Apple könnte Nutzer individuell darauf hinweisen, wann ihr Akku zur Neige gehen wird

Apple hat sich ein Patent gesichert, das Technologien rund um den Akku beschreibt. Ziel wäre es, die iOS-Nutzer schon im Vorfeld darauf hinzuweisen, wann ihre Akkuladung zur Neige gehen könnte. Dabei würden die Nutzungsgewohnheiten des jeweiligen Anwenders einbezogen und dann eine Schätzung abgegeben. Das könnte helfen, die Aufladung zu planen.

Aktuell sieht es so aus, dass man nur eine Warnung erhält, wenn der Akkustand 20 % erreicht. Die obige Taktik würde da mehr Flexibilität erlauben. Unter macOS handhabt es Apple, wie im Grunde alle Notebook-Hersteller, bereits ähnlich und gibt eine geschätzte verbleibende Laufzeit an. Was das Patent beschreibt, wäre aber noch etwas komplexer. So würden da eben individuelle Schätzungen abgegeben, die auf den Nutzungsgewohnheiten basieren.

Es könnte sogar der Standort einbezogen werden. Dadurch könnte erkannt werden, ob der Anwender sich etwa auf der Arbeit befindet oder die Zeit zu Hause verbringt. Das würde noch präzisere Hinweise erlauben. Apple betont aber bereits im Patent, dass alle Daten nur lokal verarbeitet werden sollen. Laut dem Patent könnte der Nutzer dann Hinweise erhalten, wenn es unwahrscheinlich erscheint, dass er zu bis zu seinen gewohnten Ladezeiten noch ausreichend Saft hat. Dann würde der Tipp erscheinen, das jeweilige Gerät um eine bestimmte Uhrzeit aufzuladen.

Wie es bei Patenten immer so ist, so gilt: Dass Apple sich ein Patent gesichert hat, heißt noch lange nicht, dass man am Ende daraus wirklich ein Feature macht. Was haltet ihr von der Idee?

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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17 Kommentare

  1. Das macht mein Pixel doch jetzt schon.

  2. Also wie bei Android? Haben iPhone Nutzer keine Akkustandsanzeige?

  3. Geht doch alles jetzt schon per Shortcuts.

  4. Anno 1602 Stimme: „Euer Akku geht zur neige!“ 🙂
    Wenn das Apple so löst, haben die gleich ein paar Sympatiepunkte mehr bei mir. Das es so kommt ist aber zu 101% unwahrscheinlich.

  5. Wenn es WIRKLICH funktioniert, wäre es eine nette Sache. Bisher waren solche Vorhersage-Features bei anderen Herstellern wie Samsung oder Google aber ausnahmslos immer reinster Müll, die nicht einmal ansatzweise im entferntesten realistisch sind. Bspw. nutzt man das Gerät immer so, dass man jeden Tag noch 20% übrig hat und dann will einem das Gerät Weiß machen, man käme mit 50% noch 45 Stunden hin…

  6. Bei meinem Pixel stimmt die Angabe meistens ziemlich gut und genau.

    • Jup, beim Pixel ist das Ganze schon sehr ausgeklügelt und kommt in etwa immer hin. Dagegen ist das was andere Hersteller einsetzen eher Orakeln. Mann müsste auch mal ohne Scheuklappen über den Tellerrand schauen können, bevor man sein Halbwissen zum Besten gibt 😉

  7. Zitat aus dem Artikel: „Unter macOS handhabt es Apple, wie im Grunde alle Notebook-Hersteller, bereits ähnlich und gibt eine geschätzte verbleibende Laufzeit an.“

    Hab ich was verpasst oder kennt der Autor MacOS nicht?
    Bei meinem MacBook Air steht da seit einiger Zeit nur noch eine Prozentanzeige, eben weil laut Apple die Restlaufzeit zu spekulativ sei.
    Allerdings hab ich kein Big Sur drauf…

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