BMW setzt auf die nächste Generation der Alexa-Sprachsteuerung in künftigen Fahrzeugen

Amazon feuert sein alljährliches Feuerwerk zu Alexa, den Echo- sowie weiteren Amazon-Gerätschaften ab. BMW konnte man schon länger als Partner für die Sprachsteuerung mit Alexa gewinnen. Nun setzt BMW wohl auch bei der nächsten Generation der Sprachsteuerung auf Alexa-Technologie. Das passt auch zu Amazons Plänen, auf vier Rädern „Fuß zu fassen“. Der neue BMW Custom Assistant soll in den nächsten zwei Jahren in ersten Fahrzeugen debütieren.

Bei BMW will Amazon seine Alexa-Custom-Assistant-Lösung (ACA) einsetzen. Die ermöglicht einen noch natürlicheren Dialog zwischen Fahrer und Fahrzeug. Man habe hier bei der künstlichen Intelligenz in Sachen Sprachinteraktion, auch ohne Internetverbindung, große Fortschritte gemacht. Hierdurch möchte man die Ablenkung des Fahrers verringern. Der benutzerdefinierte Assistent ermöglicht zudem einen wesentlich höheren Grad an Personalisierung. Er erlaubt kontextabhängige und proaktive Nachfragen. Der Assistent weiß beispielsweise über einen schwachen Akku Bescheid und fragt proaktiv, ob er bei der Suche nach einer Ladestation behilflich sein kann. Auch Dinge wie die Wartung des Fahrzeugs und die Vereinbarung eines Termins stehen da auf der Agenda. Klingt freilich spannend, was man da den Kunden an Mehrwert und Unterstüztung anbieten möchte. Amazon erzählt auch, dass man da wieder die Privatsphäre schützt und Datenschutz bei der Entwicklung mitdenkt.

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Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Lehrer. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

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10 Kommentare

  1. Aha, ein prosktiver Assistent, der den Akkuladestand kennt und zum Tanken auffordert. Ich habe so einen proaktiven Assistenten in meinem Diesel BMW, da leuchtet ne Lampe auf, die zum Tanken auffordert. Was für eine krasse Ingenieursleistung, dass die das bei meinem Auto ohne KI hinbekommen haben :-).

    • Recht hast du. Ich musste auch laut lachen wo ich über den Bugatti Veyron gelesen habe, dass dieser keine Kühlwassertemperaturanzeige hat. Die waren richtig Stolz darauf, „der Wagen wird nie überhitzen“. Mein BMW aus dem Jahr 2009 hat ebenfalls keine Kühlwassertemperaturanzeige, was für eine Ingenieurskunst.

      • Was ein toller Vergleich. Das der Bugatti energetisch ganz anderen Belastungen ausgesetzt ist hast du gekonnt vernachlässigt. Also ja das ist eine hohe Leistung der Ingenieurskunst.

      • Die Kühlwassertemperatur ist ja eher ein Indikator dafür, ob der Motor seine Betriebstemperatur erreicht hat und man bedenkenlos etwas sportlicher Gas geben kann. Ich hatte mal einen Opel Astra H, da gab es die Anzeige auch nicht, konnte man aber über ein verstecktes Servicemenue einblenden. Bei BMW scheinen sie das nicht komplett abgeschafft zu haben, meiner von 2015 hat die Kühlwasseranzeige. Wenn man den Herstellern was unterstellen wollte, dann gibt es die Kühlwasseranzeige nicht mehr, weil man dann öfter in die Werkstatt muss :-).

  2. Dann kann man also demnächst seine Zahnpasta und Socken direkt während der Fahrt bestellen. Überwältigend. Und an die Smartphone-Generation: auch Autos aus den 60ern konnten schon den Akku- oder Benzinstand anzeigen und proaktiv zum Laden oder Tanken auffordern. Damals konnten wir das allerdings noch alleine erfinden und brauchten dazu nicht die Hilfe aus Amerika.

  3. Toll, nur geht das heute auch schon alles ohne Alexa. Ich kann bereits jetzt im Auto Termine vereinbaren und den Akkustand bekomme ich auch schon angezeigt.
    Wow, was so eine Nicht-KI bereits alles kann. Ein Wunder!

  4. Gestern Abend ist schon etwas komisches passiert. Ich habe eine Kinokarte Online gekauft und im Apple Wallet abgelegt. So weit so normal. Dann war ich davor im Einkauf Center um einfach mal zu gucken (war da seit Corona nicht mehr, sehr traurig was daraus geworden ist). Dann steige ich in den Tesla ein und der hatte das IMAX einfach so als Ziel eingetragen. Einerseits nett, andererseits, woher hat er die Information letztendlich?

    • Ich weiß nicht, ob es bei Apple so ist, aber Google erstellt teilweise aus Mails automatisch Kalendereinträge. Hättest du jetzt Android erwähnt anstatt dem Apple Wallet, hätte ich diesen Ablauf in Verdacht:
      Kinokarte kommt per Mail -> Termin wird automatisch erstellt -> Tesla fragt Termine vom Kalender ab (wenn in der App aktiviert) -> Navi wird passend eingestellt. Kann das sein?

      • Hast Recht, es wurde ein Kalendereintrag erstellt, mit Karteneintrag zum drauftippen. Eigentlich sehr bequem um ehrlich zu sein.

  5. „Alexa, wofür ist dieser -Hebel da?“

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