Apple Music ab sofort im Browser nutzbar

Apple startete vor einigen Jahren mit dem eigenen Musik-Streamingservice Apple Music und brachte das Ganze natürlich zuerst für die eigenen Systeme und in iTunes heraus. Irgendwann später folgte eine Android-App, doch ein Web-Player bot man bis dato noch nicht an. Spotify, Google Play Music, Amazon und Co. haben das schon lange.

Nun zieht auch Apple endlich nach und macht Apple Music als Web-Beta über Chrome, Firefox, Edge und Safari zugänglich. Ihr braucht dazu nur beta.music.apple.com ansurfen, euch oben rechts mit der Apple ID anmelden und losgeht es. Bis auf das Abschließen eines Apple-Music-Abos könnt ihr alle gewohnten Funktionen nutzen.

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Oliver Posselt

Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail. PayPal-Kaffeespende an den Autor

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10 Kommentare

  1. Wird gleich ausprobiert, wenn es gut ist, fliegt iTunes runter. Schreckliche Software…

  2. Ist Apple Music jetzt Smart geworden? Also Thumb up & Thumb down in jedem Song (Playlisten, Alben, Radio, …) verfügbar? Danke

  3. Man merkt immer mehr wie Apple seine Services öffnet, was ich prinzipiell gut finde. Die Frage ist nur ob das für die nächsten 10-20 Jahre reicht. Wenn man jeder Reparaturshop die originalen Ersatzteile kaufen kann, Schulung bei Apple machen kann, die wichtigen Dienste per iPhone, Android und ALLEN Smart-TV (nicht nur Samsung *g*) nutzbar sein sollten, dann ist die Frage ob das weiterhin für sprudelnde Umsätze reicht, oder das nur der Anfang vom Ende sein kann.
    Ich bin mir unsicher, mag meine Apple Geräte aber sehr. Lediglich die iPhone Preise sind aktuell wirklich viel zu hoch.

    • Da würde ich mir keine Sorgen machen. Was Services angeht war Apple schon immer recht offen. Ein iCloud-Konto ist kostenlos und läßt sich dank CalDAV/CardDAV mit allen Geräten nutzen (außer Android, da müßte man sich was mit Apps zurechtbiegen). Kostenlose Dienste für Online-Speicher, Email, persönliche Websites, usw gibt es seit 2000, und selbst der Online-Speicher setzte damals schon auf WebDAV, konnte also auch mit anderen Systemen genutzt werden. Das war ein paar Jahre vor Gmail, Gdrive, etc.
      https://www.apple.com/newsroom/2000/01/05Apple-Unveils-Internet-Strategy/

  4. Mit macOS Catalina wird iTunes sowieso aufgelöst. Apple Music finde ich im Vergleich zu anderen Streamingdiensten nicht sonderlich smart. Ich habe überwiegend Künstlerradios ( Sender ) genutzt und die „ähnlichen“ vorgeschlagenen Künstler waren schon arg weit entfernt, von dem, was man eigentlich hören wollte. Da sucht man sich eine Hardrock Band raus und denkt, man könne den Abend über schön Rock hören, nach drei Liedern ist es auf einmal Metal, danach Grunge… Als gäbe es keine anderen Hardrock Bands. Das hat Last.fm vor 10 Jahren schon viel besser hinbekommen. Zudem hat es mich aufgeregt, dass sich der erstellte Sender nach circa einer Stunde wiederholt hat. Bei längeren Autofahrten bist du dann damit beschäftigt, dir die nächsten Wunschlieder aus den Fingern zu saugen oder verbringst deine Abende damit Playlisten zu erstellen.

  5. Da mache ich mir keine Sorgen. Ein (noch) dichteres Service-Netz kann der Marke nur guttun.

    Ausserdem sind die meisten Öffnungen sehr gut überlegt – und gehen gerade so weit, wie es Apple dienlich ist. Die App Apple TV+ auf möglichst vielen TVs zu installieren ist zum Beispiel eine gute Sache, weil die Zielgruppe für den Dienst sehr viel grösser wird. Gleichzeitig ist diese Öffnung überhaupt keine Konkurrenz zu Apple TV, das mit Apps, Zubehör, Foto-Streaming oder der Arcade punktet.

    • Dieser Beitrag ging eigentlich an Denny. Kommt die Korrekturfunktion hier eigentlich jemals wieder? 🙁

      • Hatte mir schon gedacht das es an mich ging.
        Was die AppleTV+ App für Smart-TVs betrifft bin ich schon etwas überrascht und enttäuscht gewesen das mein Mitte 2018 vorgestellter LG OLED TV leer ausgegangen ist. 2000€ und nach 1 Jahr gibt es schon keine großen Updates und Neuerungen mehr.

  6. Leider (noch) keine Playlisten Ordner und keine Smartplaylists.

  7. Ich kann nur hoffen, das die Browser-Version wirklich eine Beta ist und die Funktionen aus iTunes noch folgen: Ordnerstruktur, intelligente Playlists, Lieder mit Sternen bewerten, Metadaten individuell bearbeiten, eigene Musikdateien in die iCloud-Mediathek hochladen – all das ist in iTunes möglich (und genau das macht iTunes einzigartig gegenüber Spotify und Co.) und nicht in der Browser-Beta-Version.

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