Bosch: Displays mit passivem 3D-Effekt sollen für noch mehr Sicherheit in zukünftigen Fahrzeugen sorgen

Wie das Unternehmen Bosch in einer Pressemitteilung informiert, können die Autos der Zukunft wohl schon bald mit einer neuartigen Display-Technologie ausgestattet werden, die es dem Fahrer erlaubt, dank passivem 3D-Effekt noch besser Anzeigeelemente auf seinem Display zu erkennen und so noch sicherer auf der Straße unterwegs zu sein.

Warnhinweise sollen sich so noch besser vom eigentlichen Hintergrund abheben. Außerdem kann beispielsweise beim Einparken (gerade rückwärts) anhand der 3D-Darstellung noch besser der Abstand zwischen Fahrzeug und Hindernis erkannt werden, so Bosch.

Doch auch beim Navigieren soll die neue Technologie unglaublich hilfreich sein. „Dank der räumlichen Darstellung der Karte ist auf den ersten Blick ersichtlich, hinter welchem Gebäude der nächste Abzweig liegt.“ Dabei könne die Technik in grundsätzlich jede erdenkliche Display-Form integriert werden – ob rund, eckig, mit Aussparung und so weiter. Für die Berechnung sämtlicher Darstellungen auf unterschiedlichen Displays in einem Fahrzeug benötige Bosch angeblich nur einen einzigen Cockpit-Computer mit einer einzelnen Rechenzentrale, statt auf zahlreiche separate Recheneinheiten zu setzen.

Außerdem wolle man mit OTA-Updates und besonders robusten und Temperatur-beständigen Displays dafür sorgen, dass Autobesitzer auch möglichst über die gesamte Lebensdauer ihres Fahrzeugs etwas davon haben.

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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9 Kommentare

  1. Dem typischen Problem auf den Artikelbildern wird auch mit 3D nicht beizukommen sein.

  2. Ich habe das jetzt nicht verstanden. Was soll denn ein passiver 3D-Effekt sein? Schatten am Icon? Oder bewegt sich der Hintergrund mit dem Blickwinkel wie bei einem Wackelbild? Oder gibt es haptische Veränderungen?

  3. Das Problem ist doch eher die Ablenkung, wenn man auf den Displays einen Button suchen muss und in der Zeit statt auf die Strasse aufs Display schaut.

    Meine Schalter kann ich blind ertasten….und auf die Strasse schauen.

    • Absolute Zustimmung

      Wenn es um Sicherheit geht, plädiere ich dafür, weg von der Touch-Bedienung (die immer das aktive Hinsehen erfordert) und wieder mehr ertastbare Schalter, Wippen, Drehregler. Und zwar solche, bei denen der Schaltzustand einen bestimmten technischen Zustand widerspiegelt (denn es gibt ja auch diese Drehregler, die durch ein Menü schalten und daraufhin auf Bestätigung warten; da muss man dann doch wieder hinsehen).

      Wenn die Komplexität der regelbaren Dinge (oder der Clean-Design-Wahn der Autoschaffenden) das nicht zulässt, könnte man einen Teil der Funktionen auf Head-Up-Displays legen. Dann muss man nur den Drehregler ertasten, kann aber den Blick auf der Straße lassen.

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