Asics übernimmt Runkeeper, Apps laufen weiter

artikel_runkeeperRunkeeper, seit vielen Jahren eine sehr beliebte Fitnesstracking-App, hat einen neuen Eigentümer. Der Sportartikelhersteller Asics hat zugeschlagen und 100 Prozent der Anteile von FitnessKeeper, der Firma hinter Runkeeper, übernommen. Für die Apps könnte sich die Übernahme sogar positiv auswirken. Denn Asics ist viel daran gelegen, im Bereich Fitnesstracking gegen die Konkurrenz von Adidas (hatte Runtastic übernommen) und Nike anzukommen. Die Apps sollen indes weitergeführt werden und künftig sollen die Energien von Asics und FitnessKeeper zusammenfließen, um neue Produkte und Services zu gestalten.

runkeeper

Es ist generell erstaunlich, dass die Hersteller von Laufprodukten so wenig im Bereich Wearables machen, maximal auf Tracking-Portale setzen und diese auch noch teuer einkaufen anstatt selbst zu gestalten. Hier wäre es sicher nicht allzu schwer, den Käufer eines Laufschuhs auch von einem Fitnesstracker der gleichen Marke zu überzeugen. Aber vielleicht kommt da der große Boom ja noch.

(via The Guardian)

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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9 Kommentare

  1. Nachdem Adidas Runtastic gekauft hat, war das für Asics eine logische Konsequenz

  2. Welches ist denn derzeit die beste Laufapp?

  3. @Chris:
    Strava kombiniert mit tapiirik. Perfekte app kombiniert mit einem sync der Rohdaten zur Dropbox

  4. @Stefan
    strava hat Funktionen um sie zum laufen zu nutzen?
    dachte immer da gäbe es nur rad fahren?

  5. Wieso erstaunlich, dass sie auf Einkaufstour gehen?! So kommt ein Hersteller auf einen Schlag an eine große User Base, die sie mit einer eigenen Lösung sicher nicht so leicht gewonnen hätten, da viele eine Hersteller neutrale Plattform wollen. Ist auch eine Sache See Kernkompetenzen in diesen Unternehmen, die even nicht wie ein Startup agieren.

  6. @r Radfahren ist (oder war?) Hauptfokus von Strava, stimmt schon, Laufen wird aber mittlerweile ziemlich ebenbürtig unterstützt. Als nächstes wird dann im Moment Schwimmen immer mehr integriert.

  7. @Chris: http://www.ismoothrun.com
    Die App unterstützt viele Sensoren und externe Anzeigen, exportiert an viele Dienste (auch nach Dropbox), trackt sehr genau (1 Sample pro Sekunde) und hat viele andere Features bei denen man merkt das die Entwickler selbst Läufer sind. Man kann einfach drauflos laufen oder eigene Trainings erstellen (Intervalltrainings basierend auf Zeit, Strecke, Pulsfrequenz, usw). Kostet zwar einmalig 5 Euro, kann aber mehr als ne Runtastic Pro App mit Abo.
    Ich habe über die Jahre viele Apps getestet und an iSmoothRun kommt meiner bescheidenen Meinung nach zur Zeit nichts ran (ausser dedizierte Tracker wie Sportuhren natürlich).

    Wer noch ein gutes Portal sucht sollte mal Runalyze testen (https://blog.runalyze.com). Das ist ist Open Source und man kann es auch selbst hosten wenn man will. Selbes Thema, auch hier merkt man sofort dass die Entwickler selbst Läufer sind (gegründet von laufhannes.de).

    @Sascha Ostermaier
    Viele Hersteller haben von Laufprodukten haben auch Wearables im Angebot. Nike hat zBsp Fuel Band, verschiedene Footpods, und hat es vor 5 Jahren schonmal mit ner Smart Watch probiert (Sportwatch GPS). Adidas hat auch alles mögliche. Selbst Fussballschuhe mit Sensoren. Das Problem von denen ist aber dass sie lieber im eigenen Ökosystem bleiben wollen.

  8. @Kalle
    Vielleicht sollte man noch sagen, dass es iSmoothRun nur fürs iPhone gibt. Außerdem finde ich es fraglich, wenn auf deren Homepage immer noch ein iPhone 4 abgebildet ist. Das macht direkt auf den ersten Blick wenig den Eindruck nach up-to-date Entwicklung.

  9. @pietz
    Stimmt schon, die App gibt’s nur für iPhone. Vom Eindruck der Website sollte man sich aber nicht täuschen lassen. Die App erschien 2011 und wird seit dem weiterentwickelt. Updates erscheinen alle Paar Wochen bis Monate (siehe Changelog im App Store).

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