Apple Maps: Patentantrag beschreibt Implementierung öffentlicher Verkehrsmittel

Seit Apple Google Maps nicht mehr als System-App einsetzt und stattdessen auf das eigene Karten-Produkt setzt, bemängeln Nutzer das Fehlen von öffentlichen Verkehrsmitteln bei der Routen-Planung. Eine jetzt aufgetauchte Patentbeschreibung zeigt, wie Apple das Ganze in die eigene Maps-App integrieren könnte. Die Beschreibung zeigt sich sehr ausführlich in zwei Dokumenten. Neben öffentlichen Verkehrsmitteln werden auch Boote, Helikopter und Flugzeuge in die Liste aufgenommen. Ob Apple tatsächlich jede Form von Transportmöglichkeit in Maps einbauen wird oder dies nur als Absicherung im Patent dient, ist natürlich nicht bekannt.

Apple_Maps_Patent

Im Prinzip handelt es sich um eine Liste, die verschiedene Beförderungsmethoden anzeigt. Diese ist dynamisch gestaltet, sodass stets die passenden Elemente in den Fokus gerückt werden. Verschiedene Transportmittel lassen sich in einer detaillierteren Ansicht zusammen mit entsprechenden Zwischenstopps und Zeiten anzeigen. Also so, wie man es von einem solchen Feature auch erwartet.

Apple_Maps_Patent_02

Wie und wann Apple öffentliche Verkehrsmittel in die Maps-App aufnimmt, ist natürlich nicht bekannt. Dass es passieren wird, scheint aber sehr sicher. Es passt einfach nicht zu Apple, in der eigenen Maps-App auf Apps von Drittanbietern zu verweisen, wenn man eine Route nicht mit dem Auto oder zu Fuß planen will. Apple Maps hatte generell nicht den besten Start und es hat sich auch nicht so viel getan, seit Apple 2012 Google Maps aus dem System verbannte. Wenn man sich nun mehr als zwei Jahre Zeit lässt, um dieses Feature in Maps einzubringen, sollte es besser auch gut funktionieren, sonst holt man sich die nächste Prügel von verärgerten Nutzern ab.

(Quelle: AppleInsider)

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

Das könnte dir auch gefallen…

Mit dem Absenden eines Kommentars willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

6 Kommentare

  1. Ist das nicht gang und gäbe bei Google Maps und Konsorten?
    Oder bezieht sich das Patent speziell auf Smartphone Apps und falls ja, ist die Plattform dann relevant?

  2. echt jetzt, die patentieren ja wirklich jeden Scheiss. Andere implementieren sowas einfach, Apple muss es erst patentieren.

  3. Die Frage ist halt echt wieder, was sie da überhaupts patentieren wollen. Ich sehe da irgendwie nichts neues, was es nicht schon gibt.

  4. @ted: Die anderen patentieren auch „jeden Scheiss“! Nur bei Apple wird öfter drüber berichtet!

  5. Wie immer bei Patenten zählt die technische Implementierung, nicht was hinten rauskommt. Muss man wissen…

  6. Naja, in Deutschland schon, in den USA wird tatsächlich speziell im Softwarebereich jeder Unsinn patentiert.

Du willst nichts verpassen?
Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren. Alternativ könnt ihr euch via E-Mail über alle neuen Beiträge hier im Blog informieren lassen. Einfach eure E-Mail-Adresse hier eingeben, dann bekommt ihr 1x täglich morgens eine Zusammenstellung. Mit dem Absenden willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.