Apple: Preise für Apps werden in Deutschland erhöht

Am 5. Oktober 2022 werden die Preise für Apps und In-App-Käufe (mit Ausnahme von automatisch verlängerbaren Abonnements) im App Store in Chile, Ägypten, Japan, Malaysia, Pakistan, Polen, Südkorea, Schweden, Vietnam und allen Gebieten, die den Euro verwenden (und damit auch in Deutschland), erhöht. Das bedeutet, dass aus den Apps, die sonst 99 Cent kosten, welche werden, die 1,19 Euro kosten. Und aus 1,99 Euro Anschaffungskosten werden ab Oktober dann 2,49 Euro. Da scheint der schwache Euro im Vergleich zum Dollar eine Rolle zu spielen. Eine Übersicht über alle Preisstufen befinden sich in diesem Dokument.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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38 Kommentare

  1. Das ist ja wucher! Ich als richtiger Schwabe akzeptier das nicht!

  2. Das ist Wucher, 20 % Erhöhung für ein Produkt das fast keine Lieferketten kennt und das Ganze wird mit einem schwachen Euro gegenüber dem $ begründet, sorry die bewegen sich 1€ = 1$

    • 1$ ohne Steuern
      1,19€ inkl. Steuern… wann verstehen die Leute das endlich?
      In den USA ist immer alles NETTO angegeben.
      Je nach Staat kommen unterschiedliche Steuern hinzu.

      • Oh Mann ein super Checker, wenn Apple die Preise erhöhen interessieren die europäische Steuern was ? Für dein Argument Wir hatten Ust Erhöhungen um 20 % die Apple an die Konsumenten weiter reicht ? Nicht einfach daher plappern und Leute für dämlich brandmarken sondern lesen und nachdenken.

        • Jo genau.. vorher stand es nämlich 1$ = 1,20€.
          Also ja, Apple hat die Mwst, im Preis mit drin gehabt vorher, damit war es auf ungefähr 1:1.
          Und dadurch, dass der Kurz 1:1 steht schlägt es Apple mit drauf und wir sind bei 1,19€.

          • Oh Mann, seit ihr von der Apple Troll Fabrik oder per Überraschungsei international Steuerrecht studiert ? Die Preiserhöhung bei Apple in Europa waren und sind nie Gegenstand von steuerlichen Gründen, sondern sind Wetten auf die Zukunft der Kursentwicklung und wenn die Absätze nicht arg Zuviel in Leidenschaft gezogen werden Sie durchgedrückt. Bleib noch immer dabei das ist Wucher 20% ( inclusive Steuern denn die 99 Cent waren s auch schon)

    • Dies ist ein ganz normaler Vorgang, man nennt ihn „importierte Inflation“, Grund ist die Geldpolitik von Fr. Lagarde (EZB).

  3. Wie gut, dass ich schon seit Jahren mit mit einer einzigen kostenpflichtigen App auf meinem Smartphone auskomme.

  4. Und keine Alternative.
    Da nutzt jemand sein Monopol voll aus.

  5. An die Motzer und Monopol-Untersteller hier: In der Schweiz bleiben die Apps gleich teuer, weil der Franken im Gegensatz zum Euro nicht abstinkt. Ende der Geschichte.

    Warum sollte Apple den schwachen Wechselkurs aus der eigenen Tasche bezahlen? Das macht kein einziges Unternehmen – wenn es nicht restlos verzweifelt ist.

    • Weil der Wechselkurs nur einen marginalen Einfluss auf Apple’s App-Store Kosten in Europa hat.

      Auch der letzte Satz ist natürlich Unsinn. Hier hat Apple so wie viele anderen Unternehmen gerade die Chance, ohne großen Aufschrei Preise erhöhen zu können und die Margen zu halten bzw. auszubauen. Manche Unternehmen, gerade Aktiengesellschaften aus den USA, nutzen dies gerne aus.

      • “Weil der Wechselkurs nur einen marginalen Einfluss auf Apple’s App-Store Kosten in Europa hat.”

        Aber er hat Einfluss auf die Rendite. Und warum sollte Apple diese schmälern? Es wäre auch ungerecht gegenüber allen anderen Ländern, die sich nicht auf den Euro eingelassen haben.

    • PetrosiliusZwackelmann says:

      Dann muss aber fairerweise auch wieder eine Preissenkung kommen, wenn sich der Kurs wieder verändert.

      • Die Preissenkung wird auch kommen. Selbst die Hardware und die Dienste werden wieder billiger, sobald sich der Euro erholt (ha-ha!).

        Apple orientiert sich streng an den USA-Preisen in Dollar. Dann werden die Preise in die andere Währung umgerechnet und die lokale Mehrwertsteuer und andere Abgaben draufgeschlagen. Das war schon immer so.

        Das verhindert auch Grauimporte. Der Euro verliert gegenüber dem Franken massiv an Wert. Aber es lohnt sich für Schweizer nicht, ein iPhone zum Beispiel in DE zu kaufen, eben WEIL Apple so kalkuliert und der Europreis entsprechend höher ist.

    • weil apple milliarden an steuern nicht zahlt, da könnten sie das locker mit ausgleichen

  6. Finde es ehrlicherweise gar nicht so schlimm. Vermutlich erhöhen die aufgrund steigender Energiekosten.
    Wieso sollte [setze Firma hier ein] die steigenden Enegiekosten selbst tragen und nicht auf den Kunden umlegen?
    (Infrastrukturen wie Server o.Ä. wollen halt auch bezahlt werden)

    Ich werde die Tage mal durch den AppStore browsen, um einfach sicher zu gehen, das ich alle von mir benötigten Apps auch noch zu einem Schnäppchen Preis ergattere 😀

  7. Weil das hier ja anscheinend niemand versteht: der Großteil der Preissteigerung geht an die Entwickler selber. Da sieht Apple fast gar nichts von. Ist also einfach nur eine zeitgemäße Anpassung, damit die App Entwickler die Preissteigerung nicht selbst durchsetzen müssen, sondern das automatisiert über den App Store läuft. Auch, damit die regionalen Unterschiede nicht mehr so groß sind. Sag ich jetzt als App Entwickler selbst.

    • Wenn das so wäre, würden sie ja auch die Dollar-Preisstufen erhöhen (Oder die 30% Provision verringern…). Hier geht es natürlich um den Wechselkurs.

      • Ja, Apple möchte halt sein Preisgefüge halten, ist ja grundsätzlich nicht verwerflich. Wenn entwickler nicht mehr Geld brauchen können Sie ja die Preisstufe der App anpassen und sind so wieder beim alten Preis.

  8. 1,50 / 2,50 ode auch mal mehr ist immer noch besser als der grasierende Abo-Wahn. Man kauft eh nur die, die einem gefallen und nützlich sind.

    Viel schlimmer finde ich es, das man viele Apps sofort zahlen muss. Ich hätte schon gern eine Art Testphase bei einigen Apps.

  9. Apple passt die Preisstufen für Apps an. Erstmal bekommen damit Entwickler und Apple mehr. Aber jedem Entwickler steht es dann frei seine App in eine andere Stufe einzuordnen um den Preis zu halten.

  10. Alles wird teurer auch die Energiekosten der Entwickler und von Apple. Meine Zigarillos sind auch von 1,85 auf 2,25€ gestiegen!!!

    Da braucht man nicht auf Apple rumhacken. Vor dem Krieg hat ne Packung Eier je nach Sorte zwischen 1,20 und 1,80€ gekostet. nun sind es zwischen 2-3€ und so geht es doch gerade weiter. Ich muss seit September 40% mehr Heizkosten Vorauszahlung an mein Vermieter leisten.

    Erinnert mich gerade an Geschichte der 1920iger was kam dann 1933 der kleine Schnauzbart und der 2te Weltkrieg. Wenn das so weiter geht sind die Monate bzw. Jahre bis zum 3ten Weltkrieg schon gezählt.

    „Wenn der Mensch aus der Geschichte nichts lernt, so ist er verdammt sie zu wiederholen“ sagte einst „Winston Churchill“

    • Wow, von ner Erhöhung der Preise im AppStore wegen Wechselkursen zum dritten Weltkrieg. Ich lasse das Internet jetzt aus…

      • Überall sind halt Russen-Trolle unterwegs, die versuchen durch Übertreibungen, Ängste zu erzeugen, damit die Sanktionen gegen ihre Regierung reduziert werden, weil das Volk unruhig wird.

  11. Weiß jemand, ob neben dem AppStore sich die Preise für iCloud+ erhöht werden sollen?

    • Dazu ist noch nichts angekündigt. Steht ja dabei das Abos nicht betroffen sind. Wird irgendwann auch passieren. Denke aber das trägt Apple noch etwas weil man da noch Marktanteile generieren möchte.

  12. Gibt doch sowieso kaum noch Apps für Festpreise. Nur noch Abomodell.

  13. Wird Zeit, dass alle Smartphone-Hersteller durch die EU gezwungen werden, dass jeder Kunde immer selbst entscheiden kann, woher er eine App bezieht.
    Weg von exklusiven Appstores, hin zu Freiheit für alle Nutzer!

    • Hinzu unsicheren Quellen für Apps und mehr gehackte geräte!

      • Hin zu freier Entscheidung und da immer wieder Schadcode in den Apple Store kommt, kann noch nicht mal die Sicherheit ein Argument, gegen unterschiedliche Stores sein.

        Beispiel für solche Schadprogramme: Casinos, die sich je nach Region als Kinderspiel ausgeben.

        • Aber bei Apple sind die Kontrollen und Restrektionen bedeutend besser – klar passieren immer Fehler, aber generell ist es das eröffnen einen Scheunentores und kompromittiert die Systemsicherheit.

  14. Selber Schuld! Das iPhone 14 verkauft sich trotz höherer Preise bestens, ich hätte auch nochmal einen drauf gesetzt wenn ich Apple wäre. Wenn dem Apple Nutzer schon das Geld locker sitzt dann können die auch mehr für Apps bezahlen.

  15. Oft wird die Erhöhung mit dem schwachen Dollarkurs begründet.
    Werden die Preise dann nach unten korrigiert, wenn der Euro wieder erstarkt?

    Lasst mich raten – nö

    Ich bin zwar ein sogenannter iPhone-Nutzer (12 pro) werde aber nie wieder ein iPhone kaufen/besitzen.

    Lass mich von nicht vollständig intergrierbaren Keyboards, angeblicher Flüssigkeit in der Ladebuchse, kastriertem Dateizugriff usw nicht verarschen.

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