Aral möchte über 100 schnelle E-Ladepunkte an Tankstellen errichten

Das Unternehmen Aral (rund 2.400 Tankstellen in Deutschland) möchte über 100 ultraschnelle E-Ladepunkte an Tankstellen errichten. Dies geht aus einer Mitteilung des Unternehmens hervor. Dieses Ziel möchte man in den nächsten 12 Monaten erreichen – gar wolle man führender Anbieter von ultraschnellen Ladestationen sein. Die geplanten Aral-Ladesäulen werden in Eigenregie betrieben und verfügen über eine Ladeleistung von bis zu 350 Kilowatt, so das Unternehmen. Sie gehören damit zu den sogenannten High-Power-Chargern (HPC) oder Ultra-Fast-Chargern (UFC). Fünf Pilotstationen hatte man im letzten Jahr aufgebaut und dort Erfahrungen gesammelt. Man werde das Stromladen noch stärker in das Gesamtangebot der Stationen integrieren, die Verkehrsführung auf dem Tankstellengelände verbessern und für Kunden, wo möglich, eine Überdachung bauen.

An folgenden Aral-Tankstellen sind bereits Ultraschnellladesäulen in Betrieb:

  • Baden-Württemberg: Nellinger Straße 24, 89188 Merklingen
  • Bayern: Mainfrankenpark 24, 97337 Dettelbach
  • Mecklenburg-Vorpommern: Rudolf-Diesel-Str. 2, 19243 Wittenburg
  • Nordrhein-Westfalen: Castroper Hellweg 111, 44805 Bochum
  • Sachsen: Bierweg 6, 04435 Schkeuditz

Die nächsten zwei Ladestationen gehen in den folgenden Wochen in Wuppertal (Nordrhein-Westfalen) und Wollin (Brandenburg) ans Netz. Die genaue Reihenfolge der Inbetriebnahme der weiteren Anlagen hängt unter anderem vom Netzausbau ab. Langfristig plant Aral die Errichtung von Ultraschnellladesäulen an mehreren hundert Standorten, wenn sich dort ein wirtschaftlich tragfähiges Geschäftsmodell realisieren lässt.

Für Kunden, die die ultraschnellen Ladesäulen von Aral nutzen, stehen verschiedene Zahlungsoptionen direkt an der Säule zur Verfügung, unter anderem über ein Kreditkartenterminal oder eine mobile Bezahl-Webseite mit einem QR-Code, über eine Ladekarte oder App eines Mobilitätsdienstleisters im Hubject-Verbund oder über die „Aral Fuel & Charge“-Karte für Geschäftskunden. Ab 2021 wird Aral auch eine eigene Elektro-Mobilitäts-App für Zahlungen anbieten.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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11 Kommentare

  1. Aral ist hier in meiner Umgebung immer zwischen 5 bis 11 Cent/Liter teurer wie alle anderen Marken der Umgebung.
    Und die Payback Punkte gleichen das auch nicht aus. Somit für mich kein Laden wo ich Tanken würde.

    • „Somit für mich kein Laden wo ich Tanken würde“
      „Somit für mich keine Tanke wo ich laden würde.“

      • Grandios 😀

      • Aral! Ladesäulen? System nicht verstanden!

        • Welches System denn? Dürfen an einer Tankstelle keine Ladesäulen stehen?
          Hier (Großstadt mit fast 500.000 Einwohnern) gibt es im Umkreis von 5km 2 Ladesäulen … das ist der Fehler im System … es gibt fast 0 Ladeinfrastruktur in der Fläche. Ich denke mal, bis die Sache wirklich massentauglich ist, gehen noch gut 10 Jahre ins Land (und ich will nicht wissen, wie hoch dann die Strompreise sind). Und in 10 Jahren gibt es dann vielleicht auch bezahlbare E-Autos für Familien … ok dann ist es aber auch Wurscht, weil die Kinder aus dem Haus sind 😉

  2. Und ich Idiot hab gedacht man könnte endlich mal seine Batterie Kutsche per Bargeld betanken.

    Naja, hab trotzdem noch Hoffnung das ein E-Auto mal für mich in Frage kommt. Irgendwann….

  3. Dann dauerst ja nur bisschen über 20 Jahre, bis alle Tankstellen versorgt sind 😉

  4. tja, immer dieser Ärger mit dem Bezahlchaos. Ich habe meine eigene WallBox, setze mich auf mein Fahrrad und strampel Abends beim Fernsehen den Strom in das Auto. Spart Kosten und ist gut für die Figur. 🙂

  5. 100? Lach

    10.000 oder besser noch 100.000 würde uns weiter bringen. Aber naja, besser als nix.

  6. Doch So Viele? Toll

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