Apple soll aufgrund Patentverletzungen 502,6 Millionen Dollar an VirnetX zahlen

VirnetX und Apple haben sich bereits seit 2010 in den Haaren, es geht um Patente, die der eine hat, aber die vom anderen genutzt werden. Genauer geht es um Patente bezüglich FaceTime, VPN on Demand und iMessage, die Apple unrechtmäßig verwenden soll. 2012 gab es ein Urteil, im Februar 2016 das nächste. Und nun folgt wieder eines, 502,6 Millionen Dollar soll Apple an VirnetX zahlen. So hat die Federal Jury in Texas entschieden.

Allerdings könnte sich die Freude bei VirnetX trotz des Sieges in Grenzen halten. Denn unabhängig von diesem Urteil hat das Patent Trial and Appeal Board in anderen Fällen die Patente für unwirksam erklärt. Dr Prozess wurde nicht für eine Entscheidung unterbrochen, da diese zu lange auf sich warten hat lassen.

Die 502,6 Millionen Dollar sollten Apple indes nicht allzu weh tun, falls sie denn tatsächlich fällig werden, das Ende vom Lied schient ja noch nicht in Sicht. Allein im ersten Quartal 2018 hat Apple Gewinne in Höhe von 20 Milliarden Dollar eingefahren. Dennoch wird Apple wohl alles daran setzen, dass ein Patenttroll (eine Firma, die Patente innehat, ohne sie direkt zu nutzen) nicht auf diese Weise erfolgreich ist.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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2 Kommentare

  1. Wenn ein Patent Troll an den anderen zahlen muss, dann finde ich das jetzt nicht sooo schlimm. 😉

  2. das bezahlt Apple aus der Porto-Kasse 🙂

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