Bosch: „Help Connect Notruf-Service“ wird eingestellt

Nicht ganz überraschend: Bosch wird seinen kostenpflichtigen „Help Connect Notruf-Service“ Ende November 2022 einstellen. Worum handelt es sich? Um einen 24/7-Notrufservice. Durch den 24/7-Schutz wird laut Bosch im Falle eines Brandes, Einbruchs oder Wasseraustritts umgehend Hilfe koordiniert. Wenn Nutzer nicht auf die Alarmierung vor Ort oder in der Bosch-Smart-Home-App reagieren, springt Help Connect ein. Zunächst wird der Nutzer telefonisch kontaktiert. Ist dieser nicht erreichbar, wird ein angegebener Notfallkontakt hinzugezogen. Wenn auch dieser nicht erreichbar ist, werden automatisch die lokalen Notdienst-Leitstellen der Feuerwehr und Polizei kontaktiert. Nun informiert man die Nutzer über das Aus. Der Grund ist einfach: Es lohnt sich nicht. Bosch schreibt: „Die Nutzerzahlen von Help Connect sind stetig gewachsen, jedoch unter den Erwartungen geblieben, weshalb ein wirtschaftlicher Betrieb für Bosch absehbar nicht möglich ist.“

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4 Kommentare

  1. „Die Nutzerzahlen von Help Connect sind stetig gewachsen, jedoch unter den Erwartungen geblieben, weshalb ein wirtschaftlicher Betrieb für Bosch absehbar nicht möglich ist.“- Google Assistant, bitte übernehmen und weiter entwickeln!
    Sollte das nicht funktionieren kann sich ja vielleicht China drum kümmern?

  2. Gerade in diesem Bereich, Gebäudeautomatisierung, Sicherheit etc liegt die Zukunft. Schlechtes Konzept einfach gehabt würde ich sagen.

    Mit Smarthome Gedöns für Lampe blau, Lampe rot brauchen die wenigsten.

  3. Dafür dass der Dienst erst vor kurzem startete muss die Entwicklung der Nutzerzahlen aber auch unterirdisch gewesen sein. Mir war dieser Service den Aufpreis auf jeden Fall nicht wert, zumal man sowieso über das Smartphone über alles informiert wird.
    „Nicht ganz überraschend: Bosch wird seinen kostenpflichtigen „Help Connect Notruf-Service“ Ende November 2022 einstellen.“ – gab es dafür denn schon Anzeichen?

  4. Wer trotzdem eine „Alarmzentrale“ haben möchte, die sich um sowas kümmert wenn man es nicht selbst macht, der kann ja weiterhin eine ganz normale Alarmanalage nutzen und die mit dem Smarthome-System koppeln, damit „Feuer“ und „Wasser“ die Alarmanlage auslösen und die Alarmzentrale informiert wird.

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