Blue Origin: Captain James T. Kirk fliegt in den Weltraum

Irgendwie eine tolle Geschichte, unabhängig davon, ob man darüber diskutieren möchte, dass schwerreiche Menschen das Hobby „ins All fliegen“ haben. Ich hatte vor ein paar Jahren das Vergnügen, mir eine der Produktionsstätten von Blue Origin in den USA anzuschauen – das ist das Raumfahrtunternehmen von Jeff Bezos, der ja Amazon gegründet hat.

Jenes Unternehmen schickt William Shatner – vermutlich allen bekannt als Captain James T. Kirk von der USS Enterprise – mit der „New Shepard“-Rakete des Unternehmens in den Weltraum. Mit seinen 90 Jahren wird er der älteste Mensch sein, der in den Weltraum fliegt – selbst älter als Wally Funk. Die ist 82 Jahre alt und war bei der Mission Blue Origin NS-16 dabei.

Es darf gestritten werden: Der Übergang zwischen der Erdatmosphäre und dem Weltraum ist fließend. Die Fédération Aéronautique Internationale (FAI) definiert die Grenze zum Weltraum bei 100 Kilometern Höhe über dem Meeresspiegel, der Kármán-Linie.

William Shatner blickt auf eine 60-jährige Karriere als Schauspieler, Regisseur, Produzent, Autor und sogar  Musiker zurück. Er übernahm 1966 die Rolle des „Captain James T. Kirk“ in der Fernsehserie Star Trek.

„Ich habe schon lange vom Weltraum gehört. Ich ergreife die Gelegenheit, ihn mit eigenen Augen zu sehen. Was für ein Wunder“, sagte William Shatner. Geplant ist sein Start bereits am 12. Oktober um 15:30 Uhr. Die Live-Übertragung des Starts beginnt auf BlueOrigin.com bei T-90 Minuten.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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20 Kommentare

  1. Sorry, aber was Bezos und Branson hier veranstalten ist Jahrmarkt für Superreiche. Ein kleiner Hüpfer et Voilá sie waren im „Weltraum“. Das ist eigentlich ziemlich erbärmlich. Ich weiß das Branson mehr will, er streitet sich ja gerade mit Musk um einen NASA Auftrag, aber solange er nicht in Vorleistung tritt und wirklich bewiesen hat, dass er er technologisch kann, ist er nicht in der gleichen Liga meiner Meinung nach.

  2. Viel Glück Kaptain und guten Flug…Energie!

  3. Dinge die die (Um)Welt nicht braucht: Weltraumtourismus.
    Was da an Treibstoff rausgeblasen wird, unglaublich. Und ja, auch die Kosten sind immens, so das man fragen muss: Gibt es nichts wichtigeres auf der Welt? Haben wir keine Drängenden Dinge die mit diesem Geld behoben oder zumindest abgemildert werden könnten?

    • Ich werds auch nie verstehen. Aber ich versteh auch Fußball nicht. Oder Silvesterböller. Oder…

    • Es ist doch privat verdientes Geld – und ja, die Welt braucht Träume, Vidionen, und nicht nur Brot sondern eben auch Spiele. Wie eine graue Welt aussah in der es nur Farbe für die Sinnsprüche auf den großflächigen Partei- und Ideologie-Werbetafeln gab weiß jede(r) DDR-BürgerIn sicher noch … eine Dampferfahrt rein zum Vergnügen ist auch im Grunde Treibstoffverschwendung – na und? Sind wir alle schon vom Greta-Bazillus so zerfressen daß wir uns nicht mehr einfach mal für – und seien es banale Freuden – die sich andere menschen leisten können freuen? Öko-Ideologie ist auch eine Art von neid-ideologie, andern das Stück Fleisch auf dem Grill oder die Spritztour mit dem Cabrio neiden und den Neid dann grün verbrämen damit er gesellschaftsfähig wird – aber es hieß schon vor Fridays for Future „man wird grün vor Neid“ … oh ja manchmal steckt in alten Sinnsprüchen etwas Wahres – ich freue mich für Shatner und alle die sich einen Kindertraum verwirklichen, egal ob mit Rakete oder einem leckeren Stück vom Grill daß einem der Bratensaft die Wangen runterläuft oder ner Nutella-veerschmierten Schnute. Ich bekenne mich zum Genuß!

  4. War es nicht so, dass Virgin und Blue Origin beide NICHT ins Welltall nach internationaler Definition fliegen, sondern nur bis kurz davor?

  5. Beam me up, Scotty says:

    Ist das geil! Der Held meiner Jugend wirklich im Weltall. Ich freue mich wahnsinnige für William Shatner, dass er das noch erleben darf.

  6. Schon Klug, das unsere tollen Superreichen Kolonien auf anderen Planeten (für Reiche) planen.
    Dann kann ja die Erde für die schönen Profite zu Grunde richten.

    Ja, ich gönne es „Captain Kirk“, aber es wäre allemal besser, er würde diese Ehre mit Lieschen Müller teilen, die irgendwann denn Po von Bezos in seiner Altenvilla wischen muss, wenn er wieder in die Windeln macht, wie jeder andere Mensch auf der Erde.

    • Vielleicht machen das bis dahin dann Roboter … und das ist gar keine so ferne Utopie mehr – es gab mal „kluge“ leute die behaupteten , das melken von Kühen erfordere so filigrane Fingerfertigkeit daß das eine Maschine nie leisten könne – heute kann man Kühen beigringen sich selber in eine melkstation zu stellen . Wahrscheinlich haben damals auch leute gemeint das seien doch rausgeschmissene Mittel , eine maschine fürs Melken zu entwicklen. Wahrscheinlich schauen diese menschen heute dämlicher aus der Wäsche wie jede Kuh.

  7. Mit den ganzen Nörglern wird das nichts mit dem Erstkontakt am 5. April 2063…

  8. Im Vergleich zu SpaceX sind Bezos‘ und Branson’s touristische „Lösungen“ einfach nur Millionärs-Ausflugstaxis ohne jeden anderen Sinn … Es ist letztlich kaum mehr, als ein Hubschrauber-Rundflug über Manhatten mit den technischen Möglichkeiten des 21. Jahrhunderts

  9. Wenn man so liest was bei Blue Origin abgeht, können wir nur hoffen das Shatner nicht der erste Schauspieler ist der in der Erdatmospähre verglüht… wobei ihn das vermutlich noch mehr zur Legende machen würde.
    Naja, ansonsten: Werbung machen gehört zu Geschäft… Musk hat immerhin einen Tesla hochgeschossen, auch ziemlich sinnfrei.

  10. das gefährliche an der bemannten raumfahrt sind die träume der mittelschichten davon das es eine technische lösung der menschheitsprobleme gäbe und wenn sie nur darin besteht das man selbst und die seinen die kaputte erde verlassen und der rest sich um die knochen prügeln darf.

    damit läßt sich politik machen. damit wird politik gemacht.

    aber alles hat ja auch sein gutes und raketen sollen ja nicht zu den sichersten verkehrsmitteln zählen.

    • Wenn man den Satz „aber alles hat ja auch sein gutes und raketen sollen ja nicht zu den sichersten verkehrsmitteln zählen.“ böse interpretiert könnte man meinen daß Du ForscherInnen oder meinetwegen auch umlauffbahntouristInnen den möglichen Tod gönnst oder zumindest süffisant lächelnd hier einen eimer zynismus ausgießt. Wenn das die Grundhaltung der selbsternannten Weltverbesserer aus der öko-Szene wäre wäre das wirklich ärmlich. Denn egal wie man zu Weltraum-Tourismus oder bemaannter Raumfahrt steht, sich über tödliche Unfälle klammheimlich zu freuen weil man ja eh dagegen ist ist , Verzeihung , erbärmlich.

      • Ich steh da aber auch dahinter, auch wenn ich in Deinen Augen erbärmlich bin dann.
        Der Mensch und auch die Forscher dürfen gerne mal auch Grenzen kennenlernen. Ansonsten wird nur immer alles für Profit und immer weiter, höher, schneller geopfert.
        Und wie sonst würden sie Grenzen erfahren, wenn nicht durch Fehlschläge?

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