BASF baut eine Batterierecyclinganlage in Schwarzheide

Das Chemie-Unternehmen BASF (Hintergrund: 1865 als Badische Anilin- & Sodafabrik gegründet) hat bekannt gegeben, dass man in Schwarzheide, das liegt in Brandenburg, eine Anlage für das Recycling von schwarzer Masse aus Batterien im großtechnischen Maßstab – wie zum Beispiel aus Elektrofahrzeugen – errichten werde.

Der bereits von BASF genutzte Standort sei laut Unternehmen ideal für den Aufbau von Batterierecycling-Aktivitäten, da es in Mitteleuropa viele Hersteller von Elektroautos und Zellproduzenten gibt.

Die Inbetriebnahme ist für Anfang 2024 geplant. Man plane mit einer jährlichen Verarbeitungskapazität von 15.000 Tonnen Elektroauto-Batterien und Material, das nicht den Produktionsspezifikationen entspricht.

Die aus dem Prozess gewonnene schwarze Masse enthält große Mengen der wichtigsten Metalle, die zur Herstellung von Kathodenmaterialien verwendet werden: Lithium, Nickel, Kobalt und Mangan.

In diesem Artikel sind Partner-Links enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Danke für eure Unterstützung!

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

Neueste Beiträge

Mit dem Absenden eines Kommentars stimmst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

4 Kommentare

  1. Für genau diese Hintergrundinformationen liebe ich diesen Blog!

  2. Recycle-Fan says:

    Wie sieht es mit dem Wasserbedarf für das Recycling aus? Bitte nicht falsch verstehen: ich finde das richtig gut, dass man das Recycling angeht. Die Ortswahl ist halt spannend in diesem Zusammenhang.
    Schön wäre es, wenn man den ganzen Tesla-Schrott dann direkt re- oder upcyclen könnte und der Region Wasser zurück geben könnte…

    • Das die Grundwasserleiter von Grünheide und Schwarzheide sicher nicht verbunden sind, sollte doch jedem klar sein. Es macht genau aus diesem Grund auch keinen Sinn in Deutschland Wasser zu sparen, weil es in der Sahel-Zone eine Dürre gibt.

  3. Und in Bangladesh wird dann entsorgt?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Es werden alle Kommentare moderiert. Lies auch bitte unsere Kommentarregeln:

Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen. Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte - gerne auch mit Humor.

Du willst nichts verpassen?

Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren.