Baden-Württemberg: Parkplätze für E-Scooter starten

E-Scooter stehen oft dort, wo sie eigentlich nicht hingehören: auf Geh- und Fahrradwegen z. B. Auch ins Gebüsch werden sie von manchem Spaßvogel gedonnert. Schlimmer ist aber, dass falsch abgestellte E-Scooter zu Verkehrshindernissen werden und im schlimmsten Fall Unfälle verursachen können. Einige Städte in Baden-Württemberg wollen Abhilfe schaffen. In Stuttgart und Ulm hat man daher dedizierte E-Scooter-Parkplätze eingerichtet.

Diese Stellplätze seien jeweils zwei Meter breit und bis zu 27 m lang. Sie befinden sich an „häufig frequentierten Mobilitätspunkten“. Das sind etwa Haltestellen der Stadtbahn. Auch in den Apps der E-Scooter-Anbieter werden diese Parkplätze besonders hervorgehoben. Nutzer, welche die Roller dort abstellen, erhalten Freiminuten oder Fahrtguthaben als Belohnungen.

Das Verhalten der Fahrer habe sich aber unabhängig von den Parkplätzen mittlerweile gebessert. Es ist aber natürlich die Frage, ob es ohnehin immer die Fahrer sind, welche die E-Scooter an unpassende Positionen verfrachten. „Komiker“ mit ausreichend Muskelkraft, können die Gefährte auch ohne Freischaltung an störende Positionen bugsieren. Stuttgart will die Parkplätze wegen des verbesserten Umgangs mit E-Scootern jedenfalls vorerst nur testen. Nach der Testphase will man entscheiden, ob es Bedarf gibt, damit das Projekt ausgebaut wird.

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9 Kommentare

  1. In Leipzig dürfen E-Scooter seit ihrem Start nur in dafür festgelegten Parkslots gemietet und dort auch wieder abgegeben werden. Wenn man weiß wie es in anderen Städten läuft, geht es gar nicht besser.

  2. Ich kann mir kaum vorstellen, dass diejenigen, die die Roller sinnlos abstellen oder in die Büsche/Flüsse werfen, regelmäßige Nutzer sind, da diese ja eigentlich daran interessiert sein sollten, dass der Dienst möglichst reibungslos läuft.
    Auf der anderen Seite gibt es natürlich auch eine Menge Idioten.

  3. In Köln sind die E-Scooter reihenweise im Rhein versenkt worden und die Anbieter fühlen sich für die Bergung des Elektroschrott nicht zuständig.
    In meinen Augen gehören die Teile verboten und aus den Innenstädten verbannt.
    Hier in Düsseldorf gab doch gerade wieder einen schweren Unfall durch einen E-Scooter-Fahrer verursacht, der eine ältere Frau angefahren hat, die schwer verletzt wurde.

    • Im Prinzip bräuchte man dafür auch ein „Führerschein“. Jedenfalls eine einstündige Einweisung und Fahrpraxis durch den Anbieter, welche dann dokumentiert wird.

      Das verhindert natürlich nicht die Versenkung in die Flüsse. Dafür müsste natürlich der Fahrer haften.

      • DerEineDa says:

        Ich denke nicht, dass der Fahrer der ist, der das Ding in den Rhein wirft, sondern glaube eher an „lustige“ Scherze von Betrunkenen. Da den Fahrer verantwortlich zu machen würde wenig Sinn machen.

    • Vollkommen richtig.
      Diese Teile sind für Leute, die zu faul zum Laufen sind.
      Elektroschrott, Sondermüll (Batterien), …
      Die Teile liegen überall im Weg rum, bis eine Oma oder ein Blinder deswegen hinfällt.
      Wenn ich eines dieser Teile im Weg rumliegen sehe fliegt es ins Gebüsch. Immer.
      Diese Spielzeuge haben auf einer öffentlichen Straße, wozu der Gehweg gehört, nix verloren.

      Und diese extra Stellplätze dafür?! Nehmen wieder Parkplätze weg.
      Aber es ist wie es z.B. im Luftreinhalteplan der Stadt Stuttgart steht, es geht nicht um die Natur, sondern darum dem Autofahrer das Autofahren zu vermiesen.

  4. Traurig, dass das überhaupt nötig ist. Irgendwie scheint es als ob Gestalten, die diese Teile benutzen, die immer absichtlich mitten im Weg stehen lassen, was sie zu kompletten Arschlöchern macht. Dass das jemand, der nicht damit gefahren ist, nachträglich absichtlich macht, bezweifle ich, da die gar nicht so leicht zu bewegen sind, wenn sie nicht „an“ sind. Dass jemand/oder mehrere sie aus Wut in de Gebüsche kicken, weil sie mitten am Weg sthen, glaube ich schon viel eher.

  5. Also hier in Oldenburg gibt es auch genug Dusselköppe die den Scooter einfach irgendwo im Weg stehen lassen. Bei Bolt (bin ich schon oft mit gefahren) muss man ein Foto machen wo der Roller abgestellt wird um seine Fahrt abschließen zu können. Aber ich denke, dass das ehr so eine Art Alibi ist und sich seitens Bolt da keiner wirklich kümmert.

    Was das haften für „versenkte“ Roller angeht, sehe ich nicht den Anbieter in der Pflicht, sondern vielmehr den letzten Nutzer. Ich mein die Hersteller, können dank GPS Tracking genau nachvollziehen wer das Ding wo hingestellt hat.

    Ich selber fahre jetzt seit 3 Wochen einen eigen E-Scooter einen Nnebot MAX G 30LD. Aber Parkplätze wie in Stuttgart wären schon schön.

  6. „Es ist aber natürlich die Frage, ob es ohnehin immer die Fahrer sind, welche die E-Scooter an unpassende Positionen verfrachten. „Komiker“ mit ausreichend Muskelkraft, können die Gefährte auch ohne Freischaltung an störende Positionen bugsieren.“

    Letztens erst wieder ein Paar junge Damen gesehen, die mitten in der Fußgängerpassage vom Roller abgestiegen sind und sich ohne umzudrehen gegangen sind. Seit dem wundere ich mich nicht mehr, warum die Dinger oft mitten im Weg stehen und alle behindern, die dort vorbei wollen.

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