Apple ermöglicht nun auch 2-Faktor-Authentifizierung bei iMessage und FaceTime

Die 2-Faktor-Authentifizierung ist eine tolle Sache, wenn man seine Online-Accounts vor unbefugtem Zugriff absichern will. Denn auch wenn etwaige Angreifer in Besitz der Login-Informationen sind, kommen sie ohne ein Einmal-Passwort, das in der Regel per App generiert oder per SMS verschickt wird, nicht in den Account. Unter Umständen geht dem Nutzer dadurch ein Stück Bequemlichkeit verloren, diese Aufgabe der Bequemlichkeit sollte es aber jedem wert sein, der nicht möchte, dass Dritte Unfug mit einem Account anstellen. Einige Dienste, die Ihr mit 2-Faktor-Authentifizierung absichern könnt, findet Ihr in diesem Beitrag.

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Apple führte die 2-Faktor-Authentifizierung in Deutschland mehrmals ein, final kam sie vor knapp einem Jahr. Allerdings gilt diese nur für iTunes und iCloud. Jetzt ist diese auch für iMessage und FaceTime verfügbar, wie The Guardian berichtet. Das heißt, sichert man seinen Account so ab, muss man bei einem erneuten Login ein Passwort eines vertrauenswürdigen Gerätes (Apple schickt einen Code an hinterlegte Telefonnummern) eingeben. Dies dürfte in den meisten Fällen eine einmalige Sache sein, da FaceTime und iMessage nicht unbedingt Services sind, aus denen man sich ausloggt.

Während es einerseits toll ist, dass nun 2 Dienste mehr auf diese Weise gesichert werden können, muss man aber auch ganz klar sagen, dass sich Apple dafür ganz schön viel Zeit gelassen hat. Google bietet diese Art der Absicherung bereits seit 2011, selbst kleinere Dienste waren lange vor Apple an der Reihe. Wer weiß, warum dies so ist. Ist eigentlich auch egal, jetzt ist es ja möglich. Wer die 2-Faktor-Authentifizierung bei Apple noch nicht aktiviert hat, kann in diesem Beitrag noch einmal nachlesen, wie diese aktiviert wird. Beachtet aber, dass zwischen dem Start der Aktivierung und dem Abschluss drei Tage liegen werden, so lange wartet Apple nämlich, um sicher zu stellen, dass diese nicht unbefugt initiiert wurde. Wenn man die Aktivierung fortsetzen kann, wird man per E-Mail informiert. Wer direkt loslegen möchte, kann die Einstellungen über die Apple ID-Verwaltung vornehmen.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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6 Kommentare

  1. Ja gut ich habe es seit 2011 an. (Google) gut das ihr es nach 4 Jahren merkt das es geil ist,……

  2. Die 2FA ist wohl kaum „geil“, wenn überhaupt ein notwendiges Übel, mehr aber sicher nicht.

  3. Kommt spät, aber ist wichtig. Was mir fehlt, muss ich noch gucken, wie ich auch mit der App Authy die Codes generieren kann. Geht aber glaube ich nicht, weil Apple keine QR-Codes zum abfofografieren, wie bei Google, Facebook und Microsoft generiert.

  4. Hat’s Apple etwa nicht großartig a la „Die beste Sicherheit, die es je gab!“ präsentiert? 😛

  5. Läuft dann wohl auf eine extra Spam/Anmelden Sim hinaus wenn man nicht überall seine richtig genutzte Nummer angeben will.

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