Apple Music: Mittlerweile mit über 60 Millionen aktive Abonnenten

Wie die französische Wirtschaftsseite Numerama mitteilt, könne Apple Music nun laut Senior Vice President of Services, Eddy Cue, über stolze 60 Millionen aktive (aktive Abonnenten = zahlende Abonnenten plus Nutzer in der kostenlosen Probephase) Abonnenten verzeichnen, was man als neuen Meilenstein für den Dienst sehen könne. Zwar liege man damit noch immer hinter den zuletzt rund 100 Millionen Spotify Premium-Nutzern, das stete Wachstum des Apple-Dienstes sei aber dennoch ein klares Zeichen dafür, dass hier so schnell keinerlei Verlangsamung eintreten würde.

In den ersten sechs Monaten seit seiner Einführung im Jahr 2015 erreichte Apple Music bereits eine Abonnentenzahl von 10 Millionen Nutzern. Bis Dezember 2016 kam man dann schon auf 20 Millionen Abonnenten. So ging der Trend stetig weiter aufwärts und könnte mit dem kommenden macOS 10.15 Catalina und der dortigen Aufteilung in dedizierte Musik-, TV- und Podcast-Apps schon bald einen neuen Meilenstein erreichen, meint zumindest Engadget.

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

Neueste Beiträge

Mit dem Absenden eines Kommentars stimmst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

26 Kommentare

  1. Bin tatsächlich auch am überlegen, auf Apple Musik zu wechseln. Gerade wegen der Apple Watch App. Aber Spotify Connect hält mich noch ein wenig bei Spotify…

  2. chilibrenntzweimal says:

    Ich bin ausschließlich wegen der Apple Watch bei Apple Music.
    Spotify würde mir besser gefallen, vor allem wenn ich wieder zu Android wechseln sollte.
    Ich habe die Apple Watch ohne LTE und will im Fitnesscenter damit offline Musik hören, dies geht nur mit Apple Music.
    Sollte Spotify Offline Music am Apple Watch unterstützen, würde ich wohl sofort zu Spotify wechseln, ist dynamischer, die Apple Music App unter Android ist so Buggy.
    Spotify behauptet ja, Apple würde verhindern, dass man Spotify wie apple Music an der Apple Watch verwenden kann, ich hoffe die einigen sich, dann bin ich sofort bei Spotify.
    Wichtig ist nur, dass ich offline Spotify musik auf der Apple watch habe für das Fitnesscenter.

    • tartaros84 says:

      Das stimmt nicht, dass Apple blockiert.
      Bestes Beispiel ist Audible. Die können auch Offline Daten auf die Watch schieben.
      Man ist nur Zufaul, das in die App zu integrieren und schiebt die Schuld auf Apple.

      Spotify kämpft mit unsauberen Mitteln und lügen, dass sich die Balken biegen. Deswegen habe ich gekündigt und Apple Music abonniert.

  3. Doppelherz says:

    Ich stelle mich mit Apple Music immer noch schwer. Ich hatte zum Start des Dienstes eine Probephase und momentan bin ich erneut in einer. Ich habe es mir komfortabler vorgestellt, alles mögliche auf der Apple Watch abspielen zu können. Das geht meines Wissens nur über Siri und ich rede ungern im Sportstudio mit meinem Unterarm. Außerdem ist mir negativ aufgefallen, dass Künstlerradios oder erstellte Sender aus einzelnen Liedtiteln nur eine Art Playlist erzeugen, die sich nach einer Stunde wiederholt. Das erstellen von Radios/Sendern klappt im Vergleich bei Youtube Music wesentlich besser und noch dazu ist es eine fortlaufende Playlist, die zwar im Laufe der Zeit abzeichnet, dass sie sich von einer handvoll ähnlicher Künstler bedient, aber immerhin immer andere Liedtitel abspielt. Das macht Youtube Music auch mit jeder erstellten Playlist. Ist diese zu Ende, kommen ähnliche Musiktitel. Find ich persönlich richtig gut! Allerdings kann Youtube Music nichts mit der Apple Watch anfangen. Also gehüpft wie gesprungen. Durch die bessere Unterstützung in meiner Apple-Geräte-Welt scheint es so, als müsste ich bei Apple Music bleiben und mir mal ein Wochenende Zeit nehmen, sämtliche Playlisten zu erstellen. Da erschließt sich mir aber nicht der Mehrwert von Musikstreaming. Dann kann ich genauso gut auf meine lokale Plattensammlung zurück greifen und verpasse somit neues kennenzulernen. Wie macht ihr das?

    • tartaros84 says:

      Umziehen ganz leicht gemacht.
      Nimm die App Songshift.
      Damit kannst du deine Playlisten innerhalb von Sekunden zwischen den Anbietern abgleichen.

  4. Insgeheim bevorzuge ich auch Spotify aber auch bei mir war die Apple Watch der Grund wieso ich nun seit fast einem Jahr Apple Music nutze. Preislich finde ich Apple Music allerdings (Apple untypisch) sehr attraktiv.
    Ein Jahr für 99€ und das lässt sich mit 15% oder 20% reduziertem iTunes Guthaben auch noch weiter nach unten drücken. Effektiv zahle ich weniger als 8€ im Monat dafür.

  5. Ich bring mal etwas Politik rein 🙂 Ich bin schlicht und einfach bei Spotify weil es ein Europäisches Unternehmen ist. In Zeiten von Trump will ich den Amerikanern so wenig Geld wie möglich überweisen. Das ist mir auch ein paar Euro im Jahr mehr wert. Benutze aber auch keine Apple Watch und kenne daher die Vor- und Nachteile zwischen den Diensten auf dem Gerät nicht.

    • Das ist keine Politik, das ist Polemik.

    • Also so einen Unsinn habe ich schon lange nicht mehr gelesen, auch wenn derartiges immer häufiger im Kontext zum Trump-Bashing zu lesen ist. Was würdest du denn bezwecken wollen? Dass die Amerikaner keine Umsätze mehr im Ausland erzielen, solange sie nicht korrekt wählen im Hinsicht auf deine eigenen politischen Präferenzen? Es gibt vielschichtige Probleme, die zur Wahl Trumps geführt haben und beispielsweise in Deutschland dazu, dass weite Teile der Arbeiterschaft heute AfD wählen. Diese Ausgrenzungshaltung bringt uns keinen Millimeter konstruktiv voran und dient nur dir dich moralisch profilieren und auf der vermeintlich richtigen Seite wähnen zu können.

      • Mach keinen Aufstand. Man kanns anders sehn, deshalb is die Meinung trotzdem legitim.

      • The_Doctor says:

        Oh doch. Das bringt etwas. Jeder kann äussern, was er will (Meinungsfreiheit). Siehe Trump, AfD usw. Aber dann muss man sich auch nicht wundern, wenn plötzlich die Retourkutsche kommt. Wenn man ständig anderen an den Karren fährt, sollte man nicht anschliessend mit «Mimimimi ich bin ein armer und man sollte mich nicht ausgrenzen, denn die Probleme liegen woanders» kommen. Nur weil man grundsätzlich als toleranter Mensch gilt, heisst das noch lange nicht, dass man intolerante Strömungen tolerieren muss. Wenn man jemanden als unsympathisch empfindet, dann muss man nicht mit ihm geschäften. Punkt. Und das kann jeder persönlich für sich entscheiden. Beat hat genau das getan. Er nutzt wegen Trump Apple Music nicht (ich nutze es btw.). Ich würde aus demselben Grund z.B. niemals ein Smartphone eines chinesischen Herstellers kaufen. Ich will nicht, dass einem Unternehmen aus einem Land mit einer derart menschenverachtenden Regierung mein sauer verdientes Geld zufliesst (und ja, mir ist bewusst, dass ich auch unwillentlich viele China-Geräte zuhause habe). Wenn dir solche Kriterien egal sind und du z.B. den Preis höher gewichtest, heisst das noch lange nicht, dass alles andere Unsinn ist. Das ist dann deine Entscheidung.

        • Der Standpunkt von Beat ist aber insofern unsinnig, dass Apple ein Unternehmen ist, welches enormen Wert auf Diversität und Toleranz legt und seinen Sitz im Blue State California hat. Der Boykott trifft Trump also weniger als seine Gegenspieler. Zudem ist Trump zwar ein grober, oft egoistischer Machtmensch, aber noch immer kein Unmensch und jeglicher Vergleich mit wirklich autoritären Machthabern verbietet sich vollständig. In den USA werden Minderheiten glücklicherweise immer noch nicht verfolgt, die Pressefreiheit wurde nicht eingeschränkt und die Constitution erst recht nicht. Hätte 2016 nicht gedacht, dass ich ihn mal verteidigen müsste, aber die Hysterie geht mir mittlerweile wirklich auf den Senkel. Und da geht es nicht darum irgendjemandes Meinung einzuschränken, sondern sachlich zu kritisieren. Manche Deutsche haben in ihren Allmachtsfantasien wirklich die Hypermoral gepachtet.

    • „Deine Antwort ist polemisch, Beats Haltung ist völlig legitim.“ Sehe ich genau so. Ich selbst nutze Deezer, weil Europäisch. Darüber hinnaus ist das Auffinden von Hörbüchern /Hörspielen bei Apple eine Katastrophe. In Sachen Musikkatalog tun sich die meisten Dienste eh nichts….

    • Die Intention mag zwar loeblich sein, dass Geld fliesst aber auch bei Spotify Richtung USA.
      Spotify nutzt naemlich ziemlich intensiv die Cloud Services von Google fuer das Streaming (Google Cloud Engine). Und natuerlich geht ein Grossteil des Geldes nicht an Spotify sondern an die grossen Musik-Labels mit Sitz in den USA.

    • Mann, das Leben muss einfach sein mit so einer simplen Sichtweise. Dank Firmensitz in Luxembourg bleibt fast nichts in Europa. 85% der Kohle geht an die Labels, die sitzen in den USA. Das Risiko-Kapital, das seit der Gründung tonnenweise verbrannt wurde, stammt zum großen Teil aus den USA. Seit dem IPO sind unter den Eignern mehrere Holdings und Hedge-Funds aus dem USA. Mit Ausnahme von Tencent (wurde in Hong Kong mit amerikanischem Geld aufgebaut).

  6. Doppelherz says:

    „…dass weite Teile der Arbeiterschaft heute AfD wählen“ klingt nach Wunschdenken. Weite Teile der Arbeiterschaft wählen keine Rechtspopulisten, die auf Taten folgende Hetze im großen Stil etablieren, mit offensichtlichen Neonazis in den eigenen Reihen kein Problem erkennen, die ausländische Gelder verheimlichen, die Steuern hinterziehen, die Politlandschaft durch ein imaginäres Problem aufhalten, die hämische Nachrichten zu Flugzeugabstürzen und Politikermorde verfassen, die ein Prüffall ist, die Verschwörungstheorien aufbauen, die relativieren und vieles mehr. Die Arbeiterschaft wählt alles mögliche, ein Teil davon leider auch die AfD, aber das ist ein geringer Teil.

    • och, das reicht schon…

    • Super, wieder Gratismut abgestaubt. Bekommst ein Sternchen in dein Gutmenschen-Heftchen. Wenn dir alle Parteien erzählen wollen, dass die Europäische Union das einzig Wahre ist und jegliche Reflexion an den Prozessen zur Europäischen Integration und Erweiterung vermissen lassen, die Produktion im Betrieb zunehmend in Richtung Osten verlagert wird und die vielbeschworene Digitalisierung deinen Job bedroht, du außerdem von einem Konglomerat aus ÖR- und Leitmedien, Politik und Nichtregierungsorganisationen stigmatisiert wirst, weil du dich dahingehend kritisch äußerst, dann hat die AfD einfach leichtes Spiel. Anekdotische Evidenz hin oder her, aber in meinem Verwandten- und Bekanntenkreis wählt die Mehrheit AfD oder äußert sich zumindest entsprechend. Ich kann mit dieser Partei nicht besonders viel anfangen, stehe ihr außenpolitisch diametral entgegen, aber kann die Frustration Vieler, die das tun – oder Trump, den RN, Brexit Party, Lega und dergleichen wählen, sehr gut verstehen. Und in den urbanen, linksliberalen Milieus kommen viele Ängste einfach nicht an.

  7. Von Apple Music zur AfD. Respekt!

  8. Haha. Diese Kommentarspalte ist seit langem die mit Abstand eigenartigste. Alle TRIGGERED. 😀

  9. Black Mac says:

    Bin wegen Spotifys Lügenpresse zu Apple Music gewechselt, obwohl mich der Dienst am Anfang (Gratismonat) überhaupt nicht überzeugt hat. Ich war angenehm überrascht über die grossen Fortschritte, die Apple Music seither gemacht hat (Liedtexte, sehr gute Empfehlungen, Bedienung). Ich bereue den Wechsel keine Sekunde.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Du willst nichts verpassen?
Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren. Alternativ könnt ihr euch via E-Mail über alle neuen Beiträge hier im Blog informieren lassen. Einfach eure E-Mail-Adresse hier eingeben, dann bekommt ihr 1x täglich morgens eine Zusammenstellung. Mit dem Absenden willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.