und geliefert werden? Wer hat was davon, außer dem Hersteller und der Post? Wie klein muss die technikverliebte Restlebensfähigkeit sein, dass man nicht mal mehr auf ein paar Monate(!) im Voraus planen und einkaufen kann?

  5. Über die steile These des sinnvolles Einsatzes bin ich auch grad gestolpert. Aber brain.exe scheint weniger und weniger lokal zu laufen, sondern offensichtlich nur noch in der Cloud, wenn ich mir solche Ideen ansehe.

  6. @Geheimratsecki: die von Wal waren wohl zu günstig, Firma hat zu gemacht.

  7. Der feuchte Traum aller Marketing- und BWL-Heinis: Die Produkte kaufen selbst ein. Natürlich nur ünerteuerten Originalscheiß zu Apothekenpreisen.

    Ich habe nen Noname-Filter und kaufe im Drogeriemarkt Noname-Ersatzkartuschen nach. Mein Filter hat keine IP-Adresse und keinen Akku. Und bis auf PC, TC und Radio wird in meiner Wohnung NICHT online vernetzt. Niemals.

  8. TV sollte es heißen. Und das Handy hatte ich vergessen.

  9. Meiner Meinung nach unnütz wie ein Kropf. Der IoT Hypetrain geht mir auf den Keks. Jeder meint irgendeine vermeintlich smarte Funktion in ein Produkt quetschen zu müssen. Anscheinend glauben die Firmen man wäre ohne nicht mehr angesagt.

  10. Mal wieder eine Problemlösung für ein Problem, das es nicht gibt…

  11. Ich frage mich wer solch überteuerte Filter einsetzt.
    1. Gibt es Tests bei denen herausgefunden wurde dass das Wasser durch diese Filter verkeimt.
    2. Es gibt von diesen Herstellern auch welche die dem Wasser Silberpartikel zur Desinfektion zusetzen. Wer bitte will Silber im Wasser?
    3. Wird die Wasserhärte nur etwas herabgesetzt. Bedeutet, selbst mit einem Britafilter getestet von 15dH eingangs-härte auf 8dH gefiltert wird. Wer härteres Wasser hat wird auch eine höhere Ausgangs-härte haben.

    Wer sauberes Wasser haben möchte sollte sich eine Osmose Anlage kaufen. Was da heraus kommt ist Wasser ohne Medikamenten und Dünge Rückstände etc.
    Vernünftige Anlagen als Spültisch Installation kann man schon ab 300.-EUR bekommen.
    Nur eines sollte man nicht vergessen. Wer hartes Wasser hat, kommt um eine Enthärtungsanlage nicht herum, denn das können die Osmose Anlagen auch nicht unbegrenzt ab.

    Osmose Anlagen werden auch immer stärker kommen da unser Wasser mit immer mehr Mist belastet wird.

  12. Grandpa Erhardt says:

    Der Bürger wird weiter entmündigt und Amazon kann sein Monopol weiter ausbauen!

    Die Menschheit wird immer dümmer (gemacht)!

  13. @Grandpa

    Wenn man delegiert wird man also dümmer? Habe ich als Bürger meine Rechte abgetreten? Mit nur ein paar Wasserfiltern?

    GRANDPA, GIB UNS ANTWORTEN. RETTE UNS!