Apple stellt M1 Pro und M1 Max vor

Der M1-Chip hat damals für viel Begeisterung gesorgt. Doch Apple hat noch mehr im Ärmel, der M1 Pro – der neueste Chip aus Cupertino – soll die Macs zu noch mehr Leistung treiben. Apple hat den M1 genutzt und mit noch mehr Kernen und Speicher versehen. Die Bandbreite des Speicherinterfaces wurde auf 200 GBit/s verdoppelt. 32 Gigabyte Arbeitsspeicher werden von dem SoC unterstützt. Eine 10-Kern-CPU mit 8 Performance- und 2 Effizienz-Kernen ist an Bord.

Die GPU besitzt 16 Kerne und kann damit ebenfalls noch mehr grafische Inhalte verarbeiten – unter anderem auch ProRes.

Der M1-Max ist das Top-Modell aus der SoC-Linie und kommt mit noch einmal mehr Speicherbandbreite. 64 Gigabyte Arbeitsspeicher werden unterstützt. Ebenfalls sind 10 CPU-Kerne und 32 GPU-Kerne dabei – also doppelt so viel wie beim M1-Pro.

All die Leistung soll bei einer besonders guten Energieeffizienz erbracht werden. Die Akkulaufzeit der Geräte könnte also wieder vielversprechend sein. Apple ist sich natürlich nicht zu schade wieder Vergleichsdiagramme zu zeigen, die aber relativ wenig aussagen.

Mal schauen, wie die Geräte aussehen.

2021 Apple iPad Mini (8.3', Wi-Fi, 64 GB) - Violett (6. Generation)
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Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail. PayPal-Kaffeespende an den Autor

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34 Kommentare

  1. Ernstgemeinte Frage: Wenn Cpu/GPU die PC-Fraktion so in den Schatten stellt, warum gibt es nicht mehr Games für macOS? (Cyberpunk etc)

    • Weil hier ein großer Aufwand für die Anpassung auf eine sehr kleine Zielgruppe trifft.

    • Ich glaube die vergleichen sich eher mit anderen notebooks, nicht gaming pc’s. Aber wie immer sind die marketing Aussagen kaum Aussagekräftig, wir werden also sehen. Warum nicht mehr Spiele es auf Mac’s schaffen hat wahrscheinlich mehrere Gründe und nicht jeder hat einen mac pro oder besser.

    • Ich denke es wird die nächsten Jahre einen richtigen Aufschwung im Punkt Mac-Gaming geben. Ist ja erst der zweite eigene Chip den Apple vorstellt. Bei den älteren Intel Macs war nie wirklich das Potenzial da zum Gaming bzw. waren teurere Macs zum Gaming einfach maßlos überteuert und zweckentfremdet und wesentlich Schwächer als ein deutlich günstigerer Tower-PC.

    • Tripple A werden bald kommen, da führt kein Weg mehr dran vorbei.
      Viel wichtiger finde ich aber: durch die selbe Architektur können Spiele nun für Mobile, Tablet und Desktop entwickelt und über den selben Store vertrieben werden.
      Das ist ein heftiges Öko-System.

      • Ich denke AAA wird weiterhin größtenteils auf Wintel/AMD und Konsolen stattfinden. Es gibt zwar einige portierte Spiele, aber das sind nur wenige Top Titel (https://www.macgamerhq.com/guides/best-mac-games/).
        Bis jetzt hat man einfach Windows gebootet, mit entsprechender Hardware (Desktop) lief das gut, auf mobilen Maschinen hat man mit weniger Performance gelebt. Der größte Vorteil vom M1 ist bis jetzt Performance per Watt.

    • Das ist im mobile Bereich der Fall, also ein i5 mobile kann da von der Effizienz nicht mithalten aber gegen einen Desktopprozessor von AMD oder Intel schafft es das nicht.

    • Kommt bald. Apple plant wohl ’ne eigene Switch. Also steigen die richtig ins Geschäft ein. Ich denke die Games wird man dann natürlich auch auf’m Mac zocken können.

      • Wenn Apple das Gaming so wie das Streaming angeht, dann kann es ja noch eine Weile dauern.
        Und ansonsten: In 2020 wurden laut Statista weltweit ca. 23 Mio.-MACs, aber 235Mio. PCs (ohne Laptops) abgesetzt. In Summe sind MACs weltweit eine Randzielgruppe.

    • macOS ist ein extrem kleiner Markt. Es lohnt sich nicht für so ein Nischensystem zu entwickeln, besonders wenn der Aufwand durch eine andere Plattform noch größer ist.

      Dazu wird die GPU-Leistung gegen iGPUs verglichen, die sowieso kaum für Spiele geeignet sind.

      • So extrem klein ist der Mac-Markt nicht. Aber klein ist er natürlich im Vergleich zum Windows-Markt. Linux am Desktop ist tatsächlich Nische, macOS ist für eine „Nische“ bereits viel zu groß. Ich weiß beispielsweise von einem Spieleentwickler, der für Windows und Mac entwickelt, dass es wenigstens so viel Marktanteil benötigt, wie macOS hat, damit es für diesen Hersteller einigermaßen finanziell lukrativ ist. Insofern hängt es halt letztlich neben dem Marktanteil von macOS auch davon ab, wie viele Spiele der Entwickler plant, unter das Volk zu bringen. Wenn das Spiel selbst schon keine so große Zielgruppe hat, dann ist der Mac-Anteil von dieser Menge eben oft zu klein, um dafür gewinnbringend und risikofrei zu entwickeln.

    • Weil Heimanwender (bisschen Office, Internet, Games) nicht die Zielgruppe dieses Produktes sind.

    • Die Antwort ist einfach – außer in den USA werden Macs kaum in der Masse verkauft! Versuch mal einen in Japan zu bekommen!
      (Anmerkung: auch in den USA wurden in den letzten Jahren immer weniger Macs verkauft – Apple hat durch Marketing sich bei den Filmfirmen eingekauft, daher werden in Filmen bei Computernutzungen immer Macs gezeigt. Real sieht es aber komplett anders aus..)
      Und da Macs sehr oft nicht als Privat-Computer, sondern als Computer für Arbeiten (oft Medien) gekauft werden, werden kaum Spiele dafür gefertigt.
      Zusätzlich sind Konsolen eigentlich bessere, angepasste (Windows-)PCs.

  2. Shut up and take my money!
    Ein trauriger Tag für Intel.
    Die Dinger sind ja x-fach schneller als Core i7/i9.
    Jetzt noch Steam (for all titles) für MacOS und Intel/Windows ist zerstört.

    • Du weißt schon das sich die Leistung auf dem i9 des alten macbooks bezieht?

      Das heißt die aktuellen CPUS im Desktop Segment sind nach wie vor schneller. Auch die grafikleistung bezieht sich auf eine mobile GPU (5600m). Hier wird sich also keine Trendwende abzeichnen. Zumal Nvidea seine Treiber enorm auf Spiele anpasst (Ganeready usw.) das hat Apple bis dato nicht gemacht.

      Finde die Entwicklung aber sehr erfreulich.

      • Nein bezieht es sich nicht. Man sollte schon das Kleingedruckte lesen:

        „8‑Core PC Laptop-Chip Leistungsdaten aus Tests mit dem MSI GP66 Leopard (11UG-018)“

        Der besitzt einen i7-11800H 8 Core CPU.

        https://www.apple.com/de/macbook-pro-14-and-16/

        Sternchen 25 und 26 für CPU / GPU. Es wurde übrigens mit einer RTX 3080 Mobile verglichen.

        • Die Vergleichswerte sind dann aber schon sehr eigenartig! Real (ich habe beide Vergleichs-Notebooks – MacBook Pro/ Lenovo Legion 5) sieht es aber anders aus – und ich kann sagen, dass IMMER der normale Windows-PC schneller ist! Und da Apple bekannt dafür ist, alle andere (Hersteller) bei Vergleichen schlecht aussehe zu lassen -oft entgegen der Wahrheit (durfte ich bei älteren Macs „kennen lernen“)- glaube ich alle anderen auf den Webseiten von Apple angeführten Vergleiche nur zur Hälfte! Ja, die M1-Chips sind schnell – aber einen schnellen AMD oder Intel-Chip schlagen sie nur in Ausnahmefällen! (und selbst das ist schon beeindruckend…)

    • Uralte Core i7/9. Adler Lake dürfte zudem recht abgehen.

    • Stephan Schultes says:

      Steam gibts schon für MACOS 😀

  3. Hab ein M1 MB Pro in Vollausstattung und ein umfangreiches Logic Projekt schafft es (im Gegensatz zu meinem Mini von 2018) immer noch das Gerät auszureizen. Der M-Hype ist zu grossen Teilen genau das – ein Hype. Da helfen auch Benchmarks nix

    • Typische Benchmark-Tricks. Genauso immer bei den Video-Vergleichen, dort wird beim M1 immer die GPU verwendet, die Anderen müssen auf der CPU rechnen. Ein Vergleich mit einer vollwertigen GPU habe ich gegen den M1 bisher nie gesehen.

      • Wirst du so schnell auch nicht – mein Mac Pro soll ja auch so super schnell bei der Grafik sein. Nicht falsch verstehen – sie ist schnell! Aber eben nur wenn man sonst nichts tut (als Apple-eigene Software und die nur sehr begrenzt zu nutzen) – muss man aber etwas mehr ‚machen‘ als Apple sich vorstellt (keine Apple-Software), bricht die Leistung sowohl der CPU als GPU ein. Und mit einer vollwertigen GPU von AMD oder NVidia kann sie nur begrenzt mithalten – und da auch nur kurzzeitig (Temperaturprobleme!)

    • Der M1 performt auch vor allem in Benchmarks gut. In der Realität ist er zwar immer noch gut und effizient, aber dennoch völlig overhyped.

      • .. bei den Benchmarks musst da aber auch die von Apple genutzten anwenden – sonst merkst du sehr schnell das die M1-Chips und wie sie eingebaut werden nicht wirklich die von Apple genannte Leistung immer bringen können. Aber das ist bei Apple nicht neu – denn auch alle bisherigen super-schnellen Rechner hatten ihre Probleme dauerhaft die gewünschte Leistung zu bringen!

    • https://youtu.be/IoNk8NZzzQU?t=194

      Klingt ganz anders als dein ausführlicher „Erfahrungsbericht.“

      • Gibt auch genügend Youtube Videos die dir das gegenteil zeigen, was willst du also mit einem Random-Video sagen?

  4. Im Notebook Bereich sehe ich die CPUs bisher allem anderen überlegen.

    Aber in einem ordentlichen Desktop / Workstation Rechner haben die keine Chance.

  5. Das hat apple gut gemacht. Hoffentlich lernen Intel und AMD daraus und bauen was besseres für wenig Geld

  6. Wenn Apple so weiter macht und die Konkurrenz schläft, ziehen die bald in der Leistung an den x64-Notebooks vorbei… aber die Konkurrenz schläft ja zum Glück nicht, so dass man auch in Zukunft die schnellste oder die billigste Hardware mit Windows bekommt, je nach Geschmack. In den einigen Nischen kann sich Apple gut behaupten, sonst wären die 15% Marktanteil längst auf 0% geschrumpft – und dank M1 wird das so bleiben.

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