Apple Music: das HiFi-Abo soll vor der Tür stehen

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Apple wird in den kommenden Wochen einen neuen High-Fidelity-Audio-Streaming-Tarif ankündigen, der zum gleichen Preis pro Nutzer angeboten wird wie der Standard-Tarif. Dies behauptet die US-Seite hitsdailydouble in ihrer Gerüchteküche mit Verweis auf Plattenfirmen. Spekulationen innerhalb der Branche deuten darauf hin, dass Apple mit diesem Schritt eine preislich aggressivere und qualitativ hochwertigere Option anbieten will, nachdem Spotify diese Woche in den ersten Märkten angekündigt hat, die Preise zu erhöhen.

Spotify kündigte im Februar an, ein High-Qualitity-Abo anzubieten, hat aber noch keinen Starttermin genannt. Derzeit bietet Spotify Streams mit einer maximalen Bitrate von 320 kbps an. Amazon startete Amazon Music HD im Jahr 2019 für 14,99 US-Dollar pro Monat, also 5 US-Dollar mehr als ein Standardtarif. Auch Tidal bietet einen solchen HD-Tarif an – und ja, mit entsprechendem Equipment, Lust und Ruhe macht High-Quality-Audio schon Spaß.

Mal schauen, was Apple da plant. Momentan hat man iOS 14.6 im Test, bezahlte Podcasts sollen ebenfalls im Mai kommen, „Dolby Atmos“, „Dolby Audio“ und „Lossless“ tauchen als Code-Fragmente bereits auf – da wäre ein „Apple Music HiFi“ schon ganz nett, vor allem, wenn es zum Kampfpreis kommt und für Familien in Apple One richtig interessant wird.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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41 Kommentare

  1. Würde langsam mal Zeit werden.

  2. Dann kann ich ja Qobuz wieder kündigen wo die App kacke ist, aber die Qualität der music super.
    Tidal hat mir von Anfang an nicht zugesagt.

  3. Wird dann wie bei Amazon music unlimited, als Hifi eingeführt wurde, klammheimlich an der Standard Qualität gedreht?

  4. Mhmm, Apple und Kampfpreis wäre ja mal was ganz Neues. So richtig dran glauben kann ich da nich nicht.

    • Warum nicht? Apple bietet bei Filmkäufen kostenlose 4K Upgrades an, während man bei Amazon für einen 4K Film fett extra zahlen muss.

      • nooblucker says:

        Film „leihern“ mit unbegrenzer* Dauer – *Solange es im Streamingkatalog ist.

        Aber ja, Apple macht keine Unterscheidung zwischen HD und 4k bei den Preisen.

    • Apple One ist es doch ohnehin schon, finde ich. – man kriegt sehr viel im Family Tarif (wenn man tatsächlich für mehrere nutzt). Und ich gehe auch fast davon aus, dass neben dem hier auch die Podcasts Teil von One werden dürften (jedenfalls vorerst, ein höherer Preis in Zukunft ist wahrscheinlich unausweichlich).

      • nooblucker says:

        Wie denn du zahlst ja einzeln Pro Podcast, da wird nichts teil von AppleOne.

        • Achso, ok. Ich bin kein Podcast Mensch und ging davon aus, dass Spotify wie auch Apple das gegen mehr Abogebühr ebenfalls als Flatrate anbieten werden. So hab ich noch weniger Interesse daran, als vorher schon 😉

          • Nooblucker says:

            So geht es mir auch, dafür würde ich nichts extra zahlen. Man sollte auch nicht alles Bundeln wie es YouTube mit der Werbefreiheit der Videos und Music macht. So entgehen ihnen von mir einnahmen. Ich würde für die Werbefreiheit schon was zahlen aber nicht 12 EUR wo ich schon Music Streaming habe.

  5. MaCinger says:

    Apple One Familie mit Apple Music HiFi für die 19,99€. Damit hätten sie mich vermutlich.

  6. aber mit welcher Hardware von Apple soll das was bringen?

    • Apple TV?!

    • Unsinnige Frage oder?

      • Eigentlich eine berechtigte Frage. Die Antwort wird dann sein das alle Geräte von Apple bereits jetzt schon mit z.B. Lossless Audiodateien umgehen können.
        Die spannende Frage aber folgt daraus; wie werden die Audiodateien übertragen, weil ja iPhone und iPad bisher „nur“ AAC als Codec unterstützen. Klar über externe Wandler über Lightning/USB-C sollten höhere Bitraten kein Problem darstellen aber wie schaut es mit den Übertragungswegen über Bluetooth und AirPlay aus? Also werden da nun weitere Codecs lizensiert oder kommt da etwas eigenes aus der Schmiede in Cupertino?

    • Hallo Karl , Apple Music funktioniert auf diverser hardware . Nativ z. B. auf Sonos . Die unterstützen unkomprimiertes CD- und DVD-Audio-Format , also bis 48 kHz Sampling bei 16 Bit Dynamikauflösung. Wir reden nicht von HighRes sondern „nur“ von nicht daten_reduzierten_ Verfahren. Apple übertrrägt per Airplay 2 auch mit Datenkompression, aber mit einem nicht datenreduzierenden Verfahren, ähnlich wie FLAC , also nicht verlustbehaftetes ALAC. Wenn das die ganze Kette kann – und Airplay 2 hat recht weitgehdne unterstützung – dann kannst Du das auf vieler hardware gut hören.

    • nooblucker says:

      Dem HomePod, AppleTV und vermutlich neben den aktuellen AirPods Pro und Max mit den neuen AirPods der 3. Generation

    • Roschach says:

      Placebo für Gelangweilte mit zu viel Geld?
      Wenn man sich mit der Thematik etwas beschäftigt, fragt man sich dann doch zwangsläufig, was denn das genau bringen soll.

  7. Und den Unterschied hört man? Kann ich mir nicht vorstellen.
    Vor 20 Jahren hat man mp3 128kbit und 256kbit mit der CD verglichen. 128kbit haben die Tester noch unterscheiden können. Bei 256kbit ist eine Unterscheidung zur CD nicht belegbar.
    320kbit dürfte definitiv nicht mehr unterscheidbar sein. Und wer bei HiFi den Untehört dann wahrscheinlich nur, weil er weiß, dass es HiFi ist.

    https://www.heise.de/ct/artikel/Kreuzverhoertest-287592.html

    • Ja den Unterschied hört man wenn man die Geräte dazu hat

      • Roschach says:

        Nein hört man eben nicht. Um den Unterschied zu hören, muss man auch in einem Raum sein, um auch noch bei ganz leisen Tönen Dank niedrigem Signal Rauschabstand noch etwas wahrnehmen zu können. Wir bewegen uns hier schon im Esoterik Bereich. Wie bereits weiter oben geschrieben: für Gelangweilte mit zu viel Geld.

        • Das ist einfach Mumpitz, was du da schreibst. Weder muss man Unsummen in Hardware ausgeben, um einen Unterschied zu hören, noch braucht es einen akustisch perfekten Raum, den gibt es eh nicht. Raumbeschaffenheit ist aber in der Tat nicht unwichtig. Mit Esoterik hat das alles jedoch nichts zu tun, mit Langeweile für den Enthusiasten auch nicht. 🙂
          Es ist wie mit vielem, der eine Teil begnügt sich mit Durchschnitt, der andere Teil möchte das Beste oder zumindest das Bestmögliche.

    • Aber hallo hört man den. Nimm entsprechende Hardware, also z.B. Verstärker/DAC Lautsprecher/Kopfhörer und Du hörst den Unterschied auf jeden Fall. Er wird dem Großteil nicht auffallen, weil er sich von Musik lediglich berieseln lässt, und das ist dann in der Tat Perlen vor die Säue.
      Und nein, ich glaube nicht an bei Mondschein geflochtene Lautsprecherkabel.

      • Kurz in den Bericht von Heiko reingelesen?
        Genau das nötige Equipment hatten die Kollegen von heise damals zur Verfügung. Auch die Testhörer kommen mir jetzt nicht so vor, als ob sie nur nen 10 Mark teueren Kopfhörer hatten und nicht mit der Materie vertraut gewesen wären… Jetzt kann man natürlich sagen „Ja Moment mal, das war ja vor gut 20 Jahren!“
        Aber hat sich hardwaretechnisch im Audiobereich wirklich so viel getan?

        • Ich bin Toningenieur und glaub mir, man KANN den Unterschied hören. Nicht jeder, nicht bei jeder Musik. Allerdings hat sich bei der Datenreduzierung im Bereich Musik auch einiges getan. Eine heute in mp3/aac kodierte Musikdatei kannst du nicht mit einer von 10 Jahren kodierten vergleichen. Da hat sich tatsächlich einiges getan. Die Diskussion darüber ist allerdings „unnötig“ und „sinnlos“, da diese niemals zu einem gemeinsamen Ergebnis kommt 😉

          • Hallo Pio, du als toningeenieur weißt dnn natürlich auch daß wesentlich für die qualität einer Aufnahme Deine Arbeit ist. Loudness-Wahn, Effekthascherei und einflechten von Klängen die kein echtes natürliches instrument erzeugen könnten machen mehr am Hörgeschmack der Mehrheit der Hörenden zunichte als irgendein Codec in der Datenreduktion. Gehörverbildung fängt da an wo niemand mehr in einen Konzertsaal geht und sich ein Instrument, eine Stimme , ein orchester , eine Jazzband , ein quartett ohne akustische Beeinflussungen Deiner Zunft anhört. Das meine ich gar nicht böse oder despektieerlich . Aber um so mehr das endprodukt von Deiner und Deiner KolegInnen Arbeit abhängig ist um so weniger hat es mitt echtem Klang zu tun. Konserve ist und bleibt Konserve ob nun mit oder ohne HighRes oder mp3.

        • Natürlich. Ich habe den Artikel schon damals bei Erscheinen gelesen. Wie hier schon angemerkt wurde, nicht bei jeder Produktion wird man den Unterschied vll. so deutlich heraus hören. Aber er ist definitiv vorhanden. Und das hat nix mit Hifi Voodoo zu tun.

          • Verlinke einen einzigen Doppelblindtest in dem selbsternannte Experten einen aktuellen Codec von Lossless unterscheiden konnten.

  8. Warum auch immer – den Unterschied zwischen Tidal Master / Amazon HD und Spotify höre ich auf meiner Hifi Anlage deutlich. Dafür hat Spotify die best passendsten Empfehlungen…also warte ich auf deren Hifi Angebot.

    Apple Music hat das Manko das keine Drittanbieter wie HEOS/Sonos eingebunden werden können. Nur über Airplay.

  9. Ich höre keinen Unterschied zwischen 180 und 320 kbps. Testen kann man sein Gehör hier:
    https://www.npr.org/sections/therecord/2015/06/02/411473508/how-well-can-you-hear-audio-quality

    2/6 hatte ich richtig getroffen. Das von Jay-Z und noch ein anderes. Verwendet habe ich gute Kopfhörer. Ich frage mich wer dann erst einen Unterschied zwischen 256 und 320 hören soll, ich denke selbst von denen die überzeugt sind sie können es, sind es weniger als 0,1% die es gezielt raushören.

    • 128kb/s meine ich natürlich.^^

    • Ihr Vergleich ist untauglich. Sie vergleichen zwei Kompressionsarten miteinander, in denen beidesmal wesentliche Bestandteile nicht vorhanden sind und schließen daraus, dass sie etwas völlig anderes, nämlich ein unkomprimiertes Original nicht erkennen könnten.

      Das ist so, als würde man Brühwürfel von Maggi mit denen von Knorr vergleichen und dann sicher sein, eine echte frische Brühe kann nicht besser schmecken.

    • scandreas says:

      Hm, habe auf der genannten Seite probegehört und kann ebenfalls kaum unterscheiden was „besser“ klingt bzw. was davon umkomprimiert ist. Zum Einsatz kam ein hochwertiger Kopfhörer per aptx BT als auch kabelgebunden mit externem DAC. Bei den ausgewählten Stücken spielt es scheinbar keine große Rolle, der Codierer ist wohl gut genug und/oder die Aufnahme nicht hochwertig genug. Ich kann bei den Beispielen mit allen Varianten gut leben — Ich kann allerdings auch sagen, daß ich bei neu aufgenommen Klassik- oder Jazz-Stücken (echte Instrumente, deren Klang ich genau kenne) oder auch bei viel „hochtonlastigem Krach“ (Heavy Metal mit viel Hi-Hat Einsatz – gerade hier entsteht schnell mal Sound-Matsch!) einen deutlichen Unterschied höre. Da ist dann eine lossless Aufnahme in 16/44 oder besser noch 24/96 im Vorteil (getestet über Qobuz). Über 24/96 hinaus höre ich persönlich aber keinen Unterschied mehr.

  10. Christian says:

    „Apple wird in den kommenden Wochen einen neuen High-Fidelity-Audio-Streaming-Tarif ankündigen, der zum gleichen Preis pro Nutzer angeboten wird wie der Standard-Tarif“

    Verstehe ich nicht. Wer sollte dann zum gleichen Preis nur das Standard-Abo nutzen? Bzw warum gibt es das dann überhaupt noch?

  11. Ist diese „Ge­rüch­te­kü­chen“-Quelle wirklich glaubwürdig?
    Apple ist für viele Sachen bekannt. Aber nicht fürs Verschenken:)

    • nooblucker says:

      Ja, sind sie es steht im Code der 14.6 beta – und von verschenken ist nicht die Rede – es passt vollkommen ins Konzept das Apple immer die höchste Qualität einbieten möchte.

      Es ist auch nicht davon die Rede ein Apple HiFi Abo zu schaffen sondern HiFi in Apple Music zu integieren – analog wie bei 4k – gleicher Preis wie bei HD und das ist sehr Apple like.

  12. Hoffentlich kommt dann auch Dolby Atmos wie bei Tidal Hi-Fi.

  13. Wisst ihr, was mich interessiert?
    FLAC ist bei gleicher Qualität etwas kompakter als das hauseigene ALAC von Apple. Welches nehmen sie denn jetzt? Wirtschaftlich würde ja FLAC mehr Sinn machen.

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