Asus: Drei neue Chromebook-Modelle für jeden Geschmack vorgestellt

Insgesamt drei neue Chromebook-Modelle hat das Unternehmen Asus nun vorgestellt, die allesamt ab sofort erworben werden können. Mit dabei ist das Chromebook Flip CM5, das sich für produktives Arbeiten, Entertainment und Cloud Gaming besonders gut eignen soll, aber auch das Business-Gerät Chromebook CX9 und der Allrounder, das Chromebook CX1.

Chromebook CM5

Das Chromebook CM5 verfügt über einen Prozessor bis zum AMD Ryzen 5, maximal 16 GB RAM und 256 GB SSD-Speicher. Zudem unterstützt das Gerät Google Stadia und Nvidia GeForce NOW als Spielestreaming-Lösungen. Die Dual-Lautsprecher des CM5 sind Harman Kardon-zertifiziert. Für die Konnektivität sorgen zwei USB-3.2-Typ-C- und ein USB-3.2-Typ-A-Port, ein microSD-Kartenslot und ein HDMI-Anschluss, sowie Wi-Fi 6 und die ASUS WiFi Stabilizer-Technologie. Ebenfalls dabei ist der 360°-ErgoLift-Scharnier, um das CM5 stufenlos in jedem Winkel einstellen zu können. Das 15,6 Zoll große IPS-Level-Display bietet Full-HD-Auflösung, 178° Wide-View-Technologie und eine realistische Farbwiedergabe. Außerdem unterstützt es den USI Stylus 4 als Eingabestift.

Das Gehäuse ist zum Teil aus Aluminium gefertigt, die WASD-Tasten wurden auf der beleuchteten Tastatur mit Handballenauflage farblich abgesetzt. Das 5,68 Zoll große Glas-Touchpad verfügt über Palm-Rejection-Technologie für eine intelligente Handauflage und Multitouch-Gesten-Unterstützung. Das Gewicht des CM5 liegt bei 1,89 kg, der Akku soll bis zu 12 Stunden Ausdauer bieten. Das Chromebook Flip CM5 (CM5500) ist ab sofort ab 599 Euro verfügbar.

Chromebook CX9

Beim Chromebook CX9 handelt es sich laut Asus um das Business-Modell der neuen Gerätereihe. Es setzt auf einen Intel Core i7 der 11. Generation, sowie auf Intel Iris Xe als Grafiklösung. Durch das NumberPad verwandelt sich das Touchpad mit einem Klick in einen LED-beleuchteten Ziffernblock. Ebenfalls dabei: Wi-Fi 6, Harman-Kardon-zertifizierte Dual-Lautsprecher und ein entspiegeltes 14-Zoll-FHD-Display (NanoEdge) mit einem Screen-to-Body-Verhältnis von 91 %.

Das Gehäuse verfügt über eine Magnesiumlegierung und erfülle laut Asus den US-Militärstandard MIL-STD 810H. Als Gewicht gibt man 1,35 kg an, die maximale Höhe liegt bei 16 mm. Als Anschlüsse stehen hier unter anderem 2 Thunderbolt 4 sowie Standard-USB-Typ-A- und HDMI-Ports parat. Für den zusätzlichen Schutz wichtiger Geschäftsdaten und der Privatsphäre verfügt das Chromebook CX9 über den Titan-C-Security-Chip von Google, einen Fingerabdrucksensor sowie einen Webcam-Shutter. Das Chromebook CX9 (CX9400) ist ab sofort ab 1.499 Euro in Deutschland verfügbar.

Chromebook CX1 (Cx1100 und CX1500)

Und dann wären da noch die beiden Varianten des neuen Chromebook CX1, das CX1100 und das CX1500. Beide verfügen über einen Intel Celeron N3350 und eine Grafikkarte vom Typ Intel HD Graphics 500. Auch hier solle das Gehäuse sehr robust sein. Das Chromebook CX1 CX1100 besticht mit einem 11,6 Zoll großen Bildschirm, 1,2 kg Gewicht und einer Akkulaufzeit von bis zu 12 Stunden. Das Chromebook CX1 CX1500 ist 15,6 Zoll groß und wiegt 1,74 kg. Der Akku soll hier bis zu 11 Stunden Laufzeit bieten. Das Chromebook CX1 (CX1100) ist ab sofort ab 299 Euro in Deutschland verfügbar. Das CX1500 ist ebenfalls schon zu bekommen, kostet 399 Euro.

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8 Kommentare

  1. Interessant, es wird nicht auf ARM gesetzt obwohl sich die Architektur immer mehr auch auf anderen Plattformen durchsetzt.
    Wird zudem schwierig mit PlayStore Kompatibilität.

  2. GoogeldiDoodeli says:

    Ich würde so gerne ein Chromebook ausprobieren. Doch bei den Preisen kann ich auch gleich ein potenteres Macbook auf dem auch viel mehr Programme laufen kaufen.

    • Also, ich finde kein Macbook im Bereich von 300 – 600 EUR. Und 1.500 EUR für ein Chromebook auszugeben, ist völlig vorbei am Konzept von Chrome OS und ergibt so viel Sinn wie ein Sportwagen im Stadtverkehr. Ist vielleicht gut fürs Ego, bringt dich aber auch nicht schneller ans Ziel. Dann wirklich lieber ein OS mit mehr nativen Programmen, die zur Verfügung stehen.

    • Es kommt natürlich auf deinen Usecase drauf an. Wenn du ein Gerät suchst für das alltägliche Surfen, Streaming (YouTube, Netflix, Spotify etc.), reichen die Geräte in der Mittelklasse (inzw. sogar oberes Low-End) eigentlich alle vollkommen aus. Online Konferenzen sollten eigentlich auch kein Problem darstellen.
      Die Mittelklasse kann meiner Erfahrung nach auch die Linux- und PlayStore Unterstützung gut abdecken, mit Ausnahme einiger Android Games, die halt ARM optimiert sind.
      Wenn du wirklich erstmal ausprobieren willst, kannst du dir ja auch ein gebrauchtes Gerät über ebay oder rebuy zulegen. Ich hab vor 2 Jahren meiner Firma ein Acer C720P abgekauft, das zu dem Zeitpunkt auch schon knapp 4 Jahre alt war. Dank chromefy laufe ich damit auch immer noch auf fast aktueller Version 😀 Da merke ich aber, dass es mit seinen 2 GB RAM und Intel Celeron Dualcore an seine Grenzen geht – macht sich vor allem bei der Playstore Unterstützung bemerkbar 😀

    • Zum Ausprobieren habe ich dieses Projekt genutzt:

      https://github.com/WesBosch/brunch-toolkit

      Damit kannst du einen bootfähigen USB-Stick erstellen und mal in Chrome-OS reinschnuppern. Insgesamt muss man wissen, was man will bzw. braucht, wenn es passt, hat man mit Chrome-OS ein sehr flinkes System, sowohl von der Bootzeit (wenige Sekunden) als auch von der Reaktion beim Arbeiten selbst. Und, insbesondere für die interessant, die möglichst wenig Zeit in die Wartung des Systems stecken wollen, eine zentrale Aktualisierungsstelle für die Apps und regelmäßige Systemupdates.

  3. Xbox Gamepass läuft auch problemlos beim Chromebook

  4. Wo gibt es die CM5 mit AMD Ryzen 5, 16 GB RAM und 256 GB SSD-Speicher zu kaufen? Habe keinen einzigen Treffer. Otto hat einen CM5 Ryzen 3 im Verkauf. Saturn und MediaMarkt haben (nur per Google-Suche) einen AMD Ryzen 5, 8 GB RAM und 256 GB SSD-Speicher gelistet, der aber jeweils nicht verfügbar ist. 16 RAM Version nirgends zu finden.

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