Apple übernimmt Akonia Holographics, Entwickler von Displays für AR-Brillen

Es gibt wieder einmal eine Übernahme durch Apple. Das passiert häufiger als gedacht, bekommt man aber nicht immer so mit, da Apple kleinere Übernahmen nicht so an die große Glocke hängt. Dementsprechend gibt es auch keine Informationen dazu, wie die Übernahme genau aussieht. Ebenso wie es kein Statement von Apple gibt, was man durch die Übernahme bezweckt. Das lässt natürlich viel Raum für Spekulationen.

Akonia Holographics , das übernommene Unternehmen, hat einen interessanten Werdegang hinter sich. 2012 gegründet fokussierte sich die Firma auf holographische Speicherlösungen, ging dann aber dazu über, an Displays für Augmented Reality Brillen zu tüfteln. Laut Akonia Holographics ermöglichen die Displays dünne und transparente AR-Brillen, die Inhalte in allen Farben mit einem großen Sichtfeld darstellen können.

Apples Interesse an Augmented Reality ist groß, das zeigt schon der Fokus auf ARKit unter iOS. Tim Cook macht auch keinen Hehl daraus, dass er AR für massentauglicher hält als VR, die Technik aber einfach noch nicht soweit sei.

So eine Übernahme muss nicht sofort Ergebnisse bringen, das sieht man zum Beispiel an der aus 2013, PrimeSense wurde seinerzeit aufgekauft. Die Ergebnisse gab es dann 2017 im iPhone X zu sehen, Face ID wird über entsprechende Sensoren realisiert.

Für 2019 wird Apple ein AR-Headset nachgesagt, allerdings sind das auch unbestätigte Gerüchte, die aus Zulieferketten stammen und alles andere als fix sind. Vielleicht treibt die aktuelle Übernahme ja die Entwicklung ein wenig schneller voran, immerhin hat Akonia Holographics mehr als 200 Patente inne, die sicherlich auch ganz nützlich sind.

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*Mitglied der Redaktion 2013 bis 2019* Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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