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Apple iPad Air (2020) im Test

Apple hat zwei neue iPad-Modelle ins Schaufenster gelegt. Auf der einen Seite das „normale“ iPad der achten Generation (hier unser Testbericht) und nun noch einmal das iPad Air der vierten Generation. Und jenes habe ich mir einmal angeschaut. Und ich muss schon vorauseilend schreiben: Das iPad Air ist für normale Anwender fast ein iPad Pro, so wie das iPhone 12 wohl „das“ iPhone für die meisten ist, welches vollkommen ausreicht. Nur weil „Pro“ an einem Modell als Zusatz dransteht, heißt dies nicht, dass der Nutzer Nicht-Pro ist, wenn er kein Pro-Modell nutzt. Verkehre ich meistens innerorts, dann kaufe ich mir ja auch kein Auto mit 200 PS.

Ich schaue mir selbst beim Arbeiten über die Schulter und natürlich auch anderen Menschen, die mit dem iPad unterwegs sind. In meinem Freundeskreis ist das iPad weit verbreitet – Modelle von anderen Herstellern finden kaum statt, was sicherlich nicht nur Apples Ökosystem geschuldet ist, sondern auch dem Markt für Zubehör. Die Dinger kann man halt locker jedem 4 oder 5 Jahre in die Hand drücken und man kann sorgenfrei arbeiten.

Doch ich will keine Grundsatzdiskussion lostreten, sondern euch vom iPad Air erzählen, welches ich in seiner WLAN-Variante testete. Klar, kann man auch als LTE-Modell haben, kostet aber gleich mehr und viele Menschen nutzen so ein iPad eh nur daheim – und unterwegs macht man halt den Hotspot des Smartphones an.

Spannend vielleicht für Haushalte, die ein iPad Pro (2018 / 2020) und ein iPad Air haben: Das Magic Keyboard passt auf beide Modelle. Wer vielleicht nicht immer die Tastatur benötigt, kann diese mit seinem Partner teilen – auch da kann man dann ein paar Euro einsparen. Und ja, es ist etwas völlig anderes, auf einem Magic Keyboard zu schreiben als auf den anderen Tastaturen, die Apple sonst am Case hat (unabhängig davon, dass es Zubehörhersteller wie Logitech gibt, die auch gute Keyboards anbieten).

Hält man die Modelle nebeneinander – also iPad Pro (11″) und iPad Air (10,9″), dann wird man eine sehr große Ähnlichkeit feststellen. Sie sind fast Zwillinge. Grundlegend identisches Design mit flachen Seiten, keine Home-Taste, USB-C – allerdings ohne Face ID, stattdessen verbirgt sich der Fingerabdrucksensor zum Entsperren in der dedizierten Touch-ID-Taste. Das ist erst einmal ungewohnt, wenn man bereits Face ID am iPad Pro kennt. Als iPad-Pro-Nutzer wischt man ja nur über das Display und ist im System. Hier muss man dann eben seinen Finger auflegen. Das Entsperrmuster fragt Apple beim Einrichten übrigens für Hoch- und Querformat ab – ich empfehle zusätzlich, vielleicht ein oder zwei weitere Finger zu registrieren.

Auch wenn sich dieser Bericht ums neue iPad Air dreht, vergleiche ich hier gerne mit dem Pro – damit ihr vielleicht seht, dass das Air vielleicht völlig ausreichend ist. Beim Display ist es beispielsweise so, dass sich der Größenunterschied kaum bemerkbar macht. 0,1 Zoll sind da nicht die Welt. Laut Apple habe das iPad Pro eine höhere Leistung bei der Helligkeit als das Air. Allerdings sind mir diese 100 nits nicht wirklich aufgefallen.

Im direkten Vergleich sieht man allerdings den Unterschied zwischen dem Pro-Motion-Display des iPad Pro und dem iPad Air der vierten Generation. Das iPad Pro leistet dynamisch bis 120 Hz, was das iPad Air nicht schafft. Ja, im direkten Vergleich merkt man das – natürlich. Wer lange 120 Hz beackert hat, merkt sicher Refreshraten von 90 Hz oder gar 60 Hz – zumindest, bis man sich an jene gewöhnt hat. Das iPad Air ist dahingehend nicht schlecht, keineswegs – aber man merkt es eben, wenn man die beiden miteinander vergleicht. Beim iPad Pro ist alles eine Ecke runder in Sachen Bewegung. Aber hey – wer bitte wechselt denn vom Pro aufs Air?

Apple Magic Keyboard (für 11-inch iPad Pro - 2. Generation) - Deutsch
  • Das Magic Keyboard kombiniert ein elegantes Design mit einer integrierten wiederaufladbaren Batterie und erweiterten Tastenfunktionen.
  • Es hat einen stabilen Scherenmechanismus unter jeder Taste und einen optimierten Tastenhub.
  • Zusammen mit dem flachen Profil wird präzises Tippen auf dem Magic Keyboard so besonders angenehm und einfach.

Auch für Menschen, die mit dem Apple Pencil arbeiten, gibt es Unterschiede: Das Pro soll die Eingaben mit geringerer Latenz über das Display aufnehmen. Beim Schreiben mit dem Pencil auf dem Air macht das aber ehrlich gesagt null Unterschied für mich. Merke ich in der normalen Nutzung persönlich nicht, von daher: egal.

In der täglichen Nutzung bei normalen Arbeiten: Keine Lags. Weder beim Schreiben, Surfen, noch beim Zocken, bisschen Fotos bearbeiten, Filme und Serien, Musik – alles machte das iPad Air richtig gut. Apple hat mit dem A14 Bionic wieder gut abgeliefert. Wobei man dazu sagen darf, dass auch noch die Geräte von vor 1 oder 2 Jahren auch für Menschen ausreichen, die mehr machen, als nur das Web besuchen. Was schon krass ist, das ist die reine Leistung im Geekbench:

Beim Sound bin ich vom iPad Pro ein wenig verwöhnt, doch das iPad Air kann auch mitreden. Die Stereolautsprecher tönen gut, sowohl im Hoch- als auch im Querformat. Ist für mich immer ganz wichtig, da ich ab und an auf dem Laufband laufe und keine Ohrhörer nutze – da muss ein iPad-Lautsprecher etwas mehr leisten. Klappt beim iPad Air super – man kann auch prima damit draußen sitzen und es als „kleine Stereoanlage“ nutzen, wenn nichts anderes zur Hand ist. Bei der Akkulaufzeit ist es so, dass ich immer so hinkomme wie von Apple ungefähr angegeben. Wobei es natürlich auch eine Sache ist, was man macht.

Wenn ich beispielsweise in der dunklen Garage auf dem Laufband Filme streame, verbrauche ich weniger Energie als am Tag, da die Helligkeit des Displays höher ist und, und, und. Muss ich euch nicht erzählen. Ist das iPad Air leer, geht’s ans Netzteil. Im Gegensatz zum iPhone 12 liegt da ein Netzteil anbei. 20 Watt, USB-C auf USB-C als Kabel wird mitgeliefert. Könnt ihr euer iPhone also nicht mit aufladen, außer ihr besorgt euch noch ein Kabel von USB-C auf Lightning.

Kameras? Ja, sind auch im neuen Air mit drin. Ich bin kein iPad-Knipser, aber ich bin froh zu wissen, dass ich es könnte! 12 Megapixel mit f/1.8er Blende gibt es hinten, 7 Megapixel vorne. Videos können sogar in 4K aufgenommen werden. Schaut man sich die Einzelkameras der iPhones der Vorgängerjahre an, dann ist es schön, dass man sowas „notfalls“ auch im iPad Air hat.

In kurzen Punkten?

Tolles Display und gute Lautsprecher. iPadOS spare ich aus – gutes System mit einer riesigen Auswahl an Apps und Spielen. Die Leistung ist fantastisch. Mit Wi-Fi 6 ist das iPad Air auch in Sachen WLAN gut für die Zukunft aufgestellt. Ihr könnt das Zubehör des iPad Pro nutzen. Viele Farben stehen zur Auswahl. Ist zwar nicht weiter im Test erwähnt, aber eine großartige Sache für Menschen, die auf so etwas eben Wert legen.

Natürlich kann ich nicht hellsehen, doch für mich wären 64 GB zu wenig Speicher.  Da seid ihr dann mit 632 Euro dabei. Eine Zwischenstufe gibt es nicht, 256 GB Speicher schlagen dann gleich mit rund 799 Euro zu Buche. Wohlgemerkt: bei der WLAN-Variante. Warum LTE immer noch 140 Euro mehr kostet, will sich mir nicht erschließen.

Neues Apple iPad Air (10,9", Wi-Fi, 64 GB) - Space Grau (Neustes Modell, 4. Generation)
  • Fantastisches 10,9" Liquid Retina Display mit True Tone und großem P3 Farbraum
  • A14 Bionic Chip mit Neural Engine
  • Touch ID für sicheres Authentifizieren und Apple Pay

Nun kommt man zum Plot Twist – das 11 Zoll große iPad Pro hat in der Grundkonfiguration 128 GB Speicher und den „älteren“ aber dennoch sehr leistungsstarken A12z-Prozessor. Kostet bei Apple 856 Euro. Also 60 Euro mehr als das iPad Air mit 256 GB Speicher. In irgendwelchen Sales oder gebraucht bekommt man das iPad Pro sicher noch günstiger. Zwar hat man da weniger Speicher und den älteren Prozessor – dafür aber auch das Pro-Motion-Display, das wirklich bequeme und gute Face ID, ein Mehr an Kamera und das echt bombige 4-Laut­sprecher-Audio-System. Ich quatsche da keinem rein und gebe keine Empfehlungen – aber ich will es erwähnt wissen.

Unterm Strich bleibt aber, dass Apple mit dem iPad Air 2020 wieder einmal abliefern konnte. Tolles Gerät, nun auch „in bunt“ – und quasi ein iPad Pro „light“. Lohnendes Upgrade für alle jene, die noch mit ganz alten Kisten unterwegs sind und sich für die nächsten Jahre wieder ein leistungsstarkes Gerät wünschen.

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Neu Apple iPad Pro (11", Wi-Fi, 128 GB) - Silber (2. Generation)
  • 11" All‑Screen Liquid Retina Display mit ProMotion, True Tone und großem P3 Farbraum
  • A12Z Bionic Chip mit Neural Engine
  • 12 Megapixel Weitwinkelkamera, 10 Megapixel Ultraweitwinkel-Kamera und LiDAR Scanner

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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60 Kommentare

  1. Schade dass die Ränder bei Table tts immer kleiner werden aber es keinen Griff gibt wie z. B. Bei eBook Readern.

    Smartphones ohne Rand sind praktisch.
    Aber Tabletts brauchen wegen ihrer Größe meine meinung nach einen Rand wo man das Gerät halten kann. Gerade wenn man das Gerät mehrere Stunden am Stück benutzt.

    Das surface pro kann man meiner Meinung nach auch nur noch als Laptop benutzen und nicht mehr als tablet, wegen dem fehlendem Rand.

    Tolino pocketbook oder Kindl haben das um einiges besser gelöst.

    • Teste mal das Surface Go. Ich bin damit aehr zufrieden. Unterwegs komme ich dank guter Handschrifterkennung prima mit aus. Läßt sich viel nehr mit machen als mit einem Tablett, egal welcher Hersteller, insbesondere da ein Tablett in keinem Fall einen Laptop ersetzen kann.

      • therealThomas says:

        „in keinem Fall“
        Schreib doch nicht so einen Quatsch. Zum Rest braucht man auch nichts sagen, das Surface Go ist schlicht überteuert, für das was man bekommt, was nicht heißt, dass es niemandem gefallen kann. Aber zu behaupten, man könne damit mehr machen als mit jedem anderen Tablet… Naja.

        • Aha, es ist also Quatsch, daß ich das Surface produktiv im Außendiensteinsatz verwende (ich ziehe mein privat angeschafftes Surface Go dem vom AG gestellten iPad vor). Und wenn es überteuert ist, was ist dann das iPad hier für mehr Geld? Füt den Preis, des iPads bekomme ich das große Go. Und was ist Quatsch daran, wenn man eigene Erfahrungen macht und jemanden rät, es zu TESTEN? Mein Kommentar beinhaltet, daß es für andere anders als für mich sein kann. Dein Kommentar hingegen bedeutet, daß Deine Meinung für alle zutreffend ist. Wer schreibt also nun Quatsch?

          • Kleine Korrektur, Du gestehst anderen eine anderr Meinung eigentlich ja zu, klammerst aber aus, daß man zu anderen Entschlüssen kommen kann.

          • Das „Quatsch“ bezog sich m.E. eher auf die Aussage, dass ein Tablet „in keinem Fall“ einen Laptop ersetzen kann. Und das halte ich tatsächlich auch für überzogen.

      • Das hängt sicherlich von der konkreten Anwendung ab, aber „in keinem Fall“ ist schon etwas überzogen. Ein iPad hätte für viele schon lange den Laptop oder den Desktop-Rechner ersetzen können, spätestens mit iOS 13 ist dieser Anteil noch einmal deutlich größer geworden. Dass das in der Realität von vielen nicht umgesetzt wird, liegt zum einen daran, dass Tablets vielfach immer noch leider nur als einfache Geräte für den Medienkonsum wahrgenommen werden, zum anderen aber auch, dass die Dinge damit natürlich nicht so laufen, wie man es seit Jahren oder auch Jahrzehnten gewohnt ist. Wenn mehr Leute bereit wären, sich mal tatsächlich damit auseinander zu setzen, würden auch mehr Leute erkennen, dass es für die Masse der Anwender fast nichts gibt, was man damit nicht machen kann.
        Nicht falsch verstehen, ich meine damit ausdrücklich nicht, dass das die Lösung für alles und jeden ist, aber es geht damit sehr viel mehr, als gemeinhin angenommen wird.

        • Die Dateiverwaltung ist ein Graus… Das man beim direkten Drucken aus dem Browser immer die URL angezeigt bekommt… Nur 2 Punkte die mich u.a. immer wieder zum Notebook greifen lassen…
          Aber ja, für viele Dinge ist das iPad schon ein tolles Teil.

    • Ja, ich kann mich mit diesen schmalen Rändern bei Tablets auch nicht anfreunden und hänge deshalb weiterhin beim Galaxy Tab S3 fest, da ich keinen passenden Nachfolger finden kann.

    • Oder man nutzt eine Hülle, die man so zusammenklappen kann, dass daraus eine Halterung wird.

  2. Volker Lauke says:

    Mein Sohn und ich haben das neue iPad Air. Wir nutzen es beide mit Hüllen unterschiedlicher Anbieter (Kavaj/Ztotop). Bei beiden schaltet das iPad beim Schliesen des Deckels weder aus noch ein. Die betreffende Einstellung unter „Anzeige Helligkeit“ ist korrekt gesetzt. Bitte mal nachprüfen, ob es bei dir auch so ist.

  3. Audionymous says:

    Schönes Gerät, besitze aber schon das Pro 11“ von daher verzichte ich obwohl ich ein bisschen neidisch auf die Farbauswahl bin.

  4. Viel zu teuer. Ein Tablet von Huawei kann dasselbe, kostet aber nur die Hälfte.

    • Bei „zu teuer“ bin ich noch ein gutes Stück bei Dir, aber das mit dem „kann dasselbe“ ist schon eine kesse These, aber selbst wenn, dann sicher nicht in vergleichbarer Performance und Usability. Der Tablet-Markt ist ein iPad-Markt, das wird niemand ernsthaft bestreiten.

    • Was nützt das tolle Huawei Tablet denn wenn da Android drauf läuft? Es kann eben nicht das gleiche wie iOS. Android ist im Tabletmarkt so gut wie tot und spielt keine Rolle.

      • LoL

        „Android and iOS dominate the tablet market with 86.1% share. Of the 36.6 million tablets shipped in Q1 2019, 9.9 million units were iOS-based, 21.6 million were Android-based and 5 million were Windows-based tablets.“

      • Komm in die Realität zurück!

        „As mentioned already, iOS and Android are the market leaders in tablet operating systems. Between the two, Android is more popular and accounts for 58.9% of all the tablets in use as of Q1 2019. That’s more than double the number of iOS-based tablets (27.1%).“

      • Aber nur mit jailbreak. Ohne jailbreak kann man mit nem ios Gerät nichts anfangen.

        Allein schon die Anzahl der Apps die man installieren kann. (auch die unbekannter Herkunft solange sie keine root Rechte benötigen) (und ich habe viele Apps die es nicht im offiziellen App store gibt) Systemeinstellungen. Verwalten und rüberschubsen von ordnern und Dateien. Multitasking. Alles Bereiche wo Android wegen deren offeneren System dominiert. Und man kann sich ja auch ne vollwertige Linux distrubition oder Windows drauf installieren wenn einem der Funktionsumfang von Android nicht ausreicht

        Und Apple hat so Nen schlechten Service sodass die Garantie bei nem jailbreak erlischt. Und nur weil man den vollen Funktionsumfang des Gerätes benutzen will.

        Oder in was soll ios besser sein?

        Und das ios Geräte sicherer sind ist auch nur ein leeres werbeversprechen. Bei den ganzen icloud leaks, dank denen wir endlich sexvideos von
        echten promis wie megan fox, mila kunis oder der frau aus Tribute von panem haben, wird man sie Ines besseren belehrt.

        Das mal nur zum Gerät selbst.

        Und zu den zahlen: Allein Samsung verkauft mehr mobile Geräte als Apple. Und Samsung ist nur einer von vielen der Android Geräte vertreibt.

        Wenn alle Männer im Tennis Verein die FDP wählen und die Frauen grün gilt das nicht für ganz Deutschland.
        Wenn alle im kleinsten Freundeskreis ein ipad haben gilt das auch nicht für den Durchschnitt.

        • Audionymous says:

          Du laberst eine schmeiße das ist kaum auszuhalten. Nix davon stimmt.

        • Den „ganzen icloud leaks“(so viele waren es i.Ü. dann auch nicht) lag ein ganz anderer Sachverhalt zu Grunde als die Systemarchitektur von iOS, die lokal auf den Geräten vorzufinden ist. Also ja, iOS ist per se sicherer, aber eben auch, wie du es schon geschrieben hast, verbunden mit mehr Einschränkungen. Das eine bedingt leider manchmal auch das andere. Und dass man damit „nichts anfangen kann“ ohne Jailbreak, ist schon ziemlich übertrieben. Ich bin der letzte, der den Jailbreak verteufelt, und das macht die Nutzung in vielen Bereichen m.E. auch effizienter, trotzdem aber kann man inzwischen auch ohne solche Modifikationen ganz gut mit iOS arbeiten.
          Und schlussendlich hat niemand gesagt, dass es mehr iOS als Android-Tablets gibt. Aber nicht alles, was in großen Mengen verkauft wird, ist automatisch auch gut, ebenso wie das, was nicht so stark nachgefragt wird, nicht zwangsläufig schlecht ist. Der normale Konsument kauft so ein Gerät meist unter ganz anderen Gesichtspunkten, als Du und ich das tun. Da geht es tatsächlich oft mehr darum, welche Geräte im Freundeskreis vertreten sind, u.ä. Und nicht zuletzt spielt auch der Preis eine Rolle.

  5. Ein (für mich) wichtiges Kriterium, weswegen ich ein iPad Air immer einem normalen iPad vorziehen würde: es hat ein vollständig laminiertes Display. Ich habe mein iPad häufig im Zug zum Filme schauen genutzt, und da fand ich beim normalen iPad die Reflexionen auf dem Display im Vergleich zum Air als extrem störend.

  6. Mein Fazit, ein Jahr warten bis Apple endlich 128GB verbaut. 64GB reicht noch, könnte in Zukunft aber knapp werden. 600€ + 128GB würde ich fairer finden. Wie immer bei Apple, erst nächstes Jahr kommt dann hoffentlich 128GB. 800€ für die 256GB Version würde ich nicht ausgeben und tue ich auch nicht. Momentan kommt es mir vor wie damals vor, als Apple gefühlt ewig an dem 16GB festhielt.

    • 1. Wer jetzt ein ipad braucht, kann nicht warten
      2. In einem Jahr sind 128GB zu wenig, vor 2 Jahren wären 64GB als Einstieg toll gewesen, du verstehst?
      3. Ich bin genau deiner Meinung, 128GB wären momentan perfekt, aber das ist halt Apple

      Geschrieben auf einem samsung Tablet

  7. „… Grundlegend identisches Design mit flachen Seiten, keine Home-Taste, USB-C – allerdings ohne Face ID, stattdessen verbirgt sich der Fingerabdrucksensor zum Entsperren in der Home-Taste. …“

    Das iPad Air hat (wie das Pro) keine Home-Taste, aber einen Fingerabdrucksensor in der Home-Taste? Entweder ich hatte heute noch nicht genug Kaffee, oder da hat sich ein Fehler eingeschlichen 🙂

  8. Bei Smartphones mag das anders sein, aber bei Tablets ist das iPad schon konkurrenzlos. Das neue Air ist super. Sonst wechsle ich nie nach einem Jahr, aber das iPad Air 2020 war für mich ein Grund genug, mein Air 2019 jetzt schon in Rente zu schicken.

  9. Ein „Test“ von jemandem, der die ganze Wohnung voller Apple Produkte hat. Und auf jedem Apple Event dabei ist… Genau mein Humor so ein „Test“.

  10. „Aber hey – wer bitte wechselt denn vom Pro aufs Air?“
    Von den aktuellen Pros natürlich keiner, das ist klar. Ich habe noch ein 10.5er iPad Pro, hatte mich damals dafür entschieden, weil es damals (2017) nur das Air 2. Generation (aus dem Jahr 2014) gab und beim normalen iPad damals das der 5. Generation (ohne laminiertes Display. Klar waren die 120 Hz ein gerne mitgenommenes Feature. Nun benutze ich das iPad eigentlich hauptsächlich fürs Web und zum Videostreaming. Speicherplatz? Habe ich glaube ich unter 30 GB belegt von 64, da ich das meiste ohnehin und er Cloud habe, damit ich auch von anderen Geräten Zugriff habe.
    Nun wäre das Air 4 ja an sich ausreichend, aber ich denke die 120 Hz würden mir schon fehlen und FaceID finde ich auch besser als TouchID. Also würde ich wahrscheinlich doch eher zum Pro greifen als zum Air….

    • Ich bin auch noch ein 10,5 Pro Nutzer. Die 120 Hz würde ich auf jeden Fall missen.. daher bleibt nur das Pro, leider.
      Der Akku vom 10,5er ist halt leider nicht mehr auf der Höhe. Vielleicht lässt sich ja ein 2018er Pro günstig schießen.. 🙂

  11. Ted Stryker says:

    Ich besitze derzeit kein Tablet, weil ich Tablets mittlerweile als überflüssig erachte. Aber ein ANDROID-Tablet käme mir nun wirklich nicht mehr ins Haus. Die Apps sind doch nur noch für Smartphones optimiert. Manche können auf dem Tablet nicht mal Landscape-Modus. Was soll das?

    • … mir gehts inzwischen anderes herum. Eigentlich brauche ich keinen Rechner mehr. Kann inzwischen alles für mich notwenige mit dem Tablet (iPad) erledigen.

  12. Also für mich sind die vier Lautsprecher des Pros schon ein Argument. Im Quermodus des Air Stereo an nur einer Seite zu haben ist irgendwie blöd.

    Und wenn Du das iPad fast nur zu Hause nutzt, wie ich auch … warum denn überhaupt Face- bzw. Touch-ID. Hab ich alles ausgeschaltet. Wozu brauche ich das zu Hause?

  13. Ist es nicht eher so, dass man sein Tablet nach der Nutzung aussucht und findet?
    Würde ich doch jetzt mal vermuten, weil z. B. jemand der im Außendienst arbeitet oder woanders vielleicht dann eben auch Programme benötigt, die unter Windows laufen. Da bleibt ja nur etwas aus dem Surface Programm.
    Für andere Anwendungen ist das iPad, unabhängig von der Ausführung, sehr gut. Hab selbst nur ‚das normale‘ iPad. Für meine / unsere Zwecke vollkommen ausreichend. Privat genutzt, nicht produktiv.

  14. @Caschy: dein ‚Kleiner‘ ist ja ganz schön groß geworden.

  15. Habe auch noch ein ipad pro 9,7 zoll.
    Überlege auch das 11 pro zu kaufen statt dem Air.

  16. Danke für den Bericht.

    Ich freue mich, nach 5 Jahren nun vom Air 2 auf das Air 4 zu wechseln. Hoffentlich bekommt mein lokaler Händler seine Lieferung noch diese Woche.

    Beim iPhone gönne ich mir jedes Jahr das neue Pro. Das iPad muss mindestens 5 Jahre halten und die diversen MBPs hier in der Familie auch schon mal 8-10.

  17. Dirk der allerechte says:

    Ja mich kann man auch als Apple Fan boy bezeichnen, aber diese Dinger sind einfach produktiv was jemand hier schreibt man kann kein Multitasking und keine Dateien hin und her schieben ich ziehe sogar Dateien von der Dreambox auf mein iPad also Filme und all die anderen Sachen also das funktioniert alles perfekt ich besitze ein iPad Pro von 2017 10,5 Zoll und 2018 iPad Pro 12,9 Zoll, Und ich muss sagen auch mit dem 2017 überhaupt keine Probleme, aber ich werde mir das neue air auch zulegen, warum? Wegen der 0,4 Zoll größeren Displayfläche. Das 2017ner pro geht dann zu meinen Eltern

  18. Moin, ich habe mal zwei Fragen in die andere Richtung, also nicht zum Pro hin sondern zum „normalen“ iPad. In welchen Fällen ist das iPad Air dem „normalen“ iPad zu bevorzugen und was sind die Argumente dafür, dass man mind. 128 GB Speicher benötigt? Ich nutze aktuell noch ein iPad Air der ersten Generation (!) und nun langsam ist es mal an der Zeit für ein Upgrade. Es verrichtet seine Arbeit als Surftablet und Medienabspieler (Musik und Filme) zu Hause und auf reisen. Das einzige was etwas nervte ist das spiegeln des Displays im Zug. Also ernst gemeinte Frage, warum ein Air für ca. 300€ mehr? Danke für die Hinweise

  19. OT: In Outlook (für Windows; Konto bei Office 365) kann man Termine im Kalender unterschiedlich einfärben. Gibt es für iOS eine App, die Kalender aus Office 365 verwenden kann und ebenfalls unterschiedliche Termin-Farben unterstützt? Bei der mitgelieferten Kalender-App werden alle Termine in der selben Farbe angezeigt.

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